Berlin Nachrichten Corona-Ticker Neckar-Odenwald: Zahl der Neuinfektionen wieder zweistellig (Update) Deutsch Nachrichten

Deutsch-Nachrichten.Com - Die aktuellen Entwicklungen zur Corona-Pandemie im Neckar-Odenwald-Kreis im Überblick.

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Berlin Nachrichten Corona-Ticker Neckar-Odenwald: Zahl der Neuinfektionen wieder zweistellig (Update) Deutsch Nachrichten
07 April 2021 - 18:00

Aktuelle Nachrichten ! Neckar-Odenwald-Kreis. (tra/pm) Das Gesundheitsamt meldete am Donnerstag 29 neue Infektionen mit Sars-CoV-2. Nachdem die Zahlen nach Ostern leicht gesunken waren – am Ostersonntag gab es zwei Fälle, am Ostermontag sieben und am Dienstag fünf – ist die Zahl der Neuinfektionen nun wieder zweistellig. Zuletzt war das am Karsamstag mit 27 neuen Infektionen der Fall. Das Landesgesundheitsamt berechnete eine Sieben-Tage-Inzidenz von 80,8.Am Mittwoch war auch wieder eine Gemeinschaftseinrichtung betroffen: Im katholischen Kindergarten St. Josef in Osterburken sind zwei Coronavirus-Infektionen aufgetreten. Bei bereits bekannten Fällen wurden bei 13 Mutationen festgestellt. 4487 der 4834 Personen, die sich seit Beginn der Pandemie im Landkreis angesteckt haben, waren am Mittwoch nicht mehr infektiös.Das Gesundheitsamt informierte zudem über die Impfungen: Seit der Empfehlung der Ständigen Impfkommission (Stiko) zu Astra-Zeneca werden vermehrt Fragen zur Impfberechtigung an das Kreisimpfzentrum herangetragen. Aktuell gelte, so das Landratsamt, dass Menschen der 1. und 2. Priorität impfberechtigt sind. Darunter fallen Personen, die 70 Jahre und älter sind. Jüngere sind impfberechtigt, wenn sie in bestimmten Berufsgruppen arbeiten, wenn bei ihnen ein hohes Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf besteht oder wenn sie z.B. Kontaktpersonen zu Pflegebedürftigen, Vorerkrankten oder Schwangeren sind. Alle Informationen gibt es unter www.impfen-bw.de.Häufig würden, so teilt das Landratsamt mit, Fragen nach dem Impfstoff zu bereits gebuchten Terminen gestellt. Hier gelte wiederum, dass die Impfung grundsätzlich mit dem gebuchten Impfstoff erfolgt. Impfberechtigte unter 60 Jahren, die einen Impftermin mit AstraZeneca gebucht haben, können – wenn sie eine Impfung mit diesem Impfstoff gänzlich ausschließen – den gebuchten Termin wieder stornieren. In diesem Fall müsse sich der Impfberechtigte dann allerdings selbst wieder um einen neuen Termin (mit einem anderen Impfstoff) bemühen. Dies gilt nicht für Termine vom Karfreitag und Ostersonntag."Wenn eine Impfung mit Astra-Zeneca in Erwägung gezogen wird, berät der Arzt beim Impftermin im Kreisimpfzentrum. Die Berechtigten entscheiden nach der Beratung selbst darüber, ob die Impfung dann auch vollzogen werden soll", heißt es vonseiten des Landratsamtes weiter. Eine Umbuchung auf einen anderen Impfstoff (beispielsweise Biontech) sei jedoch nicht möglich.Update: Mittwoch, 7. April 2021, 17.56 UhrInzidenz sinkt auf 88,4 - Zahl der Mutationen steigtNeckar-Odenwald-Kreis. (tra) Die dritte Welle hat den Landkreis nach wie vor im Griff: Am Gründonnerstag wurde erstmals wieder die kritische Inzidenzmarke von 100 überschritten, am Dienstag nach Ostern trat die "Notbremse" in Kraft. Am 6. April vermeldete das Landesgesundheitsamt jedoch wieder einen Inzidenzwert unter 100, nämlich 88,4. Das Gesundheitsamt des Kreises hat jedoch einen Wert über 100 berechnet und kann die Inzidenz von 88,4 nicht nachvollziehen.Das Gesundheitsamt des Landkreises meldete am späten Dienstagnachmittag fünf neue Infektionen mit Sars-CoV-2. Es waren keine Gemeinschaftseinrichtungen betroffen. Bei schon bestätigten Infektionen wurden elf Mutationen festgestellt. "Mittlerweile sind rund 80 Prozent der Infektionen auf Mutationen zurückzuführen", wie Marion Günther, die persönliche Referentin des Landrats, auf Nachfrage der RNZ mitteilte. Zudem sei das Ausbruchsgeschehen "sehr diffus".Die Zahl der im Zusammenhang mit einer Coronavirusinfektion verstorbenen Menschen liegt weiterhin bei insgesamt 124. Seit dem 9. März wurde bislang kein weiterer Todesfall gemeldet. 4473 der insgesamt 4804 Landkreisbewohner, die sich seit Pandemiebeginn infiziert haben, waren am Dienstag nicht mehr infektiös. Das Landratsamt korrigierte aufgrund von Nachmeldungen die Corona-Fallzahlen vom Karfreitag auf 32 statt 29 und Ostermontag auf sieben statt fünf.> Der Blick in die Kommunen: Seit dem 29. April ist die Zahl der Infizierten im Landkreis um 178 gestiegen. Besonders hoch war der Anstieg in Mosbach (+29), Buchen (+20), Osterburken (+13), Neckargerach (+12) und Walldürn (+10).> So ist die Corona-Lage an den Kliniken: In den Neckar-Odenwald-Kliniken werden (Stand Dienstag) aktuell insgesamt 21 positiv getestete Patienten behandelt. Am Standort Buchen werden auf der Isolierstation sieben und auf der Intensivstation drei positiv getestete Patienten medizinisch versorgt. In zwei Fällen ist eine Beatmung notwendig. Fünf Verdachtsfälle werden derzeit abgeklärt.Am Standort Mosbach werden auf der Isolierstation acht und auf der Intensivstation drei positiv getestete Patienten behandelt. In drei Fällen ist eine Beatmung notwendig. Zusätzlich läuft an diesem Klinikstandort in drei Fällen eine Verdachtsabklärung. Es wird somit deutlich, dass die dritte Welle langsam nun auch in den Kliniken ankommt. Zum Vergleich: Eine Woche zuvor, am 29. März, wurden in den Neckar-Odenwald-Kliniken insgesamt nur neun Covid-Patienten behandelt Im Krankenhaus Hardheim befanden sich am Montag, 5. April, zwei bestätigte Corona-Patienten auf der Isolierstation in Behandlung, daneben erfolgte eine Verdachtsabklärung. Eine Woche zuvor waren es drei Patienten, die in Hardheim versorgt wurden.> Der Stand der Impfungen: Im Landkreis wurden bisher im Kreisimpfzentrum und durch das mobile Impfteam insgesamt 20 572 Erst- und Zweitimpfungen mit Impfstoffen von Biontech und Astra-Zeneca vorgenommen. Im Kreisimpfzentrum Mosbach wurden bisher insgesamt 15 363 Menschen geimpft, davon 3160 zwischen 29. März und 5. April. Durch das mobile Impfteam des KIZ wurden insgesamt 2127 Personen geimpft, davon 36 in der vergangenen Woche. "Das liegt daran, dass das mobile Impfteam an den Feiertagen nicht unterwegs war. Im Kreisimpfzentrum wurde auch über Ostern geimpft", erklärt Marion Günther. Durch das mobile Impfteam des zentralen Impfzentrums wurden insgesamt 3082 Personen geimpft, die Zahl der Impfungen, die in der letzten Woche im Neckar-Odenwald-Kreis durchgeführt wurden, lag bei Redaktionsschluss nicht vor.Main-Tauber-Kreis mit Inzidenz von 132,9Im Main-Tauber-Kreis wurden am gestrigen Dienstag neun Fälle einer Coronavirusinfektion bestätigt. Die Gesamtzahl der bislang bestätigt infizierten Personen im Landkreis beträgt nun 4112. Inzwischen sind 45 weitere und damit insgesamt 3663 Personen wieder genesen. Damit sind derzeit 369 Personen im Landkreis aktiv von einer nachgewiesenen Infektion betroffen. Bei 46 weiteren der in den vergangenen Tagen gemeldeten Infektionsfälle wurde durch nachträgliche Typisierung der Laborproben eine Mutation des Coronavirus nachgewiesen.Es handelt sich in 44 Fällen um die britische Variante (B.1.1.7) und in zwei Fällen um die südafrikanische Variante (B.1.351). Damit wurde nunmehr bei insgesamt 319 Fällen im Landkreis eine Virusmutation festgestellt. Die Sieben-Tage-Inzidenz lag gestern gemäß der Berechnung des Gesundheitsamtes Main-Tauber-Kreis bei 132,9. Eine Woche zuvor, am Dienstag, 30. März, lag der Wert bei 175,2.Update: Dienstag, 6. April 2021, 18.45 UhrÜber Ostern 34 Fälle gemeldet - Inzidenz bei 115,6Neckar-Odenwald-Kreis. (tra) Das Gesundheitsamt meldete an den Osterfeiertagen insgesamt 34 neue Corona-Fälle: Am Karsamstag erhielten 27 Einwohner des Neckar-Odenwald-Kreises ihr positives Testergebnis, am Ostersonntag waren es zwei und am Ostermontag fünf.Gemeinschaftseinrichtungen waren am Montag keine betroffen. Bei bereits bekannten Infektionen wurden am Montag fünf Mutationen festgestellt. Am Sonntag wurde ein Fall im Kindergarten St. Josef in Osterburken gemeldet, zudem wurde bei einem bereits bekannten Fall eine Mutation festgestellt. Am Samstag wurden im Kinder- und Jugenddorf Klinge drei Fälle bekannt, ebenfalls drei Fälle gab es in der Minneburgschule in Neckargerach. Am Samstag meldete das Gesundheitsamt zudem bei sieben bereits bekannten Fällen Mutationen.Die Sieben-Tage-Inzidenz sah über Ostern folgendermaßen aus: Am Samstag lag sie nach Auskunft des Landesgesundheitsamts bei 123,9; am Ostersonntag bei 117 und am Montag bei 115,6.Da die kritische Marke von 100 überschritten ist, tritt ab dem morgigen Dienstag die "Notbremse" in Kraft: Einzelhändler dürfen nur noch Einkauf mit Vorbestellung und Abholung anbieten. Museen, Galerien, zoologische und botanische Gärten sowie Gedenkstätten müssen ebenso wie Sportstätten für den Publikumsverkehr schließen, körpernahe Dienstleistungen dürfen nicht mehr angeboten werden. Die Friseure bleiben jedoch geöffnet.Bei der Meldung der Corona-Fallzahlen kam es, wie das Landratsamt mitteilte, am Karfreitag und in Folge hierzu am Karsamstag zu Abweichungen zwischen den Veröffentlichungen des Landratsamts und des Landesgesundheitsamts. Die Diskrepanz erklärt das Landratsamt wie folgt: "Am Freitagabend hat das Landesgesundheitsamt 53 Fälle gemeldet, während am Nachmittag durch den Landkreis 29 Fälle veröffentlicht worden waren. Die Differenz ist dadurch zu erklären, dass nach dem Meldezeitpunkt des Landratsamts (14 Uhr) aufgrund des dynamischen Infektionsgeschehens noch eine hohe Zahl von Neuinfektionen bis zum Meldeschluss des Landesgesundheitsamts (16 Uhr) dazugekommen ist. Diese Fälle, die das Landesgesundheitsamt bereits am Freitag berücksichtigt hat, sind erst am Samstag Bestandteil der Landkreistabelle."Insgesamt haben sich seit Beginn der Pandemie 4794 Landkreisbewohner infiziert. 124 sind im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben.Update: Montag, 5. April 2021, 18.38 Uhr65 Neuinfektionen im KreisNeckar-Odenwald-Kreis. (rüb) 65 Neuinfektionen hat das Landratsamt am Gründonnerstag (36) und am Karfreitag (29) gemeldet. Auch zwei Gemeinschaftseinrichtungen sind betroffen: Katholischer Kindergarten St. Josef Osterburken (1 Fall) und Minneburgschule Neckargerach (3). Bei 55 bereits bekannten Infektionen wurden Mutationen festgestellt. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt nun seit vier Tagen über 100. Sie ist im Vergleich zum Mittwoch von 112,1 auf 144,8 gestiegen, wobei die Werte des Landes einmal mehr schwer nachvollziehbar sind. Auf Grundlage der Zahlen des Gesundheitsamtes in Mosbach lässt sich nämlich ein Wert von 132,2 errechnen – eine deutliche Abweichung.Update: Freitag, 2. April 2021, 18.43 UhrMosbach. (RNZ) Das Landratsamt hat am Donnerstagabend festgestellt, dass die Inzidenzschwelle von 100 an drei aufeinanderfolgenden Tagen überschritten wurde. Die Feststellung hat zur Folge, dass ab dem zweiten Werktag nach der Bekanntmachung, das heißt ab Dienstag, 6. April, wieder mehr Beschränkungen zu beachten sind.So ist die Nutzung von Sportstätten für den Amateur- und Freizeitsport untersagt. Weitläufige Anlagen im Freien wie Golfplätze, Reitanlagen oder Tennisplatzanlagen können von Kleingruppen aus zwei Haushalten benutzt werden, die sich auch sonst privat treffen dürfen. Umkleiden und Sanitäranlagen bleiben aber geschlossen.Einzelhandelsgeschäfte dürfen zudem kein Einkaufen mit zuvor vereinbartem Termin ("Click & Meet") mehr anbieten. Zulässig ist nur noch der Einkauf mit Vorbestellung und Abholung ("Click & Collect"). Ebenso dürfen körpernahe Dienstleistungen wie Kosmetik-, Nagel-, Massage-, Tattoo-, Sonnenstudios und kosmetische Fußpflegeeinrichtungen nicht mehr angeboten werden. Medizinisch notwendige Behandlungen, insbesondere Physio- und Ergotherapie, Logopädie, Podologie und Fußpflege bleiben erlaubt. Friseure und Barbershops, soweit diese in der Handwerksrolle eingetragen sind, dürfen Friseurdienstleistungen erbringen. Auch müssen Museen, Galerien, zoologische und botanische Gärten sowie Gedenkstätten für den Publikumsverkehr schließen. Kunst- und Jugendkunstschulen dürfen nur Online-Angebote anbieten.Hingegen wird es zunächst keine Ausgangsbeschränkungen im Kreis geben. Allerdings ist der Landkreis bei einem weiteren Anstieg der 7-Tage-Inzidenz angewiesen, gegebenenfalls nächtliche Ausgangsbeschränkungen umzusetzen. Hierzu würde das Landratsamt jedoch mit zeitlichem Vorlauf informieren.An den Regeln für private Treffen im öffentlichen oder privaten Raum ändert die Notbremse nichts: Ansammlungen, private Zusammenkünfte und private Veranstaltungen sind weiterhin nur gestattet von Angehörigen des eigenen und eines weiteren Haushalts mit insgesamt nicht mehr als fünf Personen. Kinder der jeweiligen Haushalte bis einschließlich 14 Jahre zählen dabei nicht mit. Sollte ein Haushalt bereits aus fünf oder mehr Personen über 14 Jahren bestehen, so darf sich dieser Haushalt mit einer weiteren nicht dem Haushalt angehörigen Person treffen. Paare, die nicht zusammenleben, gelten als ein Haushalt.Update: Donnerstag, 1. April 2021, 19.21 Uhr45 neue Coronafälle – Inzidenz steigt auf 112,1Neckar-Odenwald-Kreis. (lu) Das Landratsamt meldete am Mittwoch erneut einen deutlichen Anstieg der Corona-Infektionen: 45 Kreisbewohner haben ihr positives Testergebnis erhalten – so viele wie seit über zwei Monaten nicht mehr.Die Sieben-Tage-Inzidenz stieg nach Berechnung des Landesgesundheitsamts um 7,7 auf 112,1. Damit liegt die Inzidenz den zweiten Tag in Folge über der Schwelle von 100, und über diesem Wert wird sie auch heute, Donnerstag, bleiben – selbst wenn kein neuer Fall hinzukäme. Das bedeutet, dass nach Ostern weitere Verschärfungen der Infektionsschutzregeln zu erwarten sind."Wir haben es mit einem diffusen Infektionsgeschehen zu tun; nennenswerte Cluster sind bei den Neuinfektionen nicht auszumachen", teilte Kreissprecher Jan Egenberger auf RNZ-Nachfrage mit. Unter den neu gemeldeten Fällen sind auch drei, die an der Minneburgschule Neckargerach auftraten, ein Fall wurde aus dem Kindergarten "Sonnenschein" in Fahrenbach gemeldet. Bei 18 bereits bekannten Infektionen wurden Mutationen festgestellt. Insgesamt wurden bisher 4697 Menschen im Landkreis positiv getestet. Davon gelten 4357 als nicht mehr infektiös, 124 sind verstorben. Nachweislich akut mit Sars-CoV-2 infiziert sind derzeit 216 Kreisbewohner.61 neue Fälle im Main-Tauber-Kreis – Inzidenz liegt aktuell bei 166,2Main-Tauber-Kreis. (lra) Im Main-Tauber-Kreis wurden am gestrigen Mittwoch insgesamt 61 Fälle einer Coronavirusinfektion bestätigt. Die Zahl der bereits Genesenen liegt bei 3479 Personen. Damit sind derzeit 439 Personen aktiv von einer nachgewiesenen Infektion betroffen, so viele wie noch nie zuvor seit Beginn der Pandemie. Bei sieben weiteren der in den vergangenen Tagen gemeldeten Infektionsfälle im Main-Tauber-Kreis wurde durch nachträgliche Typisierung der Laborproben eine Mutation des Coronavirus nachgewiesen. Es handelt sich in allen Fällen um die britische Variante (B.1.1.7). Damit wurde nunmehr bei insgesamt 240 Fällen im Landkreis eine Virusmutation festgestellt.Die Sieben-Tage-Inzidenz lag am gestrigen Mittwoch gemäß der Berechnung des Gesundheitsamtes Main-Tauber-Kreis bei 166,2.Zwei neue Todesfälle – Inzidenz im Landkreis Miltenberg bei 81,6Miltenberg. (lra) Aktuell befinden sich 203 mit dem Coronavirus infizierte Personen in Isolation und Überwachung durch das Staatliche Gesundheitsamt Miltenberg. Seit Dienstag kamen 20 Neuinfektionen hinzu. Zusätzlich befinden sich 428 Menschen als Kontaktperson I in Quarantäne. Zurzeit werden zwölf Menschen aus dem Landkreis stationär behandelt, davon sind drei Personen intensivpflichtig.Es gab außerdem zwei neue Todesfälle. Die Anzahl der bekannt gewordenen Coronavirusinfektionen beläuft sich auf 4695 Fälle. Die Sieben-Tage-Inzidenz lag im Landkreis Miltenberg am gestrigen Mittwoch bei 81,6.Wer wird wann und womit geimpft?Informationen zu den Impfungen mit Astra-Zeneca im Kreisimpfzentrum – Impfberechtigte unter 60 Jahren werden umgebucht Neckar-Odenwald-Kreis. (lra) Das Bundesgesundheitsministerium hat am Dienstag die teilweise Aussetzung des Impfstoffs von Astra-Zeneca verfügt. Nach den neuen Vorgaben dürfen nur noch Personen mit diesem Impfstoff geimpft werden, die das 60. Lebensjahr vollendet haben. Impfberechtigte unter 60 Jahren dürfen mit Astra-Zeneca geimpft werden, wenn sie dies gemeinsam mit dem impfenden Arzt nach sorgfältiger Aufklärung entschieden haben. Diese Aufklärung ist zu vermerken.Das Kreisimpfzentrum Mosbach ist davon im Zeitraum vom 2. bis 5. April betroffen. Das Sozialministerium Baden-Württemberg schlägt vor, alle Termine wenn möglich vor Ort auf einen anderen Impfstoff umzubuchen. Alternativ können sich die Personen auf einer Warteliste vermerken lassen, die dann wieder über das Callcenter abgearbeitet wird. Leider verfügt das Kreisimpfzentrum nicht über eine so große Menge des Impfstoffs von Biontech, so dass nur ein kleiner Teil der Termine auf diesen Impfstoff umgebucht werden kann.Das Kreisimpfzentrum Mosbach sieht folgende Vorgehensweise vor: Die Impfungen am Karfreitag und Ostersonntag finden mit Astra-Zeneca für alle statt, die das 60. Lebensjahr vollendet haben. Ferner können auch Personen unter 60 auf eigenen Wunsch geimpft werden, sofern der Impfarzt die Impfung vor Ort ebenfalls befürwortet. Sie werden gebeten, zur vereinbarten Zeit im Impfzentrum zu sein. Eine Umbuchung vor Ort auf Biontech ist an diesen Tagen nicht möglich. Personen unter 60, die an diesen Tagen nicht mit Astra-Zeneca geimpft werden wollen, werden auf Wunsch auf eine Warteliste aufgenommen und zu einem späteren Zeitpunkt auf einen anderen Impfstoff umgebucht. Dazu wird um eine E-Mail unter Angabe des Namens und des genauen Impftermins an die Adresse kiz-impfung@neckar-odenwald-kreis.de gebeten. Personen, die über 60 Jahre alt sind und ihren vereinbarten Termin mit Astra-Zeneca nicht wahrnehmen möchten, haben keinen Anspruch, sich auf die Warteliste aufnehmen zu lassen.Auch die Impfungen am Ostermontag finden statt. Dabei handelt es sich um die Nachholtermine vom 16. März. Da diese Personen bereits eine Verschiebung hinnehmen mussten, werden alle unter 60 Jahren vor Ort auf Biontech umgebucht.Alle Personen über 60, die nach den neuen Vorgaben mit Astra-Zeneca geimpft werden können, erhalten diesen Impfstoff. Eine Wahl des Impfstoffs ist nicht möglich.Update: Mittwoch, 31. März 2021, 18.18 UhrInzidenz steigt auf 104,4 – 26 neue Coronafälle im KreisNeckar-Odenwald-Kreis. (lu) 26 neue Coronafälle haben die Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis am Dienstag über die nächste kritische Schwelle von 100 ansteigen lassen. Das Landesgesundheitsamt bezifferte die innerhalb einer Woche registrierten Neuansteckungen pro 100.000 Einwohner am Abend auf 104,4. Bleibt der Inzidenzwert an drei Tagen in Folge über 100, drohen weitere Verschärfungen der Infektionsschutzmaßnahmen im Kreis.Unter den Neuansteckungen sind auch zwei Fälle, die in der Johannes-Diakonie Mosbach auftraten. Bei weiteren acht bereits bekannten Infektionen wurden Virusmutationen festgestellt.Von den nun insgesamt 4652 Einwohnerinnen und Einwohnern des Neckar-Odenwald-Kreises, die bisher positiv auf Sars-CoV-2 getestet wurden, gelten 4347 als nicht mehr ansteckend, 124 sind verstorben. Nachweislich akut mit dem Coronavirus infiziert sind damit derzeit 181 Kreisbewohner.Update: Dienstag, 30. März 2021, 18 UhrInzidenzschwelle 100 rückt näher - Notbremse drohtNeckar-Odenwald-Kreis. (rüb) Die dritte Welle nimmt leider auch im Landkreis Fahrt auf: Innerhalb einer Woche hat sich der Inzidenzwert – also die Zahl der Neuinfektionen in einer Woche, hochgerechnet auf 100 000 Einwohner – fast verdoppelt. Lag er vor einer Woche noch bei 55,7, stieg er auf Grundlage der Zahlen des Landratsamts am Montag auf 94,7. Maßgeblich ist jedoch der Wert des Landesgesundheitsamts. Doch das konnte wegen einer Serverpanne am Montag keine Zahlen veröffentlichen.Die wichtige Schwelle von 100, bei der weitere Lockerungen rückgängig gemacht werden müssen, rückt also immer näher. Erst am Mittwoch hatte der Einzelhandel im Kreis auf "Click & Meet" (Einkaufen nur mit Termin) umstellen müssen, nachdem der Wert von 50 dreimal in Folge überschritten worden war. Nun folgen wohl schon bald weitere Einschnitte. Acht Neuinfektionen wurden am Montag gemeldet. Vor einer Woche war es nur ein Fall gewesen. Folgende Gemeinschaftseinrichtungen sind betroffen: Schefflenztalschule Schefflenz (1 Fall), Auguste-Pattberg-Gymnasium Mosbach (1), Minneburgschule Neckargerach (1) und Grundschule Walldürn (1). bei einem bereits bekannten Fall wurde eine Virusmutationen festgestellt.Insgesamt wurden in den zurückliegenden sieben Tagen 136 neue Fälle aktenkundig. Seit Beginn der Pandemie haben sich 4626 Landkreisbewohner mit Sars-CoV-2 infiziert. 