Aktuelle Gesundheitsnachrichten Mittwoch-Inzidenzwert Kriterium für Unterricht in Folge-Woche Latz aktuelle Nachrichten

Deutsch-Nachrichten.Com - Mittwoch-Inzidenzwert Kriterium für Unterricht in Folge-Woche

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Aktuelle Gesundheitsnachrichten Mittwoch-Inzidenzwert Kriterium für Unterricht in Folge-Woche Latz aktuelle Nachrichten
07 April 2021 - 21:00

Aktuelle Nachrichten ! Mit einem Zwei-Stufen-Plan soll künftig der Unterricht inPandemie-Zeiten in Mecklenburg-Vorpommern geregelt werden. Besondersins Blickfeld rücken künftig die Inzidenzwerte eines Wochentages.Besondere Aufmerksamkeit gilt auch den Corona-Schnelltests.Schwerin/Rostock (dpa/mv) - Vom kommenden Montag an kann es in ganzMecklenburg-Vorpommern Präsenzunterricht für Schüler der Klassen einsbis sechs und aller Abschlussklassen geben. Die übrigen Klassenbekommen weiterhin sogenannten Wechselunterricht. Dies folgt auseinem neuen Zwei-Stufenplan, über den das Bildungsministerium amMittwoch in Schwerin informierte.Demnach bestimmt die Sieben-Tage-Inzidenz jeweils am Mittwoch, wiedie Unterrichtsgestaltung in einem Landkreis oder in einer der beidenkreisfreien Städte in der darauffolgenden Woche aussieht. Liegt derWert unter 150 Neuinfektionen je 100 000 Einwohner binnen einerWoche, werden die unteren Klassenstufen und die Abschlussklassenregulär unterrichtet, die anderen abwechselnd in der Schule und zuHause.Wird die Marke von 150 am Stichtag Mittwoch aber überschritten,müssen in der betroffenen Region mit Ausnahme der Abschlussklassenwieder alle Schüler zu Hause lernen. Eine Notbetreuung für jüngereSchüler werde aber auch dann wieder gewährleistet, hieß es. AmMittwoch dieser Woche war der Schwellenwert in keiner Region desBundeslandes überschritten worden.«Es wird künftig zwei Stufen geben. Damit ist gesichert, dass wireinen geregelten Schulbetrieb unter Pandemiebedingungen gewährleistenkönnen, wenn die Infektionslage das zulässt», sagteBildungsministerin Bettina Martin (SPD) laut einer Mitteilung. Jenach Infektionslage sollen die örtlichen Gesundheitsämter aber auchweiterhin die Möglichkeit haben, weiterreichende Maßnahmen zuergreifen.Eine Corona-Testpflicht für Schüler - wie sie etwa Berlin undBrandenburg planen - soll es nach Angaben des Ministeriums inMecklenburg-Vorpommern nicht geben. Doch riefen, wie Martin, auchVertreter von Schüler-, Eltern- und Lehrerverbänden des Landes zumSchulstart dazu auf, die Schnelltests umfassend zu nutzen. Mit derenHilfe könnten Infektionen rasch erkannt, Ansteckungen unterbunden undSchulschließungen verhindert werden. Es sei wichtig, dass fürmöglichst viele Kinder und Jugendliche wieder Präsenzunterrichtermöglicht werde, sagte der Vorsitzende des Landeselternrats, KaiCzerwinskie.Laut Bildungsministerin Martin können Schüler zwei Mal pro Wochefreiwillig einen Test machen.

.Czerwinskie und Martin verwies darauf, dass die Tests auf Beschlussder Schulkonferenzen auch zu Hause vorgenommen werden können, um vorallem jüngeren Schülern die Angst zu nehmen.Die Linke kritisierte die Pläne des Bildungsministeriums. «DenInzidenzwert eines einzigen Tages als Grundlage dafür herzunehmen, obdie Schule geöffnet bleiben kann oder nicht, ist völlig unlogisch»,sagte die Fraktionsvorsitzende Simone Oldenburg. Es handele sichdabei lediglich um eine Momentaufnahme, die keine Rückschlüsse aufdie Entwicklung des Infektionsgeschehens zulasse. Zudem bestehe beisolchen Einzeldaten die Gefahr eines verzerrten Bildes.Am Donnerstag beginnt im Nordosten nach den Osterferien wieder dieSchule. Der Unterricht soll laut Bildungsministerium dabeigrundsätzlich wie an den Tagen vor den Osterferien stattfinden undwie er ab Montag wieder geplant ist. Wegen zuletzt hoherCorona-Infektionszahlen hatte der Kreis Ludwigslust-Parchimallerdings Einschränkungen beschlossen. Für alle Jahrgangsstufen -mit Ausnahme der Abschlussjahrgänge - wird dort den Angaben zufolgezunächst für zwei Tage Distanzunterricht erteilt.In der übernächsten Woche beginnen die Abiturprüfungen im Nordosten.Das Bildungsministerium hatte sie wegen der Corona-Pandemieverschoben; ursprünglich sollten sie kommenden Dienstag beginnen.Bei den Kitas soll es laut Sozialministerium zunächst bei denbestehenden Regeln bleiben. In Regionen mit Inzidenzwerten von unter100 ist ein Regelbetrieb vorgesehen, Einschränkungen bei derBetreuungszeit gibt es nicht. In Regionen mit Inzidenzwerten von 100bis 150 gilt eine Art Schutzphase - dann wird an Eltern appelliert,ihre Kinder möglichst zu Hause zu betreuen. Bei Inzidenzwerten vonmehr als 150 ist nur noch eine Notfallbetreuung sichergestellt. Diesekönnen etwa Alleinerziehende in Anspruch nehmen.Bund und Länder hatten sich darauf verständigt, bei Inzidenzwertenüber 100 die Notbremse zu ziehen und Lockerungen zurückzunehmen,unberührt davon blieben auf Druck der Länder aber Kitas und Schulen.

Source = Deutsch-Nachrichten.Com

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