Aktuelle Gesundheitsnachrichten EMA: Weiter grünes Licht für Astrazeneca-Impfstoff - Risiken gering Latz aktuelle Nachrichten

Deutsch-Nachrichten.Com - EMA: Weiter grünes Licht für Astrazeneca-Impfstoff - Risiken gering

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Aktuelle Gesundheitsnachrichten EMA: Weiter grünes Licht für Astrazeneca-Impfstoff - Risiken gering Latz aktuelle Nachrichten
07 April 2021 - 16:45

Aktuelle Nachrichten ! Impfen oder nicht - die Zweifel am Astrazeneca-Präparat sind groß.Mehrere EU-Staaten impfen vorerst nur Personen über 60 Jahre. Grund:Seltene Fälle von Hirnthrombosen. Kommt nun Klarheit?Amsterdam (dpa) - Die Europäische Arzneimittelbehörde (EMA) gibtweiterhin grünes Licht für den Corona-Impfstoff des HerstellersAstrazeneca. Trotz sehr seltener Fälle von Blutgerinnseln inHirnvenen empfiehlt die EMA weiterhin uneingeschränkt die Anwendungdes Impfstoffes. «Der Nutzen des Wirkstoffes bei der Bekämpfung vonCovid-19 ist deutlich höher zu bewerten als die Risiken», sagteEMA-Chefin Emer Cooke am Mittwoch in Amsterdam.Die Experten stellten zwar einen Zusammenhang zwischen Impfstoff undThrombosen bei einer sehr geringen Zahl von Blutplättchen fest. Diestrete allerdings sehr selten auf. Die Behörde hält damit weiterhin anihrer Bewertung des Präparates fest. Experten hatten zuvor Meldungenvon Thrombosen nach einer Impfung eingehend untersucht. DieseAnalysen würden fortgesetzt, wie die EMA mitteilte.Unklar ist, was für Folgen die EMA-Entscheidung nun für die Impfungenhaben wird. Mehrere EU-Länder, darunter Deutschland, hatten zuvor denEinsatz des Impfstoffes auf Personen ab 60 Jahre eingeschränkt.

. In Deutschland gab es 31Verdachtsfälle.Daraufhin hatte die EMA im März eine Expertengruppe eingesetzt. Siehatte zunächst keinen Zusammenhang mit der Impfung festgestellt. DieUntersuchung war aber fortgesetzt worden. Die Experten vermuten, dasses um eine sehr seltene Immun-Reaktion gehe. Die meisten Fälle warenden Angaben zufolge etwa zwei Wochen nach der Impfung aufgetreten.Die Experten hätten keine besonderen Risikofaktoren wie Alter oderGeschlecht festgestellt.Geimpften riet die EMA, auf die entfernte Möglichkeit der sehrseltenen Blutgerinnsel zu achten. Bei entsprechenden Symptome solltensie sofort medizinischen Rat einholen, hieß es weiter. Der Impfstoffmit dem Marktnamen Vaxzevria hatte Ende Januar eine bedingteMarktzulassung für die EU erhalten. Danach ist derbritisch-schwedische Hersteller weiterhin verpflichtet, alle Daten zumöglichen Nebenwirkungen weiterzuleiten.

Source = Deutsch-Nachrichten.Com

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