124 Menschen sind im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung gestorben. Aktive Fälle sind es aktuell im Landkreis 171. Mehr zur drohenden Notbremse lesen Sie hier.Update: Dienstag, 30. März 2021, 8.35 UhrEin weiterer Todesfall im Main-Tauber-KreisMain-Tauber-Kreis. (lra) Das Gesundheitsamt hat am Montag einen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus bestätigt. Bei dem Verstorbenen handelt es sich um einen Mann im Alter von über 55 Jahren. Damit sind im Main-Tauber-Kreis mittlerweile 79 Menschen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie verstorben, davon 59 im Jahr 2021. Zudem wurden am Montag insgesamt 15 Fälle einer Coronavirusinfektion bestätigt. Inzwischen sind 41 weitere und damit insgesamt 3457 Personen wieder genesen. Damit sind derzeit 365 Personen aktiv von einer nachgewiesenen Infektion betroffen. Die Sieben-Tage-Inzidenz lag gestern gemäß der Berechnung des Gesundheitsamtes Main-Tauber-Kreis bei 169,2.Update: Montag, 29. März 2021, 18.18 UhrDie dritte Welle nimmt Fahrt aufNeckar-Odenwald-Kreis. (lu) Nachdem die dritte Welle der Coronapandemie zeitverzögert auch im Neckar-Odenwald-Kreis angekommen ist, nimmt sie von Tag zu Tag mehr an Fahrt auf: Insgesamt 46 neue Infektionen meldete das Landratsamt am Wochenende: 35 am Samstag und 11 am Sonntag. Damit legte auch die Sieben-Tage-Inzidenz erneut deutlich zu. Die vom Landesgesundheitsamt errechnete Zahl der binnen einer Woche registrierten Neuansteckungen pro 100.000 Kreisbewohner stieg am Samstag um 4,9 auf 80,8 und am Sonntag um weitere 7,6 auf 88,4.Unter den am Wochenende neu bestätigten Infektionen sind auch je ein Fall aus dem Hardheimer Gemeindekindergarten "Kindervilla Kunterbunt" und dem Kindergarten St. Franziskus, ebenfalls in Hardheim. Bei 26 bereits bekannten Infektionsfällen wurden Virusmutationen festgestellt.Von den 4618 Einwohnern des Landkreises, die seit Beginn der Pandemie positiv auf das Coronavirus getestet wurden, galten am Freitag 4295 als nicht mehr ansteckend, 124 sind verstorben. Wie viele nachgewiesene akute Infektionsfälle mit Sars-CoV-2 es aktuell im Landkreis gibt, lässt sich erst am Montag errechnen, da die Zahl der Genesenen an Wochenenden nicht bekannt gegeben wird.Update: Sonntag, 28. März 2021, 18.54 UhrDie dritte Welle erreicht den Odenwald Neckar-Odenwald-Kreis. (lu) Während weite Teile Deutschlands längst von der dritten Welle der Coronapandemie erfasst worden waren, blieben die Infektionszahlen im Kreis noch erstaunlich lange erfreulich niedrig. Die letzten Tage haben aber gezeigt: Die Welle ist mittlerweile auch in der Region angekommen.Am Freitag meldete das Landratsamt 27 Neuansteckungen, das sind 13 mehr als eine Woche zuvor. Einen entsprechend deutlichen Satz nach oben machte die Sieben-Tage-Inzidenz: Das Landesgesundheitsamt gab am Abend einen Wert von 75,9 (+9,8) bekannt. Unter den neuen Fällen ist auch einer aus dem Nicolaus-Kistner-Gymnasium Mosbach. Bei fünf bereits bekannten Infektionen wurden Mutationen festgestellt.Bisher haben sich insgesamt 4572 Menschen im Landkreis nachweislich mit Sars-CoV-2 infiziert. Davon gelten 4295 als nicht mehr ansteckend, 124 sind verstorben. Somit sind dem Gesundheitsamt derzeit 153 akut Infizierte bekannt.Update: Freitag, 26. März 2021, 19.40 Uhr22 neue Coronafälle im Neckar-Odenwald-KreisNeckar-Odenwald-Kreis. (lu) 22 Neuansteckungen mit dem Coronavirus haben die Sieben-Tage-Inzidenz im Neckar-Odenwald-Kreis am Donnerstag erneut deutlich in die Höhe schnellen lassen. Eine Woche zuvor waren gerade einmal halb so viele Fälle gemeldet worden. Das Landesgesundheitsamt hat die Zahl, die über Verschärfungen oder Lockerungen der Beschränkungen des Alltags entscheidet, am Abend auf 66,1 (+9,7) Neuinfektionen pro Woche und 100.000 Einwohner beziffert.Weitere Ansteckungen in Gemeinschaftseinrichtungen wurden gestern nicht festgestellt, jedoch sind bei sieben bereits bekannten Infektionen Mutationen nachgewiesen worden.Insgesamt wurden bisher 4545 Einwohnerinnen und Einwohner des Neckar-Odenwald-Kreises positiv auf das Virus getestet. 4284 davon gelten zwischenzeitlich als nicht mehr ansteckend, 124 sind verstorben. Nachweislich akut mit Sars-CoV-2 infiziert sind somit derzeit 137 Kreisbewohner.Bei Fragen zum Coronavirus stehen geschulte Mitarbeiter des Landratsamts montags bis freitags von 8 bis 16 Uhr sowie samstags von 11 bis 15 Uhr unter 06261/84-3333 und 06281/5212-3333 zur Verfügung.Inzidenz liegt im Main-Tauber-Kreis weiter über 200Main-Tauber-Kreis. (lra) Im Main-Tauber-Kreis wurden am Donnerstag 31 neue Fälle einer Coronavirusinfektion bestätigt. Die Gesamtzahl der bislang bestätigt infizierten Personen im Landkreis beträgt nun 3808. Inzwischen sind 25 weitere und damit insgesamt 3372 Personen wieder genesen. Damit sind derzeit 359 Personen aktiv von einer nachgewiesenen Infektion betroffen. Die Sieben-Tage-Inzidenz lag am Donnerstag gemäß der Berechnung des Gesundheitsamtes Main-Tauber-Kreis bei 213,8.Update: Donnerstag, 25. März 2021, 19 UhrWieder mehr Infektionen - Zwei Fälle an Schulen Neckar-Odenwald-Kreis. (lu) Mit 25 neuen Corona-Infektionen im Landkreis meldete das Landratsamt am heutigen Mittwoch acht Fälle mehr als eine Woche zuvor. Entsprechend steigt auch die Sieben-Tage-Inzidenz wieder: Das Landesgesundheitsamt errechnete einen Wert von 56,4.Unter den Neuinfektionen sind auch je ein Fall am Auguste-Pattberg-Gymnasium Mosbach sowie an der Grundschule Aglasterhausen und im benachbarten Kindergarten "Sonnenblume". Bei acht bereits bestätigten Fällen wurden Mutationen nachgewiesen.Von den bisher 4523 positiv auf Sars-CoV-2 getesteten Kreisbewohnern gelten 4275 als genesen, 124 sind verstorben. Nachweislich aktiv infiziert sind 124.Inzidenz im Landkreis Miltenberg liegt nun bei 83,9Landkreis Miltenberg. (lra) Aktuell befinden sich 187 mit Covid-19 infizierte Personen in Isolation und Überwachung durch das staatliche Gesundheitsamt Miltenberg. Seit Dienstag kamen 18 Neuinfektionen hinzu. Zusätzlich befinden sich 574 Menschen als Kontaktperson I in Quarantäne. Zurzeit werden 13 Menschen aus dem Landkreis Miltenberg stationär behandelt, davon sind drei Personen intensivpflichtig. Es gab bisher 114 Todesfälle. Die Anzahl der bekannt gewordenen Coronavirus-Infektionen beläuft sich auf 4580 Fälle. Die Sieben-Tage-Inzidenz lag im Landkreis Miltenberg am heutigen Mittwoch bei 83,9.73 Coronafälle an einem Tag im Main-Tauber-KreisMain-Tauber-Kreis. (lra) Im Main-Tauber-Kreis wurden am heutigen Mittwoch 73 neue Fälle einer Coronavirusinfektion bestätigt. Die Gesamtzahl der bislang bestätigt infizierten Personen im Landkreis beträgt nun 3777. Inzwischen sind zwölf weitere und damit insgesamt 3347 Personen wieder genesen. Damit sind derzeit 353 Personen aktiv von einer nachgewiesenen Infektion betroffen. Die Sieben-Tage-Inzidenz lag am Mittwoch gemäß der Berechnung des Gesundheitsamtes Main-Tauber-Kreis bei 201,7.Update: Mittwoch, 24. März 2021, 18.30 UhrAcht neue Coronafälle – Inzidenz bei 52,9Neckar-Odenwald-Kreis. (lu) Die Sieben-Tage-Inzidenz der Corona-Infektionen im Landkreis liegt nach wie vor über der kritischen Schwelle von 50. Das Landesgesundheitsamt hat am Dienstag einen Wert von 52,9 Neuansteckungen innerhalb einer Woche pro 100 000 Einwohner errechnet. Im Landesvergleich nimmt der NOK damit weiterhin einen hinteren Platz ein: 42 der 44 Stadt- und Landkreise in Baden-Württemberg haben eine (zum Teil erheblich) höhere Inzidenz. Dennoch bleibt es dabei: Ab heute dürfen Einzelhändler im Kreis ihre Kundschaft nur nach vorheriger Terminvereinbarung empfangen.Acht gestern gemeldete Neuinfektionen (zwei weniger als am Dienstag letzter Woche) haben die Gesamtzahl der Kreisbewohner, die bisher positiv auf das Coronavirus getestet wurden, auf 4498 steigen lassen. Davon gelten 4272 als nicht mehr ansteckend, 124 sind verstorben. Somit sind beim Gesundheitsamt derzeit 102 Personen aktenkundig, die das Virus in sich tragen. Bei schon bestätigten Infektionen wurden in zwölf Fällen Mutationen festgestellt.Miltenberg beklagt weiteren TodesfallMiltenberg. (lra) Das Staatliche Gesundheitsamt Miltenberg meldet aktuell 187 mit Sars-CoV-2 infizierte Personen in Isolation und Überwachung. Am Montag kamen vier Neuinfektionen dazu. Zusätzlich befinden sich 563 Menschen als Kontaktperson ersten Grades in Quarantäne. Zur Zeit müssen sich 13 Menschen aus dem Landkreis stationär behandeln lassen, drei davon sind intensivpflichtig. Außerdem bestätigt das Gesundheitsamt einen weiteren Todesfall. Die Sieben-Tage-Inzidenz lag im Nachbarkreis am Dienstag bei 80,8.Update: Dienstag, 23. März 2021, 19.20 UhrKreis muss die Lockerungen zurücknehmenNeckar-Odenwald-Kreis. (rüb) Zweieinhalb Wochen lang durften sich die Bürger im Neckar-Odenwald-Kreis an den Lockerungen der Corona-Verordnung erfreuen, durften ohne Termin-Vereinbarung einkaufen. Damit ist ab Mittwoch Schluss: Zum dritten Mal in Folge wurde am Montag die maßgebliche Inzidenzschwelle von 50 überschritten.Zwar wurde am Montag nur ein neuer Fall gemeldet. Doch vor allem der hohe Wert des Samstags mit 27 Neuinfektionen hatte die Inzidenz derart in die Höhe getrieben, dass das Landratsamt am Montagabend die Überschreitung der Inzidenzschwelle von 50 an drei aufeinanderfolgenden Tagen feststellte. Dies hat zur Folge, dass die allgemeine Öffnung von Einzelhandel, Ladengeschäften und Märkten ab Mittwoch wieder entfällt. Das Einkaufen mit einem zuvor vereinbarten Termin sowie Abholdienste, das heißt "Click and Meet" bzw. "Click and Collect", bleiben aber möglich.Zudem ist der Besuch von Museen, Galerien, zoologischen und botanischen Gärten sowie Gedenkstätten nur nach Terminbuchung möglich. Sportanlagen und Sportstätten (ohne Schwimmbäder) dürfen für den kontaktarmen Freizeit- und Amateurindividualsport mit maximal fünf Personen aus zwei Haushalten genutzt werden, während es zuvor noch bis zu zehn Personen waren. Sportgruppen im Freien von maximal 20 Kindern bis 14 Jahren bleiben zulässig, wenn der Sport kontaktarm ausgeübt wird.Mediziner mahnenDie Leiterin des Gesundheitsamts, Dr. Martina Teinert, der Ärztliche Leiter der Neckar-Odenwald-Kliniken, Priv.