Berlin Nachrichten Corona-Ticker Baden-Württemberg: Kliniken verschieben Operationen wegen Zunahme von Corona-Patienten  (Update) Deutsch Nachrichten

Deutsch-Nachrichten.Com - Die aktuellen Entwicklungen zur Corona-Pandemie im Südwesten im Überblick.

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Berlin Nachrichten Corona-Ticker Baden-Württemberg: Kliniken verschieben Operationen wegen Zunahme von Corona-Patienten  (Update) Deutsch Nachrichten
07 April 2021 - 14:45

Aktuelle Nachrichten ! Dieser Artikel wird stetig aktualisiert.Ludwigsburg. (dpa-lsw) Wegen der wachsenden Anzahl von Corona-Intensivpatienten müssen erste Kliniken im Südwesten wieder geplante Operationen verschieben. Das berichtete der Koordinator der intensivmedizinischen Versorgung von Corona-Patienten in Baden-Württemberg, Götz Geldner. Die Zahl der Corona-Patienten sei im Vergleich zur Vorwoche um 20 Prozent gestiegen, sagte der Ärztliche Direktor der Ludwigsburger RKH-Kliniken am Mittwoch.Landesweit sei bereits ein Drittel der Intensivbetten mit Corona-Patienten belegt. "Wenn die Zahl der Intensivpatienten weiter steigt, haben wir in ein bis zwei Wochen ein Problem", sagte Geldner. Sobald die Belegung in Richtung der 40 Prozent gehe, müssten in größerem Maße Operationen verschoben werden.Seit Mitte März steigt die Zahl der Corona-Patienten in Intensivbehandlung im Südwesten stark an. Lag sie am 10. März noch bei 236, wurden am Dienstag bereits 648 Menschen wegen einer Covid-19-Erkrankung intensivmedizinisch behandelt, wie aus den Daten des Divi-Intensivregisters hervorgeht. Seit wenigen Tagen übersteigt zudem die Zahl der Kliniken, die ihren Betrieb als eingeschränkt bezeichnen, die der Kliniken mit regulärem Betrieb.Seine Prognose gingen aktuell noch von einer sinkenden Zahl der Intensivpatienten aus, sagte Geldner. Doch das liege allein an den geringen gemeldeten Fallzahlen über Ostern. Weil auch nach einem Jahr Pandemie noch Meldelücken bestünden, seien die Zahlen nicht aussagekräftig. Mit Blick auf mögliche Maßnahmen zeigte sich der Intensivmediziner resigniert. "Was soll anders sein, als in der Welle davor? Jeder weiß, was jetzt passiert." Politiker und Bürger trügen nun gleichermaßen Verantwortung. Es fehle weiter ein Konzept, um der Pandemie Herr zu werden. Das jetzige Vorgehen nannte Geldner ziel- und planlos. "Wir versuchen, das beste daraus zu machen."Update: Mittwoch, 7. April 2021, 14.15 UhrInzidenz in Heidelberg liegt bei 68,7Heidelberg. (ani) Die Sieben-Tage-Inzidenz der Corona-Fälle pro 100.000 Einwohner sinkt weiter. Das Landesgesundheitsamt gab den Wert für Heidelberg am Dienstag mit 68,7 an. 14 Neuinfektionen wurden gemeldet. Am Montag hatte die Sieben-Tage-Inzidenz in Heidelberg bei 71,2 gelegen, am Karfreitag noch bei 81,7. Dieser Trend entspricht den Zahlen für Baden-Württemberg: Von 131,1 am Karfreitag sank die Inzidenz bis Dienstag landesweit auf 100,7.Ist also eine Trendwende in der Corona-Pandemie in Baden-Württemberg und in Heidelberg zu erkennen? Nein, sagt das Gesundheitsamt des Rhein-Neckar-Kreises, das auch für Heidelberg zuständig ist. Die niedrigen Zahlen der Corona-Neuinfektionen hingen mit den Osterfeiertagen zusammen, erklärt das Amt.Es sei zum einen davon auszugehen, dass über die Feiertage weniger getestet worden sei. Zum anderen sei es möglich, dass über die Feiertage noch nicht alle Tests von den Laboren ausgewertet beziehungsweise die Ergebnisse an das Gesundheitsamt übermittelt wurden. Deshalb sei durchaus damit zu rechnen, dass die Zahlen zum Ende der Woche hin wieder steigen werden.Update: Dienstag, 6. April 2021, 20.29 Uhr828 neue Corona-Infektionen im SüdwestenStuttgart. (dpa/lsw) Die Sieben-Tage-Inzidenz im Südwesten ist erneut gesunken und lag am Dienstag bei 100,7. Dies teilte das Landesgesundheitsamt in Stuttgart am Dienstag (Stand: 16 Uhr) mit. Im Vergleich zum Vortag gab es 828 neue Corona-Infektionen und 34 neue Todesfälle im Zusammenhang mit dem Erreger Sars-CoV-2. Damit stieg die Zahl der Infektionen seit Beginn der Pandemie auf 374.002, die der Todesfälle auf 8795.Da über die Ostertage meist weniger Tests gemacht und nicht von allen Gesundheitsämtern die Daten weitergeleitet wurden, ist bei den Zahlen nach Angaben des Robert Koch-Instituts allerdings Vorsicht angebracht. Sie geben möglicherweise nicht das tatsächliche Infektionsgeschehen wieder.43 der 44 Stadt- und Landkreise in Baden-Württemberg liegen bei der Inzidenz über dem Wert von 50. Die Stadt Freiburg (42,8) liegt als einziger Kreis darunter. Die höchste Inzidenz weist weiterhin der Kreis Schwäbisch Hall mit nun 248,5 auf.Von 2439 betreibbaren Intensivbetten sind den Angaben zufolge derzeit rund 88 Prozent belegt. Diese werden nicht nur für Corona-Patienten genutzt, der Anteil freier Betten dient jedoch als wichtiger Indikator für die Belastung des Gesundheitssystems und die freien Reserven.Rund 1,4 Millionen Menschen haben im Südwesten laut Gesundheitsamt inzwischen eine erste Impfung gegen das Virus erhalten, rund 584.000 wurden bereits ein zweites Mal geimpft.Update: Dienstag, 6. April 2021, 18.42 Uhr730 Neuinfektionen im Südwesten - Inzidenz sinkt auf 116,8Stuttgart. (dpa/lsw) In Baden-Württemberg sind nach Angaben des Landesgesundheitsamtes am Ostermontag 730 neue, bestätigte Corona-Infektionen hinzugekommen. Damit stieg die Gesamtzahl der Ansteckungen auf 373.174 seit Beginn der Pandemie (Stand: 16 Uhr). Die Zahl der Toten im Zusammenhang mit dem Erreger Sars-CoV-2 nahm um 14 auf 8761 zu, die der Genesenen wird auf 334.448 geschätzt - das sind 1209 mehr als am Vortag.Die Sieben-Tage-Inzidenz - also die Zahl der Neuinfektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche - ging am Montag auf 116,8 zurück, nach 121,0 am Vortag. Bei der Interpretation der Zahl ist allerdings Vorsicht angebracht: Das Robert Koch-Institut weist darauf hin, dass an den Osterfeiertagen meist weniger Tests gemacht und nicht von allen Gesundheitsämtern die Daten weitergeleitet werden.Alle Stadt- und Landkreise in Baden-Württemberg liegen bei der Inzidenz - meist deutlich - über dem Wert von 50. Die höchsten Werte verzeichnen der Landkreis Schwäbisch Hall (278,0), der Hohenlohekreis (207,7), der Stadtkreis Heilbronn (194,3) und der Landkreis Rastatt (176,7), den niedrigsten mit 57,1 weiterhin der Stadtkreis Freiburg im Breisgau.Seit Ende Dezember wurden der Stuttgarter Behörde 37.993 Fälle mit Hinweisen auf "besorgniserregende Virusvarianten" übermittelt. Dies betrifft mit 34 182 Fällen vor allem den zuerst in Großbritannien entdeckten Typ B.1.1.7. Zuletzt wurden im Südwesten 428 Covid-19-Patienten intensivmedizinisch behandelt und 233 von ihnen invasiv beatmet.Von 2425 betreibbaren Intensivbetten sind den Angaben zufolge derzeit mit 2107 knapp 87 Prozent belegt. Diese werden nicht nur für Corona-Patienten genutzt, der Anteil freier Betten dient jedoch als wichtiger Indikator für die Belastung des Gesundheitssystems und die freien Reserven.1.375.671 Menschen in Baden-Württemberg sind laut Gesundheitsamt inzwischen ein erstes Mal gegen das Virus geimpft worden, 574.922 haben eine zweite Schutzimpfung erhalten.Update: Montag, 5. April 2021, 20.45 UhrSieben-Tage-Inzidenz in Heidelberg über Ostern gesunkenHeidelberg. (rie) Die Sieben-Tage-Inzidenz der Corona-Fälle pro 100.000 Einwohner in Heidelberg ist seit Karfreitag weiter gesunken. Am Ostermontag gab das Landesgesundheitsamt den Wert mit 71,2 an, am Freitag hatte er noch bei 81,7 gelegen. In Heidelberg wurden an den drei Tagen von Samstag bis Montag 27 neue Corona-Fälle entdeckt (Samstag: 5, Sonntag: 12, Montag: 10).Damit haben in Baden-Württemberg aktuell nur noch die Stadt Freiburg (57,1) und der Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald niedrigere Inzidenzen als Heidelberg. Allerdings sind die Meldezahlen über Ostern zum Teil nur bedingt aussagekräftig. So weist das Robert-Koch-Institut darauf hin, dass rund um die Feiertage meist weniger Menschen einen Arzt aufsuchen. Somit werden auch weniger Proben genommen und weniger Laboruntersuchungen durchgeführt. Zudem kann es zu Meldeverzögerungen kommen.1022 neue Corona-Infektionen im Südwesten am Ostersonntag gemeldet - Inzidenz bei 121Stuttgart (dpa/lsw) - Das Landesgesundheitsamt hat am Ostersonntag 1022 neue Corona-Infektionen gemeldet. Damit stieg die Gesamtzahl der Ansteckungen im Südwesten auf 372 444 seit Beginn der Pandemie (Stand: 16.00 Uhr). Die Zahl der Toten stieg um 4 auf 8747. Die Zahl der Genesenen wird auf 333 239 geschätzt - das sind 1631 mehr als am Vortag.Die Sieben-Tage-Inzidenz - also die Zahl der Neuinfektionen je 100 000 Einwohner binnen einer Woche - lag am Sonntag bei 121,0. Am Vortag betrug der Wert laut Landesgesundheitsamt 121,7. Bei der Interpretation dieses Rückgangs ist aber Vorsicht angebracht: Das Robert Koch-Institut weist darauf hin, dass an den Osterfeiertagen meist weniger Tests gemacht und gemeldet werden.Alle Stadt- und Landkreise in Baden-Württemberg liegen bei der Inzidenz - meist deutlich - über dem Wert von 50. Die höchsten Werte verzeichnen der Landkreis Schwäbisch Hall (316,1), der Hohenlohekreis (220,1), der Stadtkreis Heilbronn (200,6) und der Landkreis Rastatt (190,1), den niedrigsten mit 60,6 weiterhin der Stadtkreis Freiburg im Breisgau.Seit Ende Dezember wurden der Stuttgarter Behörde 37 591 Fälle mit Hinweisen auf "besorgniserregende Virusvarianten" übermittelt. Dies betrifft mit 33 833 Fällen vor allem den zuerst in Großbritannien entdeckten Typ B.1.1.7. Zuletzt wurden in Baden-Württemberg 424 Covid-19-Patienten intensivmedizinisch behandelt - 223 von ihnen werden invasiv beatmet.Von 2425 betreibbaren Intensivbetten sind den Angaben zufolge derzeit mit 2078 rund 86 Prozent belegt. Diese werden nicht nur für Corona-Patienten genutzt, der Anteil freier Betten dient jedoch als wichtiger Indikator für die Belastung des Gesundheitssystems und die freien Reserven.1 356 304 Menschen in Baden-Württemberg sind laut Gesundheitsamt inzwischen ein erstes Mal gegen das Virus geimpft worden, 568 132 haben eine zweite Schutzimpfung erhalten.Update: Montag, 5. April 2021, 19.09 Uhr1116 neue Corona-Infektionen im Südwesten - Inzidenz bei 122Stuttgart. (dpa/lsw) Das Landesgesundheitsamt hat am Karsamstag 1116 neue Corona-Infektionen gemeldet. Damit stieg die Gesamtzahl der Ansteckungen im Südwesten auf 371 422 seit Beginn der Pandemie (Stand: 16 Uhr). Die Zahl der Toten stieg um sechs auf 8743. Gleichzeitig gibt es schätzungsweise 331 608 Genesene. Das sind 1689 mehr als noch am Vortag.Die Sieben-Tage-Inzidenz - also die Zahl der Neuinfektionen je 100 000 Einwohner binnen einer Woche - lag am Samstag bei 121,7. Am Vortag hatte das Landesgesundheitsamt den Wert noch mit 131,1 angegeben. Bei der Interpretation dieses Rückgangs ist aber Vorsicht angebracht. Das Robert Koch-Institut weist darauf hin, dass an den Osterfeiertagen meist weniger Tests gemacht und gemeldet werden.Alle Stadt- und Landkreise in Baden-Württemberg liegen bei der Inzidenz - meist deutlich - über dem Wert von 50. Die höchsten Werte verzeichnen der Landkreis Schwäbisch Hall (327,3), der Hohenlohekreis (222,8) und der Landkreis Rastatt (200,9), den niedrigsten mit 57,1 der Stadtkreis Freiburg im Breisgau.Seit Ende Dezember wurden der Stuttgarter Behörde 36 459 Fälle mit Hinweisen auf "besorgniserregende Virusvarianten" übermittelt. Dies betrifft mit 32 873 Fällen vor allem den zuerst in Großbritannien entdeckten Typ B.1.1.7. Zuletzt wurden in Baden-Württemberg 422 Covid-19-Patienten intensivmedizinisch behandelt - 223 davon invasiv beatmet.Von 2426 betreibbaren Intensivbetten sind den Angaben zufolge derzeit mit 2111 gut 87 Prozent belegt. Diese werden nicht nur für Corona-Patienten genutzt, der Anteil freier Betten dient jedoch als wichtiger Indikator für die Belastung des Gesundheitssystems und die freien Reserven. 1 332 129 Menschen in Baden-Württemberg sind laut Gesundheitsamt inzwischen ein erstes Mal gegen das Virus geimpft worden, 560 800 haben eine zweite Schutzimpfung erhalten.Update: Sonntag, 4. April 2021, 11.33 UhrHeidelberg hat viertniedrigsten Inzidenzwert in Baden-Württemberg Heidelberg. (rl) Die Sieben-Tage-Inzidenz der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in Heidelberg ist am Karsamstag mit Vergleich zum Karfreitag gesunken. Am Samstag gab das Landesgesundheitsamt den Wert mit 75,5 an, am Tag zuvor hatte er bei 81,7 gelegen. Am Freitag wurden nur 5 neue Fälle in der Stadt gemeldet, am Freitag waren es noch 28 gewesen.Nach dem Stadtkreis Freiburg (57,1) hat damit Heidelberg am Samstag den zweitniedrigsten Inzidenzwert aller Meldekreise in Baden-Württemberg. Es folgen der Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald (68,7), der Landkreis Calw (77,3) und der Landkreis Lörrach mit (77,4). Auch im Rhein-Neckar-Kreis meldete das Landesgesundheitsamt am Samstag eine rückläufige Inzidenzzahl: Am Samstag war es 120,4, am Karfreitag 128,0. Waren am Freitag noch 128 Neuinfektionen gemeldet worden, waren es am Samstag 36.Update: Samstag, 3. April 2021, 18.30 UhrHeidelberg hat viertniedrigsten Inzidenzwert in Baden-WürttembergHeidelberg. (rie) Die Sieben-Tage-Inzidenz der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in Heidelberg verharrt seit ein paar Tagen mehr oder weniger auf der Stelle. Am Karfreitag gab das Landesgesundheitsamt den Wert mit 81,7 an, am Tag zuvor hatte er bei 80,5 gelegen. Am Freitag wurden 28 neue Fälle in der Stadt gemeldet, am Donnerstag waren es 26.Die Inzidenz war in Heidelberg seit 13. Februar, als sie noch bei 23,5 lag, stetig gestiegen auf 88,6 am Dienstag dieser Woche. Seitdem fällt sie wieder leicht. Heidelberg ist damit aktuell der Kreis mit der viertniedrigsten Inzidenz in Baden-Württemberg – nach der Stadt Freiburg (66,6) und den Landkreisen Breisgau-Hochschwarzwald (76,6) und Calw (77,3).Update: Freitag, 2. April 2021, 19.06 UhrGesundheitsministerium sehr besorgt wegen Querdenker-DemoStuttgart. (dpa/lsw) Das Gesundheitsministerium hat am Freitag eindringlich darauf hingewiesen, dass die Corona-Verordnung durchaus ein Verbot der für Samstag geplanten Querdenker-Demonstration gegen die Pandemie-Einschränkungen hergibt. "Meine Prognose ist, dass die Hygieneregeln bei der Veranstaltung nicht eingehalten werden", sagte Amtschef Uwe Lahl. Alleine am Samstag sind nach Angaben der Stadt Stuttgart mindestens vier Demonstrationen gegen die Pandemie-Einschränkungen geplant, darunter eine Kundgebung der sogenannten Querdenken-Bewegung am Nachmittag (16.00 Uhr) auf dem Cannstatter Wasen. Die Veranstalter erwarten zu diesem Protest rund 2500 Teilnehmer. Nach Angaben eines Polizeisprechers von Donnerstag wird auch mit Gegendemonstranten gerechnet.Lahl wies darauf hin, dass er seine Bedenken in einem Brief an den Stuttgarter Ordnungsbürgermeister Clemens Maier geäußert habe. In dem Schreiben steht, dass die Landesregierung aus Gründen der Verhältnismäßigkeit und der zentralen Bedeutung der Versammlungsfreiheit von der Umsetzung eines pauschalen Versammlungsverbots in der Corona-Verordnung abgesehen habe. Die Entscheidung über Versammlungsverbote habe nach einer Einzelfallbetrachtung zu erfolgen. Für ein vollständiges Versammlungsverbot als letzte Maßnahme gelten zwar hohe Hürden. "Von vornherein aufgrund der Corona-Verordnung ausgeschlossen ist ein solches Verbot jedoch nicht", erklärte Lahl. Bei der Stadt Stuttgart war zunächst niemand für eine Stellungnahme zu erreichen.Update: Freitag, 2. April 2021, 14.36 UhrLandesweite Inzidenz steigt auf 130,9Heidelberg. (RNZ/ppf) Die aktuellen Zahlen für das Stadtgebiet Heidelberg liefert das Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg auch am Gründonnerstag. Die Inzidenz liegt bei 80,5. 26 Neuinfektionen sind seit gestern registriert worden. Damit sticht Heidelberg positiv aus der Bilanz heraus: Insgesamt liegen derzeit nur sieben Städte und Landkreise unter dem Inzidenz-Schwellenwert von 100. Im Rhein-Neckar-Kreis hingegen gab es 110 Neuinfektion innerhalb der vergangenen 24 Stunden. Die 7-Tage-Inzidenz liegt bei 140,2. Update: Donnerstag, 1. April 2021, 20.25 UhrLandesweite Inzidenz steigt auf 130,9Stuttgart. (dpa/lsw) Die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz der Corona-Neuinfektionen hat leicht zugelegt. Am Donnerstag (Stand 16.00 Uhr) erreichte sie den Wert von 130,9 Ansteckungen (Vortag: 129,8) je 100 000 Einwohner und binnen einer Woche, wie das Landesgesundheitsamt mitteilte. Alle Stadt- und Landkreise liegen über dem Grenzwert von 50 gemeldeten Fällen pro 100 000 Einwohner in den letzten sieben Tagen.Nach einem Rückgang der Fallzahlen seit Weihnachten bis Mitte Februar ist laut Mitteilung ein kontinuierlicher Anstieg der Neuinfektionen und der 7-Tage-Inzidenz zu beobachten.Seit Beginn der Pandemie wurden 367 707 laborbestätigte Covid-19-Fälle aus allen 44 Stadt- und Landkreisen gemeldet, darunter 8728 Todesfälle.Seit Ende Dezember wurden dem Landesgesundheitsamt bislang insgesamt 33 705 Fälle mit Hinweisen auf das Vorliegen von besorgniserregenden Varianten aus allen 44 Stadt-und Landkreisen Baden-Württembergs übermittelt.Update: Donnerstag, 1. April 2021, 18.24 UhrInzidenzzahlen in Heidelberg und Rhein-Neckar-Kreis steigen weiter (Update)Stuttgart. (rl) In Heidelberg und Rhein-Neckar-Kreis steigen die Infektionszahlen weiter. Das teilte das Landesgesundheitsamt am heutigen Mittwoch (Stand: 16 Uhr) mit. Aus dem Stadtkreis Heidelberg wurden 24 weitere Neuinfektionen gemeldet. Die Sieben-Tage-Inzidenz beträgt damit 87,9, am Dienstag lag sie noch bei 84,2. Aus dem Rhein-Neckar-Kreis wurden 160 Neuinfektionen gemeldet, die Inzidenz stieg hier auf 145,7 (Dienstag: 140,6).Weder in Heidelberg noch im Kreis wurden am heutigen Mittwoch weitere Todesfälle gemeldet. Seit Beginn der Pandemie starben in Heidelberg 56 Menschen mit und an COVID-19, im Rhein-Neckar-Kreis waren es bisher 366.Unter-60-Jährige können Ersatztermine vereinbarenHeidelberg. (RNZ) Die Neubewertung des Astra-Zeneca-Impfstoffs durch die Ständige Impfkommission (STIKO) am gestrigen Dienstag, 30. März, hat auch Auswirkungen auf die Abläufe in den drei Impfzentren, die der Rhein-Neckar-Kreis betreibt, teilt das Landratsamt mit. "Grundsätzlich ist es so, dass auch weiterhin Personen, die unter 60 Jahre alt sind, mit Astra-Zeneca geimpft werden können. Wer das nicht möchte, muss seinen Termin absagen und sich über die Hotline 116117 oder über www.impfterminservice.de einen neuen Impftermin buchen", erklärt Doreen Kuss, Dezernentin für Ordnung und Gesundheit, im Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis.Unter 60-Jährige, die mit einem Astra-Zeneca-Termin ins Zentrale Impfzentrum oder ins Kreisimpfzentrum Weinheim oder Sinsheim kommen, werden auf die neue STIKO-Empfehlung hingewiesen. Wer sich nach sorgfältiger Aufklärung gemeinsam mit der aufklärenden Ärztin bzw. dem aufklärenden Arzt für eine Impfung mit dem Astra-Zeneca-Vakzin entscheidet und schriftlich seine Einwilligung erklärt, wird wie vorgesehen geimpft. Bei einer Entscheidung gegen eine Impfung erhält die Person an Ort und Stelle einen Ersatztermin ausgehändigt. Eine Umbuchung auf eine Impfung am selben Tag auf einen anderen Impfstoff ist prozessbedingt nicht möglich. "Weil wir als Betreiber der drei Impfzentren die Ersatztermine selbst vergeben, finden diese zeitnah – bereits ab der kommenden Woche – statt", so Dezernentin Kuss weiter.Generell gelte aber: Wenn man aus welchen Gründen auch immer weiß, dass man einen Impftermin nicht wahrnehmen kann, sollte man diesen nicht einfach verstreichen lassen, sondern selbstständig den Termin absagen. Anderenfalls werden so eigentlich freie Termine blockiert. Für Personen unter 60 Jahren, die bereits eine Erstimpfung mit Astra-Zeneca erhalten haben, bestehen