Aktuelle Gesundheitsnachrichten Kinder zurück in Kita und Schule - Wiedersehensfreude und Warnungen Von Jörg Ratzsch, dpa Latz aktuelle Nachrichten

Deutsch-Nachrichten.Com - Kinder zurück in Kita und Schule - Wiedersehensfreude und Warnungen Von Jörg Ratzsch, dpa

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Aktuelle Gesundheitsnachrichten Kinder zurück in Kita und Schule - Wiedersehensfreude und Warnungen
Von Jörg Ratzsch, dpa Latz aktuelle Nachrichten
20 Februar 2021 - 09:00

Aktuelle Nachrichten ! Nach rund zwei Monaten sehen viele Kinder in Deutschland zumWochenstart erstmals ihre Kita oder Grundschule wieder von innen. EinGroßteil der Bundesländer macht die Türen der Einrichtungen zumindestein Stück auf. Das finden die einen riskant, die anderen überfällig.Berlin (dpa) - In weiteren zehn Bundesländern kehrt an diesem Montagwieder ein bisschen Leben an die Grundschulen zurück. Vielerorts wirdaußerdem der seit Dezember im Zuge der Corona-Maßnahmen starkeingeschränkte Betrieb an Kitas wieder hochgefahren.Familienministerin Franziska Giffey (SPD) begrüßt das mit Blick aufdie Auswirkungen für Familien und Kinder im Lockdown. Gleichzeitigrufen Lehrervertreter zur Vorsicht auf.«BELASTUNGSGRENZE ERREICHT»«Man kann die Kinder nicht noch viel länger zuhause lassen, weilsonst der Kinderschutz und das Kindeswohl in Gefahr sind», sagteGiffey der Deutschen Presse-Agentur in Berlin und verwies aufProbleme wie Vereinsamung, Bewegungsmangel und entstehende «Bildungs-und Bindungslücken». Zudem seien viele Eltern am Ende. «DieBelastungsgrenze ist erreicht.»Giffey betonte, dass Öffnungen «verantwortungsvoll» erfolgen müssten,mit Einhaltung von Hygieneregeln und Schutzmaßnahmen für dasPersonal. «Dass wir dabei das Infektionsgeschehen weiter im Blickhaben müssen, ist selbstverständlich. Es geht jetzt umÖffnungsschritte mit Sicherheit.»Die Familienministerin sprach sich in dem Zusammenhang erneut fürzweimalige Corona-Schnelltests pro Woche bei Kita- undGrundschulbeschäftigten aus, solange diese noch keine Impfungerhalten können. «Wenn wir sagen, wir testen zweimal pro Woche,erhöht das enorm die Sicherheit, verbessert die Prävention und hilftbei der Unterbrechung von Infektionsketten», sagte Giffey. Je nachBundesland gibt es bereits entsprechende Angebote und Pläne.ÖFFNUNGSSCHRITTE UNTERSCHEIDEN SICHAm Montag öffnen in zehn Ländern wieder Grundschulen. Es findetentweder sogenannter Wechselbetrieb mit halben Klassen statt, dieabwechselnd zur Schule kommen, oder auch Vollbetrieb mit festenGruppen, die sich möglichst nicht begegnen sollen. Teilweise giltMaskenpflicht auch im Unterricht. Je nach Bundesland ist es denEltern auch freigestellt, ob sie ihre Kinder schicken. Und es gibtLänder, die zwar öffnen, aber nicht überall, je nach örtlicherCorona-Lage.Bei den Kitas dürfen mehr Kinder oder auch alle wieder in dieBetreuung zurück. Auch das unterscheidet sich in den Ländern.Für ältere Schüler und Jugendliche geht es erst einmal mitsogenanntem Fernunterricht weiter. Ausgenommen davon bleibenAbschlussklassen.

. Auch die Kitas sind imFreistaat seit Montag wieder auf.BEVÖLKERUNG FÜR SCHULÖFFNUNGENÜber die nun anstehenden weiteren Öffnungen wird viel diskutiert.Kritiker machen sich vor allem im Netz Luft und warnen vorExperimenten an Schulen und Kitas. Einer Umfrage zufolge ist eineMehrheit der Bevölkerung aber für schrittweise Öffnungen der Schulen.Im Deutschlandtrend des ARD-«Morgenmagazins» sprachen sich 58 Prozentder Befragten dafür aus. 22 Prozent unterstützen eine vollständigeWiederaufnahme des regulären Schulbetriebs. 16 Prozent sähen eslieber, wenn die Schulen weiterhin ganz geschlossen blieben.Die Infektionslage macht es schwierig: Die Zahl der Neuinfektionenist zwar zuletzt gesunken, aber inzwischen bewegt sie sich eherseitwärts. Der Wert der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionenpro 100 000 Einwohner lag laut RKI am Samstagmorgen bundesweit bei57,8 - und damit sogar etwas höher als am Vortag (56,8).Die neuen Virusvarianten könnten zu einem schnellen Wiederanstieg beiden Ansteckungszahlen führen, wird befürchtet. Der Präsident desRobert Koch-Instituts, Lothar Wieler, sagte am Freitag: «Wir stehenmöglicherweise erneut an einem Wendepunkt.» Gesundheitsminister JensSpahn (CDU) verwies darauf, dass der Beginn von Schulen und Kitas«Mobilität in sehr großem Umfang» auslöse.LEHRERVERTRETER FORDERN GESUNDHEITSSCHUTZDer Präsident des Deutschen Lehrerverbandes, Heinz-Peter Meidinger,findet es zwar richtig, schrittweise wieder mit dem Unterricht in denSchulen zu beginnen, aber nur in Regionen mit niedrigemInfektionsgeschehen. Wenn Bundesländer flächendeckend öffneten, auchin Landkreisen mit hohen Ansteckungszahlen, sei das mit Blick auf denGesundheitsschutz nicht verantwortbar, sagte er der dpa. In einemsolchen Fall werde die Balance zwischen Gesundheitsschutz undBildungsauftrag nicht gehalten.Der Grundschulverband, in dem sich Grundschulen, Lehrkräfte undWissenschaftler zusammengeschlossen haben, bewertet die Öffnungengrundsätzlich positiv. Kinder im Grundschulalter bräuchten andereKinder und eine wertschätzende pädagogische Begleitung ihrerschulischen Lernprozesse. Der Vorsitzende, Edgar Bohn, selbstehemaliger Grundschulleiter, forderte aber «dringend, schnell undeffektiv» beim Gesundheitsschutz nachzusteuern. «Lüften alleinegenügt nicht.» Schulen müssten in ausreichender Zahl mitCO2-Messgeräten und wo nötig mit Raumlüftungsanlagen ausgestattetwerden.Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) zeigte sich dagegenskeptisch: «Die Länder, die jetzt ihre Schulen öffnen, gehen einhohes Risiko - für die Gesundheit der Lehrkräfte, der Schülerinnenund Schüler sowie deren Eltern», sagte die Vorsitzende Marlis Tepeden Zeitungen der Funke Mediengruppe (Samstag). Die stagnierendenInzidenzzahlen deuteten auf eine dritte Corona-Welle hin, verursachtdurch die Corona-Mutationen. «Vor diesem Hintergrund hätten wir unsvon den Ländern mehr Verantwortungsbewusstsein gewünscht.»Beim Lehrerverband VBE im bevölkerungsreichsten BundeslandNordrhein-Westfalen hieß es zuletzt: «Auch wenn es Freude über eingemeinsames Wiedersehen geben wird, wird es kein unbeschwerterWiedereinstieg in den Präsenzunterricht sein.»

Source = Deutsch-Nachrichten.Com

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