-Doz. Dr. . Harald Genzwürker, und der Pandemiebeauftragte der Kassenärztlichen Vereinigung im Kreis, Dr. Christoph Kaltenmaier, appellieren aufgrund der Inzidenzüberschreitung an die Bürger, die bekannten Hygieneregeln bei allen Aktivitäten zu beachten. Dabei verweisen sie auf die Folgen steigender Fallzahlen: "Es ist noch keine drei Monate her, dass wir sogar die Bundeswehr und die Hilfsorganisationen gebraucht haben, um die Covid-Patienten im Kreis noch versorgen zu können. Und wir haben aus den ersten beiden Wellen gelernt, dass diese Fälle zeitversetzt zu steigenden Fallzahlen in die Praxen und Kliniken kommen. Wir müssen also jetzt alles daransetzen, dass sich dies nicht ein weiteres Mal wiederholt."Auch macht den Medizinern das sogenannte Long-Covid-Syndrom Sorgen. Demnach zeigen Untersuchungen, dass rund zehn Prozent der Infizierten nach zum Teil milden oder mittelschweren Krankheitsverläufen noch sehr lange mit deutlichen gesundheitlichen Einschränkungen leben müssen. Dies treffe Patienten quer durch alle Altersgruppen.Keine großen AusbrücheNach den Werten des Gesundheitsamts wurde die Schwelle von 50 zwar schon vor knapp zwei Wochen gerissen. Für die Öffnungen und Verschärfungen werden aber bekanntlich die Zahlen des Landesgesundheitsamtes herangezogen, die von den Mosbacher Werten – mal mehr, mal weniger – abweichen. Offiziell lag der Neckar-Odenwald-Kreis demnach unter dem Inzidenzwerte von 50. Mit nun 55,7 hat der Landkreis aber immer noch die drittniedrigste Inzidenz in Baden-Württemberg. Im Dezember war es genau umgekehrt: Da war der Neckar-Odenwald-Kreis einer der Hotspots im ganzen Land. Dies zeigt die Dynamik dieser Epidemie und macht auch klar, dass jeder gute Wert und jede erfreuliche Entwicklung immer nur eine Momentaufnahme sein kann – und höchste Wachsamkeit aller Bürger weiter angebracht ist.Beim Blick in die Statistik fällt auf, dass es in den letzten Tagen eine Datenbereinigung gab: 23 in den Vorwochen gemeldete Fälle wurde gestrichen, da die Infizierten ihren Hauptwohnsitz nicht im Landkreis hatten.Mutationen wurden am Montag keine festgestellt. Auch Gemeinschaftseinrichtungen waren keine betroffen. Die jüngsten Neuinfektionen verteilen sich quer durch den Kreis, so Pressesprecher Jan Egenberger. Cluster oder große Infektionsherde seien nicht erkennbar. Größere Ausbrüche in Gemeinschaftseinrichtungen gebe es auch keine – weder in Heimen, wo sich die Impfungen wohl bemerkbar machen, noch in Kindergärten oder Schulen. Unverändert ist die Zahl der Todesfälle: 124 Landkreisbewohner sind im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung gestorben. Insgesamt 4491 Landkreisbewohner haben sich seit Beginn der Pandemie mit Sars-CoV-2 infiziert.Blick in die KommunenWie jeden Montag hat das Landratsamt die Infektionszahlen aus den Städten und Gemeinden vermeldet. Bei den aktiven Fällen gab es die größten Zunahmen in Mosbach (+19), Hardheim (+7) und Adelsheim (+6). Insgesamt sind es jetzt im Kreis 98 aktive Fälle, 20 mehr als vor einer Woche.Mehr ImpfungenTrotz des zwischenzeitlichen Impfstopps für Astra-Zeneca wurden in der vergangenen Woche im Kreis so viele Menschen gegen Corona geimpft wie nie zuvor: 2290. Diese Zahl teilt sich wie folgt auf: Im Kreisimpfzentrum in Mosbach (KIZ) wurden 2124 Menschen geimpft (insgesamt 8642), das mobile Impfteam des KIZ hat 124 Impfungen vorgenommen (insgesamt 1966), und das mobile Impfteam des zentralen Impfzentrums hat 42 Personen geimpft (insgesamt 2884). Insgesamt wurden im Neckar-Odenwald-Kreis bislang 13.492 Erst- und Zweitimpfungen vorgenommen.Die Lage in den KlinikenIn den Neckar-Odenwald-Kliniken werden aktuell (Stand: Montagmittag) fünf positiv getestete Patienten behandelt. Am Standort Buchen werden zwei Patienten mit Positivbefund auf der Isolierstationen medizinisch versorgt. Ein Verdachtsfall wird derzeit abgeklärt. Am Standort Mosbach werden auf der Isolierstation zwei und auf der Intensivstation ein positiv getesteter Patient medizinisch behandelt. Zusätzlich läuft in einem Fall eine Verdachtsabklärung.Im Hardheimer Krankenhaus wird aktuell ein Corona-Patient behandelt. Ein Verdachtsfall ist zudem in Abklärung. Dies teilte erklärte Verwaltungsleiter Lothar Beger am Montag auf Nachfrage der Rhein-Neckar-Zeitung mit.Inzidenzwert im Main-Tauber-Kreis nun bei 182,8Main-Tauber-Kreis. (lra) Im Main-Tauber-Kreis wurden am Montag sieben neue Fälle einer Coronavirusinfektion bestätigt. Die betroffenen Personen leben im Gebiet der Städte Bad Mergentheim, Boxberg, Lauda-Königshofen und Wertheim und befinden sich in häuslicher Isolation. Es handelt sich in mindestens sechs Fällen um Kontaktpersonen zu bereits bekannten Fällen. Für die Kontaktpersonen der neu Infizierten wird, sofern noch erforderlich, Quarantäne angeordnet und eine Testung veranlasst. Die Gesamtzahl der bislang bestätigt infizierten Personen im Landkreis beträgt nun 3677. Inzwischen sind 32 weitere und damit insgesamt 3324 Personen wieder genesen. Damit sind derzeit 276 Personen aktiv von einer nachgewiesenen Infektion betroffen.Die Sieben-Tage-Inzidenz lag am gestrigen Montag gemäß der Berechnung des Gesundheitsamtes Main-Tauber-Kreis bei 182,8 und erreichte damit den bisherigen Höchstwert seit Beginn der Pandemie.Update: Montag, 22. März 2021, 20 UhrInzidenz überschreitet erneut 50er-MarkeNeckar-Odenwald-Kreis. (cao) Die dritte Welle erreicht allmählich auch den Landkreis. Am Samstag vermeldete das Landratsamt 27 neue Infektionen mit dem Coronavirus im Neckar-Odenwal-Kreis, am Sonntag wurde allerdings kein weiterer Fall registriert. Am Wochenende zuvor lag die Zahl der Neuinfektionen noch bei 14.Mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von 57,1 wurde die kritische Marke von 50 am Sonntag am zweiten Tag in Folge überschritten. Am Samstag hatte das Landesgesundheitsamt bereits einen Wert von 59,2 gemeldet. Da heute nur wenige Fälle aus der Inzidenzberechnung herausfallen, geht das Landratsamt davon aus, dass der Kreis am Montagabend aller Voraussicht nach den dritten Tag in Folge über der Inzidenz-Schwelle von 50 liegen wird. "Das würde bedeuten, dass ab Mittwoch oder Donnerstag der Einzelhandel nur Click & Meet, also einen Einkauf nach vorheriger Terminbuchung, anbieten darf", teilte Landratsamtssprecher Jan Egenberger mit.Immerhin: Die Impfungen mit Astra-Zeneca seien am Samstag wie geplant verlaufen, so Egenberger. Insgesamt seien 210 Personen geimpft worden. 54 hätten ihren Termin vorab abgesagt oder wären nicht erschienen. "Einen erhöhten Beratungsbedarf konnten die Ärztinnen und Ärzte nicht feststellen, die meisten hatten sich im Vorfeld der Impfung bereits eingehend informiert" Mit dem Impfstoff von Biontech/Pfizer seien am Samstag 378 Dosen im Kreisimpfzentrum sowie durch das mobile Impfteam verabreicht worden.Insgesamt wurden bisher 4490 Kreisbewohner positiv auf Sars-CoV-2 getestet. 124 Menschen starben im Zusammenhang mit einer Coronainfektion. Das Gesundheitsamt appellierte erneut an alle Bürger, konsequent die bekannten Regeln zu beachten, um den Trend möglichst bald wieder umzukehren. In Baden-Württemberg liegt aktuell nur noch der Landkreis Rottweil unter dem Inzidenzwert von 50.Update: Sonntag, 21. März 2021, 18.18 UhrInzidenz bleibt unter 50Neckar-Odenwald-Kreis. (lu) Die dritte Welle der Coronapandemie, die derzeit bundesweit die Infektionszahlen in die Höhe schnellen lässt, hat den Neckar-Odenwald-Kreis offenbar noch immer nicht erreicht. Mit 14 Neuansteckungen meldete das Landratsamt am Freitag zwar neun Fälle mehr als eine Woche zuvor, die Sieben-Tage-Inzidenz bleibt aber dennoch weiter unter der kritischen Schwelle von 50: Das Landesgesundheitsamt (LGA) veröffentlichte am Abend einen Wert von 46,6. Sämtliche Nachbarkreise liegen (z. T. weit) über 50. Bei elf schon bestätigten Infektionen wurden Mutationen festgestellt.Nachdem die meist deutlich unterschiedlichen Inzidenzwerte, die das hiesige Gesundheitsamt und das LGA errechnen, zuletzt für reichlich Verwirrung gesorgt hatten, verzichtet das Landratsamt mittlerweile auf die Bekanntgabe einer "eigenen" Inzidenz. Die abweichenden Zahlen werden (wie bereits berichtet) zum einen mit den unterschiedlichen Stichzeiten begründet, zu denen sie erhoben werden. Auf RNZ-Nachfrage führte das LGA aber auch noch einen weiteren Aspekt an:Das Landesgesundheitsamt unterscheidet bei seinen Inzidenzberechnungen zwischen Meldedatum (Datum der Labor- oder Arztmeldung) und Übermittlungsdatum (an dem die Zahlen beim LGA eintreffen). Zwischen diesen beiden Zeitpunkten werden noch Fälle nachgemeldet, deren Meldedatum bereits einige Tage zurückliegen kann. Dadurch kommt es zu Abweichungen zwischen den täglich veröffentlichten Infektionszahlen und den Daten, aus denen letztlich die Sieben-Tage-Inzidenz errechnet wird. Die so bereinigten Werte bildeten den Infektionsverlauf zeitlich besser ab, erklärt die Landesbehörde.Update: Freitag, 19. März 2021, 18.30 UhrAuch im Neckar-Odenwald-Kreis wird wieder Astra-Zeneca verabreichtNeckar-Odenwald-Kreis. (RNZ) Die Astra-Zeneca-Impfungen im Kreisimpfzentrum werden ab Samstag wieder aufgenommen – das teilte das Landratsamt am Freitag mit. Nachdem die Europäische Arzneimittelbehörde am Donnerstag nach der kurzzeitigen Aussetzung die weitere Verimpfung des Impfstoffs von Astra-Zeneca empfohlen hat, werden auch im Kreisimpfzentrum in Mosbach die Impfungen mit diesem Impfstoff wieder aufgenommen.Die für Samstag bis Montag bereits abgesagten Termine finden deshalb nun doch statt. Alle Personen, die für diese Tage Termine im Kreisimpfzentrum vereinbart hatten, können ohne weitere Voranmeldung ihren bereits vereinbarten Termin wahrnehmen. Die Personen werden jeweils auch persönlich darüber informiert. Geimpft wird wie vorgesehen der Impfstoff von AstraZeneca. Die dort tätigen Ärztinnen und Ärzte werden die Impfberechtigen entsprechend den Empfehlungen der Europäischen Arzneimittelbehörde beraten. Am heutigen Freitag wird wie geplant nur der Impfstoff von BioNTech/Pfizer verimpft.Alle Personen, die den vereinbarten Impftermin am 16. März nicht wahrnehmen konnten, können ihren Impftermin am Ostermontag, den 5. April, zur der Uhrzeit nachholen, wie er am 16. März vereinbart war. Der Zweittermin findet dann am 28. Juni statt. Der ursprüngliche Zweittermin wird automatisch storniert. Das Kreisimpfzentrum wird auch hier mit allen betroffenen Personen per Mail oder telefonisch Kontakt aufnehmen.Update: Freitag, 19. März 2021, 12.49 UhrElf neue Coronafälle – Inzidenz im Kreis bei 41,8Neckar-Odenwald-Kreis. (lu) Elf neue Coronafälle hat das Landratsamt am Donnerstag gemeldet, das sind sechs weniger als eine Woche zuvor. Dennoch hat das Landesgesundheitsamt am Nachmittag eine höhere Sieben-Tage-Inzidenz als am Mittwoch festgestellt: Sie stieg von 36,9 auf 41,8.Bei einer bereits bestätigten Infektion wurde eine Mutation nachgewiesen. Auf die Nennung der nachgewiesenen Virusvariante verzichtet das Landratsamt mittlerweile, da die notwendigen Maßnahmen im Umgang mit den Betroffenen jeweils identisch sind (beispielsweise eine verlängerte Quarantäne).Insgesamt wurden bisher 4472 Einwohnerinnen und Einwohner des Neckar-Odenwald-Kreises positiv auf das Coronavirus getestet. Davon gelten 4256 als nicht mehr ansteckend, 124 sind verstorben. Somit sind dem Gesundheitsamt derzeit 92 Kreisbewohner bekannt, die das Virus in sich tragen.Anders als im hiesigen Landkreis, ist bundesweit weiterhin eine deutliche Zunahme der Neuinfektionen zu verzeichnen. Das Robert-Koch-Institut schätzt die Gefährdung für die Gesundheit der Bevölkerung insgesamt als "sehr hoch" ein. Damit die Lage in der Region weiterhin so vergleichsweise entspannt bleibt, ist es nach wie vor unbedingt notwendig, die Abstands- und Hygieneregeln konsequent – auch im Freien – einzuhalten, Innenräume regelmäßig zu lüften und, wo geboten, eine OP- oder FFP2-Maske zu tragen. Menschenansammlungen sollten möglichst gemieden werden.Infektionsgeschehen steigt im Kreis MiltenbergMiltenberg. (lra) "34 Neuinfektionen sind der höchste Tageswert im März und verdeutlichen, dass das bundesweit und regional steigende Infektionsgeschehen auch vor dem Landkreis Miltenberg nicht haltmacht", verkündete Landrat Jens Marco Scherf am Donnerstag. Er bedauerte zudem, dass die Anzahl der Menschen mit einem schweren Krankheitsverlauf in stationärer Behandlung erneut gestiegen ist – auf elf Patienten. 