momentan übrigens zwei Möglichkeiten: Sie können entweder unter den oben genannten Bedingungen (gemeinsame Entscheidung mit dem Arzt, sorgfältiger Aufklärung und ausdrücklicher Einwilligung) auch ihre Zweitimpfung mit Astra-Zeneca erhalten oder sie warten mit der Zweitimpfung, bis die STIKO zu dieser Frage Stellung genommen hat.Update: Mittwoch, 31. März 2021, 13.30 UhrSüdwesten setzt Beschluss um – Astra-Zeneca in der Regel nur noch ab 60Stuttgart. (dpa) Baden-Württemberg setzt die neue vorsorgliche Altersbeschränkung für den Impfstoff Astra-Zeneca von diesem Mittwoch an um. Das Präparat soll in der Regel nur noch für Menschen ab 60 Jahren eingesetzt werden, beschlossen die Gesundheitsminister von Bund und Ländern am Dienstagabend. Unter 60-Jährige sollen sich "nach ärztlichem Ermessen und bei individueller Risikoanalyse nach sorgfältiger Aufklärung" weiterhin damit impfen lassen können. Baden-Württembergs Gesundheitsminister Manne Lucha (Grüne) erklärte, die Impfkampagne laufe weiter und werde entsprechend angepasst.Hintergrund für die Beschränkung bei Astra-Zeneca sind Fälle von Blutgerinnseln (Thrombosen) in Hirnvenen. Erst Mitte März waren Astra-Zeneca-Impfungen nach einer einige Tage langen Impfpause und neuen Überprüfungen wieder angelaufen.Das Gesundheitsministerium in Stuttgart erklärte, in Baden-Württemberg sei der größte Teil der momentan Impfberechtigten über 60 Jahre alt. "Sie sind also nicht von der Einschränkung betroffen, die Impfung der hochpriorisierten Gruppen geht also weiter", hieß es in der Mitteilung vom Dienstagabend. Auch Jüngeren werde das Angebot gemacht, sich mit Astra-Zeneca impfen zu lassen, aber nur unter den neuen Bedingungen samt Risikoanalyse.Für Menschen, die schon einen Termin für eine Impfung mit Astra-Zeneca gebucht haben, diesen aber nun nicht mehr wahrnehmen wollen oder können, gebe es folgende Lösung: "In den Zentren, in denen eine Umbuchung auf einen anderen Impfstoff möglich ist, soll eine Umbuchung direkt vor Ort vorgenommen werden. In diesem Fall soll vor Ort ein passender Zweittermin ausgemacht werden. Kein geimpfter Bürger, keine geimpfte Bürgerin sollte das Impfzentrum ohne Zweittermin verlassen."Das Ministerium wollte aber nicht ausschließen, dass die Umbuchung auf einen anderen Impfstoff nicht funktioniert. In dem Fall solle man sich auf eine Warteliste setzen lassen. "Die Impfzentren sowie die Mitarbeitenden der Anmeldesysteme wurden noch am Abend über das neue Prozedere informiert. Es kann leider nicht ausgeschlossen werden, dass es zu Beginn der Umstellung noch zu Unregelmäßigkeiten kommt."Jüngere Menschen unter 60, die schon die erste Dosis Astra-Zeneca erhalten haben, haben laut dem Beschluss zwei Möglichkeiten: Sie können auch die Zweitimpfung von Astra-Zeneca bekommen, nach Rücksprache mit dem Arzt, "sorgfältiger Aufklärung" und "individueller Risikoanalyse". Zweite Option: Die Betroffenen warten auf eine Empfehlung der Ständigen Impfkomission (Stiko) zur Zweitimpfung, die voraussichtlich bis Ende April vorlegen soll.Die ersten Zweitimpfungen mit Astra-Zeneca sind laut Stiko nach der empfohlenen Wartezeit von zwölf Wochen und dem Impfstart des Vakzins im Februar für Anfang Mai vorgesehen. Nach Angaben der Gesundheitsminister prüft die Kommission, ob eine weitere Impfung mit einem anderen Impfstoff eine mögliche Option ist.Sieben-Tage-Inzidenz im Südwesten weiter auf hohem NiveauStuttgart. (dpa) Die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz der Corona-Neuinfektionen bleibt in Baden-Württemberg auf einem hohen Niveau. Im Laufe der vergangenen sieben Tage haben die Behörden mit Stand vom Dienstag (16 Uhr) im Schnitt 125,7 Ansteckungen pro 100.000 Einwohner registriert, wie das Landesgesundheitsamt mitteilte. Darin enthalten sind auch Nachmeldungen vom Montag.Wegen technischer Probleme hatte das Landesgesundheitsamt am ersten Tag der Woche zunächst keine landesweite Übersicht zur Corona-Lage bereitgestellt, diese Daten dann aber am Dienstag nachgereicht. Daraus geht auch hervor, dass die Sieben-Tage-Inzidenz am Montag mit 129,1 sogar noch ein bisschen höher lag als am Dienstag.32 der 44 Stadt- und Landkreise liegen über der Schwelle von 100. Am höchsten ist der Wert weiter im Kreis Schwäbisch Hall (470,1). Die Zahl der bestätigten Fälle seit Beginn der Pandemie stieg am Dienstag um 1976 auf 361.661. 27 weitere Menschen starben an einer Infektion mit dem Coronavirus oder im Zusammenhang damit, die Zahl der Toten stieg damit auf 8684. Als genesen gelten geschätzt 324.764 Infizierte (plus 1405).Update: Dienstag, 30. März 2021, 21.30 UhrBaden-Württemberg will zögernde Kreise bei Notbremse anweisen Stuttgart. (dpa) Die Landesregierung will bei der Anwendung der Corona-Notbremse in Hotspot-Regionen im Zweifel hart durchgreifen. "Wenn wir den Eindruck haben sollten, dass die Notbremse vor Ort ausgesessen wird, werden wir als Land unter anderem mit klaren Weisungen einschreiten", sagte Gesundheitsminister Manne Lucha (Grüne) am Montag der dpa in Stuttgart. Zuletzt hatte es mehrere Stadt- und Landkreise gegeben, die die Notbremse zunächst nicht konsequent umgesetzt hatte. Das müssen sie tun, wenn der Grenzwert von 100 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner in einer Woche schon mehr als drei Tage lang überschritten haben.Lucha sagte, die Notbremse gelte "ohne Wenn und Aber". Der Minister erklärte, die Regierung könne aus rechtlichen Gründen keine pauschale landesweite Regelung in Kraft setzen. Das komme nach dem Urteil des Verwaltungsgerichtshofs zu nächtlichen Ausgangsbeschränkungen nicht mehr infrage. "Hier sind primär die Landräte gefordert, die Notbremse – sobald eine Sieben-Tages-Inzidenz von 100 drei Tage in Folge überschritten ist – mit entsprechenden Maßnahmen in Kraft zu setzen."Die Ausgangsbeschränkungen für einzelne Kreise seien nicht zwingend an die Inzidenz von 100 geknüpft, sondern als Ultima Ratio zu verstehen, wenn andere Maßnahmen der Notbremse nicht greifen, teilte das Gesundheitsministerium auf Anfrage des "Badischen Tagblatts" mit. Die Entscheidungsgewalt über die Ausgangsbeschränkungen bleibe bei den kreiseigenen Gesundheitsämtern, so ein Sprecher.Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) hatte bereits am Wochenende angekündigt, dass die Notbremse strikt durchgesetzt werden müsse. "Da gibt es kein Vertun mehr." Zum Beispiel hatte Stuttgart vergangene Woche erklärt, erst die neue Corona-Verordnung abwarten und die Notbremse erst Mitte der Woche ziehen zu wollen. Dann müssen zum Beispiel Geschäfte und Museen wieder geschlossen werden. Zudem gelten Ausgangsbeschränkungen zwischen 21 und 5 Uhr.Der Landkreistag hält die Anweisungen im Einzelfall für den falschen Weg. Der Hauptgeschäftsführer des Landkreistags, Alexis von Komorowski, sagte der dpa, es wäre besser, wenn das Land in der Corona-Verordnung klare Verhältnisse schaffe. Angesichts des schnellen Anstiegs der Infektionszahlen in fast allen Kreisen ziehe auch das Argument nicht mehr, dass Gerichte eine landesweite Regelung kippen könnten, weil es vor Ort große Unterschiede bei der Inzidenz gebe.Sieben-Tage-Inzidenz in Modellkommune Tübingen deutlich gestiegenTübingen. (dpa) Die Sieben-Tage-Inzidenz in Tübingen mit seinem Modellprojekt mit Lockerungen durch massenhaftes Testen ist deutlich gestiegen. Die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in einer Woche lag zuletzt bei 35, wie eine Sprecherin der Stadt am Montag sagte. Die Sprecherin bezog sich dabei auf die Zahl der vom Landratsamt auf Stadtebene ausgewiesenen Neuinfektionen für die Stadt Tübingen vom vergangenen Donnerstag. In der Woche zuvor hatte der Wert noch bei 23 gelegen. Die Inzidenz werde von der Stadt selbst berechnet. Dieser Wert ergebe sich aufgrund der Einwohnerzahl von rund 90.000 und zuletzt 32 Neuinfektionen in einer Woche, hieß es. Infektionszahlen auf Gemeindeebene werden vom Landratsamt Tübingen nur wöchentlich veröffentlicht.Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer (Grüne) und die Pandemiebeauftragte Lisa Federle hatten angesichts des steigenden Infektionsgeschehens die Bürger aufgerufen, sich mindestens zweimal wöchentlich testen zu lassen. "Auch in unserer Stadt steigen nun die Fallzahlen", hatten die beiden am Sonntag mitgeteilt.Die Sieben-Tage-Inzidenz gilt als einer der wichtigsten Indikatoren für den Verlauf des Infektionsgeschehens und wird in Tübingen von der Stadt in Abgrenzung zur Inzidenz des gesamten Landkreises als Indikator für die Wirksamkeit des Modellprojekts herangezogen.Im Landkreis Tübingen ist das Infektionsgeschehen im Zuge der Ausbreitung der ansteckenderen Varianten des Coronavirus stark angestiegen. Die Region lag zuletzt nur noch knapp unter dem Wert von 100 bei der Sieben-Tage-Inzidenz. Steigt in Kreisen die Inzidenz an drei Tagen in Folge über den Wert von 100, müssen diese eine sogenannte Notbremse ziehen und Lockerungen für Handel und Freizeit zurücknehmen. Auch eine nächtliche Ausgangsbeschränkung kann in diesem Fall verhängt werden.Über 4000 Corona-Verstöße am sonnigen WochenendeStuttgart. (dpa) Milde Temperaturen und Sonnenschein haben am vergangenen Wochenende die Menschen in Baden-Württemberg wieder mehr ins Freie gelockt - die Polizei verzeichnete allerdings landesweit zwischen Freitag und Sonntag über 4000 Verstöße gegen die Corona-Verordnung.Davon bezogen sich 1409 Verstöße auf die Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung, wie Innenminister Thomas Strobl (CDU) am Montag berichtete. Knapp 1100 Verstöße gab es nach seinen Worten gegen die Bestimmungen zu Ansammlungen und privaten oder sonstigen Veranstaltungen. Eine Vielzahl der Verstöße seien auch im Zusammenhang mit Demonstrationen festgestellt worden.Die Polizei wird dem Innenministerium zufolge ihre Kontrollen weiterhin "konsequent durchführen" - auch am kommenden Osterwochenende. Insbesondere in den baden-württembergischen Naherholungsgebieten rechnen Kommunen und Polizei bei gutem Wetter wieder mit einem erhöhten Besucheraufkommen. Im Bedarfsfall seien Streckensperrungen möglich.Update: Montag, 29. März 2021, 17 UhrInzidenz in Heidelberg bei 84,8Heidelberg. (RNZ) Das Landesgesundheitsamt hat am Wochenende 41 neue Corona-Infektionen im Stadtgebiet gemeldet – 19 am Samstag, 22 am Sonntag. Die Sieben-Tage-Inzidenz der Neuansteckungen pro 100.000 Einwohner steigt damit auf 84,8. Am Freitag hatte die Inzidenz noch bei 80,5 gelegen. Damit sind aktuell genau 200 Heidelbergerinnen und Heidelberg mit dem Coronavirus infiziert.Zudem meldete das Landesgesundheitsamt einen weiteren Todesfall in Zusammenhang mit dem Coronavirus. Die Zahl der im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung verstorbenen Heidelberger steigt damit auf 56. Insgesamt wurde in der Stadt seit Beginn der Pandemie bei 3963 Bürgerinnen und Bürgern eine Corona-Infektion festgestellt.Stuttgart zieht Notbremse - Vieles ab Mittwoch wieder dichtStuttgart. (dpa) Die Landeshauptstadt Stuttgart zieht nach mehreren Tagen überschrittener Infektionswerte die Notbremse. Ab kommenden Mittwoch treten nach Angaben der Stadt von Sonntag weitere Einschnitte für die über 600.000 Bewohner in Kraft, um die Verbreitung des Corona-Virus einzudämmen. Am vergangenen Freitag lag die Sieben-Tages-Inzidenz in Stuttgart drei Tage in Folge über dem Schwellenwert von 100 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner. Die Stadt hatte mit der Umsetzung der weiteren Einschränkungen aber noch die für das Wochenende angekündigte neue Corona-Verordnung des Landes abgewartet, um eine Übereinstimmung der Maßnahmen sicherzustellen.Für den Einzelhandel ist ab Mittwoch "click and meet" vorbei, Museen, Galerien und der botanisch-zoologische Garten Wilhelma werden für Publikum geschlossen. Die meisten körpernahen Dienstleistungen wie in Kosmetik-, Tatto- und Nagel-Studios sind untersagt. Friseure dürfen nur weiterarbeiten, wenn sie in der Handwerksrolle eingetragen sind.Sollte die Inzidenz an fünf aufeinander folgenden Tagen wieder unter 100 liegen, können die Beschränkungen aufgehoben werden. Verschlechtern sich die Zahlen hingegen weiter, könnte es zu noch weitreichenderen Maßnahmen – wie beispielsweise nächtlichen Ausgangsbeschränkungen – kommen.Update: Sonntag, 28. März 2021, 21.45 UhrDeutlicher Anstieg von Sieben-Tage-Inzidenz im SüdwestenStuttgart. (dpa) Der Sieben-Tage-Wert der Corona-Neuinfektionen ist in Baden-Württemberg am Sonntag deutlich gestiegen. Nach Angaben des Landesgesundheitsamts (Stand: Sonntag, 16 Uhr) registrierten die Gesundheitsämter im Südwesten im Laufe der vergangenen sieben Tage 127,4 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner. Am Samstag hatte der Wert bei 121,5 gelegen, am vergangenen Sonntag noch bei 103,1.32 der 44 Stadt- und Landkreise überschreiten mittlerweile die kritische Schwelle von 100. Am deutlich höchsten ist der Wert weiter im Landkreis Schwäbisch Hall mit 477,7, am niedrigsten in Pforzheim mit 58,0.Die Zahl der bestätigten Fälle seit Beginn der Pandemie stieg um 1341 auf 358.512. 8643 Menschen starben an einer Infektion mit dem Coronavirus oder im Zusammenhang damit. Das waren elf mehr als Stand Samstag. Als genesen gelten geschätzt 322.369 Infizierte (plus 1335).Seit Ende Dezember wurden dem Landesgesundheitsamt 27.099 Fälle mit Hinweisen auf "besorgniserregende Varianten" übermittelt. Als solche gelten Viren mit Mutationen, die ein höheres Ansteckungsrisiko haben, wie sie beispielsweise in Großbritannien (B.1.1.7) und Südafrika (B1.351) entdeckt worden waren. Ihr Anteil liegt im Südwesten den Angaben zufolge inzwischen bei mehr als 80 Prozent.1.167.624 Menschen in Baden-Württemberg sind ein erstes Mal gegen das Virus geimpft worden. Das waren 28.795 mehr als nach Daten vom Vortag. Eine zweite Schutzimpfung haben 502.706 Geimpfte erhalten (plus 8544).14,8 Prozent der 2403 betreibbaren Intensivbetten sind der Mitteilung zufolge im Moment frei. Dieser Wert ist wichtig, um die Auslastung des Gesundheitssystems beurteilen zu können. Intensivbetten werden aber nicht nur für Covid-19-Patienten mit schweren Verläufen gebraucht, sondern auch für Patienten mit anderen gravierenden Erkrankungen.Update: Sonntag, 28. März 2021, 18.23 UhrLand lockert Regeln für private Treffen auch in Hotspot-RegionenStuttgart. (dpa) Die Landesregierung lockert die Regeln für private Zusammenkünfte in Gebieten mit hohen Infektionszahlen. Treffen von zwei Haushalten mit bis zu fünf Personen sind von diesem Montag an auch in Gegenden mit mehr als 100 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner binnen einer Woche erlaubt. "Dabei zählen Kinder bis einschließlich 14 Jahre nicht mit. Paare, die nicht zusammenleben, gelten als ein Haushalt", heißt es in der Mitteilung des Staatsministerium vom Sonntag zur neuen Corona-Verordnung. Eigentlich sieht die sogenannte Notbremse vor, dass sich in Hotspot-Regionen mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von über 100 nur ein Haushalt mit einer zusätzlichen Person treffen darf. Zuletzt hatte es geheißen, die Lockerung sei eine Sonderregelung für die Osterfeiertage.Nachdem Bund und Länder am vergangenen Mittwoch kurzfristig die sogenannte Osterruhe wieder kassiert haben, bleibt von den angedachten Verschärfungen nur die Maskenpflicht für Mitfahrende im Auto übrig. Demnach müssen künftig Menschen, die bei anderen im Auto mitfahren, eine medizinische Maske tragen - solange sie nicht zu einem Haushalt gehören. Paare, die nicht zusammenleben, gelten auch hier als ein Haushalt.Darüber hinaus müssen die Buchhändler ab Montag ihre Läden wieder für den normalen Publikumsverkehr schließen. In der neuen Corona-Verordnung wurden die Buchläden aus der Liste der Grundversorger gestrichen. Grund ist ein entsprechendes Urteil des Verwaltungsgerichtshofs. "Der Buchhandel gehört nicht mehr zum Einzelhandel des täglichen Bedarfs." Wer ein Buch kaufen will, muss nun wieder einen Termin ausmachen, um sich im Laden umsehen zu können (Click&Meet). In Hotspot-Regionen gilt, dass man ein Buch online bestellen und es dann nach Vereinbarung eines Termins abholen kann (Click&Collect).Und noch eine Änderung: "In Stadt- und Landkreisen mit einer stabilen 7-Tage-Inzidenz unter 50 dürfen Bibliotheken und Archive analog zu Museen ohne Einschränkungen öffnen." Allerdings gibt es im Südwesten derzeit keinen Stadt- und Landkreis mehr, der unter 50 Neuinfektionen auf 100 000 Einwohner in einer Woche liegt.Update: Sonntag, 28. März 2021, 14.00 UhrKretschmann will Notbremse strikt durchsetzen - Inzidenz steigtStuttgart. (dpa) Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann will bei der Corona-Notbremse in Hotspot-Regionen keine Verzögerung mehr zulassen. "Das wird strikt durchgesetzt. Da gibt es kein Vertun mehr", sagte der Grünen-Regierungschef am Samstag der Nachrichtenagentur dpa in Stuttgart. In der Landesregierung wächst dem Vernehmen nach der Ärger über Stadt- und Landkreise, die die Notbremse zunächst nicht konsequent anwenden, obwohl sie den Grenzwert von 100 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner in einer Woche schon mehr als 3 Tage lang überschritten haben.Zum Beispiel hatte Stuttgart erklärt, erst die neue Corona-Verordnung abwarten und frühestens am Dienstag die Notbremse ziehen zu wollen. Dann müssten zum Beispiel Geschäfte und Museen wieder geschlossen werden. Die Landeshauptstadt liegt seit Mittwoch über der Inzidenz von 100.Kretschmann betonte, die Notbremse sei "ein scharfes Instrument, vor allem bei uns, weil wir sie mit Ausgangsbeschränkungen machen". Wenn die Sieben-Tage-Inzidenz an drei Tagen hintereinander den Wert 100 überschreitet, soll das Gesundheitsministerium die betroffenen Landräte anweisen, Regeln wie etwa Ausgangsbeschränkungen von 21 Uhr bis 5 Uhr umzusetzen.Schon am Freitag hatte die Landesregierung aber erklärt, über Ostern werde es eine Ausnahme bei den Kontaktbeschränkungen geben. Treffen von zwei Haushalten mit bis zu fünf Personen sollen die kommenden Tage auch in Gegenden mit mehr als 100 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner erlaubt sein. Kinder bis 14 Jahre werden dabei nicht mitgezählt. Für Hochinzidenzregionen wie Schwäbisch Hall gelten strengere Regeln. Der Kreis Schwäbisch Hall hat mit einer Inzidenz von 438,1 (Stand: Freitag) nach wie vor mit Abstand die höchsten Fallzahlen.Die Zahl der Corona-Infektionen und die Sieben-Tage-Inzidenz in Baden-Württemberg steigen weiter rasant. Der Inzidenzwert stieg von 115,3 auf 121,2. Über der 200er-Marke liegen derzeit 4 Stadt- und Landkreise, weitere 26 liegen über 100.Kretschmann sagte dazu: "Es läuft schlecht." Man habe überlegt, wieder landesweite Regeln zu erlassen und es nicht den Kreisen zu überlassen, sie durchzusetzen - doch dies aus Gründen der Verhältnismäßigkeit wieder verworfen. "Das ist immer ein Grat, auf dem wir da wandern und da müssen wir hoffen, dass wir nicht abstürzen."Der Regierungschef kündigte an, neben Tübingen weitere Modellprojekte für Lockerungen mit Hilfe von verstärkten Tests zulassen zu wollen - aber noch nicht so schnell. "Ja, das nehmen wir mal ins Auge." Mit Blick auf die steigenden Infektionszahlen sagte er: "Es sieht aber jeder, dass jetzt gerade nicht die günstigste Zeit ist." Da müsse man noch ein bisschen warten, bis die ersten wissenschaftlichen Ergebnisse aus Tübingen vorlägen.Grundsätzlich sei das aber seine Linie: "Sehr hart sein, dort aber, wo man sich freitesten kann, auch lockern." Er werde sich weiter an den Ansteckungszahlen orientieren. "Aber wir verbinden es mit dem Testen und Impfen." Und dann könne man "auch risikoarm einzelne Bereiche öffnen".Sieben-Tage-Inzidenz im Südwesten steigt minimalDie sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz ist in Baden-Württemberg nach Angaben des Landesgesundheitsamts vom Samstag (Stand: 16 Uhr) nur sehr leicht gestiegen. Allerdings werden am Wochenende in der Regel weniger Ergebnisse übermittelt. Den Daten der Stuttgarter Behörde zufolge registrierten die Gesundheitsämter im Südwesten im Laufe der vergangenen 7 Tage 121,5 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner. Am Freitag hatte der Wert bei 121,1 gelegen.31 der 44 Stadt- und Landkreise überschreiten mittlerweile die Schwelle von 100. Am höchsten ist der Wert im Landkreis Schwäbisch Hall mit 475,2, am niedrigsten in Pforzheim mit 69,1.Die Zahl der bestätigten Fälle seit Beginn der Pandemie stieg um 2149 auf 357.171. 