Aktuelle Gesundheitsnachrichten Weitere Schulen und Kitas öffnen - dritte Corona-Welle befürchtet Latz aktuelle Nachrichten

Deutsch-Nachrichten.Com - Weitere Schulen und Kitas öffnen - dritte Corona-Welle befürchtet

Aktuelle Gesundheitsnachrichten Weitere Schulen und Kitas öffnen - dritte Corona-Welle befürchtet Latz aktuelle Nachrichten

Deutsch-Nachrichten.Com - Weitere Schulen und Kitas öffnen - dritte Corona-Welle befürchtet

Aktuelle Gesundheitsnachrichten Weitere Schulen und Kitas öffnen - dritte Corona-Welle befürchtet Latz aktuelle Nachrichten
21 Februar 2021 - 15:45

Aktuelle Nachrichten ! Nach wochenlanger Abwärtsbewegung steigen die Corona-Zahlen wieder.Entsprechend wachsen die Sorgen bei jenen, die die Grundschul- undKita-Öffnungen in mehreren Ländern skeptisch sehen. Lehrkräfte undKita-Beschäftigte können mit einer früheren Impfung rechnen.Berlin (dpa) - Die Sorge vor einer dritten Corona-Welle inDeutschland wächst. An diesem Montag kehren in zehn weiterenBundesländern viele Kinder in Kitas und Grundschulen zurück.Zeitgleich zeigt die Kurve der Neuinfektionen erstmals seit Wochenwieder nach oben - trotz des seit Mitte Dezember geltenden strengenLockdowns. Bildungsgewerkschaften warnen vor Gesundheitsgefahren. Aufder anderen Seite wird auf negative Folgen für Kinder und Elternverwiesen, sollten die Einschränkungen an Kitas und Schulen nochlänger dauern.Am Wochenende verdichteten sich die Anzeichen dafür, dassGrundschullehrer und Kita-Beschäftigte in der Impfreihenfolge nachvorne rutschen könnten. Mehrere Ländervertreter, GesundheitsministerJens Spahn und Bildungsministerin Anja Karliczek (beide CDU)befürworten das. An diesem Montag könnte bei einer Schaltkonferenzder Gesundheitsminister der Länder (16.00 Uhr) eine entsprechendeGrundsatzentscheidung fallen, kündigte Baden-Württembergs RessortchefManne Lucha (Grüne) an. Praktisch umgesetzt werden müsste der Schrittüber eine Änderung der Corona-Impfverordnung durch dasBundesgesundheitsministerium.Die Zahl der Neuinfektionen in Deutschland stieg sowohl am Samstagals auch am Sonntag im Vergleich zum Vorwochenende an. Das RobertKoch-Institut (RKI) meldete am Sonntag 7676 neue Fälle binnen einesTages, 1562 mehr als am vergangenen Sonntag. Auch die sogenannteSieben-Tage-Inzidenz, welche die Zahl der Ansteckungen pro 100 000Einwohner innerhalb einer Woche angibt, erhöhte sich auf bundesweit60,2 im Vergleich zu 57,8 am Vortag. Gemeldet wurden 145 Todesfällebinnen 24 Stunden. Am vergangenen Sonntag waren es 218. Expertenführen den Anstieg vor allem auf die Ausbreitung deutlichansteckenderer Virusvarianten zurück.Der SPD-Gesundheitspolitiker Karl Lauterbach schrieb bei Twitter:«Die 3. Welle beginnt jetzt. Die Frage ist nur, wie schnell und wiestark.» RKI-Präsident Lothar Wieler rief die Menschen zum Durchhaltenauf: «Falsche Versprechungen helfen niemandem, und es ist ganzeinfach so, dass wir diese Maßnahmen, die wir kennen, dass wir dieeine gewisse Zeit noch durchhalten müssen», sagte er am Samstag beieiner im Internet übertragenen Diskussionsrunde desBundesgesundheitsministeriums. Spahn sprach von einer «echtschwierigen Phase» der Pandemie.

