Aktuelle Gesundheitsnachrichten Tourismus bricht 2020 ein - deutlicher Rückgang bei Gästezahlen Latz aktuelle Nachrichten

Deutsch-Nachrichten.Com - Tourismus bricht 2020 ein - deutlicher Rückgang bei Gästezahlen

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Aktuelle Gesundheitsnachrichten Tourismus bricht 2020 ein - deutlicher Rückgang bei Gästezahlen Latz aktuelle Nachrichten
23 Februar 2021 - 05:45

Aktuelle Nachrichten ! Reisebeschränkungen, abgesagte Veranstaltungen und zwei Lockdowns:Die Corona-Krise hat nach Zahlen des Statistischen Bundesamtes derTourismusbranche in Niedersachsen und Bremen einen herben Schlagversetzt. Nun werden Rufe nach schnellen Öffnungen lauter.Hannover (dpa/lni) - Die Einschränkungen in der Corona-Pandemie habenim vergangenen Jahr zu einem massiven Einbruch im Tourismus inNiedersachsen und Bremen geführt. Wie aus Daten des StatistischenBundesamtes in Wiesbaden hervorgeht, registrierten Niedersachsen undBremen etwa nur halb so viele Gästeankünfte wie noch 2019. Auch dieZahl der Übernachtungen brach deutlich ein - in Niedersachsen um mehrals ein Drittel, in Bremen um fast die Hälfte. Die GewerkschaftNahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) nahm die Zahlen zum Anlass, um aufdie Nöte der Beschäftigten im Gastgewerbe hinzuweisen. «Wegenniedriger Löhne und monatelanger Kurzarbeit kämpfen viele von ihnenmit existenziellen Problemen», sagte der Vorsitzende desLandesbezirks Nord, Finn Petersen, der Deutschen Presse-Agentur.In Niedersachsen ging die Gästezahl 2020 um 43 Prozent auf 8,7Millionen zurück. Vor der Corona-Pandemie lag sie zuletzt bei 15,4Millionen. In Bremen fiel der Rückgang im Vergleich zu 2019 nochdeutlicher aus. Der Stadtstaat registrierte zuletzt noch 710 000Gäste in Hotels, Pensionen und anderen Gastbetrieben - das sind 53Prozent weniger als noch 2019. Bei den Übernachtungen meldeteNiedersachsen ein Minus von 35 Prozent - zuletzt wurden noch etwasmehr als 30 Millionen gezählt.

. Bremen hatte mit minus 47 Prozent 2020 fast nur noch halbso viele Übernachtungen wie zuvor, nämlich 1,49 Millionen.Trotz der zwischenzeitlichen Öffnung im Sommer seien Urlaubsregionenwie die Nordsee oder die Lüneburger Heide von den Folgen derCorona-Pandemie mit voller Wucht getroffen worden, sagte Petersen.Noch stärker habe der Städtetourismus gelitten. Den Angaben zufolgekamen in die Regionen Hannover-Hildesheim und in das BraunschweigerLand nur rund halb so viele Gäste wie noch im Jahr zuvor. An derNordseeküste und in Ostfriesland fiel der Rückgang mit minus 30 undminus 36 Prozent nicht ganz so deutlich aus.Vor den nächsten Bund-Länder-Gesprächen in der kommenden Wochefordert die Gewerkschaft NGG, die die Tourismus-Zahlen ausgewertethatte, eine Öffnungsstrategie für das Gastgewerbe. «Ohne einePerspektive, wie es im März weitergehen soll, droht vielen Betriebendas Aus und Beschäftigten Arbeitslosigkeit», sagte Petersen. Die NGGist für einen Stufenplan, der schrittweise Öffnungen bei niedrigenFallzahlen ermöglicht.Petersen forderte zudem Niedersachsens Ministerpräsidenten StephanWeil (SPD) auf, sich für die Beschäftigten im Gastgewerbeeinzusetzen. «Die niedersächsische Landesregierung darf die Nöte vonHotelangestellten, Köchinnen und Kellnern nicht vergessen», mahntePetersen. «Ohne zusätzliche Hilfen drohen enorme Verwerfungen imunteren Einkommenssektor.»

Source = Deutsch-Nachrichten.Com

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