8632 Menschen starben an einer Infektion mit dem Coronavirus oder im Zusammenhang damit. Das waren zehn mehr als Stand Freitag. Als genesen gelten geschätzt 321.034 Infizierte (plus 1350).Seit Ende Dezember wurden dem Landesgesundheitsamt 26.630 Fälle mit Hinweisen auf "besorgniserregende Varianten" übermittelt. Als solche gelten Viren mit Mutationen, die ein höheres Ansteckungsrisiko haben, wie sie beispielsweise in Großbritannien (B.1.1.7) und Südafrika (B1.351) entdeckt worden waren. Ihr Anteil liegt im Südwesten den Angaben zufolge inzwischen bei mehr als 80 Prozent.1.138.147 Menschen in Baden-Württemberg sind ein erstes Mal gegen das Virus geimpft worden. Das waren 27.275 mehr als nach Daten vom Vortag. Eine zweite Schutzimpfung, die bei manchen Impfstoffen nötig ist, haben 494.052 Geimpfte erhalten (plus 11.381). Hier steigen die Zahlen, seit wieder der Impfstoff von Astra-Zeneca verimpft wird.12,7 Prozent der 2409 betreibbaren Intensivbetten sind der Mitteilung zufolge im Moment frei. Dieser Wert ist wichtig, um die Auslastung des Gesundheitssystems beurteilen zu können. Intensivbetten werden aber nicht nur für Covid-19-Patienten mit schweren Verläufen gebraucht, sondern auch für andere gravierende Erkrankungen.Kretschmann sieht Ende des Lockdowns im Saarland kritischKretschmann hat sich außerdem kritisch zu den großflächigen Lockerungen im ganzen Saarland nach Ostern geäußert. "Ich durchschaue das nicht so ganz, was der Kollege Tobias Hans da vor hat", sagte der Grünen-Politiker am Samstag der Deutschen Presse-Agentur in Stuttgart. Der Beschluss von Bund und Ländern sehe zwar vor, dass einige Regionen zu Modellgebieten mit Öffnungen und Testkonzept erklärt werden könnten. "Aber ich meine, das ganze Saarland ist damit nicht gemeint gewesen. Auch wenn das klein ist."Das Saarland will die Corona-Maßnahmen nach Ostern in einem Modellprojekt weitreichend lockern: Vom 6. April an - dem Dienstag nach Ostern - sollen unter anderem Kinos, Theater, Fitnessstudios und die Außengastronomie wieder öffnen. Voraussetzung sei ein negativer Schnelltest, der nicht älter als 24 Stunden sein dürfe, hatte Ministerpräsident Tobias Hans (CDU) erklärt. Das Saarland hatte zuletzt nach Schleswig-Holstein die niedrigste Sieben-Tage-Inzidenz aller Bundesländer.Update: Samstag, 27. März 2021, 16 UhrLand will Treffen von zwei Haushalten über Ostern erlaubenStuttgart. (dpa) Die Landesregierung will über die Ostertage die Regeln für private Zusammenkünfte in Gebieten mit höherer Inzidenz lockern. Treffen von zwei Haushalten mit bis zu fünf Personen sollen die kommenden Tage auch in Gegenden mit mehr als 100 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner erlaubt sein, wie ein Regierungssprecher der Deutschen Presse-Agentur am Freitag mitteilte. Kinder bis 14 Jahre werden dabei nicht mitgezählt. Für Hochinzidenzregionen wie Schwäbisch Hall würden strengere Regeln gelten. Der Kreis Schwäbisch Hall hat mit einer Inzidenz von 396,4 (Stand: Donnerstag) nach wie vor mit Abstand die höchsten Fallzahlen.Die entsprechende Anpassung der Coronaverordnung müsse noch im Umlaufverfahren beschlossen werden und soll am Samstag verkündet werden, sagte der Sprecher. Es handle sich um ein Entgegenkommen gegenüber den Bürgern. Die verschärften Kontaktregeln der sogenannten Notbremse würden damit über die Feiertage nicht gelten. Sie schreiben eigentlich vor, dass sich in Kreisen mit mehr als 100 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner in einer Woche nur ein Haushalt mit einer weiteren Person treffen darf.Mittlerweile liegt die Sieben-Tage-Inzidenz landesweit bei über 100. Derzeit gibt es in etwa der Hälfte aller Stadt- und Landkreise mehr als 100 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner in einer Woche. Bleiben die Werte drei Tage lang über diesem Grenzwert, müssen die Kreise Öffnungen etwa von Geschäften wieder rückgängig machen. Die sonstigen Regeln der Notbremse würden weiter greifen, sagte der Sprecher. Wenn die Sieben-Tage-Inzidenz an drei Tagen hintereinander den Wert 100 überschreitet, werde das Gesundheitsministerium die betroffenen Landräte anweisen, Regeln wie etwa Ausgangsbeschränkungen umzusetzen.Ministerium verteidigt sich gegen Kritik an ImpftempoDer Landesseniorenrat hat die aus seiner Sicht viel zu langsame Impfung der über 80-Jährigen gerügt. "Das ist ein Skandal", sagte der neue Chef des Verbandes, Eckart Hammer, mit Blick auf eine Impfquote für diese Altersgruppe von 59,1 Prozent. In anderen Bundesländern gehe dies schneller, so etwa im Saarland mit einem Anteil von 73,3 Prozent. Von den über zwei Million nach Baden-Württemberg gelieferten Impfdosen sind 500 000 noch nicht verabreicht worden."Die liegen aber nicht nur so rum, sondern sind verplant und mit Terminen verknüpft", erläuterte ein Sprecher des Ministeriums. Zudem gingen die Zahlen der Geimpften in den Kliniken häufig mit Verzögerung in die Statistik ein. Es gelte noch immer: "Die Nachfrage ist höher als das Angebot." Deshalb werde jeglicher Impfstoff, den das Land bekommt, unverzüglich eingesetzt.Nach den Worten von Seniorenvertreter Hammer verzweifelten vor allem allein lebende ältere Menschen an der Terminvergabe sowohl online als auch über die Hotline. An das Gesundheitsministerium appellierte der 67-Jährige, herauszufinden, was andere Länder besser machten.Sieben-Tage-Inzidenz im Südwesten steigt weiterDie Zahl der Corona-Infektionen und die Sieben-Tage-Inzidenz in Baden-Württemberg steigen weiter rasant. Innerhalb von 24 Stunden kamen fast 2600 neue Fälle hinzu, wie das Landesgesundheitsamt am Freitag (Stand 16 Uhr) mitteilte. Der Inzidenzwert, also die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen, stieg von 115,3 auf 121,2.Im aktuell am stärksten betroffenen Kreis Schwäbisch Hall machte der Wert nochmals einen kräftigen Sprung nach oben und liegt nun bei 438,1. Über der 200er-Marke liegen derzeit vier Stadt- und Landkreise, weitere 26 liegen über 100.Obwohl sie nun den dritten Tag in Folge über der wichtigen Schwelle von 100 liegt, will die Stadt Stuttgart vorerst nicht die sogenannte Notbremse ziehen und wieder schärfere Beschränkungen verhängen. Man werde zunächst die neuen landesweiten Regeln abwarten, um Verwirrung zu vermeiden, hieß es am Freitagabend. Karlsruhe wiederum hatte vor einigen Tagen die Notbremse gezogen und nimmt sie nun wieder zurück, weil die Inzidenz dort seit fünf Tagen unter 100 liegt.Die Gesamtzahl der Infektionen seit Ausbruch der Pandemie liegt im Land nun bei gut 355.000. Zudem wurden im Zusammenhang mit Covid-19 weitere 16 Todesfälle gemeldet, damit sind es nun insgesamt 8622. Dem stehen schätzungsweise 319 684 Genesene gegenüber.Die Zahl der Erstimpfungen lag am Freitag landesweit bei gut 1,1 Millionen, die der Zweitimpfungen bei knapp 482.500.Update: Freitag, 26. März 2021, 19 UhrWeiterer Anstieg der Neuinfektionen im SüdwestenStuttgart. (dpa) Die Infektionszahlen und die Sieben-Tage-Inzidenz in der Corona-Pandemie in Baden-Württemberg steigen kontinuierlich an. Nach Angaben des Landesgesundheitsamts vom Donnerstag (Stand: 16 Uhr) kletterte der Inzidenzwert von 108,6 auf 115,3. Er liegt damit weiter klar über dem wichtigen Schwellenwert von 100 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen.Der Kreis Schwäbisch Hall hat mit einer Inzidenz von 396,4 nach wie vor mit Abstand die höchsten Fallzahlen. Darauf folgen der Hohenlohekreis mit 235,2 und der Landkreis Sigmaringen mit 210,9. Wenn die Inzidenz von 100 an drei Tagen hintereinander überschritten wird, greift in den Kreisen die sogenannte Notbremse, und Öffnungen etwa von Geschäften müssen wieder rückgängig gemacht werden.Laut Landesgesundheitsamt kamen innerhalb von 24 Stunden 2721 neu gemeldete Corona-Fälle hinzu. Damit stieg die Gesamtzahl seit Ausbruch der Pandemie auf 352 425. Zudem wurden im Zusammenhang mit Covid-19 weitere 15 Todesfälle gemeldet. Insgesamt sind es nun 8606 Verstorbene. Dem stehen schätzungsweise 318.334 Genesene gegenüber.Seit Jahresbeginn wurden demnach 63 Covid-19-Ausbrüche aus Schulen mit insgesamt 352 Sars-CoV-2-Infektionen und 177 Covid-19-Ausbrüche aus Kitas mit insgesamt 1600 Sars-CoV-2-Infektionen übermittelt.Baden-Württemberg gehört zu den Bundesländern, die bei den Corona-Impfungen hinterherhinken. Das Land zählt zu den acht Ländern, die teils deutlich weniger als 10 Prozent ihrer Bürgerinnen und Bürger mit einer Erstimpfung ausgestattet haben. Das zeigt ein vom Bundesgesundheitsministerium täglich aktualisierter Impfstand. Der Bund lieferte bis Dienstag laut Impfdashboard des Gesundheitsressorts nach Baden-Württemberg 2,08 Millionen Dosen - verabreicht wurden 74,7 Prozent.Kirchen können nun doch Präsenz-Gottesdienste an Ostern feiernDie Christen in Baden-Württemberg können nach dem Einlenken der Regierung nun doch Präsenzgottesdienste an Ostern feiern. Der Freiburger Erzbischof Stephan Burger reagierte am Donnerstag erleichtert. In einem Brief an die katholischen Pfarrgemeinden schrieb er, Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) sei auf die Kirchen zugegangen. Kretschmann traue ihnen zu, "in bewährter und damit verantwortungsvoller Weise den bisher eingeschlagenen Weg" mit strengen Hygienekonzepten in den Gottesdiensten weiterzugehen.Bund und Länder hatten ursprünglich beschlossen, die Kirchen zu bitten, Gottesdienste nur online anzubieten. Dies hatte zu Protesten geführt. Der Sprecher der evangelischen Landeskirche in Württemberg, Oliver Hoesch, sagte der "Heilbronner Stimme", dass viele Gemeinden für Karfreitag und Ostern ohnehin auch digitale Gottesdienste anböten, so wie dies auch an Weihnachten der Fall war.Anmeldesystem für Impftermine soll am Freitag wieder öffnenVon Freitag an sollen in Baden-Württemberg wieder Termine für Impfungen gegen das Coronavirus vergeben werden. Dies teilte das Sozialministerium am Donnerstag in Stuttgart mit. Termine können entweder unter der zentralen Rufnummer 116117 sowie online auf www.impfterminservice.de vereinbart werden.Das Gesundheitsministerium hatte die Anmeldesysteme geschlossen, nachdem der Bund die Impfung mit dem Astra-Zeneca-Impfstoff für einige Tage ausgesetzt hatte. Um die Terminvergabe für Menschen über 80 auf der Warteliste mit Hochdruck voran zu bringen, wurde die Schließung um einige Tage verlängert.Die Terminvergabe klappte in der Vergangenheit nicht ohne Probleme. Das Chaos sorgte für Unmut. Das Ministerium dämpfte Erwartungen, schnell einen Termin bekommen zu können. Es bat um Geduld. Mit den derzeitigen Liefermengen werden laut Mitteilung täglich rund 35.000 Menschen in Baden-Württemberg geimpft.Für die nächsten Wochen seien diese Termine schon zu einem großen Teil vergeben, viele davon an Menschen über 80 Jahren von der Warteliste. "Es werden nur Termine eingestellt, die durch angekündigte Lieferungen von Impfstoff gesichert sind." Doch bisher seien die Lieferankündigungen von Herstellern und Bund für den April noch unkonkret. "Auch dadurch ist das Angebot gerade knapp. Sobald die Lieferankündigungen für den April konkreter werden, können auch mehr Termine eingestellt werden."Wegen Aerosolbelastung lautes Sprechen im Nahverkehr vermeidenLautes Sprechen in Bussen und Bahnen soll nach Auffassung von Experten vermieden werden, um sich nicht unnötig einer erhöhten Belastung von Aerosolen auszusetzen. Studien zeigen, dass die Menge an virenhaltigen Tröpfchen vom Verhalten der Fahrgäste abhängt, wie das Wissenschaftsministerium am Donnerstag in Stuttgart mitteilte.Aerosole gelten als einer der wesentlichen Übertragungswege für das Coronavirus. Sie entstehen beim Husten, Niesen, Sprechen und sind ein Gemisch aus festen und flüssigen Schwebeteilchen. Gegen sie sollen Masken helfen. In Bussen und Bahnen ist das Tragen vorgeschrieben.Um die Aerosolbelastung in Bussen und Bahnen zu senken, empfehlen Experten weiter, den Umluftanteil in den Fahrzeugen zu minimieren. Das bedeutet, dass in den Innenraum maximal Luft von außen zugeführt wird, wie das Wissenschaftsministerium weiter berichtete. Dies sei zwar aus energetischer Sicht und mit Blick auf den Komfort nicht die ideale Lösung, senke aber die Konzentration potenziell virenbelastender Aerosolpartikeln wirkungsvoll.Mit der Umluft werden demnach auch potenziell virenhaltige Tröpfchen nach innen zugeführt statt durch die Abluft ins Freie zu gelangen. Der Expertenkreis Aerosole hat für seine Empfehlungen Studien ausgewertet und ist von der Landesregierung eingesetzt und berät sie unter anderem in Fragen des Infektionsschutzes.Update: Donnerstag, 25. März 2021, 19.15 UhrStarker Anstieg der Neuinfektionen - Inzidenz bei 108,6Stuttgart. (dpa) Die Sieben-Tage-Inzidenz in der Corona-Pandemie in Baden-Württemberg ist deutlich gestiegen. Der Wert kletterte nach Angaben des Landesgesundheitsamts vom Mittwoch (Stand: 16 Uhr) von 101,9 auf 108,6 und liegt damit nun schon klar über dem wichtigen Schwellenwert von 100 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen.Mittlerweile hat die Hälfte der 44 Stadt- und Landkreise die Marke 100 überschritten. Vier Kreise liegen sogar über 200. Der Kreis Schwäbisch Hall hat mit einer Inzidenz von 375,1 mit Abstand die höchsten Fallzahlen. Darauf folgen der Hohenlohekreis mit 224,6, Sigmaringen mit 208,6 und der Main-Tauber-Kreis mit 200,2. Kein einziger Kreis liegt mehr unter 50.Wenn die Inzidenz von 100 an drei Tagen hintereinander überschritten wird, greift in den Kreisen die sogenannte Notbremse und Öffnungen etwa von Geschäften müssen wieder rückgängig gemacht werden. Auch die Landeshauptstadt Stuttgart überschritt zum ersten Mal seit Wochen wieder die 100er-Grenze.Baden-Württemberg fällt auch im Ländervergleich immer weiter zurück. Lag der Südwesten im Februar lange auf Rang 1 mit den wenigsten Neuinfektionen, ist das Land nach Zahlen des Robert Koch-Instituts nun auf Platz 8 zurückgefallen.Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) sagte am Mittwoch im Landtag, der wesentliche Grund für den Anstieg der Neuinfektionen sei die britische Mutante. Sie sei nicht nur ansteckender als das ursprüngliche Virus, sie führe auch öfter zu schweren Krankheitsverläufen und Todesfällen. "Und sie breitet sich gerade so schnell aus, dass sich die Infektionszahlen bei uns alle zehn Tage verdoppeln." Darauf müsse die Politik reagieren, sonst würden die Intensivstationen schon im April überlaufen.Nach Angaben des Landesgesundheitsamtes (Stand: 16 Uhr) kamen innerhalb von 24 Stunden 2939 neu gemeldete Corona-Fälle hinzu. Damit stieg die Gesamtzahl seit Ausbruch der Pandemie auf 349.704. Zudem wurden im Zusammenhang mit Covid-19 weitere 23 Todesfälle gemeldet. Insgesamt sind es nun 8591 Verstorbene. Dem stehen schätzungsweise 317.039 Genesene gegenüber.Ausgangsbeschränkungen im Südwesten noch eine Ausnahme Ausgangsbeschränkungen im Südwesten noch eine Ausnahme Nachdem im Kreis Schwäbisch Hall bereits seit dem vergangenen Wochenende eine Ausgangsbeschränkung gilt, zieht mit Mannheim nun eine baden-württembergische Großstadt nach. Aufgrund der deutlich gestiegenen Corona-Zahlen gilt dort eine Ausgangssperre von Freitag an. Anders als in Schwäbisch Hall, wo die Menschen auch tagsüber ihre Wohnung nur aus triftigen Gründen verlassen dürfen, gilt das in Mannheim zunächst nur nachts zwischen 21 Uhr und 5 Uhr morgens. Diese Beschränkung werden per Allgemeinverordnung erlassen.Wie ein Sprecher des baden-württembergischen Sozialministeriums am Mittwoch sagte, sind der Landkreis Schwäbisch Hall und die Stadt Mannheim aktuell die einzigen Kommunen im Südwesten, die mit Ausgangsbeschränkungen auf die steigenden Infektionszahlen reagieren.Nächtliche Ausgangsbeschränkungen gelten im Südwesten seit Mitte Februar nicht mehr landesweit, sondern nur noch, wenn Kommunen mit hohen Sieben-Tages-Inzidenzen dies verfügen. Das hatte der baden-württembergische Verwaltungsgerichtshof (VGH) in Mannheim festgelegt. Demnach sind Ausgangsbeschränkungen in Kommunen möglich, in denen die Sieben-Tage-Inzidenz - also die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in einer Woche - an drei Tagen in Folge über 100 liegt.Das ist in Mannheim seit mehr als zwei Wochen der Fall. Am Dienstag lag die Inzidenz dort bei 155,8. Die nächtliche Ausgangssperre ist bis einschließlich Sonntag, 11. April, befristet. Eine entsprechende Allgemeinverfügung wurde für Mittwochabend erwartet.In Schwäbisch Hall ist die entsprechende Allgemeinverfügung zunächst befristet bis zum 29. März. Sobald die Sieben-Tages-Inzidenz des Landkreises an drei aufeinander folgenden Tagen einen Wert von 200 unterschreitet, soll sie aufgehoben werden. Dieser Wert lag am Dienstag bei 355,2.Verwaltungsgerichtshof moniert QuarantänedauerDer Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg hat die Corona-Verordnung des Landes mit Blick auf die Dauer der Quarantäne für Einreisen beanstandet. Soweit sie eine über einen Zeitraum von zehn Tagen nach Einreise hinausgehende Verpflichtung zur Quarantäne bestimmt, wurde sie außer Vollzug gesetzt, wie das Gericht am Mittwoch in Mannheim mitteilte. Die Vorschrift sehe für die Einreise aus einem Virusvarianten-Gebiet eine 14-tägige Quarantänepflicht vor.Hiergegen klagten aus Südafrika kommende Personen erfolgreich mit einem Eilantrag. Es fehlten derzeit nachvollziehbare wissenschaftliche Gründe dafür, bei der Einreise aus einem Virusvarianten-Gebiet - anders als bei der Einreise aus einem Risikogebiet, für die eine Absonderung für einen Zeitraum von zehn Tagen vorgeschrieben ist - die Pflicht einer Absonderung für einen Zeitraum von 14 Tagen zu bestimmen. Das Land habe solche Erkenntnisse nicht benannt. Auch für das Gericht seien sie nach den Veröffentlichungen des Robert Koch-Instituts nicht erkennbar.Update: Mittwoch, 24. März 2021, 16.54 UhrSieben-Tage-Inzidenz im Land weiterhin über 100Stuttgart. (dpa) Die Sieben-Tage-Inzidenz in der Corona-Pandemie in Baden-Württemberg ist nochmals leicht gesunken. Der Wert ging nach Angaben des Landesgesundheitsamts vom Dienstag (Stand: 16 Uhr) auf 101,9 zurück (Vortag: 103) und liegt damit weiter über dem wichtigen Schwellenwert von 100 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen. Ab diesem Wert greift landesweit in den Landkreisen die sogenannte Notbremse.Im Vergleich zum Montag verzeichnete die Behörde 1985 neue Corona-Infektionsfälle. Damit stieg die Zahl der bestätigten Fälle seit Beginn der Pandemie auf 346.765. Es gab 18 neue Todesfälle in Verbindung mit dem Virus - damit sind es nun 8568 Corona-Tote.Weiterhin haben alle 44 Stadt- und Landkreise im Südwesten einen Inzidenz-Wert über 50. Der Hohenlohekreis (213,9) und Schwäbisch Hall (353,2) bilden die Spitze mit dem landesweit stärksten Infektionsgeschehen.Etwas mehr als eine Million Menschen haben inzwischen eine erste Impfung gegen das Coronavirus erhalten (Stand: Montag, 23.55 Uhr). Das sind rund 24 629 mehr als am Vortrag. Über den potenziell vollen Impfschutz mit beiden Impfungen verfügen demnach nun 455.758 Menschen, rund 8362 kamen im Vergleich zum Vortag dazu.Update: Dienstag, 23. März 2021, 20.27 UhrKretschmann pocht auf "Notbremse" und rügt Mallorca-ReisenStuttgart. (dpa)  Die Menschen in Baden-Württemberg müssen sich wegen stark steigender Corona-Infektionszahlen auf deutlich härtere Auflagen über Ostern bis Mitte April einstellen. Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) kündigte am Dienstag in Stuttgart an, die von Bund und Länder verschärfte Notbremse bei Infektionszahlen über 100 pro 100.000 Einwohner in einer Woche konsequent umzusetzen. Landesweit liegt Baden-Württemberg derzeit bei einer Inzidenz von knapp über 100, Tendenz steigend."Wir sind in einer der schwierigsten Phasen der Pandemie", sagte der Grünen-Politiker. "Es gibt derzeit keinen Spielraum für weitere Öffnungsschritte." Es sei alarmierend, dass auch jüngere Menschen von den Corona-Mutanten stark betroffen seien. Die Wissenschaft sage, dass sich eine echte Bremswirkung durch das Impfen erst Ende Mai oder Anfang Juni einstelle. Wie Baden-Württemberg die einzelnen Beschlüsse der Bund-Länder-Runde vom Montag umsetze, müsse noch geklärt werden. An diesem Mittwoch im Landtag werde er genauere Ansagen machen. "Ich bin kein Pandemie-Diktator, der einfach irgendwas erzählt. Ich lasse mich beraten."Ostern: Kretschmann verteidigte den geplanten härteren Lockdown über Ostern. Wie die genauen Bedingungen der fünftägigen "Osterruhe" sind, konnte er aber noch nicht sagen. Der Bund wolle eine Musterverordnung erarbeiten auf der Grundlage des Infektionsschutzgesetzes, welche dann regelt, welche Geschäfte und Dienstleistungen am Gründonnerstag und am Karsamstag geschlossen bleiben müssen. Kretschmann sagte: "Ich würde mir vorstellen, dass das ein dem Feiertag entsprechender Ruhetag ist." Es müsse auch noch geklärt werden, wie viele Kontakte über Ostern erlaubt sind. Da gebe es "Widersprüche" im Beschluss. In Regionen mit einer Inzidenz über 100 dürfen sich gemäß der Notbremse eigentlich nur ein Haushalt mit einer weiteren Person treffen. Über Ostern sollen sich aber zwei Haushalte mit höchstens fünf Personen treffen können, Kinder bis 14 Jahren nicht mitgezählt.Ausgangssperren: Anfang Februar hatte der Verwaltungsgerichtshof die landesweite nächtliche Ausgangssperre von 20 bis 5 Uhr im Südwesten gekippt. Hintergrund war, dass die Inzidenz in vielen Kreisen stark gesunken war und das Gericht die Verhältnismäßigkeit nicht mehr gewahrt sah. Seitdem gilt: In Kreisen, die seit drei Tagen über einer Inzidenz von 100 liegen, können nächtliche Ausgangssperren verhängt werden. Kretschmann denkt nun - wo der landesweite Wert erneut über 100 ist - wieder über landesweite Ausgangsbeschränkungen nach. Nach dem Bund-Länder-Beschluss sind auch weitere Kontaktbeschränkungen in Hotspots möglich.Schulen: Der Regierungschefs macht sich Sorgen, weil das mutierte Virus auch vor Kindern und Jugendlichen nicht Halt mache. Zuletzt hatte man deshalb schon eine Maskenpflicht in Grundschulen durchgesetzt und in den 5. und 6. Klassen Wechselunterricht möglich gemacht. Bis zu den Osterferien in der nächsten Woche will der Regierungschef nichts mehr ändern. Aber grundsätzlich ist er bei Schulen und Kitas in Hotspot-Regionen für schärfere Maßnahmen. "Wir streben auch da die Notbremse an." Zuletzt war im Gespräch, bei einer Inzidenz von 200 Schulen und Kitas zu schließen.Reisen: Hier ging Kretschmann die Hutschnur hoch. Es könne nicht im Sinn der Bekämpfung der Pandemie sein, dass Leute nun massenhaft in Urlaub nach Mallorca flögen. Er hätte dem gern einen Riegel vorgeschoben. "Ich hätte mir auch, ich sag's jetzt mal, die Kreativität der Bundesregierung gewünscht, dass wir das verhindert bekommen." Die Möglichkeit der Mallorca-Reisen bringe die Politik in Erklärungsnöte. "Wie soll ich jemanden erklären, dass er nach Mallorca fliegen darf, aber nicht in das Ferienhaus an der Ostsee?" Die Bundesregierung hatte die Lieblingsinsel der Deutschen vor einer guten Woche von der Liste der Risikogebiete gestrichen und die Reisewarnung wegen stark gesunkener Infektionszahlen aufgehoben. Das hat zu einem Buchungsboom geführt.Kirchen: Der gläubige Katholik Kretschmann verteidigte auch den Beschluss, dass Kirchen und Religionsgemeinschaft gebeten werden sollen, an Ostern nur Online-Angebote für die Gläubigen zu machen. Hier sei das Bundesinnenministerium beauftragt, auf die Kirchen und Religionsgemeinschaften zuzugehen. An Verbote denke er nicht, weil es da verfassungsrechtlich hohe Hürden gebe.Update: Dienstag, 23. März 2021, 16 UhrAnmeldesystem für Impftermine soll am Freitag wieder öffnenStuttgart. (dpa) Bis Ende März soll in Baden-Württemberg die derzeitige Warteliste für Impfungen gegen das Corona-Virus abgearbeitet und neue Impftermine für Berechtigte dann wieder möglich sein. "Von kommenden Freitag an können sowohl online über die Plattform www.impfterminservice.de als auch über die Hotline 116117 Termine vereinbart werden", sagte Gesundheitsminister Manne Lucha (Grüne) laut Mitteilung am Dienstag in Stuttgart.Von rund 120.000 Menschen der beiden höchsten Prioritätsgruppen, die auf der Warteliste standen, konnte dem Ministerium zufolge bisher rund 90.000 Menschen ein Impfangebot unterbreitet werden. Die übrigen würden in den kommenden Tagen und spätestens bis Ende März kontaktiert werden.Zur Gruppe 1 zählen laut Impfverordnung der Bundesregierung unter anderem Über-80-Jährige, Menschen in Pflegeheimen und Personal auf Intensivstationen; zur Gruppe 2 etwa 70- bis 80-Jährige und Personal in Kitas und Grundschulen. "Uns war es wichtig, dass wir jetzt vor allem bei den Über-80-Jährigen schnell weiter vorankommen. Hier ist die Quote der Durchimpfung schon sehr hoch", betonte Lucha.Das Gesundheitsministerium hatte die Anmeldesysteme geschlossen, nachdem in der vergangenen Woche der Bund die Impfung mit dem Astra-Zeneca-Impfstoff für einige Tage ausgesetzt hatte. Um die Terminvergabe für Menschen über 80 auf der Warteliste mit Hochdruck voran zu bringen, wurde die Schließung um einige Tage verlängert.Update: Dienstag, 23. März 2021, 12.45 Uhr>>> Ab Mittwoch gilt die "Notbremse" im Rhein-Neckar-Kreis – Mehr dazu hier <<<Sieben-Tage-Inzidenz im Land steigt zunächst nicht weiterStuttgart. (dpa) Die Sieben-Tage-Inzidenz in Baden-Württemberg ist leicht gesunken. Der Wert ging im Südwesten nach Angaben des Landesgesundheitsamts vom Montag (Stand: 16 Uhr) minimal um ein Zehntel auf 103,0 zurück und liegt damit weiter über dem wichtigen Schwellenwert von 100 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen. Ab diesem Wert greift landesweit in den Landkreisen die sogenannte Notbremse.Allerdings dürfte dies mit Blick auf die jüngste Entwicklung kein wirklicher Hoffnungsschimmer sein: Denn am Wochenende wird auch in der Regel weniger getestet, es werden auch weniger Ergebnisse übermittelt. Deshalb sind die gemeldeten Fallzahlen montags meist niedriger.Im Vergleich zum Sonntag verzeichnete die Behörde 682 neue Corona-Infektionsfälle. Damit stieg die Zahl der bestätigten Fälle seit Beginn der Pandemie auf 344.780. Es gab 21 neue Todesfälle in Verbindung mit dem Virus - damit sind es nun 8550 Corona-Tote.Weiterhin haben 43 der 44 Stadt- und Landkreise im Südwesten einen Inzidenz-Wert über 50. Nur der Kreis Rottweil (48,6) liegt leicht darunter. Die Kreise Rastatt (205,3) und Schwäbisch Hall (333,9) bilden weiterhin die Spitze mit dem landesweit stärksten Infektionsgeschehen. In der Kleinstadt Schrozberg im Hohenlohischen liegt der Wert sogar bei 1168,6, im benachbarten Blaufelden bei 870,2 (Stand: Sonntag).Etwas mehr als eine Million Menschen haben inzwischen eine erste Impfung gegen das Coronavirus erhalten (Stand: Sonntag, 23.55 Uhr). Das sind rund 21.270 mehr als am Vortrag. Über den potenziell vollen Impfschutz mit beiden Impfungen verfügen demnach nun 447.340 Menschen, rund 6521 kamen im Vergleich zum Vortag dazu.Nur wenige Südwest-Betriebe testen ihre Mitarbeiter selbstStuttgart. (dpa-lsw) Der Einsatz von Corona-Schnelltests ist in baden-württembergischen Unternehmen bisher eher die Ausnahme. Bei einer am Montag in Stuttgart veröffentlichten Umfrage des Baden-Württembergischen Industrie- und Handelskammertags (BWIHK) unter 935 Betrieben kam heraus, dass nur 19 Prozent der befragten Unternehmen Schnelltests anwenden. Immerhin 27 Prozent wollen demnach in Kürze mit solchen Tests starten. Bei den Großbetrieben mit mehr als 1000 Beschäftigten sind die Anteile etwas größer: In dieser Gruppe bieten 46 Prozent der befragten Betriebe Schnelltests an, ein Drittel hat entsprechende Pläne. Die Umfrage ist allerdings für den Südwesten nicht repräsentativ, in Baden-Württemberg gibt es insgesamt mehr als 280 000 Unternehmen mit Beschäftigten.Beim Softwarehersteller SAP werden am Stammsitz in Walldorf nach Angaben eines Sprechers schon seit Monaten denjenigen Mitarbeitern Schnelltests angeboten, die etwa bei Präsenz-Meetings auf Kollegen treffen. Der Sportwagenbauer Porsche plant, seinen Beschäftigten bald ebenfalls Schnelltests anzubieten - wann genau und in welchem Umfang ist nach Angaben eines Sprechers aber noch offen. Der Autobauer Daimler setzt bisher in erster Linie auf Selbsttests: Mitarbeiter, die nicht im Homeoffice arbeiten können, bekommen laut Konzern einmal pro Woche einen Selbsttest, um sich zu Hause zu testen.Update: Montag, 22. März 2021, 16 UhrInzidenz steigt in Heidelberg auf 75,5Heidelberg. (hob) Die Sieben-Tage-Inzidenz stieg über das Wochenende auch in Heidelberg deutlich an. Bis Sonntag haben sich nach den Angaben des Landesgesundheitsamtes 75,5 Menschen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche mit dem Coronavirus infiziert, am Freitag lag diese Zahl noch bei 58,8.Am Samstag und Sonntag kamen insgesamt 38 neue Fälle hinzu. Damit rückt die Marke von 50, unterhalb derer Lockdown-Lockerungen möglich wären, auch in Heidelberg in weite Ferne. Glücklicherweise ist aber kein weiterer Todesfall zu beklagen: Seit Beginn der Pandemie sind in Heidelberg 55 Personen an oder mit dem Coronavirus gestorben. Deutlich geringere Fallzahlen meldete am Sonntag das Gesundheitsamt Rhein-Neckar. Nach dessen Berechnung liegt die Inzidenz bei 60,5, es gebe derzeit 129 aktive Fälle in der Stadt.Update: Sonntag, 21. März 2021, 20.05 Uhr 43 von 44 Landkreisen überschreiten 50er-Inzidenz Stuttgart. (dpa) Die Sieben-Tage-Inzidenz in Baden-Württemberg hat den Wert von 100 überschritten. Die Zahl der Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in einer Woche lag am Sonntag (Stand: 16 Uhr) bei 103,1, wie das Landesgesundheitsamt mitteilte. Damit ist nun landesweit der Wert überschritten, ab dem in den Landkreisen die sogenannte Notbremse greift. Am Vortag hatte der Wert noch bei 99,8 gelegen.Im Vergleich zum Samstag verzeichnete die Behörde 904 neue Corona-Infektionsfälle. Damit stieg die Zahl der bestätigten Fälle seit Beginn der Pandemie auf 344.098. Es gab vier neue Todesfälle in Verbindung mit dem Virus - und damit sind es nun 8529 Corona-Tote.43 der 44 Stadt- und Landkreise im Südwesten haben einen Inzidenz-Wert über 50. Nur der Kreis Rottweil (48,6) liegt leicht darunter. In 21 Kreisen liegt die Inzidenz über 100. Die Kreise Rastatt (207,0) und Schwäbisch Hall (306,0) bilden weiterhin die Spitze mit dem landesweit stärksten Infektionsgeschehen.Rund 984.000 Menschen haben inzwischen eine erste Impfung gegen das Coronavirus erhalten (Stand: Samstag, 23.55 Uhr). Das sind rund 23.000 mehr als am Vortrag. Über den potenziell vollen Impfschutz mit beiden Impfungen verfügen demnach nun mehr als 440.000 Menschen, rund 9400 kamen im Vergleich zum Vortag dazuUpdate: Sonntag, 21. März 2021, 17.30 Uhr Inzidenz im Südwesten steuert auf die 100 zu Stuttgart (dpa) Die Sieben-Tage-Inzidenz im Südwesten kratzt inzwischen an der Marke von 100. Die Zahl der Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in einer Woche lag am Samstag (Stand: 16 Uhr) bei 99,8 und damit nur knapp unter dem Wert von 100, ab dem für Kreise eine sogenannte Notbremse gilt, wie das Landesgesundheitsamt mitteilte.Im Vergleich zum Vortag verzeichnete die Behörde 2272 neue Corona-Infektionsfälle. Damit stieg der Wert seit Beginn der Pandemie auf 343.194. Dazu kamen 8 neue Todesfälle in Verbindung mit dem Virus auf nun 8.525.Nur noch der Kreis Rottweil (37,2) weist eine Inzidenz von weniger als 50 auf. Alle 43 anderen Stadt- oder Landkreise liegen mittlerweile darüber. 17 Kreise verzeichnen eine Inzidenz von mehr als 100. Die Kreise Rastatt (207,4) und Schwäbisch Hall (280,5) bilden die Spitze mit dem landesweit höchsten Infektionsgeschehen.Rund 961.000 Menschen haben inzwischen eine erste Impfung gegen das Coronavirus erhalten (Stand: Freitag, 23.55 Uhr). Das sind rund 22.000 mehr als am Vortrag. Über den potenziell vollen Impfschutz mit beiden Impfungen verfügen demnach bereits mehr als 431.000 Menschen, rund 11.000 kamen im Vergleich zum Vortag dazu.Update: Samstag, 20. März 2021, 18 Uhr Ex-Klassenprimus Südwesten bei Corona-Inzidenz nur noch Durchschnitt  Stuttgart. (dpa) Nach den bundesweit niedrigsten Werten bei der Sieben-Tage-Inzidenz Ende Januar und Anfang Februar büßt Baden-Württemberg seine frühere Stellung als Klassenprimus im Vergleich zu anderen Bundesländern zunehmend ein. Daran dürfte auch der jüngste Anstieg des Infektionsgeschehens am Freitag nichts ändern. Nach Angaben des Landesgesundheitsamtes legte die Zahl der neuen Infektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen am Freitag von 89,0 auf 92,2 zu (Stand: 16 Uhr). Im Bundesvergleich lag der Südwesten nach einer Berechnung des Robert Koch-Instituts von Freitagmorgen auf dem siebten Platz (Stand: 9 Uhr).Die Zahl der laborbestätigten Corona-Infektionen seit Pandemie-Beginn stieg innerhalb eines Tages um 1932 auf 340.922 Fälle. Bei den Todesfällen in Verbindung mit dem Virus verzeichnete die Behörde 8 Fälle mehr als am Vortag und nun bereits 8517 seit Beginn der Pandemie.42 der 44 Stadt- und Landkreise im Südwesten liegen mittlerweile über dem Grenzwert von 50 gemeldeten Fällen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen. Mit einer Inzidenz von 278,0 weist der Kreis Schwäbisch Hall nach wie vor den höchsten Wert im Land auf, allerdings ist der Wert dort im Vergleich zum Donnerstag zurückgegangen. Am niedrigsten ist die Inzidenz im Kreis Rottweil mit 36,5. Insgesamt 15 Kreise und Städte liegen bei der Inzidenz über dem Wert von 100.Mehr als 954.300 Menschen haben inzwischen eine erste Impfung gegen das Coronavirus erhalten (Stand: Donnerstag, 23.55 Uhr). Das sind rund 14.472 mehr als Vortrag. Über den potenziell vollen Impfschutz mit beiden Impfungen verfügen demnach bereits mehr als 420 100 Menschen, rund 8641 kamen im Vergleich zum Vortag dazu.Update: Freitag, 19. März 2021, 19.25 UhrKretschmann kündigt verschärfte Auflagen anStuttgart. (dpa) Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) hat wegen der steigenden Infektionszahlen eine Verschärfung der Corona-Auflagen angekündigt. "Damit muss man rechnen, dass Dinge zurückgenommen und verschärft werden", sagte der Grünen-Politiker am Freitag in Stuttgart. Angesichts vieler Ansteckungen in Kitas und Schulen könne es zudem sein, "dass wir da auch was ändern müssen", erklärte Kretschmann vor dem Bund-Länder-Treffen zur Corona-Politik am kommenden Montag.Der Regierungschef geht auch davon aus, dass es nicht dabei bleiben werde, dass Stadt- und Landkreise selbstständig über Öffnungen je nach Inzidenzen entscheiden können. Zudem müssten die Einwohner von Hotspot-Regionen mit harten Maßnahmen wie Ausgangsbeschränkungen rechnen. Es hänge jetzt viel davon ab, wie schnell man mehr impfen und deutlich mehr testen könne, "um risikoärmer öffnen" zu können.Schon am Donnerstag hatte die Landesregierung mitgeteilt, dass es vorerst keine weiteren Lockerungen geben wird. Der für frühestens ab dem 22. März geplante Öffnungsschritt wurde zurückgestellt. Es waren ursprünglich weitere Öffnungen für Kreise mit einer Inzidenz unter 50 oder zwischen 50 und 100 vorgesehen. Auch bei den Schulen wurde bereits nachgebessert. In Grundschulen gilt Maskenpflicht, und in den fünften und sechsten Klassen kann nach der Rückkehr in die Schulgebäude am vergangenen Montag nun auch Wechselunterricht angeboten werden.Kretschmann ließ sich am Freitag als erster deutscher Regierungschef gegen das Coronavirus impfen. Der 72-Jährige ließ sich in einem Impfzentrum in Stuttgart den gerade wieder zugelassenen Impfstoff von Astra-Zeneca spritzen. Allerdings ließ er seiner Frau Gerlinde den Vortritt. Mit seinen 72 Jahren ist Kretschmann impfberechtigt.Der grüne Regierungschef wollte seine Impfung auch als Werbung verstanden wissen: "Das Zeichen soll sein: Haben Sie Vertrauen, lassen Sie sich impfen." Astra-Zeneca sei ein sicherer und wirksamer Impfstoff, das habe die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) nach dem zwischenzeitlichen Stopp bestätigt.Update: Freitag, 19. März 2021, 15.34 UhrKreis Schwäbisch Hall erlässt tagsüber geltende AusgangsbeschränkungSchwäbisch Hall. (dpa) Der Corona-Hotspot Schwäbisch Hall mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von annähernd 300 wird eine tagsüber geltende Ausgangsbeschränkung erlassen. Die Regelung solle ab Samstag in Kraft treten. Das Verlassen der Wohnung sei dann nur noch aus triftigem Grund erlaubt. Dazu gehört Einkaufen, der Weg zur Arbeit oder Bewegung an der frischen Luft. Damit wird im Landkreis künftig den ganzen Tag über eine Ausgangsbeschränkung gelten. Seit Überschreiten der 100er-Sieben-Tage-Inzidenz gilt bereits eine nächtliche Ausgangsbeschränkung. Die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in einer Woche betrug im Landkreis am Donnerstag 292,7 (Stand: 16 Uhr). Das ist der mit Abstand höchste Wert in Baden-Württemberg. Zudem sei das Infektionsgeschehen weiter diffus.Für die im Kreis gelegene Stadt Schrozberg soll zudem ab Samstag eine Maskenpflicht für das gesamte Stadtgebiet erlassen werden. Eine Allgemeinverfügung schreibe ab Samstag das Tragen einer medizinischen Schutzmaske vor, hieß es. Am Mittwoch hatte die Sieben-Tage-Inzidenz hier den Wert von 1065,5 erreicht. Insgesamt wurden in diesem Zeitraum 62 Neuinfektionen mit der britischen Mutation des Virus in der 5800 Einwohner-Kommune registriert, wie der Landkreis mitteilte.Update: Donnerstag, 18. März 2021, 21.15 UhrMasken auch auf dem Hof – Neue Regeln für GrundschulenStuttgart. (hol/lsw) Auch nach der Landtagswahl geht der Streit in der Landesregierung um den richtigen Kurs für die Schulen in der Pandemie offenbar weiter. Winfried Kretschmann (Grüne) hat durchgesetzt, dass ab Montag auch an den Grundschulen Maskenpflicht gilt – im Unterricht und in Pausen, für Lehrkräfte und Kinder. Das für die Schulen zuständige Kultusministerium wollte auf Anfrage keine Inhalte nennen, da die neue Verordnung noch nicht beschlossen sei. Die Initiative gehe vom Staatsministerium aus, das die Änderung dann auch offiziell ankündigte.Noch vor gut einer Woche hatte es um die Frage, ob in den Unterstufen die Abstandsregeln eingehalten werden müssen, heftigen Streit gegeben. Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU) hatte die Forderung abgelehnt, Wechselunterricht zuzulassen, wenn der Abstand nicht gewährleistet sei.Dies wird nun auf Drängen Kretschmanns in den fünften und sechsten Klassen wieder möglich. Details dazu nannte aber auch die Regierungszentrale noch nicht. Die neue Verordnung solle Freitag oder Samstag veröffentlicht werden, erklärte eine Sprecherin.> Masken werden nicht gestellt: Medizinische "OP-Masken" in Kindergröße gibt es inzwischen in einigen Geschäften zu kaufen, sind aber nicht so weit verbreitet wie normale. Der Stückpreis beträgt je nach Hersteller etwa 25 bis 70 Cent. Das Land plant nach eigenen Angaben nicht, den Schulen Kontingente zum Verteilen zur Verfügung zu stellen.Wie mit Kindern umzugehen sei, die keine Maske tragen, dazu äußerte sich das Staatsministerium nicht.