178 Menschen sind derzeit in Isolation und Überwachung.Der aktuelle Inzidenzwert des Robert-Koch-Instituts in Höhe von 81,6 gebe den aktuellen Anstieg bei den Infektionszahlen bereits wieder. Am heutigen Freitagvormittag will das Landratsamt die Entscheidung über die Art des Schulunterrichts und des Betriebs der Kindertagesstätten in der kommenden Woche verkünden.Update: Donnerstag, 18. März 2021, 19.15 UhrCoronalage im Kreis bleibt ruhig Neckar-Odenwald-Kreis. (lu) Während die Coronazahlen bundesweit seit Tagen stetig ansteigen, bleibt die Lage im Neckar-Odenwald-Kreis (noch) verhältnismäßig ruhig. 17 Neuansteckungen hat das Landratsamt am Mittwoch gemeldet, das sind erneut genauso viele wie eine Woche zuvor. Die Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis lag nach Berechnungen des Landesgesundheitsamts am Nachmittag bei 36,9.Unter den am Mittwoch neu bestätigten Infizierten sind auch zwei Lehrkräfte der Gewerbeschule Mosbach. Wie Kreissprecher Jan Egenberger auf RNZ-Nachfrage mitteilte, wurden beide in Quarantäne geschickt, darüber hinausgehende Absonderungen aber nicht angeordnet.Bei vier weiteren bereits bekannten Infektionen sind im Nachgang der Testung Mutationen nachgewiesen worden.Insgesamt wurden bisher 4461 Einwohner des Neckar-Odenwald-Kreises positiv auf Sars-CoV-2 getestet. Davon gelten 4250 als nicht mehr ansteckend, 124 sind verstorben. Nachweislich akut infiziert sind derzeit 87 Kreisbewohner.Da am Mittwoch im Kreisimpfzentrum in Mosbach mehrere Termine mit dem Impfstoff von Biontech/Pfizer nicht wahrgenommen wurden, weisen die Verantwortlichen noch einmal darauf hin, dass alle Impftermine in der laufenden Woche mit diesem Serum auf jeden Fall stattfinden. Ausgesetzt sind nach wie vor nur Termine mit dem Impfstoff von Astra-Zeneca. Über die weitere Entwicklung informiert das Landratsamt auf seiner Webseite www.neckar-odenwald-kreis.de und über seinen Facebook-Auftritt.Dem Main-Tauber-Kreis droht die "Notbremse"Main-Tauber-Kreis. (lra) Die Sieben-Tage-Inzidenz des Nachbarkreises nähert sich an die 100er-Marke an. "Die aktuellen Zahlen verdeutlichen, dass wir im Landkreis – wie in anderen Kreisen in der Region auch – weiterhin ein dynamisches Infektionsgeschehen verzeichnen. Dies könnte dazu führen, dass in den nächsten Tagen die so genannte ‚Notbremse‘ der Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg gezogen werden muss", erklärt Erster Landesbeamter Christoph Schauder.Diese bedeute konkret, dass das Gesundheitsamt in diesem Fall mithilfe einer öffentlichen Bekanntmachung wieder erweiterte Kontaktbeschränkungen anordnen muss. Ein Haushalt darf sich dann wieder nur mit einer weiteren Person treffen, Kinder der jeweiligen Haushalte bis einschließlich 14 Jahre zählen dabei nicht mit. Ebenso darf der Einzelhandel im Falle einer Notbremsung kein "Click & Meet" mehr anbieten, sondern wieder nur Abhol- und Lieferdienste."Da zudem das Infektionsgeschehen im Main-Tauber-Kreis als diffus zu bezeichnen ist, würde im Falle einer Notbremsung ein regionaler Sonderweg nicht in Betracht kommen. Wir haben insoweit keinen Ermessensspielraum und sind an die entsprechenden Vorgaben des Landes gebunden", verdeutlicht Schauder. Gesundheits- und Sozialdezernentin Elisabeth Krug appelliert an die Bevölkerung, die Corona-Regeln – Abstand, Hygiene und im Alltag Maske tragen – gewissenhaft einzuhalten, um den weiteren Anstieg des Infektionsgeschehens bestmöglich zu verhindern.Das Gesundheitsamt des Nachbarkreises hat am Mittwoch 56 neue Fälle einer Coronavirus-Infektion bestätigt. Es handelt sich in mindestens 36 Fällen um Kontaktpersonen zu bereits bekannten Fällen. 55 Personen befinden sich in häuslicher Isolation, eine Person wird stationär behandelt.Damit sind derzeit 213 Personen aktiv von einer nachgewiesenen Infektion betroffen. Diese Fälle verteilen sich auf das Gebiet der Kommunen:Ahorn: 0Assamstadt: 0Bad Mergentheim: 36 (+14)Boxberg: 11 (+5)Creglingen: 22 (+5)Freudenberg: 10Großrinderfeld: 1Grünsfeld: 2 (+2)Igersheim: 28 (+5)Königheim: 2 (+1)Külsheim: 6 (+3)Lauda-Königshofen: 10 (+1)Niederstetten: 13 (+1)Tauberbischofsheim: 6 (+2)Weikersheim: 19 (+2)Werbach: 1Wertheim: 46 (+15)Wittighausen: 0.Das Gesundheitsamt hat am Mittwoch außerdem zwei weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus bestätigt. Bei den Verstorbenen handelt es sich um zwei Frauen im Alter von über 70 und über 85 Jahren. Damit sind im Main-Tauber-Kreis mittlerweile 76 Menschen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie verstorben, davon 56 im Jahr 2021. "Unser tiefes Mitgefühl gilt den Angehörigen und Freunden des Verstorbenen", erklärt Landrat Reinhard Frank.Die Sieben-Tage-Inzidenz lag am Mittwoch bei 93,7. Eine Woche zuvor, am 10. März, betrug der Wert 69,5. Die Sieben-Tage-Inzidenz beschreibt die Zahl der Neuinfektionen in den vergangenen sieben Tagen je 100.000 Einwohner, berechnet durch das Gesundheitsamt anhand der tagesaktuellen Fallzahlen.Bei zwei weiteren der in den vergangenen Tagen gemeldeten Infektionsfälle hat ein Labor bei einer nachträglichen Typisierung eine Mutation des Coronavirus nachgewiesen. Es handelt sich in beiden Fällen um die britische Variante "B.1.1.7".Landkreis Miltenberg: "Wir brauchen erst neuen Impfstoff"Miltenberg. (lra) Nach dem Aussetzen der Astra-Zeneca-Impfung gibt es im Landkreis Miltenberg noch keine Option für betroffene Impfberechtigte. "Für Ersatztermine für die ausgefallenen Termine brauchen wir erst neuen Impfstoff", teilt Landrat Jens Marco Scherf mit. Man warte noch auf Lieferzusagen.Nach 15 Neuinfektionen am Dienstag sind nun 155 Menschen in Quarantäne und Überwachung, 9 davon mit einem schweren Covid-19-Verlauf stationär in einer Klinik.Die Sieben-Tage-Inzidenz lag am Mittwochmorgen laut RKI für den Landkreis Miltenberg bei 67,6.Update: Mittwoch, 17. März 2021, 19 UhrZehn neue Coronafälle – Weiteres Vorgehen bei Astra-Zeneca-ImpfungenNeckar-Odenwald-Kreis. (lu/lra) Zehn Neuansteckungen mit dem Coronavirus hat das Landratsamt am Dienstag gemeldet – und damit genauso viele wie eine Woche zuvor. Bei drei bereits bekannten Infektionen wurden Mutationen nachgewiesen. Die Sieben-Tage-Inzidenz im Kreis lag nach Berechnung des Landesgesundheitsamts am Dienstag unverändert bei 46,0.Seit Beginn der Pandemie wurden insgesamt 4444 Einwohner des Neckar-Odenwald-Kreises positiv auf Sars-CoV-2 getestet. Davon gelten 4246 als nicht mehr ansteckend, 124 sind verstorben. Damit sind derzeit 74 Menschen im Kreis nachweislich akut infiziert.Das Sozialministerium hat das Kreisimpfzentrum in Mosbach am Dienstagnachmittag über das weitere Vorgehen nach der Aussetzung der Impfungen mit dem Serum von Astra-Zeneca informiert. Demnach werden alle vorgesehenen Impfungen mit Astra-Zeneca zunächst bis einschließlich kommenden Montag, 22. März, nicht stattfinden.Warteliste für
 ausgefallene Impfungen"Die darauffolgenden Termine bleiben im Moment noch bestehen", teilte das Landratsamt in einer Presseerklärung mit. Alle Personen, die einen Termin bis einschließlich 22. März vereinbart hatten, würden jedoch auf eine Warteliste gesetzt. Diese werde das Land nun nach Prioritätsstufen abarbeiten und allen Berechtigten einen neuen Termin anbieten. Für die Abarbeitung der Warteliste wird das Terminbuchungssystem zunächst bis einschließlich Montag geschlossen.Darüber hinaus werde das Kreisimpfzentrum die bisher notwendige Rücklage des Biontech/Pfizer-Impfstoffs weitgehend auflösen, heißt es in der Mitteilung weiter. In welchen Zeiträumen die Warteliste abgearbeitet werden soll, sei nicht mitgeteilt worden. Außerdem teilte das Land ergänzend mit, dass die Zweittermine mit dem Impfstoff von Astra-Zeneca für alle betroffenen Personen zunächst bestehen bleiben. Weitere Informationen hierzu sollen in Kürze folgen.Nachdem die Bundesregierung am Montagnachmittag die Verimpfung des Serums von Astra-Zeneca ausgesetzt hatte, reagierten die Verantwortlichen im Kreisimpfzentrum umgehend und stellten kurzfristig auf das Präparat von Biontech/Pfizer um. So konnten wenigstens all diejenigen geimpft werden, die an diesem Tag bereits einen Termin hatten. Am Dienstag blieb das Kreisimpfzentrum geschlossen.Update: Dienstag, 16. März 2021, 18.45 UhrWeiteres Vorgehen bei Astra-Zeneca-ImpfungenMosbach. (RNZ) Das Sozialministerium hat am Dienstagnachmittag das Kreisimpfzentrum in Mosbach über das weitere Vorgehen nach der Aussetzung der Corona-Schutzimpfungen mit dem Impfstoff von AstraZeneca informiert. Entsprechend werden alle vorgesehenen Impfungen mit Astra-Zeneca zunächst bis einschließlich 22. März nicht stattfinden. Die darauffolgenden Termine bleiben im Moment noch bestehen. Das teilte das Landratsamt des Neckar-Odenwald-Kreises am Dienstag mit. Alle Personen, die einen Termin bis einschließlich 22. März vereinbart hatten, werden jedoch auf eine Warteliste gesetzt. Über ein Callcenter will das Land Baden-Württemberg diese Liste stufenweise nach Prioritätsstufen abarbeiten und allen Berechtigten einen neuen Termin anbieten. Für die Abarbeitung der Warteliste wird das Terminbuchungssystem zunächst bis einschließlich Montag, 22. März vollständig geschlossen.Für diese Zeit können für alle Impfstoffe weder telefonisch noch online Termine in den Impfzentren gebucht werden. Damit generiert das Land Baden-Württemberg zusätzliche Termine für die Abarbeitung der Warteliste. Darüber hinaus wird das Kreisimpfzentrum die bisher notwendige Rücklage des BioNTech/Pfizer-Impfstoffs weitgehend auflösen. In welchen Zeiträumen die Warteliste abgearbeitet werden soll, wurde dem Kreisimpfzentrum nicht mitgeteilt.Außerdem teilt das Land ergänzend mit, dass die Zweittermine mit dem Impfstoff von Astra-Zeneca für alle betroffenen