Aktuelle Gesundheitsnachrichten «Aufatmen, Durchatmen»: In Pflegeheime kehrt teils Normalität zurüc k von Jennifer Weese, dpa Latz aktuelle Nachrichten

Deutsch-Nachrichten.Com - «Aufatmen, Durchatmen»: In Pflegeheime kehrt teils Normalität zurüc k von Jennifer Weese, dpa

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Aktuelle Gesundheitsnachrichten «Aufatmen, Durchatmen»: In Pflegeheime kehrt teils Normalität zurüc
k
von Jennifer Weese, dpa Latz aktuelle Nachrichten
05 Juni 2021 - 07:45

Aktuelle Nachrichten ! Mehr Besucher, kleine Konzerte oder Sportaktivitäten: Dank Impfungenund niedriger Infektionszahlen hat sich der Alltag in denPflegeheimen wieder etwas normalisiert. Die Bewohner atmen auf.Magdeburg/Wernigerode (dpa/sa) - Kaum Freizeitangebote undzwischenzeitlich nicht mal Besuch: Durch die Pandemie war der Alltagvon Bewohnerinnen und Bewohnern in Pflege- und Seniorenheimenmonatelang stark eingeschränkt. Seitdem viele der älteren Menschengeimpft sind, gibt es Stück für Stück Lockerungen und damit auchFreiheiten zurück.Hanna Baumann lebt in einem Seniorenheim. Sie würde gerne mehr lesen,was aber wegen einer Operation an den Augen nicht so gut geht.Stattdessen genieße sie im Moment das gute Wetter und gehe gernespazieren, erzählt die 85-Jährige am Telefon. Sie wohnt in derVolkssolidarität-Seniorenresidenz «Am Eiskellerplatz» in Magdeburg.«Ich würde gerne auch mal hier in der Nähe in die Geschäfte gehen,mal einkaufen», sagt sie. Aber das sei ja nun alles so langsam wiedermöglich.Am Eiskellerplatz sind fast alle Bewohner geimpft. Man habe dieErleichterung richtig gemerkt, sagt Einrichtungsleiterin CorneliaStegemann, die auch stellvertretende Vorsitzende derLandesseniorenvertretung Sachsen-Anhalt ist. Beim ersten Lockdownmussten alle täglichen Angebote - etwa die Gruppenaktivitäten undkulturellen Veranstaltungen - auf ein Minimum reduziert werden. Vieleältere Menschen hätten sich auch alleingelassen gefühlt. «Das habenwir versucht, mittels Personals zu überbrücken», so Stegemann. Jetztsei wieder alles im Aufbruch. Es gebe wieder Musiknachmittage,Sportangebote, Vorlesungen und eine tagesstrukturelle Betreuung.Auch im Pflegeheim «Sonneck-Herzfriede» des Diakonischen Werks inWernigerode im Harz kehrt langsam ein Stück weit Normalität ein. DieSituation sei für die Menschen schon einfacher geworden und das merkeman an der Stimmung, sagt Leiterin Katharina von Hoff. «Manchevermissen trotzdem noch vieles und fragen nach.

. Die Bewohner sitzenbei gutem Wetter wieder unter Bäumen im Schatten oder an Büschen undBlumen, manch einer trägt einen Sonnenhut, beschreibt von Hoff. «Siegenießen das Gefühl der Freiheit: Aufatmen, Durchatmen!» Zwei Damenhätten nach dem Bläserkonzert am vergangenen Mittwoch zu ihr gesagt,wie schön der Tag doch gewesen sei.Die Bewohner müssen zwar keine FFP2-Masken mehr tragen, für dieMitarbeiter gilt bei sogenannten Gesichts-nahen Kontakten allerdingsweiter eine Maskenpflicht - das betreffe nahezu den gesamten Dienst,sagt von Hoff. «Das wird von vielen als sehr anstrengend empfunden.»Eine große Erleichterung sei jedoch, dass die Mitarbeiter nicht mehrin speziellen Schutzkitteln herumlaufen müssen, so die Leiterin.Nach Angaben des Landesverwaltungsamts leben derzeit rund 40 000Menschen in den rund 470 stationären Pflegeeinrichtungen inSachsen-Anhalt.Die Hygienestandards sind in den Einrichtungen weiterhin sehr hoch,berichtet auch das Deutsche Rote Kreuz (DRK). «Wir registrieren dahernoch immer einen enormen Mehrverbrauch an Hygiene- undSchutzmaterialien», sagt DRK-Landesgeschäftsführer Carlhans Uhle. DasBetreten der Einrichtungen sei beispielsweise nur mit einemmedizinischen Mund-Nasen-Schutz erlaubt. Außerdem müssten noch immerdie Abstands- und Hygiene-Regeln eingehalten werden. Auch regelmäßigeSchnelltests gibt es laut Uhle weiterhin.Die 85 Jahre alte Hanna Baumann aus Magdeburg wird regelmäßigbesucht. Sie berichtet: «Der Besuch muss sich natürlich anmelden undwird auch getestet.» Eine Bekannte sei voll geimpft und müsse nurihren Impfpass vorzeigen.Die Regeln für Besucher wurden dank niedriger Infektionszahlenzuletzt stark gelockert. Bei einer Inzidenz über 50 dürfen zeitgleichfünf Personen aus maximal zwei Haushalten zu Besuch in die Alten- undPflegeheime kommen. Liegen die Neuinfektionen pro 100 000 Einwohnerbinnen sieben Tagen stabil unter 50, entfällt dieZwei-Haushalte-Regel. Geimpfte und Genese würden bei den höchstensfünf Besuchern nicht mitgezählt, erklärt DRK-Geschäftsführer Uhle.

Source = Deutsch-Nachrichten.Com

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