. Eine Sprecherin betonte allerdings, die Schulen sollten "pragmatisch" reagieren, wenn Kinder in den ersten Tagen noch mit Alltagsmaske zur Schule kämen.> GEW zufrieden: Zuletzt hatten unter anderem die Schulleiter-Vereinigung und der Städtetag Eisenmann bedrängt, in Grundschulen die Maske verpflichtend zu machen. Die Landesvorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), Monika Stein, begrüßte nun den Schritt. Lehrkräfte, Kinder und ihre Familien würden so besser geschützt. Die Maskenpflicht ersetze aber nicht andere Schutzmaßnahmen wie Luftfilter und kleinere Gruppen, betonte Stein.> Weiterer Kreis schließt Kitas: Nach Mannheim schließt auch der Landkreis Schwäbisch Hall ab Montag alle Kindertagesstätten bis 2. April. Die Infektionsrate liegt dort beim landesweiten Höchstwert von 292.> Hessen verzögert Öffnung: Angesichts gestiegener Zahlen stoppt das benachbarte Hessen geplante Lockerungen. Die Schüler ab Jahrgangsstufe 7 sollen nicht, wie zunächst angedacht, ab Montag für mindestens einen Präsenztag pro Woche in die Schule kommen, sagte Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) in Wiesbaden. Für sie bleibt es damit vorerst beim Distanzunterricht. Die Klassen 1 bis 6 sind in Hessen im Wechselbetrieb.Update: Donnerstag, 18. März 2021, 20 UhrMaskenpflicht an Grundschulen - Weitere Öffnungen ausgesetzt Stuttgart. (dpa) Baden-Württemberg setzt weitere Lockerungen für Freizeit und Handel zunächst aus. Der für frühestens ab dem 22. März geplante Öffnungsschritt werde zurückgestellt, teilte eine Sprecherin des Staatsministeriums am Donnerstag mit. "Die aktuelle Lage ist derart dynamisch, dass wir unsere Maßnahmen an diesem Infektionsgeschehen ausrichten müssen", teilte Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) dazu mit.Der Öffnungsschritt, auf den sich Bund und Länder bei ihrer Konferenz Anfang März geeinigt hatten, hätte weitere Lockerungen für Kreise mit einer Sieben-Tage-Inzidenz unter 50 oder zwischen 50 und 100 vorgesehen. Die für diesen Öffnungsschritt notwendigen stabilen beziehungsweise rückläufigen Inzidenzen seien derzeit aber nicht in Sicht, hieß es. "Die Tendenz zeigt leider in die falsche Richtung. Auf dieser Grundlage sind weitere Öffnungen derzeit unrealistisch und nicht sinnvoll", so Kretschmann. Die derzeit geltenden Corona-Regeln sollen deshalb ab Montag angepasst werden. Eine neue Verordnung sei in Arbeit.Land führt Maskenpflicht an Grundschulen einDas Land Baden-Württemberg führt wegen steigender Corona-Infektionszahlen die Maskenpflicht an Grundschulen ein. Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am Donnerstag in Stuttgart aus Regierungskreisen. Die Grundschüler, die seit dieser Woche wieder im vollen Präsenzunterricht sind, sollen demnach im Schulgebäude eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen.An den weiterführenden Schulen in den 5. und 6. Klassen und Abschlussklassen besteht schon eine Maskenpflicht. Bisher sind offiziell nur Alltagsmasken vorgeschrieben, in der Praxis werden zumeist fast nur noch medizinische Mund-Nasen-Bedeckungen getragen.Zuletzt hatten die Schulleiter-Vereinigung, der Städtetag und auch die Grünen im Landtag das Kultusministerium bedrängt, auch in Grundschulen die Maske verpflichtend zu machen. Es wurde argumentiert, dass sich Kinder insbesondere auch mit den nun schon sehr verbreiteten, mutierten Viren anstecken würden.Wie die dpa weiter erfuhr, soll auf Druck der Grünen in den 5. und 6. Klassen auch wieder einen Wechsel aus Präsenz- und Fernunterricht möglich sein. Die Fünft- und Sechstklässler sind am vergangenen Montag nach monatelangem "home schooling" wieder in ihre Schulen zurückgekehrt.Noch vor gut einer Woche hatte es um die Frage, ob in den Klassen die Abstandsregeln eingehalten werden müssen, heftigen Streit in der grün-schwarzen Koalition gegeben. Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU) hatte die Forderung der Grünen abgelehnt, auch Wechselunterricht zuzulassen, wenn die Schulen den Abstand nicht gewährleisten können.Anstieg der Sieben-Tage-Inzidenz hält weiter anDer Anstieg des Infektionsgeschehens im Südwesten hält weiter an. Die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz der Corona-Neuinfektionen stieg am Donnerstag (Stand: 16 Uhr) auf 89,0, wie das Landesgesundheitsamt mitteilte. Am Vortag hatte der Wert noch 84,7 betragen.Die Zahl der Corona-Infektionen seit Pandemie-Beginn stieg innerhalb eines Tages um 1999 auf 338.990 Fälle. Bei den Todesfällen in Verbindung mit dem Virus verzeichnete die Behörde 32 Fälle mehr als am Vortag und nun bereits 8509 seit Beginn der Pandemie.40 der 44 Stadt- und Landkreise im Südwesten liegen mittlerweile über dem Grenzwert von 50 gemeldeten Fällen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen. Mit einer Inzidenz von 292,7 weist der Kreis Schwäbisch Hall nach wie vor den höchsten Wert im Land auf. 13 weitere Kreisen liegen bei der Inzidenz über dem Wert von 100.Mehr als 920 000 Menschen haben inzwischen eine erste Impfung gegen das Coronavirus erhalten (Stand: Mittwoch, 23.55 Uhr). Das sind rund 16 000 mehr als Vortrag. Über den potenziell vollen Impfschutz mit beiden Impfungen verfügen demnach bereits mehr als 410 000 Menschen, rund 8500 kamen im Vergleich zum Vortag dazu.Update: Donnerstag, 18. März 2021, 19.26 UhrSieben-Tage-Inzidenz im Südwesten steigt weiter>>>Inzidenz drei Mal über 50: In Heidelberg gelten ab Freitag neue Beschränkungen. Alles dazu hier.<<<Stuttgart. (dpa/lsw) Die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz der Corona-Neuinfektionen steigt in Baden-Württemberg weiter. Im Laufe der vergangenen sieben Tage haben die Behörden mit Stand vom Mittwoch (16 Uhr) im Schnitt 84,7 Ansteckungen pro 100.000 Einwohner registriert, wie das Landesgesundheitsamt mitteilte. Tags zuvor lag der Wert noch bei 79,8, am Montag bei 74,7.Die Zahl der laborbestätigte Corona-Infektionen seit Pandemiebeginn stieg innerhalb eines Tages um 2128 auf 336 991 Fälle. Inzwischen sind im Südwesten 8477 Menschen in Verbindung mit dem Virus gestorben, das sind 22 mehr als am Vortag. Als genesen gelten geschätzt 309 661 Menschen, 1032 mehr als am Dienstag.39 Stadt- und Landkreise liegen über dem Grenzwert von 50 gemeldeten Fällen pro 100 000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen. Den mit Abstand höchsten Wert weist nach wie vor der Kreis Schwäbisch Hall (270,9) auf. Zwölf weitere Kreise liegen über einer Inzidenz von 100.Seit Ende Dezember wurden im Südwesten knapp 13 990 Fälle mit Hinweisen auf das Vorliegen von "besorgniserregenden Varianten" übermittelt, wie es hieß. Als solche gelten Viren mit Mutationen, die ein höheres Ansteckungsrisiko haben, wie sie etwa in Großbritannien (B.1.1.7) und Südafrika (B1.351) entdeckt worden waren.Update: Mittwoch, 17. März 2021, 19.10 UhrWegen steigender Corona-Zahlen wohl keine weiteren ÖffnungenStuttgart. (dpa/lsw) Aus möglichen Öffnungsschritten ab kommendem Montag, die Bund und Länder bei ihrem Treffen Anfang März in Aussicht gestellt hatten, wird wohl erstmal nichts in Baden-Württemberg. Zum einen liegt das an steigenden Corona-Zahlen. Zum anderen ist nach Auskunft der Landkreise eine solche Option in der Landesverordnung gar nicht vorgesehen. Daher können selbst Kreise, in denen die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz zuletzt noch unter der 50er-Marke lag, gar nicht planen, wie Sprecher etwa des Neckar-Odenwald-Kreises sowie der Landkreise Rottweil und Tübingen am Mittwoch sagten.Die Ministerpräsidenten und Kanzlerin Angela Merkel (CDU) hatten sich auf gestaffelte Öffnungsschritte geeinigt - abhängig von den Infektionszahlen vor Ort. Nach Blumenläden, Museen und Zoos sollten frühestens am 22. März Außengastronomie, Theater, Konzerthäuser und Kinos hinzukommen - bei höheren Inzidenzwerten aber nur für Menschen mit aktuellem Corona-Test. Auch geht es um kontaktfreien Sport im Innenbereich wie Fitnessstudios und um Kontaktsport im Außenbereich.Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) aber hat wegen steigender Infektionszahlen diese Lockerungen infrage gestellt. "Natürlich jetzt bei der Situation werde ich mir gut überlegen, ob ich am Montag weitere Öffnungen mache", sagte der Regierungschef in der ZDF-Sendung "Markus Lanz" am Dienstag. Er erwäge, die weitere Öffnung auszusetzen und am Montag mit den anderen Ministerpräsidenten und Merkel zu besprechen, "was wir riskieren können". Auf die Frage, ob ihm mulmig zumute sei, sagte er: "Ja, haargenau."Eine neue Corona-Verordnung für das Land ist laut einem Sprecher des Staatsministeriums noch in der Abstimmung zwischen den Ressorts. Gegebenenfalls würden aber auch die Bundes-Gespräche noch abgewartet.Die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz ist im Südwesten landesweit auf 79,8 Neuinfektionen je 100 000 Einwohner gestiegen (Stand Montag). Anfang vergangener Woche lag der Wert noch bei 60,7, vor einem Monat - also noch mitten im Lockdown - bei 43,7. Auch immer mehr Kreise liegen inzwischen wieder über der 100er-Marke.Seit gut einer Woche gibt es erste Lockerungen in Kreisen, die stabil unter einer Inzidenz von 50 liegen. So durften die Geschäfte mit Einschränkungen wieder öffnen, auch Kitas und Grundschulen sind seitdem wieder alle auf. Im Südwesten haben zudem seit diesem Montag die 5. und 6. Klassen wieder Präsenzunterricht.Kretschmann sagte: "Wir sehen den enormen Druck aus der Bevölkerung, zu öffnen, der ist wirklich gewaltig." Auch hatten Verwaltungsgerichte mehrere flächendeckende Regeln mit Verweis auf regional unterschiedliche Pandemieverläufe gekippt.Die Politik könne nicht nur Gebote und Verbote machen, sie müsse auch sehen, dass sich die große Mehrheit der Menschen daran halte, sagte Kretschmann. "Natürlich reden wir da immer auch mit Engelszungen, bitte denkt daran, wir wollen keine dritte Welle." Aber: "Das verhallt oft." Mit mehr Tests könne man womöglich weiter öffnen - "aber das geht auch nicht von heute auf morgen".Mittlerweile liegt kein einziger Stadt- oder Landkreis mehr unter der Inzidenz von 35. Unter 50 waren noch die Stadt Freiburg sowie die Landkreise Rottweil, Tübingen, Heidenheim, der Neckar-Odenwald-Kreis und der Zollernalbkreis. Dort in Balingen sagte eine Sprecherin, sie gingen eher von wieder höheren Werten aus. "Überall drumherum steigen die Zahlen auch wieder." Daher beschäftige man sich im Landratsamt gerade nicht mit Lockerungen. Im Neckar-Odenwald-Kreis war man eigentlich stolz, von einer Sieben-Tage-Inzidenz von fast 400 um Weihnachten weit entfernt zu sein und fürchtet nun die Kehrtwende.Auch in Freiburg warten die Verantwortlichen, wie sich die Zahlen weiter entwickeln. Die Stadt sei aber vorbereitet, versicherte eine Sprecherin. "Vor allem für den Einzelhandel hat es dann ja Auswirkungen, da die Geschäfte dann wieder Click and Meet anbieten müssen." Die Hauptgeschäftsführerin des Handelsverbandes, Sabine Hagmann, sprach sich hingegen für Ladenöffnungen unabhängig von der Inzidenz mit Hygienekonzepten aus. Darüber hinaus geht sie davon aus, dass die Welle von Klagen von Händlern immer größer werde.Wegen steigender Corona-Werte haben mache Kreise inzwischen die sogenannte Notbremse gezogen und Lockerungen, die für Sieben-Tage-Inzidenzen unter 100 galten, wieder rückgängig gemacht. Aber auch bei Überschreiten der 50er-Marke heißt es: verschärfen. So musste der Landkreis Calw etwa Anfang der Woche auf Geheiß des Sozialministeriums die Inzidenz und deren Berechnungsmethode überprüfen und daraufhin seit diesem Mittwoch beispielsweise die Öffnung des kompletten Einzelhandels wieder zurücknehmen.Update: Mittwoch, 17. März 2021, 15.38 Uhr13 Neuinfektionen im Stadtgebiet - 82 neue Fälle im KreisHeidelberg. (RNZ) Laut des Gesundheitsamtes im Landratsamt Rhein-Neckar bleibt die 7-Tage-Inzidenz am Mittwoch unter dem Grenzwert 50 und liegt derzeit bei 48,3. 13 Neuinfektionen sind im Stadtgebiet registriert worden, derzeit werden 132 aktive Fälle gezählt. Eine weitere Person ist an Corona verstorben. Im Rhein-Neckar-Kreis hingegen steigt die Inzidenz weiter an und erhöht sich von 63,3 auf aktuell 68,9. 82 Neuinfektionen wurden vermeldet, 542 leiden derzeit an einer Infektion mit dem Coronavirus. Update: Mittwoch, 17. März 2021, 09.33 UhrWie geht es mit Astra-Zeneca weiter im Land? – Inzidenz steigt wiederVon Anika von Greve-DierfeldStuttgart. Erst war der Impfstoff von Astra-Zeneca nur für Menschen zwischen 18 und 64 Jahren zugelassen, dann sorgte das Unternehmen mit der Ankündigung von Lieferkürzungen für Aufsehen, zuletzt kam der Paukenschlag über einen Impfstopp wegen möglicher schwerer Nebenwirkungen des Vakzins. Wie geht es nun weiter in Baden-Württemberg?Was passiert mit bereits vereinbarten Astra-Zeneca-Terminen? Diese werden nach Angaben des Gesundheitsministeriums bis einschließlich kommenden Montag (22. März) alle abgesagt. Spätere Termine bleiben zunächst bestehen. Die Absagen gelten nur für Erstimpfungen. Zweitimpfungen mit Astra-Zeneca gibt es im Südwesten bisher nicht. Alle mit den Impfstoffen Biontech/Pfizer oder Moderna gebuchten Termine bleiben bestehen.Wie komme ich dann an einen Ersatztermin? All die, deren Termin jetzt abgesagt wird, landen auf einer Warteliste. Sie würden nun einzeln kontaktiert per Rückruf oder per Mail und bekommen einen neuen Termin. "Wir müssen uns vorübergehend wieder auf die Impfungen der über 80-Jährigen konzentrieren und arbeiten vorrangig die Warteliste ab", sagte Gesundheitsminister Manne Lucha (Grüne). Damit dies möglichst schnell geschieht, wurde die bisher mögliche Terminvergabe per Telefon und online bis ebenfalls kommenden Montag ausgesetzt.Wie gehen die Impfzentren damit um? Sie müssen die Astra-Zeneca-Impfungen aussetzen und teils auch ihren Schichtbetrieb vorübergehend den neuen Bedingungen anpassen, manche schließen vorübergehend ganz.Was passiert jetzt mit den Astra-Zeneca-Dosen, die schon geliefert sind? Weggeworfen wird nichts. "Der Impfstoff wird solange eingelagert", sagte etwa eine Sprecherin des Landratsamtes Calw.Kann man nicht auf einen anderen Impfstoff umsteuern? Zumindest nicht überall und schon gar nicht dauerhaft. "Es gibt dafür einfach zu wenig", sagt ein Sprecher des Kreisimpfzentrums Bühl. In verschiedenen Impfzentren konnte aber tatsächlich zunächst auf andere Impfstoffe ausgewichen werden. Das Mannheimer Impfzentrum teilte mit, dass am Mittwoch für Astra-Zeneca-Termine ein anderer Impfstoff zum Einsatz komme.Was geschieht nun mit der eigentlich ab April geplanten flächendeckenden Impfung durch Hausärzte? Man weiß es nicht. Es sei ja bisher nicht absehbar, bis wann die Impfungen mit Astra-Zeneca in Deutschland ausgesetzt bleiben werden und wie es weitergeht, erklärt ein Sprecher des Sozialministeriums. Die Auswirkungen auf die weiteren Pläne ließen sich daher noch nicht abschätzen.Update: Dienstag, 16. März 2021, 19.25 UhrDas ändert sich nach dem Impfstopp mit Astra-ZenecaHeidelberg. (RNZ) Nach dem Impfstopp mit dem Vakzin des Herstellers Astra-Zeneca erwartet die Landesregierung eine Verlangsamung der Impfkampagne. Das teilt das Ministerium für Soziales und Integration am Dienstag mit. Minister Manne Lucha sagt: " Wir müssen uns vorübergehend wieder auf die Impfungen der über 80-Jährigen konzentrieren und arbeiten vorrangig die Warteliste ab".Neue Impftermine werden derzeit in Baden-Württemberg nicht mehr vergeben - weder telefonisch noch online. Für die Abarbeitung der Warteliste wird das Terminbuchungssystem zunächst bis einschließlich Montag, 22. März, geschlossen, teilte das Sozialministerium am Dienstag mit. Große Menge Impfstoff fällt wegDurch den von der Bundesregierung am Montag verfügten Impfstopp von Astra-Zeneca fallen auch in Baden-Württemberg erst einmal sehr große Mengen an Impfstoff weg. Zuletzt hatte das Land täglich rund 15.000 Impfungen mit Astra-Zeneca durchgeführt, entsprechend viele Termine müssen nun abgesagt werden. Folgende Regelungen hat das Gesundheitsministerium nun getroffen: Die Terminabsagen gelten zunächst nur bis einschließlich Montag, 22. März, und umfassen lediglich Erstimpfungen. Spätere Termine bleiben zunächst bestehen. Menschen, deren Ersttermin jetzt abgesagt wird, werden gebeten, die Informationen zum Zweittermin vorerst aufzubewahren. Bislang haben in Baden-Württemberg noch keine Zweitimpfungen mit Astra-Zeneca stattgefunden.Infzentren streben Umbuchungen anIn den Impfzentren versuche man, möglichst viele Termine durch direkte Umbuchungen auf die beiden anderen Impfstoffe von Biontech/Pfizer und Moderna zu halten und zeitnah weiterhin zu ermöglichen. Priorität haben laut des Ministiers Lucha nun die besonders die Risikopatienten über 80 und über 65 aus Berufsgruppen aus der ersten Priorität.Was tun bei Absage des Impftermins?Wer von heute an (16. März) eine Absage für einen mit Astra-Zeneca gebuchten Termin erhält, wird hinter den Menschen aus der ersten Priorität auf die Warteliste genommen. Sobald die Warteliste der über 80-Jährigen abgearbeitet ist, kommen jene zum Zug, die bereits einen Termin mit Astra-Zeneca gebucht hatten und deren Termin nicht auf einen anderen Impfstoff umgebucht werden konnte. Menschen, die bereits eine Terminabsage erhalten haben, müssen sich um einen erneuten Impftermin bemühen, sobald die Terminbuchung wieder geöffnet ist.Termine mit Biontech/Pfizer oder Moderna bleiben bestehenAlle bereits gebuchten Termine mit Biontech/Pfizer oder Moderna bleiben bestehen. Das gilt für alle Menschen aus der ersten und der zweiten Priorität, egal welchen Alters. Sofern auf der Terminbestätigung der Impfstoff nicht vermerkt ist, lässt sich anhand des Abstands zwischen Erst- und Zweittermin feststellen, um welchen Impfstoff es sich handelt. Bei einem Abstand von 9 Wochen und mehr handelt es sich um einen Termin mit Astra-Zeneca. Kürzere Abstände bedeuten, dass die Termine auf Biontech oder Moderna gebucht sind. Termine mit diesen beiden Impfstoffen finden unverändert statt.Inzidenz steigt im Kreis und in Heidelberg, keine Testpflicht für Mallorca-RückkehrerHeidelberg/Stuttgart. (RNZ/lsw) Der Rhein-Neckar-Kreis hat am Dienstag für Heidelberg 14 Neuinfektionen gemeldet. Damit steigt die Sieben-Tage-Inzidenz im Stadtgebiet auf aktuell 48,9. Für den Rhein-Neckar-Kreis wurden 57 neue Fälle registriert, womit die Inzidenz dort auf einen Wert von 63,3 ansteigt. Entscheidend für eine Verschärfung der Corona-Schutzmaßnahmen sind die Angaben vom Landes-Gesundheitsamt. Da der 50er-Inzidenz-Wert im Rhein-Neckar-Kreis zuletzt an drei Tagen hintereinander überschritten wurde, werden laut Landratsamt nun einige Lockerungsschritte zurückgenommen. Wohingegen Heidelbergs OB Eckart Würzner noch am Montag weitere Lockerungen - etwa die Öffnung der Außengastronomie - für Heidelberg in Aussicht stellte.Sieben-Tage-Inzidenz im Südwesten steigt wiederStuttgart (dpa) Die Sieben-Tage-Inzidenz ist in Baden-Württemberg nach Angaben des Landesgesundheitsamts vom Dienstag (Stand: 16 Uhr) wieder gestiegen. Den Daten zufolge registrierten die Behörden im Südwesten im Laufe der vergangenen sieben Tage 79,8 Neuinfektionen je 100 000 Einwohner. Am Montag hatte der Wert bei 74,7 gelegen.Seit Beginn der Pandemie wurden 334 863 (plus 1963) laborbestätigte Corona-Infektionen aus allen 44 Stadt- und Landkreisen berichtet, darunter 8455 Todesfälle (plus 19). 