Personen zunächst bestehen bleiben. Weitere Informationen möchte das Land in Kürze bekannt geben. Über die weitere Entwicklung informiert das Landratsamt auf seiner Webseite und über seinen Facebook-Auftritt.Nachdem die Bundesregierung am Montagnachmittag die Verimpfung des Impfstoffs von AstraZeneca ausgesetzt hatte, reagierten die Verantwortlichem im Kreisimpfzentrum umgehend und stellten kurzfristig auf den Impfstoff von BioNTech/Pfizer um. So konnten wenigstens die Impfberechtigten geimpft werden, die an diesem Tag bereits einen Termin hatten und auch meist schon unterwegs waren. Am Dienstag musste das Impfzentrum geschlossen bleiben.Update: Dienstag, 16. März 2021, 17.30 UhrAlle Astra-Zeneca-Impf-Termine bis auf Weiteres abgesagtNeckar-Odenwald-Kreis. (rüb) Der Impfstopp für Astra-Zeneca sorgte am Montagnachmittag auch im Landratsamt in Mosbach für helle Aufregung – schließlich sollten am heutigen Dienstag im Kreisimpfzentrum in Mosbach (KIZ) eigentlich 600 Menschen mit dem in den letzten Tagen in Verruf geratenen Impfstoffs geimpft werden.Das Landratsamt wurde am Montagnachmittag darüber informiert, dass die Bundesregierung aufgrund einer Empfehlung des Paul-Ehrlich-Instituts (PEI) die Corona-Impfungen mit dem Impfstoff von Astra-Zeneca vorsorglich ausgesetzt hat. Nach neuen Meldungen von Hirnvenen-Thrombosen im zeitlichen Zusammenhang mit der Impfung in Deutschland und Europa, hält das PEI weitere Untersuchungen für notwendig.Das Kreisimpfzentrum hat auf diese Situation umgehend reagiert. Alle Personen, die am Montag noch einen Impftermin hatten, wurden kurzfristig mit dem Impfstoff von Biontech versorgt, so dass ihre Anfahrt nicht umsonst war.Für den heutigen Dienstag waren weitere 600 Termine mit dem Impfstoff von Astra-Zeneca geplant. Diese Termine und alle weiteren Termine werden bis auf Weiteres ausgesetzt. Stand heute muss für die ausgesetzten Impftermine jeweils ein neuer Termin vereinbart werden. Dies gilt auch für anstehende Zweitimpfungen. Insgesamt hätten diese Woche im Kreisimpfzentrum noch rund 1500 Impfungen mit Astra-Zeneca stattgefunden. Die Impfungen mit dem Impfstoff von Biontech laufen unverändert weiter.Inzidenz stabil unter 50Während es deutschlandweit und auch in der Region teilweise einen starken Anstieg bei der Zahl der Neuinfektionen gibt, ist die Coronalage im Landkreis weiterhin stabil. Angesichts der Werte in den Nachbarkreisen stellt sich aber die Frage: Wie lange noch? Am Montag wurden drei Neuinfektionen gemeldet, so dass die sich aus den vom Gesundheitsamt veröffentlichten Werten eine Sieben-Tage-Inzidenz von 45,9 errechnen lässt. Vor einer Woche lag diese Zahl bei 43,9, also nur unwesentlich niedriger. Maßgeblich für Lockerungsschritte bzw. die Rücknahme von Lockerungen ist aber der Wert des Landesgesundheitsamts (LGA). Und der lag am Montagabend bei 46,0.Aufgrund der anhaltenden Diskussion über unterschiedliche Inzidenzwerte, hat das Landratsamt am Montag entschieden, in Zukunft keinen eigenen Inzidenzwert mehr zu veröffentlichen. Stattdessen verweist das Landratsamt auf den Wert des LGA, der jeweils am frühen Abend veröffentlicht wird. Diese Vorgehensweise wurde gewählt, da nur die Zahlen des LGA für weitere Öffnungen oder Verschärfungen maßgeblich sind.Im Vergleich zur Vorwoche ist die Zahl der Neuinfektionen innerhalb von sieben Tagen von 63 auf 66 gestiegen. Mutationen wurden am Montag keine festgestellt. Die Zahl der aktiven Fälle liegt bei 78 (Vorwoche: 72). Unverändert ist die Zahl der Todesfälle: 124 Landkreisbewohner sind im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung gestorben. Insgesamt 4434 Landkreisbewohner haben sich seit Beginn der Pandemie mit Sars-CoV-2 infiziert.Blick in die KommunenWie jeden Montag hat das Landratsamt die Infektionszahlen aus den Städten und Gemeinden vermeldet. Die meisten Neuinfektionen gab es in Haßmersheim (10), Walldürn (8), Buchen und Mosbach (je 7).ImpfungenVor dem Impfstopp für Astra-Zeneca hatten die Impfungen im Kreis Fahrt aufgenommen. 2082 Menschen wurden in der vergangenen Woche geimpft. Diese Zahl teilt sich wie folgt auf: Im Kreisimpfzentrum in Mosbach (KIZ) wurden 1831 Menschen geimpft (insgesamt 6518), das mobile Impfteam des KIZ hat 113 Impfungen vorgenommen (insgesamt 1842) und das mobile Impfteam des zentralen Impfzentrums hat 138 Personen geimpft (insgesamt 2842). Insgesamt wurden im Kreis bislang 11.202 Erst- und Zweitimpfungen vorgenommen.Die Lage in den KlinikenIn den Neckar-Odenwald-Kliniken werden aktuell (Stand: Montagmittag) sieben positiv getestete Patienten behandelt. Am Standort Buchen werden zwei Patienten mit Positivbefund auf der Isolierstationen medizinisch versorgt. Sieben Verdachtsfälle werden derzeit abgeklärt. Am Standort Mosbach werden auf der Isolierstation drei und auf der Intensivstation zwei positiv getestete Patienten medizinisch behandelt. Hier ist in einem Fall eine Beatmung notwendig. Zusätzlich läuft in fünf Fällen eine Verdachtsabklärung."Nach einigen entspannten Wochen machen sich die allgemein steigenden Corona-Zahlen auch am Krankenhaus Hardheim bemerkbar", erklärte Verwaltungsleiter Lothar Beger am Montag im Gespräch mit der RNZ. Aktuell werden in Hardheim zwei positiv getestete Patienten stationär behandelt. Ein Verdachtsfall ist noch in Abklärung.Info: Über die weitere Entwicklung informiert das Landratsamt auf seiner Webseite und über seinen Facebook-Auftritt.Update: Montag, 15. März 2021, 18.30 UhrInzidenzwert sinkt auf 43,9Neckar-Odenwald-Kreis. (rüb) Die Corona-Lage im Landkreis hat sich wieder leicht entspannt: Am Wochenende wurden 14 neue Fälle gemeldet (zehn am Samstag, vier am Sonntag), nachdem es eine Woche zuvor noch 18 waren. Die Inzidenz ist gegenüber Freitag (46,6) um 2,7 Punkte auf 43,9 gesunken.Von der für die derzeit geltenden Lockerungen so wichtigen Schwelle von 50 ist der Neckar-Odenwald-Kreis also wieder etwas weiter entfernt. Die Erfahrung zeigt jedoch, dass auch ein sprunghafter Anstieg jederzeit möglich ist.Insgesamt haben sich seit Beginn der Pandemie 4431 Kreisbewohner mit Sars-CoV-2 angesteckt. 124 Menschen sind im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung gestorben. Bürgertelefon: 06261/84-3333Inzidenzwert steigt im Main-Tauber-Kreis über 90Main-Tauber-Kreis. (lra) Die nächsten Tage sind entscheidend dafür, ob es im Main-Tauber-Kreis bei den seit 8. März geltenden Lockerungen bleiben kann oder nicht. "Wir befinden uns nun bereits knapp unter einem dreistelligen Wert", kommentiert Erster Landesbeamter Christoph Schauder die aktuelle Sieben-Tage-Inzidenz von 92,9. "Steigt der Inzidenzwert an drei Tagen in Folge über 100, muss das Gesundheitsamt wieder die strengeren Regeln in Kraft setzen, die bis zum 7. März galten", so Schauder. Dann darf sich beispielsweise ein Haushalt wieder nur mit einer weiteren Person treffen, der Einzelhandel darf wieder nur Liefer- und Abholservices. "Leider stellen wir fest, dass dem Gesundheitsamt seit einigen Tagen vermehrt Fälle gemeldet werden, die auf Ansteckungen im beruflichen Umfeld zurückgehen. Teilweise wurde sogar mit Symptomen gearbeitet. Diese zunehmende Sorglosigkeit ist unverantwortlich. Die Pandemie ist kein Spiel, sondern ein ernster Ausnahmezustand und eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe", erklärt der Erste Landesbeamte. Wie Gesundheitsdezernentin Elisabeth Krug ergänzt, müssten die Arbeitgeber ihrer Verantwortung gerecht werden und die Einhaltung der AHA-Regeln konsequent durchsetzen – bei Bedarf auch gegen Widerstände.Das Gesundheitsamt des Main-Tauber-Kreises hat am Wochenende 42 neue Fälle einer Coronavirus-Infektion bestätigt. Derzeit sind 154 Personen aktiv von einer nachgewiesenen Infektion betroffen. Bei elf Infektionsfällen hat eine nachträgliche Typisierung der Laborprobe eine Mutation aufgedeckt, davon in zehn Fällen die britische Variante.Update: Sonntag, 14. März 2021, 18.15 UhrWeitere Verwirrung um die InzidenzNeckar-Odenwald-Kreis. (lu) Für reichlich Verwirrung sorgen derzeit die unterschiedlichen Ergebnisse, zu denen das Gesundheitsamt des Neckar-Odenwald-Kreises und das Landesgesundheitsamt (LGA) bei der Berechnung der Sieben-Tage-Inzidenz der Corona-Infektionen im Landkreis kommen. Während das hiesige Gesundheitsamt am Mittwoch und Donnerstag eine erneute Überschreitung der kritischen Schwelle von 50 Neuinfektionen innerhalb einer Woche pro 100.000 Einwohner feststellte, lag der vom LGA errechnete Wert weiterhin knapp darunter.Die Einzelhändler im Kreis und ihre Kundschaft dürfte das zunächst einmal freuen, denn für die Frage, ob die Geschäfte regulär öffnen dürfen oder nur nach Terminvereinbarung eingekauft werden kann, sind die Zahlen des Landesgesundheitsamts maßgeblich. Und die müssen drei Tage in Folge über der 50er-Marke liegen, bevor erneute Einschränkungen angeordnet werden können. Doch das tägliche Verwirrspiel führt nach wie vor zu Verunsicherung.Das Landratsamt erklärt die unterschiedlichen Werte mit den verschiedenen Zeitpunkten der Berechnungen: Die Kreisbehörde meldet die Zahl der Neuinfektionen jeden Nachmittag an das Landesgesundheitsamt. Diese Meldung, auf deren Grundlage sich auch die veröffentlichte Inzidenz errechnet, umfasst den Zeitraum von 14 Uhr des Vortags bis 14 Uhr des laufenden Tages. Das LGA veröffentlicht seine Zahlen meist nach 18 Uhr. "Es ordnet die Fälle allerdings zuvor minutenscharf einem kompletten Kalendertag (0 bis 24 Uhr) zu", erläutert Kreissprecher Jan Egenberger. Neuinfektionen aus der Tagesmeldung des Landratsamts, bei denen der Laborbefund schon vor Mitternacht erfolgt war, würden vom LGA deshalb dem Vortag zugeschlagen und fielen entsprechend auch wieder früher aus der Berechnung heraus. Die Inzidenz, die das LGA als aktuell bezeichnet, sei also nicht der Wert des laufenden, sondern in Wirklichkeit der des Vortags."Aufgrund des unterschiedlichen Betrachtungszeitraums, der den vom Land vorgegebenen Meldewegen geschuldet ist, bilden die Zahlen des Landratsamts die tatsächliche Entwicklung des Infektionsgeschehens aber wesentlich aktueller mit einem zeitlichen Vorsprung von 14 Stunden gegenüber dem LGA ab", betont Egenberger. Gleichwohl seien für die rechtliche Beurteilung allerdings ausschließlich die Zahlen des Landesgesundheitsamts maßgeblich.Am Freitag hat nun auch das Kreisgesundheitsamt wieder einen Inzidenzwert unterhalb von 50 errechnet. Nachdem man eine Woche zuvor elf Neuansteckungen registriert hatte, waren es am Freitag nur fünf, woraus sich eine Sieben-Tage-Inzidenz von 46,6 ergibt. Gemeinschaftseinrichtungen sind von den neuen Fällen nicht betroffen, doch bei vier bereits bestätigten Infektionen wurden Mutationen festgestellt. Insgesamt wurden bisher 4417 Einwohner des Kreises positiv auf Sars-CoV-2 getestet. Davon gelten 4203 als nicht mehr ansteckend, 124 sind verstorben. Somit sind derzeit 90 Kreisbewohner nachweislich akut mit dem Coronavirus infiziert.Das Corona-Bürgertelefon des Landratsamts ist montags bis freitags von 8 bis 16 Uhr sowie samstags von 11 bis 15 Uhr unter 06261/843333 und 06281/52123333 erreichbar.Rückkehr zum Präsenzunterricht im Kreis MiltenbergMiltenberg. (lra) "Viele Menschen bewegt die Frage, ob nächste Woche in den Schulen die Rückkehr zum Präsenzunterricht mit Abstand, Hygienekonzept und bei Bedarf Wechselunterricht möglich sein wird", sagt der Miltenberger Landrat Jens Marco Scherf. Auf Basis des Infektionsgeschehens am Donnerstag kann er darauf nun eine Antwort geben: Präsenzunterricht ist wieder möglich. Entsprechendes hat das Landratsamt am Freitag für die kommende Schulwoche verfügt. Das Gesundheitsamt hat am Donnerstag 24 Neuinfektionen mit Sars-CoV-2 registriert. 