Aktuelle Gesundheitsnachrichten Wirtschaftsminister rechnet mit bleibenden Schäden für Gastronomie Von Oliver von Riegen, dpa Latz aktuelle Nachrichten

Deutsch-Nachrichten.Com - Wirtschaftsminister rechnet mit bleibenden Schäden für Gastronomie Von Oliver von Riegen, dpa

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Aktuelle Gesundheitsnachrichten Wirtschaftsminister rechnet mit bleibenden Schäden für Gastronomie
Von Oliver von Riegen, dpa Latz aktuelle Nachrichten
03 April 2021 - 08:45

Aktuelle Nachrichten ! Während Camping bei den Übernachtungen im Corona-Jahr 2020 inBrandenburg ein Plus verzeichnet hat, ist es bei Hotels und Gasthöfenlängst nicht so gut gelaufen. Wirtschaftsminister Steinbach sagt, wieer die Lage einschätzt und wer Gewinner und Verlierer sind.Potsdam/Neuzelle (dpa/bb) - Die Corona-Krise wird bei Hotels undGaststätten nach Ansicht von Brandenburgs Wirtschaftsminister JörgSteinbach (SPD) zum Teil bleibende Schäden hinterlassen. «Wir werdenleider Betriebe verlieren», sagte Steinbach der DeutschenPresse-Agentur in Potsdam. «Die Gastronomie leidet unter denSchließzeiten erheblich.» November, Dezember und Ostern seieneinnahmestarke Zeiten, die nun wegbrächen. «Das geht an die Substanzund wird auch mit Öffnung nicht aufzuholen sein, zumal dienotwendigen Abstände das Platzangebot und damit den Umsatz nocheinige Zeit reduzieren werden.»Die Hotellerie verzeichne herbe Verluste, das gelte insbesondere fürdie Anbieter von Tagungen, sagte der Minister. Sie würden «sich auchdauerhaft auf eine veränderte Nachfrage einrichten müssen». Steinbachsieht noch ein anderes Problem: «Die Branche leidet zunehmenddarunter, dass sich die Arbeitnehmer neuen Berufen in anderenBranchen zuwenden», sagte er. Aber nicht alle Anbieter imBrandenburger Tourismus leiden unter der Corona-Krise.«Campingplätze, Ferienwohnungen und unsere Bootsverleiher haben imvergangenen Jahr zum Teil sogar zulegen können», sagte Steinbach.Das Corona-Jahr 2020 sorgte bei zahlreichen Tourismusbetrieben fürdrastische Einbrüche bei den Übernachtungen. Der Rückgang war bei denJugendherbergen mit nahezu zwei Drittel (-63,6 Prozent) am größten,wie aus Zahlen des Statistikamtes Berlin-Brandenburg hervorgeht. DieÜbernachtungen bei Erholungs- und Ferienheimen sanken um rund dieHälfte (-50,5 Prozent), bei Hotels, Gasthöfen und Pensionen war esein Minus von rund einem Drittel (-33,5 Prozent). Bei Ferienwohnungenwar der Rückgang mit 15,7 Prozent nicht ganz so stark, dagegen legtendie Camping-Übernachtungen sogar um ein Zehntel zu.Viele Gaststätten halten sich in der Corona-Krise mit Speisen zurAbholung oder zum Liefern über Wasser. Die «Wilde Klosterküche» inNeuzelle im Landkreis Oder-Spree bietet Veranstaltungen und Menüs zumBeispiel zu Ostern, aber keinen regulären Mittagstisch.

. «Dass wir damit existierenkönnen, ist nicht der Fall.» Er hat schon mehrere Hilfen beantragt.Ähnlich geht es dem Café Matschke in Potsdam, einer Gaststätte mitGalerie. Das sei ein bisschen Taschengeld, sagte Chef Torge Kieburgüber das Angebot von Speisen zum Abholen an Wochenenden undFeiertagen wie Ostern. Damit könne er die Mitarbeiter ein wenig beiStange halten, aber das Geschäft lohne sich nicht. Er hat auch schondiverse Hilfen von Bund und Land bekommen - und im Jahr 2020Unterstützung in Höhe etwa einer Monatsmiete über eineSolidaritätsaktion von Künstlern, die dort ausstellen.Seit November 2020 gilt für Gaststätten ein Lockdown.Regionale Öffnungen sollten in Brandenburg über Modellprojektemöglich werden, das hat Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD)erstmal verschoben. Der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband(Dehoga) Brandenburg sah darin eine Chance. Denn seit dem 2. Novembersind Gaststätten und Cafés in Brandenburg wegen der Corona-Krisegeschlossen - bis auf Liefer- oder Abholdienste.Für Unternehmen und Solo-Selbstständige stehen verschiedene Hilfenzur Verfügung, zum Beispiel die Überbrückungshilfe des Bundes. DerWirtschaftsminister bekräftigte die Pläne für eine Unterstützung beimNeustart. «Wir werden in Ergänzung der vorhandenen Programme -voraussichtlich ab Mitte Mai - zusätzliche europäische Mittel fürInvestitionen bis 60 000 Euro in kleinen und mittleren Unternehmenzur Verfügung stellen», sagte Steinbach. Die EU-Mittel sollenUnternehmen helfen, besser aus der Krise zu kommen, wenn sie zumBeispiel Lüftungstechnik einbauen oder die Digitalisierungvorantreiben. Das Programm läuft bis Ende 2022. Auch die regionalenTourismusorganisationen sollen Hilfe bekommen.

Source = Deutsch-Nachrichten.Com

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