.Es sei die Erwartung da, dass es mit gesunkenen Neuinfektionszahlenauch wieder ein Stück rausgehe aus den Beschränkungen.Die Corona-Lage ist regional auch innerhalb der Bundesländer sehrunterschiedlich. In Bayern etwa lag im Landkreis Donau-Ries im Westendie Sieben-Tage-Inzidenz laut RKI am Sonntag bei 16,4, im Nordostenim Landkreis Tirschenreuth an der tschechischen Grenze dagegen bei358,1. In Norddeutschland hat Flensburg mit stark gestiegenen Zahlenzu kämpfen. Deshalb gelten dort seit dem Wochenende nochmalsverschärfte Corona-Maßnahmen - unter anderem nächtlicheAusgangsbeschränkungen.Der Molekularbiologe und Teilnehmer an Expertenrunden derBundesregierung, Rolf Apweiler, sprach am Sonntag in der «Welt» vonzwei gegenläufigen Entwicklungen. Die alten Virusvarianten hätten zueiner Senkung der Inzidenz geführt. Dort, wo neue Virusvariantenschon dominierten, gingen die Zahlen aber nach oben. «Wenn man danicht überall in diesen Gegenden, wo es wirklich stark ansteigt,richtig auf die Bremse tritt, wie in Flensburg, dann fliegt die Lageeinem um die Ohren. Das ist einfach so. Das kann man nicht mehrwegleugnen.»Mit Blick auf die Schul- und Kita-Öffnungen warnte der VerbandBildung und Erziehung (VBE) vor einem Öffnungswettbewerb zwischen denLändern. «Die Öffnungen sind kein Wettbewerb, bei dem das Bundeslandgewinnt, das die weitgehendsten Lockerungen umsetzt und dieGesundheit aller Beteiligten maximal riskiert», sagte VBE-Chef UdoBeckmann dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. «Die Länder, die jetztihre Schulen öffnen, gehen ein hohes Risiko - für die Gesundheit derLehrkräfte, der Schülerinnen und Schüler sowie deren Eltern», sagtedie Vorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW),Marlis Tepe, den Zeitungen der Funke Mediengruppe.Beckmann begrüßte es, dass Grundschullehrkräfte voraussichtlichfrüher beim Impfen drankommen sollen. Der Präsident des DeutschenLehrerverbandes, Heinz-Peter Meidinger, forderte in der «RheinischenPost», dies auch auf Lehrkräfte auszuweiten, die Abschlussklassenunterrichten. Für sie gab es zum Teil auch in den vergangenenLockdown-Wochen in der Schule Unterricht.Spahn hatte am Samstag angekündigt, man wolle die Beschäftigten anKitas und Grundschulen zügig in die nächsthöhere Impfgruppe nehmenund ihnen früher ein Impfangebot machen, weil in den EinrichtungenAbstand nicht möglich sei. Dafür sprach sich auch Karliczekaus: «Beide Berufsgruppen nehmen Aufgaben wahr, die für unsere ganzeGesellschaft von ganz großer Bedeutung sind, was sich auch in derImpfpriorisierung zeigen sollte», sagte die CDU-Politikerin derDeutschen Presse-Agentur.Familienministerin Franziska Giffey (SPD) verteidigte die Kita- undSchulöffnungen, betonte aber, dass diese «verantwortungsvoll» und mitBlick auf das Infektionsgeschehen erfolgen müssten. «Man kann dieKinder nicht noch viel länger zuhause lassen, weil sonst derKinderschutz und das Kindeswohl in Gefahr sind», sagte sie derDeutschen Presse-Agentur und verwies auf Probleme wie Vereinsamung,Bewegungsmangel und entstehende «Bildungs- und Bindungslücken». Zudemseien viele Eltern am Ende.

Source = Deutsch-Nachrichten.Com

Diese Nachricht 29 Treffer empfangen.

Aktuelle Gesundheitsnachrichten Weitere Schulen und Kitas öffnen - dritte Corona-Welle befürchtet Latz aktuelle Nachrichten


Aktuelle Gesundheitsnachrichten Weitere Schulen und Kitas öffnen - dritte Corona-Welle befürchtet Latz aktuelle Nachrichten


Aktuelle Gesundheitsnachrichten Weitere Schulen und Kitas öffnen - dritte Corona-Welle befürchtet Latz aktuelle Nachrichten


Aktuelle Gesundheitsnachrichten Weitere Schulen und Kitas öffnen - dritte Corona-Welle befürchtet Latz aktuelle Nachrichten

KOMMENTARE

  • 0 Kommentar