169 Menschen sind aktuell in Überwachung und Isolation, zehn Menschen werden mit einem schweren Krankheitsverlauf mit Covid-19 stationär in einer Klinik behandelt. Die Sieben-Tage-Inzidenz lag am Freitag laut RKI bei 68.Stand Donnerstag sind im Landkreis Miltenberg nun 10.000 Menschen erstgeimpft. "Nächste Woche steigern wir die Tageskapazität auf 600 Impfungen – und wir können noch deutlich mehr, wenn bald noch mehr Impfstoff kommen wird", verspricht der Landrat.Update: Freitag, 12. März 2021, 18 UhrWerte bewegen sich um die 50er-InzidenzNeckar-Odenwald-Kreis. (rüb) Der bange Blick auf die Inzidenzwerte setzt sich fort: Der Landkreis bewegt sich weiterhin im Bereich der wichtigen Schwelle von 50. Am Donnerstag wurden erneut 17 Neuinfektionen vermeldet, so dass der vom Gesundheitsamt errechnete Inzidenzwert zum zweiten Mal hintereinander bei 50,8 lag.Folgen hat dies erst einmal keine, zumal für eine mögliche Rücknahme der seit Montag geltenden Lockerungen nun doch nicht der in Mosbach errechnete Wert ausschlaggebend ist, sondern der des Landesgesundheitsamts. Und der lag am Mittwoch noch unter 50. Sollte sich der Trend der steigenden Zahlen bis Samstag fortsetzen – und diese sich auch in den Berechnungen des Landesgesundheitsamts widerspiegeln –, müssten die Lockerungen am Dienstag rückgängig gemacht werden. Dann dürften die Geschäfte nur nach Termin öffnen. Doch noch ist es nicht so weit.Zu den Abweichungen der Inzidenzwerte zwischen Kreis und Land hat uns das Landratsamt folgende Erklärung zukommen lassen: "Das Landratsamt geht derzeit aufgrund einer Mitteilung des Sozialministeriums davon aus, dass für die Öffnungsschritte die Inzidenzzahlen des Landesgesundheitsamt (LGA) maßgeblich sind. Diese werden immer abends veröffentlicht, während das Landratsamt seine Werte schon am frühen Nachmittag veröffentlicht. Auch deshalb weichen die Werte oftmals voneinander ab."Bei sechs bereits bestätigten Infektionen wurden Mutationen festgestellt. Die Zahl der aktiven Fälle liegt bei 94. Insgesamt haben sich seit Beginn der Pandemie 4412 Kreisbewohner infiziert. 124 Menschen sind in Verbindung mit einer Covid-19-Erkrankung gestorben.Update: Donnerstag, 11. März 2021, 18.30 UhrDie 50 ist wieder überschrittenNeckar-Odenwald-Kreis. (lu) Drei Wochen lang lag die Sieben-Tage-Inzidenz der Corona-Infektionen im Kreis unter 50, seit dem heutigen Mittwoch ist diese kritische Marke wieder überschritten: 50,8 Neuinfektionen innerhalb einer Woche pro 100.000 Einwohner hat das Gesundheitsamt am Mittwoch errechnet. Die maßgeblichen Daten des Landesgesundheitsamts lagen bei Redaktionsschluss dieser Seite noch nicht vor.Bleibt der Inzidenzwert an drei aufeinanderfolgenden Tagen über 50, dürfen die Geschäfte – mit zwei Tagen Vorlaufzeit – nur noch nach Terminvergabe öffnen.Das Landratsamt meldete gestern 17 Neuansteckungen, darunter einen Fall in der Zentralgewerbeschule Buchen. Bei acht bereits bekannten Infektionen wurden Mutationen festgestellt.Die Coronalage im Landkreis entwickelt sich also weiter äußerst dynamisch. Nachdem in den vergangenen beiden Tagen deutlich mehr Neuansteckungen registriert wurden als eine Woche zuvor, gab es am Sonntag und Montag keinen einzigen bestätigten Fall. So bleibt nur zu hoffen, dass die Sieben-Tage-Inzidenz des Neckar-Odenwald-Kreises genauso schnell wieder fällt, wie sie zuletzt gestiegen ist – und der erst seit Montag wieder geöffnete Einzelhandel auch in der kommenden Woche weiter regulär seine Kundschaft empfangen kann.Das Corona-Bürgertelefon ist werktags von 8 bis 16 Uhr sowie samstags von 11 bis 15 Uhr unter Tel. 06281/ 52123333 erreichbar.Anteil der Mutante steigt in MiltenbergMiltenberg. (lra) Der Nachbarkreis Miltenberg hat am Dienstag 26 Neuinfektionen registriert. "Es gibt keine Schwerpunkte bei den Infektionen, aber wie in ganz Deutschland steigt auch bei uns der Anteil der britischen Mutation", teilt Landrat Jens Marco Scherf mit. "Was Hoffnung gibt, sind derzeit Impfungen täglich mit steigender Tendenz, die Impfung nicht-mobiler Menschen zu Hause sowie die Zusage zu deutlich mehr Impfstoff im April und die angekündigte Einbindung der hausärztlichen Praxen."Im bayerischen Nachbarkreis sind derzeit 150 Menschen in Isolation und Überwachung, zusätzlich befinden sich 246 Menschen als Kontaktperson ersten Grades in Quarantäne. Neun Menschen müssen mit einem schweren Krankheitsverlauf mit Covid-19 stationär behandelt werden. Die Sieben-Tage-Inzidenz lag am Mittwochmorgen laut Robert-Koch-Institut bei 66,0. Zwei weitere Corona-Todesfälle im Main-Tauber-KreisMain-Tauber-Kreis. (lra) Das Gesundheitsamt des Main-Tauber-Kreises hat am heutigen Mittwoch zwei weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus bestätigt. Bei den Verstorbenen handelt es sich um zwei Männer im Alter von über 75 bzw. über 80 Jahren. Damit sind im Main-Tauber-Kreis mittlerweile 71 Menschen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie verstorben, davon 51 im Jahr 2021.Zudem wurden am Mittwoch neun neue Fälle einer Coronavirusinfektion bestätigt. Die betroffenen Personen leben im Gebiet der Städte und Gemeinden Freudenberg, Lauda-Königshofen, Tauberbischofsheim, Weikersheim und Wertheim. Die Gesamtzahl der bislang bestätigt infizierten Personen im Landkreis beträgt nun 3339. Mittlerweile sind zehn weitere und damit insgesamt 3161 Personen wieder genesen. Derzeit sind 107 Personen aktiv von einer nachgewiesenen Infektion betroffen.Die Sieben-Tage-Inzidenz lag am Mittwoch bei 69,5. Eine Woche zuvor, am Mittwoch, 3. März, lag der Wert bei 57,4.Update: Mittwoch, 10. März 2021, 18.30 UhrInzidenzwert steigt auf 49,4Neckar-Odenwald-Kreis. (rüb) Mit einem Schlag hat sich der Landkreis wieder der relevanten Inzidenzschwelle von 50 genähert: Zehn Neuinfektionen wurden am Dienstag vermeldet, so dass die Inzidenz von 43,9 auf 49,4 gestiegen ist. Nachdem es zwei Tage lang keine neuen Infektionen gab, zeigt sich, dass es für eine Entwarnung noch viel zu früh ist. Auswirkungen auf die seit Montag geltenden Lockerungen hat die Steigerung zwar noch nicht. Wenn der Inzidenzwert drei Tage in Folge über 50 liegen würde, dürfen die Geschäfte aber – mit zwei Tagen Vorlaufzeit – nicht mehr regulär, sondern nur nach Terminvergabe öffnen. Angesichts des Auf und Abs der letzten Wochen besteht die Hoffnung, dass der Wert nicht weiter steigt.Das Gesundheitsamt erhielt am Dienstag zudem Kenntnis über einen weiteren Todesfall im Landkreis mit Covid-19. So verstarb eine 94-jährige Frau. Die Gesamtzahl der Todesfälle steigt auf 124. Zudem wurden bei zwei bereits bekannten Infektionen Mutationen festgestellt. Nachdem der Kreis der Impfberechtigten in Baden-Württemberg gestern erweitert wurde und nun auch alle Menschen ab 70 Jahren geimpft werden können, ist auch das Kreisimpfzentrum in Mosbach gut auf die erweiterte Gruppe der Impfberechtigten vorbereitet. "Die Verantwortlichen werden das Zentrum in Abhängigkeit des gelieferten Impfstoffs auf einen Zweischichtbetrieb an sieben Tagen in der Woche hochfahren. Und es wird auf jeden Fall eine vergleichsweise große Menge an Terminen zur Verfügung stehen", teilte Pressesprecher Jan Egenberger auf RNZ-Nachfrage mit."Allein in der laufenden Woche werden über das System des Landes noch rund 1700 Termine für die Impfstoffe von Biontech/Pfizer und Astra-Zeneca nach und nach freigeschaltet. Dies geschieht erfahrungsgemäß jeweils um Mitternacht." Hinsichtlich des Impfstoffes bestehe keine Wahlfreiheit.Update: Dienstag, 9. März 2021, 18 UhrDie Impfungen nehmen endlich Fahrt auf Neckar-Odenwald-Kreis. (rüb) Die Coronalage im Kreis bleibt stabil! Während es in anderen Regionen des Landes steigende Zahlen gibt, stagnieren die Neuinfektionen im Landkreis. Zum zweiten Mal in Folge vermeldete das Gesundheitsamt am Montag keine neuen Infektionen. Die Sieben-Tage-Inzidenz – die Zahl der Neuinfektionen in sieben Tagen, hochgerechnet auf 100.000 Einwohner – ist dadurch von 45,3 auf 43,9 gesunken. Die seit Montag geltenden Lockerungen im Neckar-Odenwald-Kreis haben somit weiterhin Bestand.Im Vergleich zur Vorwoche ist die Zahl der Neuinfektionen innerhalb von sieben Tagen minimal von 62 auf 63 gestiegen. Die Sieben-Tage-Inzidenz ist dementsprechend von 43,2 auf 43,9 leicht gestiegen. Sie liegt aber stabil unter dem Schwellenwert von 50. Über der wegweisenden Marke lag der Landkreis zuletzt am 15. Februar – am Rosenmontag (55,0).Bei zwei bereits bekannten Fällen wurden Mutationen festgestellt. Die Zahl der aktiven Fälle ist auf 72 gesunken. Vor einer Woche waren es noch 91. Unverändert ist die Zahl der Todesfälle: 123 Landkreisbewohner sind im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung gestorben. 