Aktuelle Gesundheitsnachrichten Rückschlag für Astrazeneca: US-Produktionsstätte geht an Konkurrenz Latz aktuelle Nachrichten

Deutsch-Nachrichten.Com - Rückschlag für Astrazeneca: US-Produktionsstätte geht an Konkurrenz

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Aktuelle Gesundheitsnachrichten Rückschlag für Astrazeneca: US-Produktionsstätte geht an Konkurrenz Latz aktuelle Nachrichten
04 April 2021 - 14:45

Aktuelle Nachrichten ! Washington (dpa) - Astrazeneca hat in den USA eine Produktionsstättefür seinen Corona-Impfstoff an den Konkurrenten Johnson & Johnsonverloren. Der US-Pharmakonzern teilte mit, Johnson & Johnson werdenun die «volle Verantwortung» für die Produktionsstätte desAuftragsherstellers Emergent Biosolutions im Bundesstaat Marylandübernehmen. Dort wurde bislang auch der Corona-Impfstoff vonAstrazeneca hergestellt, der in den USA noch nicht zugelassen ist.Die Firma erklärte, man werde mit der US-Regierung kooperieren, umeine alternative Produktionsstätte für den US-Markt zu finden.Die Zeitungen «New York Times» und «Washington Post» berichteten amWochenende, dass die Regierung Johnson & Johnson in einemungewöhnlichen Schritt in die Verantwortung gedrängt hatte, nachdemwegen eines Produktionsfehlers an dem Standort jüngst MillionenImpfdosen des Herstellers entsorgt werden mussten. Auslöser war denBerichten zufolge, dass Inhaltsstoffe der beiden Impfstoffe vermischtworden waren. Johnson & Johnson hatte am Mittwoch nur mitgeteilt,dass ein Inhaltsstoff die Qualitätskontrolle nicht bestanden habe.Das Unternehmen betonte nun, es werde weiter am Ziel festgehalten,der US-Regierung bis Ende Mai 100 Millionen Dosen des Impfstoffs zuliefern. Der Impfstoff von Johnson & Johnson, der schon nach einerSpritze seine volle Wirksamkeit entfaltet, spielt eine wichtige Rollefür US-Präsident Joe Bidens Versprechen, bis Ende Mai genügendImpfstoff für alle erwachsenen Amerikaner zu haben.

.Die USA haben rund vier Millionen bereits produzierte Dosen vonAstrazeneca an die Nachbarländer Mexiko und Kanada weitergegeben.Die Produktionsstätte von Emergent Biosolutions in Baltimore ist nochnicht von der US-Behörde für Lebens- und Arzneimittel (FDA) für denCorona-Impfstoff zugelassen worden. Johnson & Johnson erklärte, manwerde sich nun weiter bei der FDA um die Zulassung bemühen. Es bliebzunächst unklar, über welche Produktionskapazität der Standortverfügt. Anfragen zu dem Vorgang bei Emergent Biosolutions und demUS-Gesundheitsministerium blieben am Sonntag zunächst unbeantwortet.Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hatte am Donnerstagerklärt, die Produktionsprobleme in dem Werk düften nach bisherigemKenntnisstand keine Auswirkung auf Astrazeneca-Lieferungen nachEuropa haben. Nach einer Auflistung des Gesundheitsministeriums vom22. März erwartet Deutschland im nun laufenden zweiten Quartal rund10 Millionen Impfdosen von Johnson & Johnson.

Source = Deutsch-Nachrichten.Com

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