38 Stadt- und Landkreise liegen über dem Grenzwert von 50 gemeldeten Fällen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen. Als genesen gelten geschätzt 308 629 Infizierte (plus 793).Seit Ende Dezember wurden dem Landesgesundheitsamt 13 008 Fälle mit Hinweisen auf das Vorliegen von "besorgniserregenden Varianten" übermittelt. Als solche gelten Viren mit Mutationen, die ein höheres Ansteckungsrisiko haben, wie sie beispielsweise in Großbritannien (B.1.1.7) und Südafrika (B1.351) entdeckt worden waren.Land will vorerst keine Testpflicht für Mallorca-Rückkehrer Die baden-württembergische Landesregierung will Mallorca-Rückkehrer nicht zum Corona-Test an Flughäfen verpflichten. Solche Pläne gebe es derzeit nicht, teilte ein Sprecher des Sozialministeriums am Dienstag mit. Das Land Niedersachsen erwägt, die Testpflicht für Reiserückkehrer aus Mallorca wieder einzuführen, wie am Montag bekannt wurde. Niedersachsen hofft dabei auf eine bundeseinheitliche Regelung.Am Freitag hatte die Bunderegierung entschieden, Mallorca und andere Regionen in Spanien, Portugal und Dänemark von der Liste der Corona-Risikogebiete zu streichen. Damit ist seit Sonntag Urlaub dort wieder ohne Quarantäne und Testpflicht bei der Rückkehr möglich. Update: Dienstag, 16. März 2021, 19 UhrKreis und Heidelberg stellen Impfen mit Astra-Zeneca ein - Termine abgesagt Rhein-Neckar. (RNZ) Der Rhein-Neckar-Kreis und Heidelberg setzen ebenfalls die Impfungen mit Astra-Zeneca umgehend ein. Das teilen das Landratsamt und die Stadt mit.Die Bundesregierung setzt aufgrund einer aktuellen Empfehlung des Paul-Ehrlich-Instituts (PEI) die Corona-Impfungen mit dem Impfstoff von Astra-Zeneca vorsorglich aus. Nach neuen Meldungen von Hirnvenen-Thrombosen im zeitlichen Zusammenhang mit der Impfung in Deutschland und Europa hält das PEI weitere Untersuchungen für notwendig. Die Europäische Arzneimittelbehörde EMA wird entscheiden, ob und wie sich die neuen Erkenntnisse auf die Zulassung des Impfstoffes auswirken.Personen, die einen Termin mit diesem Impfstoff gebucht haben, bitten das Landratsamt und die Stadt, ab sofort nicht mehr zu erscheinen, da sie ansonsten im Impfzentrum abgewiesen werden müssen. Ein Umbuchen auf ein anderes Vakzin ist derzeit nicht möglich.>>> 50er-Inzidenz überschritten: Lockerungen im Rhein-Neckar-Kreis ab Mittwoch zurückgenommen <<<Im Kreisimpfzentrum Heidelberg im Pfaffengrund können ab sofort ebenfalls keine Impfungen mit dem Impfstoff von Astra-Zeneca mehr vorgenommen werden. Die KIZ-Verwaltung versucht, alle betroffenen Impflinge zu erreichen und die Termine abzusagen. Betroffen sind allein in der laufenden Woche über 1200 Termine. Die Impfungen mit dem Vakzin von Biontech/Pfizer sind nicht betroffen und können wie terminlich vereinbart wahrgenommen werden. Ein Verimpfen des Biontech-Stoffes an die Personen, die nun nicht mit Astra-Zeneca geimpft werden können, ist leider nicht möglich. Vom Biontech-Impfstoff stehen dafür keine Dosen zur Verfügung.Termine für Zweitimpfungen mit dem Impfstoff von Astra-Zeneca sind im Heidelberger KIZ aktuell noch nicht von der Absage betroffen. Die ersten Termine für Zweitimpfungen mit diesem Vakzin sind erst in rund sechs Wochen geplant.  Zu weiteren Fragen wie etwa der nach den Zweitimpfungen bereits einmal mit dem Vakzin von Astra-Zeneca geimpften Personen nimmt das Landratsamt momentan noch keine Stellung.Astra-Zeneca-Impfungen im ganzen Südwesten ausgesetztAlle Impfungen mit dem Impfstoff von Astra-Zeneca sind auch in Baden-Württemberg unverzüglich gestoppt worden. Das teilte das Gesundheitsministerium am Montag in Stuttgart mit. Kurz zuvor hatte das Bundesgesundheitsministerium über den deutschlandweiten Stopp informiert. Vorausgegangen waren Meldungen über Häufungen von schweren Blutgerinnungsstörungen nach der Impfung. "Der Gesundheitsschutz der Menschen steht über allem", sagte Gesundheitsminister Manne Lucha (Grüne). Alle mit diesem Impfstoff geplanten Termine würden abgesagt, auch jene für die Zweitimpfungen.Bis zum Stopp waren in Baden-Württemberg 14.000 Menschen täglich zum ersten Mal mit Astra-Zeneca geimpft worden. Zweitimpfungen mit diesem Vakzin gab es im Südwesten bisher nicht. Mit Biontech werden zur Zeit 10.000 Menschen pro Tag zum ersten Mal geimpft und 7600 Zweitimpfungen täglich verabreicht. Bei Moderna sind es 550 Erstimpfungen und rund 800 Zweitimpfungen pro Tag.Das aktuelle Modellprojekt "Impfen in Praxen" ist von der aktuellen Entwicklung nicht betroffen, da dabei ausschließlich Biontech verimpft wird. Astra-Zeneca hatte schon am vergangenen Freitag für Aufsehen gesorgt, nachdem das Unternehmen eine Kürzung der Liefermengen angekündigt hatte.Der Stopp des Astra-Zeneca-Vakzins dürfte die angespannte Lage bei der Impfterminvergabe weiter verschärfen. Schon zuvor war die Situation bei der Hotline, bei der Bürger im Südwesten Impftermine buchen können, nicht zufriedenstellend gewesen, hatte eine Ministeriumssprecherin gesagt. "Auch wenn man durchkommt, übertrifft die Nachfrage weiterhin deutlich das Angebot."Die Aussetzung mit dem Covid-19-Impfstoff war auf Empfehlung des Paul-Ehrlich-Instituts erfolgt. Nun sollen die Daten von der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA) weiter analysiert und bewertet werden.Sieben-Tage-Inzidenz im Südwesten sinkt minimalDas dürfte kaum ein Grund zur Hoffnung sein: Die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz ist in Baden-Württemberg nach Angaben des Landesgesundheitsamts vom Montag (Stand 16 Uhr) zwar sehr leicht gesunken. Allerdings wird am Wochenende auch in der Regel weniger getestet beziehungsweise es werden weniger Ergebnisse übermittelt. Den Daten zufolge registrierten die Behörden im Südwesten im Laufe der vergangenen Woche 74,7 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner. Am Sonntag hatte der Wert bei 75,9 gelegen.Ein Viertel der 44 Stadt- und Landkreise überschreitet die Schwelle von 100. Am höchsten ist der Wert im Landkreis Schwäbisch Hall mit 208,9, am niedrigsten im Landkreis Rottweil mit 30,0. In nur noch acht Stadt- und Landkreisen lag die Sieben-Tage-Inzidenz am Montag unter 50, das war einer weniger als am Sonntag.Die Zahl der bestätigten Fälle seit Beginn der Pandemie stieg um 437 auf 332.900. 8436 Menschen starben an einer Infektion mit dem Coronavirus oder im Zusammenhang damit. Das waren 17 mehr als Stand Sonntag. Als genesen gelten geschätzt 307 836 Infizierte (plus 657).Seit Ende Dezember wurden dem Landesgesundheitsamt 12.100 Fälle mit Hinweisen auf das Vorliegen von "besorgniserregenden Varianten" übermittelt. Als solche gelten Viren mit Mutationen, die ein höheres Ansteckungsrisiko haben, wie sie beispielsweise in Großbritannien (B.1.1.7) und Südafrika (B1.351) entdeckt worden waren.860.870 Menschen in Baden-Württemberg sind inzwischen ein erstes Mal gegen das Virus geimpft worden. Das waren 21.551 mehr als nach Daten vom Sonntag. Eine zweite Schutzimpfung, die bei manchen Impfstoffen nötig ist, haben schon 385.918 Geimpfte erhalten (plus 6079).17,2 Prozent der 2456 betreibbaren Intensivbetten sind der Mitteilung zufolge im Moment frei. Dieser Wert ist wichtig, um die Auslastung des Gesundheitssystems beurteilen zu können. Intensivbetten werden aber nicht nur für Covid-19-Patienten mit schweren Verläufen gebraucht, sondern auch für andere gravierende Erkrankungen.Update: Montag, 15. März 2021, 18.10 UhrBereits fünf Kreise ziehen Notbremse wegen steigender InfektionenUlm/Mannheim. (dpa-lsw) In mindestens fünf Stadt- und Landkreisen im Südwesten sind aufgrund der steigenden Corona-Infektionszahlen wieder strengere Regeln verkündet oder bereits erlassen worden.Der Kreis Göppingen hat erste Lockerungen bereits wieder zurückgenommen, die Kreise Rastatt, Emmendingen, der Alb-Donau-Kreis und die Stadt Mannheim haben die strengeren Regeln angekündigt. Dort sollen sie in den nächsten Tagen in Kraft treten. Im Kreis Sigmaringen sollte am Montagnachmittag eine Entscheidung darüber gefällt werden.Bund und Länder hatten sich zuletzt auf eine sogenannte Notbremse bei steigenden Infektionszahlen geeinigt. In Kreisen mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von mehr als 100 an drei Tagen in Folge soll etwa der Einkauf im Einzelhandel wieder nur nach Terminabsprache möglich sein, Besuche von Museen und Galerien nur mit Terminbuchung und Individualsport im Außenbereich soll wieder auf maximal fünf Personen aus zwei Haushalten begrenzt werden.Im Landkreis Freudenstadt liegt die Inzidenz zwar bereits seit vier aufeinanderfolgenden Tagen über 100. Allerdings hat das Landratsamt einen Weg gefunden, zunächst auf die Notbremse zu verzichten. "Wir haben die Option genutzt und aus unseren Inzidenzen einen großen Clusterfall herausgerechnet", sagte eine Sprecherin am Montag. Die höheren Infektionszahlen seien vor allem auf ein Ausbruchsgeschehen in einem Kindergarten in Horb am Neckar zurückzuführen. Fast jede zweite in den letzten sieben Tagen registrierte Neuinfektion sei dadurch entstanden. Am Sonntag (Stand 16 Uhr) hatte das Landesgesundheitsamt die Inzidenz für den Landkreis mit 116,7 angegeben.Landesweit wiesen am Sonntag elf Stadt- und Landkreise mehr als 100 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner in einer Woche auf. Neben den Kreisen, die bereits Maßnahmen verkündet haben, auch die Kreise Esslingen, der Hohenlohekreis und die Stadt Karlsruhe. Dort wurde die Schwelle von 100 allerdings noch nicht an drei Tagen in Folge überschritten. Im Kreis Schwäbisch Hall mit der landesweit höchsten Inzidenz von zuletzt mehr als 200 stellte sich die Frage nach der Rücknahme von Lockerungen aufgrund des starken Infektionsgeschehens bislang nicht.Inzidenz in Heidelberg sinkt auf 40,3, im Kreis steigt sie auf 56 Heidelberg (RNZ). Der Rhein-Neckar-Kreis meldete am Montag für Heidelberg keine Neuinfektionen. Damit sinkt die Sieben-Tage-Inzidenz im Stadtgebiet weiter - auf aktuell 40,3. Für den Rhein-Neckar-Kreis wurden elf neue Fälle registriert, womit die Inzidenz dort auf einen Wert von 56 ansteigt.Am Montag sind die Zahlen tendenziell geringer, da es übers Wochenende häufig zu Meldeverzögerung kommt. Entscheidend für eine Verschärfung der Corona-Schutzmaßnahmen sind die Angaben vom Landes-Gesundheitsamt. Update: Montag, 15. März 2021, 12.14 Uhr In Heidelberg sinkt die Inzidenz, im Kreis und im Land steigt sie  Stuttgart/Heidelberg. (dpa/mün) Das Corona-Infektionsgeschehen in Baden-Württemberg nimmt weiter an Fahrt auf. Die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in einer Woche betrug am Sonntag (Stand: 16 Uhr) 75,9, wie das Landesgesundheitsamt in Stuttgart mitteilte. Am Vortrag hatte der Wert bei 73,2 gelegen, vor einer Woche noch bei 60,5.Die Behörde meldete 659 neue Infektionsfälle und fünf neue Todesfälle mit oder durch das Coronavirus. Am Wochenende fallen die Zahlen in der Regel geringer aus, da nicht alle Labore Fallzahlen melden.Zehn Kreise überschreiten mittlerweile die Schwelle von 100 bei der sogenannten Sieben-Tage-Inzidenz. Darunter auch die beiden Großstädte Karlsruhe (103,8) und Mannheim (109,1). Das höchste Infektionsaufkommen herrscht weiterhin im Kreis Schwäbisch Hall (217,0). 24 der 44 Kreise weisen eine Inzidenz zwischen 50 und 100 auf. Nur noch neun Kreise liegen bei einer Inzidenz von unter 50.Von 2431 betreibbaren Intensivbetten im Land sind rund 84 Prozent belegt. 248 Menschen werden nach Angaben des Divi-Intensivregisters intensivmedizinisch behandelt, 131 von ihnen müssen beatmet werden.Die Zahl der Erstimpfungen gegen das Coronavirus stieg (Stand: Samstag, 23.55 Uhr) um 22.144, die der Zweitimpfungen um 9025. Damit haben nun 838.851 Menschen eine erste Impfung erhalten, und 379.754 Menschen haben bereits beide Impfungen bekommen.Nach Angaben des Gesundheitsamtes Rhein-Neckar ist die Inzidenz in Heidelberg weiter leicht gesunken; im Rhein-Neckar-Kreis steigt sie wieder. In Heidelberg wurden seit Samstag 7 Neu-Infektionen registriert und die Inzidenz sinkt damit auf 45,2. Im Rhein-Neckar-Kreis gibt es 73 Neuinfektionen und die Inzidenz steigt auf 56.Verstorben an Covid-19 ist seit Samstag niemand.Update: Sonntag, 14. März 2021, 18.15 UhrInzidenz in Heidelberg wieder knapp unter 50Heidelberg. (dns/mün) Zwei Tage lang – Mittwoch und Donnerstag – meldete das Landesgesundheitsamt für Heidelberg eine Sieben-Tage-Inzidenz von knapp über 50. Entsprechend sorgenvoll warteten am Freitag viele Heidelberger – vor allem die Inhaber von Läden – auf die neuesten Zahlen. Denn wenn der Wert drei Tage in Folge über der 50er-Marke liegt, müssen laut Landesverordnung die Maßnahmen in aller Regel wieder verschärft werden und Einzelhändler etwa auf Terminshopping umstellen. Doch am späten Nachmittag kam die gute Nachricht aus Stuttgart: Die Inzidenz ist von 52,6 auf 47,7 gesunken. Damit ändert sich erst einmal nichts an den geltenden Regeln.Laut Landesgesundheitsamt kamen in Heidelberg am Freitag sieben neue Fälle hinzu. Das Gesundheitsamt des Rhein-Neckar-Kreises meldet aktuell 150 aktive Fälle. Das ist der höchste Wert seit 21. Januar.Warum die Inzidenz-Berechnung des Landesgesundheitsamtes und nicht des regionalen Gesundheitsamtes als Maßstab gilt, das lesen Sie hier.Am Samstagmorgen meldet auch das Gesundheitsamt Rhein-Neckar eine Inzidenz in Heidelberg unter 50: 49,5 ( minus 6,2 zum Vortag). Es wurden 8 neue Coronainfektionen entdeckt und gemeldet.Dafür steigt in der Berechnung des hiesigen Gesundheitsamtes die 7-Tage-Inzidenz im Rhein-Neckar-Kreis auf 48,9 (plus 5,9 zum Vortag). 57 Neuinfektionen wurden seit Freitag registriert. Nach bisherigen Informationen am Samstagfrüh ist kein weiterer Bewohner der Region an einer Coronainfektion verstorben. Update: Samstag, 13. März 2021, 11.27 UhrEs gibt weiterhin Probleme bei der Impftermin-VergabeStuttgart/Heidelberg. (sös) Bei der Impftermine-Vergabe in Baden-Württemberg gibt es offenbar weiterhin Probleme. Unter anderem berichteten impfberechtigte RNZ-Leser davon, dass sie an der Telefonhotline abgewiesen wurden. Laut Sozialministerium sind das bedauerliche Einzelfälle – das lasse sich bei 500 Mitarbeitenden in der Hotline "nicht zu 100 Prozent vermeiden".Ein Grundproblem bleibt dabei weiterhin die Impfstoffknappheit. Auch Impfberechtigte haben keine Garantie auf einen Impftermin. Eine weitere Quelle für Missverständnisse könnten die "Wartelisten" sein: Über-80-Jährige, die aktuell keinen Impftermin bekommen, können sich dort eintragen lassen und werden zurückgerufen. Diese Möglichkeit fehlt aber für die Impfberechtigten aus der zweiten Priorität, also beispielsweise die Über-70-Jährigen: Für sie gibt es keine Warteliste.Probleme kann es auch durch die Struktur der Hotline geben. Die zentrale Telefonnummer 116 117 verteilt Anrufe an die Länder-Callcenter. Sind diese ausgelastet, kann es sein, dass ein Mitarbeiter aus einem anderen Bundesland am Apparat ist, der die Rechtslage in Baden-Württemberg nicht kennt – und falsche Auskunft erteilt.Grundsätzlich möchte das Ministerium, so ein Sprecher, dass die Callcenter-Agenten gar keine Einschätzung mehr vornehmen sollen, ob eine Person impfberechtigt ist. Bei Unsicherheiten sollten sie lieber zur Beratung an die Hausärzte verweisen. Erst im Impfzentrum wird konkret die Impfberechtigung geprüft.Die Liste der aktuell Impfberechtigten gibt es auf: www.impfen-bw.deSchon wieder mehr Neu-Infektionen im Rhein-Neckar-RaumHeidelberg. (RNZ) Die Sieben-Tage-Inzidenz im Rhein-Neckar-Kreis und in Heidelberg steigt weiter, denn die Zahl der Neu-Infektionen nimmt weiterhin zu: In Heidelberg gibt es am Freitagmorgen 19 neuregistrierte Corona-Infektionsfälle und im Rhein-Neckar-Kreis 55. Damit steigt die vom Gesundheitsamt vor Ort berechnete Inzidenz in Heidelberg auf 55,7 und im Rhein-Neckar-Kreis auf 43.Die Zahl der Menschen in häuslicher Isolation steigt in Heidelberg auf 150 und im Rhein-Neckar-Kreis auf 473.Nach Informationen des Gesundheitsamtes ist in der Region seit Donnerstag kein weiterer Mensch an Corona verstorben. Zur aktuellen Situation in Heidelberg lesen Sie hier mehr.Inzidenz im Südwesten gestiegenStuttgart. (lsw) Die Sieben-Tage-Inzidenz im Südwesten ist am Freitag erneut angestiegen. Die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in einer Woche betrug 69,1, wie das Landesgesundheitsamt in Stuttgart mitteilte. Am Vortag hatte der Wert noch bei 66,1 gelegen. Im Vergleich zum Donnerstag meldete die Behörde 1519 neue Infektionen im Südwesten, zudem gab es 29 neue Todesfälle mit oder durch das Coronavirus.Von 2462 betreibbaren Intensivbetten im Land sind rund 86 Prozent belegt. 239 Menschen werden nach Angaben des Divi-Intensivregisters intensivmedizinisch behandelt, 129 von ihnen müssen beamtet werden.Update: Freitag, 12. März 2021, 18.44 Uhr86 Prozent der Intensivbetten belegtStuttgart. (dpa) Das Corona-Infektionsgeschehen in Baden-Württemberg nimmt wieder an Fahrt auf. Die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in einer Woche stieg erneut und betrug am Donnerstag (Stand: 16.00 Uhr) 66,1, wie das Landesgesundheitsamt in Stuttgart mitteilte. Im Vergleich zum Vortrag kamen 1543 neue Infektionsfälle hinzu, es gab 33 neue Todesfälle mit oder durch das Coronavirus.Damit verzeichnet die Behörde nun bereits 328.710 Infektionsfälle im Südwesten, die Zahl der Todesfälle beträgt 8378. Von 2469 betreibbaren Intensivbetten im Land sind rund 86 Prozent belegt. 239 Menschen werden nach Angaben des Divi-Intensivregisters intensivmedizinisch behandelt, 135 von ihnen müssen beamtet werden.29 der 44 Stadt- und Landkreise weisen mittlerweile wieder eine sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz von mehr als 50 auf, 5 Kreise liegen gar über dem Wert von 100. Die höchste Inzidenz hat der Landkreis Schwäbisch-Hall mit 194,7.Die Zahl Erstimpfungen gegen das Coronavirus stieg bis Donnerstag (Stand: Mittwoch, 23.55 Uhr) um 23.880, die der Zweitimpfungen um 9281. Damit haben nun 763.444 Menschen eine erste Impfung erhalten und 349.682 Menschen haben bereits beide Impfungen bekommen.Update: Donnerstag, 11. März 2021, 19.27 UhrHeidelberg überschreitet die 50er-MarkeHeidelberg. (RNZ/ppf) In Heidelberg liegt die 7-Tage-Inzidenz am Donnerstag bei 53,9. 