Aktuelle Gesundheitsnachrichten Corona-Impfung und Myokarditis? Deutscher Experte nicht beunruhigt Latz aktuelle Nachrichten

Deutsch-Nachrichten.Com - Corona-Impfung und Myokarditis? Deutscher Experte nicht beunruhigt

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Aktuelle Gesundheitsnachrichten Corona-Impfung und Myokarditis? Deutscher Experte nicht beunruhigt Latz aktuelle Nachrichten
05 Juni 2021 - 04:45

Aktuelle Nachrichten ! Zum Beispiel eine Virusinfektion kann eine Herzmuskelentzündungauslösen - aber auch eine Corona-Impfung? Der Zusammenhang wird inIsrael für wahrscheinlich gehalten. Was ein deutscher Kardiologe dazusagt.Tel Aviv/Berlin (dpa) - Berichte aus Israel über einen möglichenZusammenhang zwischen seltenen Fällen von Herzmuskelentzündung(Myokarditis) und Corona-Impfungen sind aus Sicht eines deutschenExperten wenig überraschend und sollten für Geimpfte kein Grund zurSorge sein. «Das kommt nicht unerwartet und beunruhigt mich nicht. Esgeht um wenige Hundert Fälle einer Erkrankung mit meist mildemVerlauf bei insgesamt mehr als fünf Millionen Geimpften», sagte derKardiologe und Pharmakologe Thomas Meinertz auf Anfrage der DeutschenPresse-Agentur.Von anderen Impfungen sei bekannt, dass danach in seltenen FällenHerzmuskelentzündungen auftreten könnten, ausgelöst durch eineüberschießende Immunreaktion. Ob es sich bei den Fällen in Israel umeine solche Reaktion handelt, ist aber noch völlig offen. Meinertzweist auch auf die geschärfte Selbstwahrnehmung vieler Menschen nacheiner Impfung hin. «Viele Patienten haben eine Erwartungshaltung undberichten dann zum Beispiel von Herzrhythmusstörungen». Dabei handlees sich um das normale Grundrauschen, das nun bemerkt wird.Die Erkrankung sei ohnehin bei Jüngeren häufiger als bei Älteren -und einen Beleg, dass sie nun tatsächlich bei Geimpften häufigerauftritt als eigentlich zu erwarten wäre, sieht Meinertz noch nicht.Eine Myokarditis könne nur mit einer Biopsie des Herzmuskels sicherdiagnostiziert werden, sagte er. Bei den meist leichten Fällen inIsrael sei sie suggestiv diagnostiziert worden, zum Beispiel anhandvon Beschwerden wie Brustschmerz, mit Echokardiogramm, Laborwerten,mittels MRT oder EKG. «Das EKG gibt nur einen Hinweis.»Die Berichte seien kein Anlass, die Corona-Impfung generell inZweifel zu ziehen, sagte der Mediziner aus dem wissenschaftlichenBeirat der Deutschen Herzstiftung. Aber sie stützen die derzeitigeZurückhaltung der Ständigen Impfkommission (Stiko), die bisher keinegenerelle Impfempfehlung für alle Kinder und Jugendlichen ausspricht.«Man muss sich bewusst sein, dass eine Impfung ein Eingriff ist.»Für den Professor spricht trotz der Myokarditis-Fälle nichts dagegen,Kinder mit Vorerkrankungen zu impfen, die im Fall einerCorona-Infektion ein erhöhtes Risiko für Covid-19-Komplikationenhaben.

.Ein Ausschuss des israelischen Gesundheitsministeriums hält eineVerbindung zwischen der Corona-Impfung, vor allem der zweiten Dosis,mit einer Herzmuskelentzündung für wahrscheinlich. Nach Untersuchungvon 275 Fällen von Myokarditis zwischen Dezember 2020 und April 2021kam das Expertenteam zu dieser Schlussfolgerung. In Israel wurde vorallem der Impfstoff von Biontech/Pfizer eingesetzt.148 Fälle von Myokarditis seien in zeitlicher Nähe zu Impfungenaufgetreten - davon 27 Fälle von 5,4 Millionen, die eine erste Dosiserhalten haben, und 121 Fälle von gut fünf Millionen, die eineZweitimpfung erhalten haben. Etwa die Hälfte derMyokarditis-Patienten litten den Angaben zufolge an Vorerkrankungen.Die Erkrankung betreffe insbesondere jüngere Männer im Alter von 16bis 30 Jahren, vor allem im Alter von 16 bis 19 Jahren. In 95 Prozentder Fälle handele es sich aber um eine leichte Erkrankung, die binnenweniger Tage vorbeigehe. Meinertz betonte, dass solche Entzündungenmeist von allein ausheilten, nur wenige Patienten behieltenLeistungseinschränkungen zurück.Im aktuellsten Sicherheitsbericht zu Covid-19-Impfstoffen desPaul-Ehrlich-Instituts vom 7. Mai heißt es, auf der Basis dervorhandenen Daten aus Deutschland sei «kein Risikosignal» in Bezugauf Herzmuskelentzündungen zu sehen. Man werde Berichte darüberweiter überwachen und untersuchen. Eine PEI-Sprecherin erklärte aufAnfrage, für den bevorstehenden Sicherheitsbericht würden gerade neueInformationen verarbeitet, die von Experten derArzneimittelsicherheit noch verifiziert würden. «Hier ist dieDatenauswertung noch unvollständig.»Viele Herzmuskelentzündungen verlaufen nach PEI-Angaben symptomlosoder mit unspezifischen Symptomen. Eine Myokarditis kann aber auchlebensbedrohliche Herzrhythmusstörungen auslösen. Auch eineVirusinfektion kann eine Ursache sein.

Source = Deutsch-Nachrichten.Com

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