17 Neuinfektionen meldet das Gesundheitsamt, 135 aktuelle Fälle gibt es derzeit. Das Gesundheitsamt in Heidelberg erklärte auf RNZ-Nachfrage, dass die 7-Tage-Inzidenz vom Landesgesundheitsamt entscheidend für Lockerungen und Verschärfungen ist - hier finden Sie dazu einen ausführlichen Artikel.Im Rhein-Neckar-Kreis steigt der Inzidenzwert ebenfalls, jedoch etwas langsamer als in Heidelberg. Der Wert liegt bei 38,8, 43 Neuinfektionen wurden registriert. Aktive fälle gibt es im Kreis derzeit 444, eine weitere Person ist an Corona verstorben. Update: Donnerstag, 11. März 2021, 12.56 UhrFast 60 Prozent Varianten unter den positiven TestsStuttgart. (dpa) Die Corona-Varianten verdrängen das ursprüngliche Virus in Baden-Württemberg zunehmend. In der vergangenen Kalenderwoche lag ihr Anteil mit 59 Prozent unter den untersuchten positiven Tests kurz vor der 60-Prozent-Marke. Wie das Landesgesundheitsamt am Mittwoch in Stuttgart weiter mitteilte, entspricht das einer Steigerung von elf Punkten im Vergleich zur Vorwoche. Diese Werte stammen vom ALM, dem Verband der akkreditierten Labore in der Medizin.Seit Dezember 2020 wurden dem Landesgesundheitsamt 8810 Virusvarianten mit besonderer Bedeutung gemeldet. Seit dem Jahreswechsel wurden bei dem Amt 667 Ausbrüche mit 2908 Varianten registriert. Die Zahl der übermittelten Fälle von Corona-Varianten waren in den mittleren Altersgruppen am höchsten, bei alten und jungen Menschen relativ niedrig.Fallzahlen und Inzidenzen am MittwochNach Angaben des Landesgesundheitsamtes (Stand: 16 Uhr) kamen innerhalb von 24 Stunden 1483 neu gemeldete Corona-Fälle hinzu. Damit stieg die Gesamtzahl seit Ausbruch der Pandemie auf 327.167. Die Zahl der Neuinfektionen je 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen stieg von 60,2 auf 62,7. Zudem wurden im Zusammenhang mit Covid-19 weitere 31 Todesfälle gemeldet. Insgesamt sind es nun 8345 Verstorbene. Dem stehen schätzungsweise 303 704 Genesene gegenüber.Kassenärzte: Corona-Impfungen in 11.000 Südwest-Praxen möglichMannheim/Heilbronn. (dpa) Nach Einschätzung der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg können von April an etwa 11.000 Arztpraxen in Baden-Württemberg gegen das Coronavirus impfen. Das sagte eine KV-Sprecherin der "Heilbronner Stimme" und dem "Mannheimer Morgen". In der Donnerstagausgabe beider Blätter heißt es, ungefähr zwei Drittel aller Haus- und Facharztpraxen könnten somit Impfungen im Südwesten anbieten. Insgesamt gebe es im Land knapp 16.000 Praxen.Die Vereinigung begrüße, dass die Priorisierung der Impfungen den Ärzten vor Ort überlassen werden soll. "Das ist eine klassische ärztliche Aufgabe. Natürlich werden zunächst vulnerable Gruppen einen Impftermin in den Praxen bekommen", sagte die Sprecherin.Mit den Impfungen wird sich der KV-Sprecherin zufolge gleichwohl der Verwaltungsaufwand erhöhen. So würden Impfzahlen in den Praxen normalerweise quartalsweise weitergegeben. "Bei den Covid-19-Impfungen müssen wir die Zahlen täglich dem Robert Koch-Institut melden", wird sie von den Zeitungen zitiert.65 Neuinfektionen im Kreis und HeidelbergHeidelberg. (RNZ/ppf) Im Rhein-Neckar-Kreis sowie im Stadtgebiet Heidelberg steigen die Infektionszahlen leicht an. 14 Neuinfektionen registrierte das Gesundheitsamt in Heidelberg, die 7-Tage-Inzidenz liegt nun bei 47,1, 51 im Kreis, hier liegt der Inzidenzwert bei 37,4.Die Zahl der aktiven Fälle verringert sich hingegen: 10 weniger als am Vortag sind derzeit in Heidelberg verzeichnet (118 Infizierte), im Kreis sinkt die Zahl um 34 (416 aktive Fälle). Diese aktuellen Zahlen hat das Landratsamt Rhein-Neckar am Mittwochmorgen veröffentlicht. Update: Mittwoch, 10. März 2021, 11.48 UhrMehr als 1300 neue Corona-Fälle gemeldetStuttgart. (dpa) Nach dem Mini-Rückgang am Montag ist die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz in Baden-Württemberg am Dienstag wieder leicht gestiegen. Nach Angaben des Landesgesundheitsamtes (Stand: 16 Uhr) kamen innerhalb von 24 Stunden 1339 neu gemeldete Corona-Fälle hinzu. Damit stieg die Gesamtzahl seit Ausbruch der Pandemie auf 325 684. Die Zahl der Neuinfektionen je 100 000 Einwohner binnen sieben Tagen stieg von 60,3 auf 60,7.Zudem wurden im Zusammenhang mit Covid-19 weitere 23 Todesfälle gemeldet. Insgesamt sind es nun 8314. Dem stehen schätzungsweise 302 814 Genesene gegenüber, was einer Zunahme um 742 entspricht.Fünf Kommunen weisen eine Sieben-Tage-Inzidenz von weniger als 35 auf: der Landkreis Böblingen (34,9), der Schwarzwald-Baar-Kreis (30,1), der Landkreis Tübingen (28,0) sowie die Stadtkreise Heilbronn (34,0) und Pforzheim (34,9). Einen dreistelligen Wert hat weiterhin der Landkreis Schwäbisch Hall (175,3).Update: Dienstag, 9. März 2021, 21 Uhr1,7 Millionen weitere Menschen im Südwesten impfberechtigtStuttgart. (dpa/lsw) Wegen der Zulassung des Impfstoffs von Astra-Zeneca sind ab sofort sehr viel mehr Menschen in Baden-Württemberg impfberechtigt. Von nun an können auch alle Personen ab 70 Jahren, viele Menschen mit Vorerkrankungen wie Krebs oder einer Organtransplantation sowie Hebammen, Erzieher und Lehrerinnen ab 65 Jahren geimpft werden, wie das Gesundheitsministerium am Dienstag mitteilte. Durch die neue Regelung sind demnach rund 1,7 Millionen Menschen in Baden-Württemberg zusätzlich impfberechtigt. Bei der Terminvergabe sei aber weiterhin Geduld gefragt. Der Impfstoff sei im März weiterhin knapp. Es bestehe keine Wahlmöglichkeit beim Impfstoff.Erste Corona-Impfungen von Hausärzten im SüdwestenStuttgart. (dpa-lsw) Die ersten Menschen in Baden-Württemberg sind am Dienstag von einem Hausarzt gegen Corona geimpft worden. In rund 40 Praxen und bei Hausbesuchen seien die Hausärzte im Südwesten in einem Pilotprojekt nun auch an den Impfungen beteiligt, sagte ein Sprecher der Kassenärztlichen Vereinigung (KVBW) Baden-Württemberg am Dienstag in Stuttgart.Bei dem auf sechs Wochen angelegten Projekt sollen Fragen zur Logistik und dem Ablauf der Impfungen in den Praxen geklärt werden. Geimpft werden zunächst nur Menschen über 80 Jahre. Der Testlauf soll den Übergang der Impfungen in die Regelversorgung bei den Hausärzten ermöglichen. In fast allen Stadt- und Landkreisen nehmen Praxen daran teil.Die Gesundheitsminister von Bund und Ländern hatten sich am Montag zudem darauf geeinigt, dass die die niedergelassenen Ärzte in Deutschland ab Anfang April flächendeckend mit Corona-Impfungen beginnen sollen. Der Sprecher der KVBW sagte dazu, sobald genug Impfstoff zur Verfügung stehe und die Logistik geklärt sei, werde man natürlich auch umfassend bei den Hausärzten mit dem Impfen beginnen - unabhängig vom ausgegebenen Zeitplan des Pilotprojekts.Für die Impfungen bei den Hausärzten ab April soll der Impfstoff auf dem normalen Weg über Großhandel und Apotheken in die Praxen kommen. Die Impfzentren sollen vorerst bestehen bleiben. In Baden-Württemberg stellt bislang das Land die Impfstoffe in den Impfzentren zur Verfügung. Von dort muss es in die Praxen verteilt werden.Inzidenz in Heidelberg entspannt sich wieder Heidelberg. (RNZ/ppf) Nachdem die 7-Tage-Inzidenz in den vergangenen Tagen kontinuierlich angestiegen war, sind die Zahlen im Heidelberger Stadtgebiet wieder rückläufig. Das teilt das Gesundheitsamt im Landratsamt Rhein-Neckar am Dienstagmorgen in einer Statistik mit. Im vergleich zum Vortag wurden keine Neufinektionen verzeichnet, liegt die Zahl der aktiven Fälle bei 128. Die Inzidenz steht derzeit bei 45,8. Eine Person ist in den vergangenen 24 Stunden an Corona gestorben. Auch im Rhein-Neckar-Kreis sinkt der Inzidenzwert und steht aktuell bei 37,2. 17 Neuinfektionen wurden verzeichnet, 450 Menschen sind zur Zeit mit dem Corona-Virus infiziert. Update: Dienstag, 9. März 2021, 09.58 UhrMehr als 400 neue Corona-Fälle am Tag der ersten ÖffnungenStuttgart. (dpa/lsw) Am Tag der ersten zaghaften Öffnungen im Land ist die Sieben-Tage-Inzidenz in Baden-Württemberg leicht zurückgegangen. Nach Angaben des Landesgesundheitsamtes (Stand: 16 Uhr) stieg die Zahl der Corona-Fälle von Sonntag auf Montag um 414 auf jetzt insgesamt 324.345, die der Toten im Zusammenhang mit Covid-19 um 21 auf 8291. Dem stehen schätzungsweise 302.072 Genesene gegenüber, was einer Zunahme um 600 entspricht.Für das ganze Land ging die Zahl der Neuinfektionen je 100.000 Einwohner binnen der vergangenen sieben Tage leicht von 60,5 am Sonntag auf jetzt 60,3 zurück. Am Montag sind die gemeldeten Fallzahlen allerdings meist niedriger, unter anderem weil am Wochenende weniger getestet wird.Vier Kommunen weisen eine Sieben-Tage-Inzidenz von weniger als 35 auf. Neben dem Landkreis Böblingen (34,4) sind das der Schwarzwald-Baar-Kreis (31,5), der Kreis Tübingen (27,1) und die Stadt Heilbronn (31,6). Allerdings haben nur noch die Landkreise Schwäbisch Hall mit 172,3 und nun auch der Kreis Konstanz (100,9) dreistellige Werte. Weiterhin liegen 27 Stadt- und Landkreise über dem Grenzwert 50.Wo die Sieben-Tage-Inzidenz stabil bei unter 50 liegt, dürfen Geschäfte seit Montag wieder komplett öffnen - jedoch unter Auflagen wie Maskenpflicht und einer Begrenzung der Kundenzahl. Das trifft derzeit laut Landesgesundheitsamt auf 17 Kreise und Städte im Land zu.Start für kostenlose Corona-Schnelltests mit VerzögerungenStuttgart. (dpa/lsw) Hunderte von Apothekern im Südwesten stehen mit Corona-Schelltests in den Startlöchern - können sie aber wegen Formalitäten nicht an die Frau oder den Mann bringen. So müsse noch die veränderte Coronatest-Verordnung im Bundesanzeiger veröffentlicht werden, hieß es bei der Landesapothekerkammer am Montag in Stuttgart. Man gehe davon aus, dass dies am Dienstag nachgeholt werde und zugleich die Fragen der Abrechnung und die Erfassung der Getesteten geklärt würden. Laut Sprecherin Katina Lindmayer wird die Abrechnung wahrscheinlich über die Kassenärztliche Vereinigung erfolgen können.485 von 2403 Kammer-Mitgliedern seien in einem Portal registriert, in dem Interessenten eine teilnehmende Apotheke in ihrer Umgebung finden können. Die anderen Apotheken verweigerten sich nicht, betonte Lindmayer, sondern seien etwa mobil unterwegs oder verfügten nicht über die erforderlichen Räumlichkeiten für die Testung. Beschwerden über fehlende Ausstattung mit Test-Kits seien ihr nicht zu Ohren gekommen.Im jüngsten Bund-Länder-Beschluss zur Corona-Krise ist festgelegt, dass der Bund ab diesem Montag die Kosten für einen Schnelltest pro Bürger und Woche übernimmt. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hatte bereits am Freitag darauf hingewiesen, dass die Tests nicht in allen Ländern schon ab Montag durchgängig angeboten werden könnten, es aber schnell losgehen solle.Update: Montag, 8. März 2021, 17.09 UhrHeidelberg nähert sich bei Inzidenzwert der 50Heidelberg. (RNZ/ppf) In Heidelberg steigt die 7-Tage-Inzidenz weiter an und steht am Montag bei 47,1. Damit liegt das Stadtgebiet nun über dem Rhein-Neckar-Kreis, wo der Wert weiter gesunken ist und bei 39,2 liegt. Das Landratsamt Rhein-Neckar vermeldet am Montagmorgen aktuell 454 aktive Fälle und elf Neuinfizierte im Kreis, in Heidelberg sind derzeit 137 Menschen infiziert, acht Neuinfektionen wurden verzeichnet. An Covid19 verstorben ist in den letzten 24 Stunden glücklicherweise niemand. Update: Montag, 8. März 2021, 09.50 UhrEinzelhandel darf im Rhein-Neckar-Kreis und Heidelberg unter bestimmten Vorgaben wieder öffnenHeidelberg. (RNZ) Bund und Länder haben sich am 3. März auf weitere Lockerungsschritte geeinigt. Bei der Öffnung des Einzelhandels nimmt das Land Baden-Württemberg dabei die Sieben-Tage-Inzidenzen in den Stadt- und Landkreisen als Maßstab. Das teilte das Landratsamts Rhein-Neckar-Kreis mit.In der am heutigen Sonntag verkündeten Corona-Verordnung der Landesregierung wurde festgelegt, dass bei einer stabilen Sieben-Tage-Inzidenz von unter 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern im betreffenden Stadt- oder Landkreis der Einzelhandel wieder geöffnet werden kann – unter Einhaltung einer Quadratmeterbegrenzung pro Kundin oder Kunde.Darüber hinaus können auch Museen, Galerien, zoologische und botanische Gärten sowie Gedenkstätten wieder öffnen und ein kontaktfreier Sport ist in kleinen Gruppen im Außenbereich möglich.Der Wert der Sieben-Tage-Inzidenz bezogen auf den Landkreis liegt im Rhein-Neckar-Kreis seit dem 2. März unter 50 – entsprechende Öffnungsschritte sind deshalb nach den Vorgaben der Landesregierung bereits ab dem morgigen Montag, 8. März, gestattet.Da das Infektionsgeschehen in Heidelberg seit mehreren Wochen unter dem Wert von 50 Neuinfektionen pro 100.00 Einwohner liegt, gibt es auch in Heidelberg ab Montag eine Reihe weiterer Lockerungen nach den Vorgaben des Landes. Danach dürfen unter anderem öffnen:> Einzelhandel und Märkte> Museen, Galerien, Gedenkstätten, Zoos> Sportanlagen im Freien für kontaktarmen Sport in Gruppen bis zehn Personen> Musik- und Kunstschulen für Einzelunterricht und Gruppen von bis zu fünf KindernFür die einzelnen Bereiche gelten jeweils besondere Hygienevorschriften. Beispielsweise ist die Zahl der Kunden in Geschäften begrenzt je nach Größe der Verkaufsfläche. Weitere Informationen gibt es hier.Landrat Stefan Dallinger begrüßt die weiteren Lockerungen in seinem Landkreis, warnt aber gleichzeitig davor, bisherige Erfolge zu verspielen: "Wir dürfen jetzt nicht leichtsinnig werden und müssen uns auch weiterhin konsequent an die vorgegebenen Abstands- und Hygieneregeln halten, damit die Zahlen nicht wieder durch die Decke gehen."Denn sollte dies der Fall sein, sieht die Corona-Verordnung der Landesregierung eine Art "Notbremse" vor: Steigt die Inzidenz an drei aufeinander folgenden Tagen auf über 100, müssen die Öffnungsschritte zurückgenommen werden.Weitere Links zum Thema:> Einzelheiten zur neuen Corona-Verordnung> Tagesaktuelle Fallzahlen aus dem Rhein-Neckar-Kreis> Übersicht der Landesregierung über geöffnete/geschlossene Einrichtungen (PDF)> Corona-Regeln in Baden-Württemberg auf einen Blick (PDF)Corona-Lage: Sieben-Tage-Inzidenz steigt auf gut 60Stuttgart. (dpa) Auch am Wochenende hat in Baden-Württemberg die Zahl der bestätigten Corona-Ansteckungen und die Sieben-Tage-Inzidenz zugenommen. Nach Angaben des Landesgesundheitsamtes (Stand: 16 Uhr) stieg die Zahl Fälle von Samstag auf Sonntag um 486 auf jetzt insgesamt 323.931, die der Toten im Zusammenhang mit Covid-19 um 8 auf 8270. Dem stehen schätzungsweise 301.472 Genesene gegenüber, was einer Zunahme um 840 entspricht.Fürs ganze Land wuchs die Zahl der Neuinfektionen je 100.000 Einwohner binnen der vergangenen sieben Tage von 59,7 am Samstag auf jetzt 60,5. Am Wochenende fallen die Angaben meist niedriger aus, weil nicht alle Gesundheitsämter ihre Zahlen melden.Die Zahl der Kommunen mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von weniger als 35 ging derweil weiter auf jetzt nur noch drei zurück: Es sind dies der Schwarzwald-Baar-Kreis (31,1)sowie der Landkreis Tübingen (24,5) und der Stadtkreis Heilbronn (32,4). Allerdings weist nur noch der Landkreis Schwäbisch Hall mit 173,3 einen dreistelligen Wert auf. 27 Stadt- und Landkreise liegen über dem Grenzwert 50.Seit Ende Dezember wurden der Stuttgarter Behörde 7248 Fälle mit Hinweisen auf "besorgniserregende Virusvarianten" übermittelt. Dies betrifft mit 5849 Fällen vor allem den zuerst in Großbritannien entdeckten Typ B.1.1.7. Der Anteil an Nachweisen solcher Varianten lag in der vergangenen Woche bei mehr als 50 Prozent. Er steigt seit Wochen kontinuierlich. Zuletzt wurden 245 Covid-19-Patienten intensivmedizinisch behandelt und davon 131 invasiv beatmet.Von 2411 betreibbaren Intensivbetten sind den Angaben zufolge derzeit mit 2003 gut 83 Prozent belegt. Diese werden nicht nur für Corona-Patienten genutzt, der Anteil freier Betten dient jedoch als wichtiger Indikator für die Belastung des Gesundheitssystems und die freien Reserven. 665.057 Menschen in Baden-Württemberg sind laut Gesundheitsamt (Stand: Samstag, 6. März, 23.55 Uhr) inzwischen ein erstes Mal gegen das Virus geimpft worden, 317.595 haben eine zweite Schutzimpfung erhalten.Update: Sonntag, 7. März 2021, 20.15 UhrZahl der Kreise unter 35er-Inzidenz sinkt auf vierStuttgart. (dpa) In Baden-Württemberg ist die Ausbreitung des Coronavirus weiterhin nicht gestoppt. Die Zahl der bestätigten Fälle stieg von Freitag auf Samstag um 1209 auf jetzt insgesamt 323.445, die der Toten im Zusammenhang mit Covid-19 um 13 auf 8262. Dem stehen schätzungsweise 300.632 Genesene gegenüber, was einer Zunahme um 869 entspricht, wie das Landesgesundheitsamt (Stand: 16.00 Uhr) mitteilte.Derweil sank die Zahl der Kommunen mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von weniger als 35 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner auf vier. Es sind dies der Enzkreis (34,6) und der Schwarzwald-Baar-Kreis (32)sowie der Landkreis Tübingen (30,2)und der Stadtkreis Heilbronn (32,4). Dafür weist hier nur noch der Landkreis Schwäbisch Hall mit 175,8 einen dreistelligen Wert auf; tags zuvor zählte auch noch der Kreis Rottweil dazu. Fürs ganze Land stieg die Sieben-Tage-Inzidenz von 57,3 am Freitag auf jetzt 59,7.Seit Ende Dezember wurden der Stuttgarter Behörde 7137 Fälle mit Hinweisen auf "besorgniserregende Virusvarianten" übermittelt. Dies betrifft mit 5740 Fällen vor allem den zuerst in Großbritannien entdeckten Typ B.1.1.7. Der Anteil an Nachweisen solcher Varianten lag in der vergangenen Woche bei mehr als 50 Prozent. Er steigt seit Wochen kontinuierlich. Zuletzt wurden 241 Covid-19-Patienten intensivmedizinisch behandelt und davon 140 invasiv beatmet.Von 2418 betreibbaren Intensivbetten sind den Angaben zufolge derzeit mit 2033 gut 84 Prozent belegt. Diese werden nicht nur für Corona-Patienten genutzt, der Anteil freier Betten dient jedoch als wichtiger Indikator für die Belastung des Gesundheitssystems und die freien Reserven. 640 456 Menschen in Baden-Württemberg sind laut Gesundheitsamt inzwischen ein erstes Mal gegen das Virus geimpft worden, 309.740 haben eine zweite Schutzimpfung erhalten.Update: Sonntag, 7. März 2021, 13.45 UhrKeine Exklusiv-Impfdosen mehr für Krankenhaus-Personal Stuttgart/Heidelberg. (dpa) Angesichts eines weiter großen Mangels an Corona-Impfstoffen stellt die baden-württembergische Landesregierung den Krankenhäusern im Südwesten vorerst keine gesonderten Impfdosen mehr für das Personal zur Verfügung. Man habe entschieden, "zum jetzigen Zeitpunkt keinen weiteren Impfstoff mehr exklusiv an die Krankenhäuser zu geben", teilte das Landesgesundheitsministerium am Samstag in Stuttgart auf Anfrage mit. Stattdessen wolle man neue Impfdosen komplett an die Impfzentren liefern. "Noch immer ist der Impfstoff knapp und die dem Land zur Verfügung gestellten Impfdosen sind über Wochen in den Impfzentren verplant", hieß es zur Begründung.Klinik-Mitarbeiter, die noch keine Erstimpfung erhalten haben, müssen sich nun in Impfzentren um Termine bemühen. Der Chefvirologe des Universitätsklinikums Heidelberg, Hans-Georg Kräusslich, kritisiert dieses Vorgehen. "Wir sind darüber nicht glücklich, können es auch nicht wirklich nachvollziehen", sagte er im aktuellen RNZ-Corona-Podcast. "Wir würden zum Beispiel auch gerne die Studierenden im klinischen Semester impfen, ebenso weitere Mitarbeiter. Jetzt müssen sich wieder alle im Impfzentrum anmelden, wo die Belastung ohnehin schon hoch ist."Das Gesundheitsministerium im Land verwies darauf, dass das Krankenhaus-Personal mit der höchsten Priorität "bereits vollständig" geimpft sei. In den ersten Wochen nach Start der Impfkampagne hätten besonders gefährdete Mitarbeiter Impfstoffe der Anbieter Biontech und Moderna bekommen; später seien dann die ersten beiden Lieferungen des Astra-Zeneca-Impfstoffs, die das Land erhalten habe, "nahezu komplett" an die Krankenhäuser gegangen. Es habe sich allein bei Astra-Zeneca um rund 72.000 Impfdosen gehandelt.Inzidenzwert am Samstag sinkt im Kreis und steigt in Heidelberg Heidelberg. (RNZ/rl) Am Samstag sinkt die Sieben-Tage-Inzidenz weiter und liegt im Rhein-Neckar-Kreis bei 39,0. Am Freitag lag sie noch bei 44,7. Im Heidelberger Stadtgebiet hingegen steigt der Wert weiter auf 45,8 (Freitag: 43,3). In Heidelberg gab 18 (16) weitere Infektion, im Kreis 25 (32). Neue Todesfälle wurden am Samstag weder aus dem Kreis noch aus Heidelberg gemeldet.Die Zahl der Infizierten im Rhein-Neckar-Kreis beträgt derzeit 480 (455), im Stadtgebiet Heidelberg sind es 123 (105). Diese aktuellen Zahlen hat das Gesundheitsamt im Landratsamt des Rhein-Neckar-Kreises am Freitag, 6. März veröffentlicht.Update: Samstag, 6. März 2021, 15.45 UhrNur noch fünf Kreise unter 35er-Inzidenz Stuttgart. (dpa) Das Coronavirus breitet sich im Südwesten weiter aus und lässt die Inzidenzwerte steigen. Nach Angaben des Landesgesundheitsamts vom Freitag (Stand 16 Uhr) liegen nur noch die Stadt Heilbronn, der Enzkreis, der Schwarzwald-Baar-Kreis sowie die Landkreise Tübingen und Böblingen unter einer Marke von 35 Infektionen je 100.000 Einwohnern innerhalb einer Woche. Die Kreise Rottweil und Schwäbisch Hall liegen mit 112,2 beziehungsweise 150,4 im dreistelligen Bereich. 13 Stadt- und Landkreise liegen zwischen 35 und 50, 24 Kreise zwischen 50 und 100. Das sind die Bereiche, für die stufenweise Lockerungen in den kommenden Wochen in Sicht sind.Auch landesweit stieg die 7-Tage-Inzidenz weiter auf 57,3 nach 56,3 am Vortag. Die Zahl der bestätigten Corona-Fälle seit Beginn der Pandemie wuchs um 1070 auf 322.236, die der an oder mit dem Virus Gestorbenen um 35 auf 8249. Als genesen gelten 299.763 Menschen (plus 924). Bei diesem Wert handelt es sich um eine Schätzung.Seit Ende Dezember wurden der Stuttgarter Behörde den Angaben nach 6664 Fälle mit Hinweisen auf Virusvarianten übermittelt. Dies betrifft mit 5380 Fällen vor allem den Typ B.1.1.7, der zuerst in Großbritannien entdeckt worden war. Der Anteil an Nachweisen sogenannter "besorgniserregender Varianten" lag in der vergangenen Woche bei mehr als 50 Prozent. Er steigt seit Wochen kontinuierlich.614.722 Menschen in Baden-Württemberg sind den Daten zufolge inzwischen ein erstes Mal gegen das Virus geimpft worden. Das waren 23.113 mehr als am Vortag. Knapp die Hälfte davon (300.339, plus 7803) hat auch schon eine zweite Schutzimpfung bekommen.Von 2436 betreibbaren Intensivbetten sind im Moment gut 85 Prozent belegt. Diese werden aber nicht nur für Corona-Patienten genutzt. Der Anteil freier Betten dient jedoch als wichtiger Indikator für die Belastung des Gesundheitssystems und die freien Reserven.Ausbruch bei Lebenshilfe in Heidelberg, Hockenheim und SandhausenHeidelberg. (RNZ) Bei der Lebenshilfe Heidelberg wurden insgesamt 18 Personen positiv auf das Coronavirus getestet, teilt das Gesundheitsamt des Rhein-Neckar-Kreises mit.  Die Fälle verteilen sich demnach auf verschiedene Wohnbereiche in Heidelberg, Hockenheim und Sandhausen.Nach den positiven Tests einer Person und dem Nachweis der B.1.1.7 Variante (britische Variante) wurden von verschiedenen Hausarztpraxen und dem Gesundheitsamt aktuell 50 Personen getestet. Aufgrund der vorliegenden Virus-Variante wurde dem weiteren Umfeld (rund weitere 50 Personen) ein niederschwelliges Testangebot unterbreitet.Momentan stehen die verschiedenen Wohngebäude unter Quarantäne und es besteht ein Besuchsverbot. Außerdem wurde die Arbeit einzelner Arbeitsgruppen in den Werkstätten eingestellt.Kreis und Heidelberg bei Inzidenz fast gleichauf Heidelberg. (RNZ/ppf) Nachdem von Donnerstag auf Freitag die Ausgangssperre im Rhein-Neckar-Kreis aufgehoben wurde, sinkt die 7-Tage-Inzidenz weiter und liegt nun bei 44,7. In Heidelberg hingegen erhöht sich der Wert auf 43,3 - 16 Menschen haben sich neu mit dem Corona-Virus infiziert. Im gesamten Kreis wurden 32 Neuinfektionen registriert, drei weniger als am Vortag. Jedoch ist hier eine Person an Covid19 gestorben.Damit beläuft sich die Zahl der Infizierten im Rhein-Neckar-Kreis auf derzeit 455, im Stadtgebiet Heidelberg auf 105. Diese aktuellen Zahlen hat das Gesundheitsamt im Landratsamt des Rhein-Neckar-Kreises am Freitag, 5. März veröffentlicht. Update: Freitag, 5. März 2021, 09.07 UhrSieben-Tage-Inzidenz steigt weiter (Update)Stuttgart. (dpa/lsw) Die Zahl der Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche in Baden-Württemberg steigt weiter. Die sogenannte 7-Tage-Inzidenz lag nach Angaben des Landesgesundheitsamts in Stuttgart vom Donnerstag (Stand 16 Uhr) bei landesweit 56,3 - nach 54,4 am Vortag.Die Zahl der bestätigten Corona-Fälle stieg um 1276 auf 321.166, die der an oder mit dem Virus Gestorbenen um 30 auf 8214. Derzeit liegen 28 der insgesamt 44 Stadt- und Landkreise über dem Grenzwert von 50 gemeldeten Fällen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen 7 Tagen. Der Landkreis Schwäbisch Hall verzeichnet dabei den höchsten Wert mit 141,8.Seit Ende Dezember wurden dem Landesgesundheitsamt 6026 Fälle mit Hinweis auf das Vorliegen von besorgniserregenden Varianten aus den Stadt-und Landkreisen Baden-Württembergs übermittelt.Bislang sind 590.016 Menschen in Baden-Württemberg gegen das Virus geimpft worden (Stand 23.55 Uhr am 3.3.), eine zweite Spritze und damit den größtmöglichen Schutz haben 292 236 Menschen erhalten, darunter 57.246 in Pflegeheimen.Corona-Ausbruch in Edeka-Fleischwerk Rheinstetten - 69 positiv GetesteteRheinstetten. (dpa/lsw) In einem Fleischwerk von Edeka Südwest in Rheinstetten sind Dutzende Mitarbeiter mit dem Coronavirus infiziert. Ein Sprecher des Landratsamts Karlsruhe berichtete am Donnerstag von 69 positiv Getesteten und 140 Kontaktpersonen, die in Quarantäne bleiben müssten. In einem Fall sei die zuerst in Großbritannien nachgewiesene mutierte Variante des Virus bestätigt worden.Weil das Infektionsgeschehen nicht diffus sei und die Kontakte gut nachverfolgt werden könnten, habe der Ausbruch zunächst keine Folgen wie etwaige Ausgangsbeschränkungen, sagte der Sprecher. Zuerst hatten die "Badischen Neuesten Nachrichten" über den Fall berichtet.Ein Sprecher von Edeka Südwest erklärte, im Rahmen betriebsinterner Testungen sei vergangene Woche bei zwei Mitarbeitern eine Infektion nachgewiesen worden. Anfang dieser Woche seien weitere Fälle hinzugekommen. "Wir müssen davon ausgehen, dass die Infektionsquelle im privaten Bereich liegt." Weitere Tests hätten keine positiven Befunde mehr ergeben. In dem Betrieb arbeiten demnach 1200 Menschen. Eine ausreichende Warenversorgung der Märkte sei sichergestellt.Seit Beginn der Corona-Pandemie hatte es immer wieder größere Ausbrüche in Schlachthöfen und fleischverarbeitenden Betrieben gegeben. Die Bundesregierung hatte daraufhin die Gesetze für die Branche unter anderem in puncto Beschäftigungsverhältnisse, höhere Bußgelder und einheitliche Kontrollstandards verschärft.Inzidenz in Rhein-Neckar sinkt wieder leicht Heidelberg. (RNZ) Mit weniger Neu-Infektionen in Heidelberg und Rhein-Neckar-Kreis ist nun auch die 7-Tage-Inzidenz wieder gesunken. In Heidelberg wurden 6 neue Infizierte entdeckt und die Inzidenz sinkt wieder auf 40,3. Im Rhein-Neckar-Kreis wurden 35 neue Infizierte entdeckt und die 7-Tage-Inzidenz sinkt witer auf 46,3. Wenn das Landesgesundheitsamt ebenfalls eine sinkende Inzidenz veröffentlich, können die Ausgangssperren im Kreis aufgehoben werden.Update: Donnerstag, 4. März 2021, 12.30 UhrInzidenz-Wert steigt wieder im Schatten der politischen DebatteStuttgart. (dpa/lsw) Während über schrittweise Öffnungen in der Corona-Krise diskutiert wird, steigt die Zahl der Neuinfektionen mit dem Virus pro 100.000 Einwohner in Baden-Württemberg weiter. Der Wert lag nach Angaben des Landesgesundheitsamts in Stuttgart vom Mittwoch (Stand 16.00 Uhr) bei landesweit 54,4 nach 52 am Vortag. Die Zahl der bestätigten Corona-Fälle stieg um 1385 auf 319 890, die der an oder mit Corona Gestorbenen um 36 auf 8184. Derzeit liegen 24 der insgesamt 44 Stadt- und Landkreise über dem Grenzwert von 50 gemeldeten Fällen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen 7 Tagen.Unterdessen steigt auch die Zahl der Nachweise von sogenannten Corona-Mutanten weiter. Seit Dezember 2020 wurden dem Landesgesundheitsamt 5506 Virusvarianten mit besonderer Bedeutung gemeldet. Seit dem Jahreswechsel wurden bei dem Amt 415 Ausbrüche mit 1929 Varianten-Fällen registriert, davon 18 Ausbrüche in Pflegeheimen, 17 in Kitas und 6 in Schulen.Bislang sind 565 178 Menschen in Baden-Württemberg gegen das Virus geimpft worden (Stand 23.55 Uhr am 2.3.), eine zweite Spritze und damit den größtmöglichen Schutz haben 283.190 Menschen erhalten, darunter mehr als 55.600 in Pflegeheimen.Update: Mittwoch, 3. März 2021, 18.13 UhrMobile Impfteams kommen nun auf Wunsch in KommunenStuttgart. (dpa/lsw) Das Sozialministerium will mobile Impfteams in die Kommunen schicken, um in der Mobilität eingeschränkte Menschen über 80 Jahre dort vor Ort gegen Corona impfen zu lassen. Dieses Angebot sei eine Ergänzung zur etablierten Struktur der Impfzentren, teilte das Ministerium am Mittwoch in Stuttgart mit. Erste Kommunen setzten in den kommenden Tagen Pilotprojekte um. Dadurch verkürzten sich für viele Bürger die Wege zur Impfung deutlich.Bislang sind die mobilen Teams nur in Alten- und Pflegeheimen unterwegs. Hier seien viele Erstimpfungen abgeschlossen und Zweitimpfungen terminiert.Inzidenz steigt in Heidelberg, sinkt aber im KreisHeidelberg. (RNZ/ppf) Nach Angaben des Gesundheitsamtes steigt die 7-Tage-Inzidienz in Heidelberg leicht an; sie liegt am Mittwochmorgen bei 43,3. Im Stadtgebiet wurden zwölf Neuinfektionen registriert, derzeit liegt die Zahl der Infizierten bei 108. Neue Todesfälle wurden nicht gemeldet.Im Rhein-Neckar-Kreis hingegen sinkt der Inzidenzwert, derzeit liegt er bei 48. Allerdings steigt die Zahl der Neuinfektionen: 50 Neuinfizierte wurden verzeichnet, derzeit sind 506 aktive Fälle im Kreis bekannt. Drei weitere Menschen sind an Covid19 verstorben: eine Frau und zwei Männer im Alter zwischen 80 und 90 Jahren.Möglicherweise wird zum Wochenende die Ausgangssperre aufgehoben - hier lesen Sie mehr dazu. Update: Mittwoch, 3. März 2021, 10.34 UhrCoronavirus-Varianten auf dem VormarschStuttgart. (dpa/lsw) Die Coronavirus-Varianten breiten sich im Südwesten rasant aus. Entfielen in der letzten Januarwoche nur 7,4 Prozent aller vom Laborverband ALM untersuchten positiven Tests auf Besorgnis erregende Varianten, waren es vergangene Woche schon 50 Prozent. In der Woche davor lag der Prozentsatz bei 34, wie das Regierungspräsidium Stuttgart am Dienstag mitteilte. Der ALM ist der Verband der akkreditierten Labore in der Medizin.Seit Dezember 2020 wurden dem Landesgesundheitsamt 5101 Virusvarianten mit besonderer Bedeutung gemeldet. Seit dem Jahreswechsel wurden bei dem Amt 373 Ausbrüche mit 1748 Varianten registriert, davon 19 Ausbrüche in Pflegeheimen, 16 in Kitas und 6 in Schulen.Die Zahl der Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche lag bei landesweit 52 (Stand: 16 Uhr). Die Zahl der bestätigten Corona-Fälle stieg um 1058 auf 318.505. Die Zahl der an oder mit Corona Gestorbenen wuchs um 51 auf 8148.Update: Dienstag, 2. März 2021, 19.35 UhrMehr als 50 Prozent in Rhein-Neckar mit Corona-Mutation infiziertHeidelberg. (RNZ/mün) Das Gesundheitsamt für Heidelberg und den Rhein-Neckar-Kreis hat aktuelle Zahlen vorgelegt, wie sich die neuen Virusvarianten in der Region verbreiten.> Im Rhein-Neckar-Kreis gibt es derzeit 489 aktive Fälle, also Infizierte in häuslicher Isolation. Bei 266 von ihnen wurde eine der neuen Coronavarianten nachgewiesen - das entspricht 54 Prozent. Am häufigsten tritt die britische Mutation B.1.1.7 auf (194 Fälle), 4 Mal wurde die südafrikanische Variante entdeckt; 19 Infizierte mit anderen Coronavirus-Varianten infiziert.> In Heidelberg sind von den derzeit 102 aktiven Fällen 55 mit einer Mutation infiziert (53 Prozent). 34 Fälle gehen auf die britische Variante zurück, 3 auf die südafrikanische. Die anderen Proben wurden noch nicht sequenziert."Die Zahlen machen deutlich, dass die Virusvarianten überall in der Region vorhanden sind und die Neuinfektionen nur noch zu weniger als die Hälfte auf den Wildtyp zurückzuführen sind", sagt Dr. Andreas Welker, stellvertretender Leiter des Gesundheitsamtes. Man beobachte diese Entwicklung sehr genau, denn nach wie vor sei nicht klar, inwiefern sich durch die Virusvarianten der Schweregrad der Erkrankung und die Übertragbarkeit im Vergleich zum normalen Coronavirus möglicherweise verändern können. "Der englische Ausdruck ,Variant of Concern‘ (besorgniserregende Variante) trifft es ganz gut", so Dr. Welker. Sollten die Varianten wirklich für einen erhöhten R-Wert – dieser gibt an, wie viele Menschen ein Infizierter im Schnitt ansteckt – sorgen, sei es umso wichtiger, die AHAL-Regeln (Abstand halten, Hygiene-Maßnahmen beachten, im Alltag geeignete Schutzmasken tragen, regelmäßig lüften) zu beachten.> Insgesamt wurde in Heidelberg und dem Rhein-Neckar-Kreis mittlerweile 604 Mal festgestellt, dass sich Menschen mit einer Coronavirus-Mutation angesteckt hatten. Die älteste Probe wurde kurz vor Weihnachten genommen und jetzt nachträglich untersucht.Rhein-Neckar-Kreis wieder knapp unter 50er-InzidenzHeidelberg. (RNZ) Sowohl in Heidelberg wie auch im Rhein-Neckar-Kreis steigt die 7-Tage-Inzidenz wieder an. Mit 2 Neu-Infizierten in Heidelberg steht die Inzidenz am Dienstag bei 42,1. Im Rhein-Neckar-Kreis gibt es 28 Neu-Infizierte und die Inzidenz steigt auf 49,6.Eine weitere Person ist im Rhein-Neckar-Kreis an Covid-19 verstorben. Dabei handelt es sich um einen Mann im Alter zwischen 60 und 70 Jahren.Update: Dienstag, 2. März 2021, 12.10 UhrKretschmann dämpft Hoffnung auf weitere ÖffnungenStuttgart. (dpa/lsw) Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) hat die Hoffnung auf umfassendere Lockerungen des Lockdowns kurz vor der nächsten Bund-Länder-Konferenz am Mittwoch gedämpft. So müsse man etwa noch sorgfältig besprechen, ob die Schulen bereits kommende Woche weiter geöffnet werden könnten wie von Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU) gefordert, sagte der Regierungschef am Montagabend beim TV-Duell des SWR zur Landtagswahl. Allein die Infrastruktur für massenhafte Tests könne man nicht von heute auf morgen auf die Beine stellen, sagte Kretschmann, der darauf verwies, dass es eine Million Schüler im Land gebe. Seiner Ansicht nach könne man für nächste Woche keine großen Öffnungen erwarten.Corona-Infektionsrate im Südwesten unverändertStuttgart. (dpa/lsw) Die Zahl der Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche ist in Baden-Württemberg zum Wochenstart nicht weiter gestiegen. Der Wert lag nach Angaben des Landesgesundheitsamts in Stuttgart vom Montag (Stand 16.00 Uhr) weiter bei 51,9. Die Zahl der bestätigten Corona-Fälle stieg um 398. Die Zahl der an oder mit Corona Gestorbenen stieg um 28. Derzeit liegen 20 der insgesamt 44 Stadt- und Landkreise über dem Grenzwert von 50 gemeldeten Fällen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen 7 Tagen - einer weniger als am Sonntag.Seit Beginn der Pandemie haben sich nachweislich 317.420 Menschen in Baden-Württemberg mit dem Virus infiziert. Insgesamt starben 8097 Menschen mit oder an Sars-CoV-2. Als genesen gelten 296 260 Menschen.Erstmalig geimpft waren mit Stand vom Wochenende rund 521.000 Menschen im Südwesten. Knapp 269.000 Menschen hatten auch eine zweite Impfung erhalten.19 neue Infektionen in der RegionHeidelberg. (RNZ) Am Montag meldet das Gesundheitsamt insgesamt 19 Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Demnach wurden 6 weitere Personen aus Heidelberg positiv auf Sars-Cov-2 getestet. 13 der Neuinfizierten kommen aus dem Rhein-Neckar-Kreis.Dadurch sinkt die 7-Tage-Inzidenz in Heidelberg leicht auf 42,1 (von 42,7) Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen. Im Rhein-Neckar-Kreis fällt sie auf 48,7. Weitere Todesfälle werden nicht gemeldet. Update: Montag, 1. März 2021, 14.10 UhrLucha für mehr ÖffnungsschritteStuttgart. (dpa/lsw) Auch wenn in Baden-Württemberg die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz wieder die kritische 50er-Marke gerissen hat, ist Gesundheitsminister Manne Lucha für Öffnungsschritte. Beispielsweise der Handel brauche Perspektiven, sagte der Grünen-Politiker am Montag im Deutschlandradio. Am Sonntag lag der Corona-Wert im Südwesten laut Landesgesundheitsamt bei 51,9 Neuinfektionen je 100.000 Einwohnern innerhalb einer Woche.Baden-Württemberg war schon mal an der Schwelle zur 40. Der Anstieg in den vergangenen Tagen ist Lucha zufolge den Mutationen geschuldet. "Wir beobachten das mit Sorge und mit großer Akribie und Vorsicht", sagte er dem Radiosender weiter. Trotzdem seien gezielte, überblickbare Öffnungsschritte nötig. Er verwies dazu auf ein Papier von Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne), das am Mittwoch beim nächsten Bund-Länder-Treffen besprochen werden solle.Der Minister sprach sich dagegen aus, für den Astra-Zeneca-Impfstoff jegliche Beschränkungen bei den Impfberechtigten aufzuheben. Noch gebe es einen Impfstoffmangel. Ab Mitte des zweiten Quartals solle aber so viel Impfstoff vorliegen, dass auch Arztpraxen damit versorgt werden könnten und eine Million Impfungen pro Woche möglich seien, sagte Lucha. Die Lieferketten seien auch routinierter geworden. "Wir gehen davon aus, dass das, was uns zugesagt wird, auch kommt."Update: Montag, 1. März 2021, 09.14 Uhr>>> Hier geht es zum Corona-Ticker-Archiv <<< var mapElementMobile = document.getElementById('osm-map-mobile'); var mapMobile = L.map(mapElementMobile); L.tileLayer('http://{s}.tile.osm.org/{z}/{x}/{y}.png', { attribution: '© OpenStreetMap contributors' }).addTo(mapMobile); var target = L.latLng(, ); mapMobile.setView(target, 14); L.marker(target).addTo(mapMobile);

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Berlin Nachrichten Corona-Ticker Baden-Württemberg: Kliniken verschieben Operationen wegen Zunahme von Corona-Patienten  (Update) Deutsch Nachrichten


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