4368 Landkreisbewohner haben sich seit Beginn der Pandemie mit Sars-CoV-2 infiziert.Blick in die KommunenWie jeden Montag hat das Landratsamt die Infektionszahlen aus den Städten und Gemeinden vermeldet. Die meisten Neuinfektionen gab es in Mosbach (21), Buchen (8) sowie in Neunkirchen und Ravenstein (je 4). Bei den aktiven Fällen steht ebenfalls die Große Kreisstadt an der Spitze der Statistik (18), gefolgt von Buchen, Ravenstein und Walldürn (je 5).ImpfungenAuch im Landkreis nehmen die Impfungen endlich Fahrt auf: 1781 Menschen wurden in der vergangenen Woche geimpft. Diese Zahl teilt sich wie folgt auf: Im Kreisimpfzentrum in Mosbach (KIZ) wurden 1376 Menschen geimpft (insgesamt 4687), das mobile Impfteam des KIZ hat 228 Impfungen vorgenommen (insgesamt 1729) und das mobile Impfteam des zentralen Impfzentrums hat 177 Personen geimpft (insgesamt 2704).In den Pflegeheimen im Kreis wurden inzwischen fast alle Bewohner geimpft. Erfreulich: Der letzte Infektionsausbruch in einem Heim liegt schon länger zurück, was für die Wirksamkeit der Impfung spricht. Insgesamt wurden im Kreis bislang 9120 Erst- und Zweitimpfungen mit Impfstoffen von Biontech/Pfizer und Astra-Zeneca vorgenommen.Aktuell werden in Baden-Württemberg noch Personen der Prioritätsgruppe 1 geimpft. Dazu zählen unter anderem über 80-Jährige sowie Bewohner und Beschäftigte in Heimen. Zudem werden auch Lehrer und Erzieherinnen geimpft, und zwar mit dem Impfstoff von Astra-Zeneca. Die zweite Gruppe, zu der die über 70-Jährigen gehören, soll im April an der Reihe sein.Die Lage in den KlinikenIn den Neckar-Odenwald-Kliniken werden aktuell (Stand: Montagmittag) insgesamt zehn positiv getestete Patienten behandelt (Vorwoche: ebenfalls zehn). Am Standort Buchen werden zwei Patienten mit Positivbefund auf der Isolierstationen medizinisch versorgt. Vier Verdachtsfälle werden derzeit abgeklärt. Am Standort Mosbach werden auf der Isolierstationen sechs und auf der Intensivstation zwei positiv getestete Patienten medizinisch behandelt. Hier ist in einem Fall eine Beatmung notwendig. Zusätzlich läuft an diesem Klinikstandort in drei Fällen eine Verdachtsabklärung.Erfreulich entspannt gestaltet sich die Lage am Krankenhaus in Hardheim: "Wir haben weiterhin keinen Coronafall stationär in Behandlung", erklärte Verwaltungsleiter Lothar Beger auf RNZ-Nachfrage.Die LockerungenWie berichtet, greifen seit Montag weitreichende Lockerungen der Corona-Regeln: Der Einzelhandel hat wieder geöffnet, Museen, Galerien, Gedenkstätten, zoologische und botanische Gärten können auch ohne vorherige Buchung besucht werden, kontaktarmer Sport in kleinen Gruppen von nicht mehr als zehn Personen ist im Freien und auf Außensportanlagen möglich. Musik-, Kunst- und Jugendkunstschulen können Einzelunterricht und Unterricht für Gruppen von bis zu fünf Kindern bis einschließlich 14 Jahre anbieten. Für diese Bereiche gilt die Inzidenzschwelle von 50.Die Lockerungen enden mit zeitlichem Vorlauf von zwei Werktagen, wenn die Sieben-Tage-Inzidenz drei Tage in Folge die Schwelle von 50 überschreitet. Der Neckar-Odenwald-Kreis wird jeweils tagesaktuell auf seiner Webseite informieren, ob die Lockerungen gelten.Auch körpernahe Dienstleistungen wie etwa Kosmetikbehandlungen sind möglich. Hier liegt die Inzidenzgrenze bei 100.Update: Montag, 8. März 2021, 17.30 UhrNeckar-Odenwald-Kreis beschließt weitreichende Lockerungen der Corona-RegelnNeckar-Odenwald-Kreis. (stk/lra) Die einen machen Luftsprünge, die anderen räumten am Sonntag noch Regale ein. Eins haben die Einzelhändler in der Mosbacher Innenstadt gemeinsam: Ab heute dürfen sie ihre Geschäfte wieder öffnen – unter Auflagen und auch ein bisschen unter Vorbehalt. Aber ab heute darf in den Läden der Mosbacher Innenstadt (und anderswo im Landkreis) wieder geshoppt werden.Das Land hat am Sonntag die Corona-Verordnung an die Bund-Länder-Einigung der vergangenen Woche angepasst. Das teilte das Landratsamt Neckar-Odenwald-Kreis mit. Danach sind Öffnungsschritte für Stadt- und Landkreise vorgesehen, die stabil unter bestimmten Inzidenzschwellen liegen. Auf dieser Grundlage hat das Landratsamt unverzüglich die stabile Unterschreitung der Inzidenzschwelle von 50 festgestellt.Deshalb greifen ab dem morgigen Montag, 8. März, gemäß § 20 Abs. 3 Satz 2 der Corona-Verordnung im Neckar-Odenwald-Kreis weitreichende Lockerungen der Corona-Regeln:Einzelhandel, Ladengeschäfte und Märkte können unter geltenden Hygieneauflagen für diesen Bereich wieder komplett öffnen: Maskenpflicht (medizinische oder FFP2-/KN95-/N95-Maske), Begrenzung der Kundenzahl auf einen Kunden pro zehn Quadratmeter (m²) für die ersten 800 Quadratmeter Verkaufsfläche und einem weiteren Kunden für jede weiteren 20 m² Verkaufsfläche.Museen, Galerien, Gedenkstätten, zoologische und botanische Gärten können auch ohne vorherige Buchung besucht werden. Die Kontaktdaten der Besucherinnen und Besucher müssen dokumentiert werden.Kontaktarmer Sport in kleinen Gruppen von nicht mehr als zehn Personen ist im Freien und auf Außensportanlagen möglich.Musik-, Kunst- und Jugendkunstschulen können Einzelunterricht und Unterricht für Gruppen von bis zu fünf Kindern bis einschließlich 14 Jahre anbieten. Dies gilt nicht für Ballett- und Tanzschulen.Im Rahmen des Betriebs sind Beschränkungen aus Gründen des Infektionsschutzes zu beachten, so gilt etwa für den Einzelhandel eine Beschränkung der Kundenzahl nach Fläche (gemäß § 13 Abs. 2 CoronaVO).Die Lockerungen enden mit zeitlichem Vorlauf von zwei Werktagen, wenn die Sieben-Tages-Inzidenz drei Tage in Folge die Schwelle von 50 überschreitet. Der Neckar-Odenwald-Kreis wird jeweils tagesaktuell auf seiner Webseite informieren, ob die Lockerungen gelten.Das Gesundheitsamt appelliert an die Bürgerinnen und Bürger, die bekannten Hygieneregeln bei allen Aktivitäten weiterhin streng zu beachten, um einen Anstieg der Infektionszahlen und damit auch das unweigerliche Zurücknehmen der Lockerungen zu vermeiden."Die Freude ist bei uns ganz klar im Vordergrund", sagte Holger Schwing, Inhaber der beiden gleichnamigen Bekleidungsgeschäfte und Vorsitzender von "Mosbach aktiv". Der hatte in der vergangenen Woche vor allem mit einem Video Aufsehen erregt, in dem er sich über die Schließung des lokalen Einzelhandels ausließ. "Das Video wurde bisher 50 000-mal angesehen", erzählt der Unternehmer. "Es war beeindruckend, welche Reaktionen es gab, damit hatte ich nicht gerechnet", sagt Schwing. Für den heutigen Montag stehen Schwing und seine Mitarbeiter in den Startlöchern. "Die Mitarbeiter sind froh, endlich wieder arbeiten zu dürfen." Natürlich hat der Geschäftsmann großes Interesse daran, dass die Sieben-Tage-Inzidenz auch weiterhin unter 50 bleibt. "Falls nicht, bitte ich aber um Verständnis", sagt Schwing. Wenn die Inzidenz im Landkreis wieder steigt, muss der Einzelhandel wieder schließen. Es darf allerdings Terminshopping angeboten werden (bei einer Inzidenz unter 100). "Termine können natürlich auch sehr kurzfristig vereinbart werden."Holger Schwing rechnet damit, dass einige Kunden zur Wiedereröffnung der Läden in der Innenstadt kommen werden. "Wenn ich den Äußerungen der Menschen Glauben schenken darf, kommen viele. Aber es gibt auch noch Ängste vor einer Infektion.

. "Trotzdem herrscht Maskenpflicht und eine Begrenzung der Kundenzahl", verweist Schwing auf die Corona-Auflagen. Die Mitarbeiter Schwings, die freuen sich wahnsinnig, dass es wieder losgeht. In den sozialen Netzwerken riefen sie am Sonntagabend laut "Hurra". Bei Dienstantritt werden sie es mit Sicherheit ebenfalls tun.Weitere Informationen gibt es auf www.baden-wuerttemberg.de.18 neue Infektionen Neckar-Odenwald-Kreis. (rnz) Die Inzidenz bleibt relativ stabil unter 50: Am Samstag vermeldete das Gesundheitsamt des Neckar-Odenwald-Kreises 18 neue Infektionen mit dem Coronavirus, am Sonntag kam keine weitere Infektion hinzu. Die Sieben-Tages-Inzidenz liegt damit bei 45,3.Mit dem weiterhin stabilen Inzidenzwert unter 50 treten auch einige Lockerungen in Kraft (siehe nebenstehenden Artikel). Bei vier bereits bekannten Fällen handelt es sich um Virusmutationen, welche das sind, gibt das Landratsamt schon seit geraumer Zeit nicht mehr bekannt. 4368 Bewohner des Kreises haben sich seit Beginn der Pandemie nachweislich mit dem Coronavirus infiziert, davon gelten 4128 als nicht mehr infektiös, 123 sind in Zusammenhang mit dem Virus verstorben.Auf den Intensivstationen in den Krankenhäusern im Landkreis (also Neckar-Odenwald-Kliniken und Krankenhaus Hardheim) werden laut Divi-Intensivregister drei Covid-19-Patienten behandelt, zwei von ihnen müssen beatmet werden (Stand: Sonntag, 12.15 Uhr).Update: Sonntag, 7. März 2021, 17.30 UhrEin Todesfall wurde gemeldetNeckar-Odenwald-Kreis. (tra) Das Gesundheitsamt meldete am Freitag einen Todesfall im Zusammenhang mit Covid-19: Im Kreis starb ein 82-jähriger Mann. Die Gesamtzahl der Todesfälle steigt auf 123.Elf neue Infektionen wurden bestätigt. Es sind keine Gemeinschaftseinrichtungen betroffen, bei drei bereits bekannten Infektionen wurden Mutationen festgestellt.Die Inzidenz lag, so das Landratsamt, bei 45,3. Das Landratsamt teilte mit, dass es zu Abweichungen zwischen den von den Gesundheitsämtern herausgegebenen Zahlen und den vom Landesgesundheitsamt (LGA) errechneten Inzidenzen kommen kann. Gründe könnten Verzögerungen bei der Übermittlung sein.Landrat Dr. Achim Brötel äußerte sich zum Stand der Umsetzung möglicher Öffnungsschritte: "Bis jetzt ist uns nur das bekannt, was die Bundeskanzlerin und die Ministerpräsidenten beschlossen haben. Dieses Papier wirft mehr Fragen als Antworten auf. Kreisbezogene Öffnungen mit einem Flickenteppich unterschiedlichster Regelungen tragen nicht zur Klärung bei. Insofern hätten wir uns eine landesweit geltende Regelung gewünscht. Wir sind jedoch darauf vorbereitet, am Wochenende entsprechende Maßnahmen zu treffen."Update: Freitag, 5. März 2021, 17.15 Uhr17 neue Fälle - Betroffene bei der Arbeit infiziert?Neckar-Odenwald-Kreis. (tra) Das Gesundheitsamt meldete am Donnerstag 17 neu nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die Sieben-Tage-Inzidenz stieg auf 48,0. "Es sind mehrere Familien betroffen, die nicht in einem Zusammenhang stehen", erläuterte Pressesprecher Jan Egenberger auf Nachfrage der RNZ. Es könnte, so Egenberger, der Fall sein, dass sich die Betroffenen im beruflichen Kontext infiziert haben. Während in Gemeinschaftseinrichtungen keine neuen Fälle nachgewiesen wurden, stellte das Gesundheitsamt bei zwei bereits bekannten Infektionsfällen Mutationen fest. 4117 der 4339 Personen, bei denen das Virus seit Beginn der Pandemie nachgewiesen wurde, waren am Donnerstag nicht mehr infektiös. Die Zahl der akuten Fälle lag bei 100. Die Zahl der Todesfälle ist nicht gestiegen. Sie lag am Donnerstag weiterhin bei insgesamt 122.Die Inzidenz nähert sich wieder der 50 an. Wird das Folgen haben? "Es gibt keinen Automatismus hin zu Ausgangsbeschränkungen, falls die 50er-Inzidenz wieder überschritten wird. Der entsprechende Erlass des Landes muss voraussichtlich ohnehin der neuen Rechtslage nach den Bund-Länder-Beschlüssen angepasst werden. Sofern die Inzidenz an sieben aufeinanderfolgenden Tagen tatsächlich über 50 liegen sollte, wird das Landratsamt auf dieser Basis die Lage neu beurteilen", so Egenberger.Info: Das Bürgertelefon ist werktags von 8 bis 16 Uhr sowie samstags von 11 bis 15 Uhr unter 0 62 61 / 84 33 33 und 0 62 81 / 52 12 33 33 erreichbar.Update: Donnerstag, 4. März 2021, 18 UhrInzidenz liegt nun bei 44,6 Neckar-Odenwald-Kreis. (lu) Nachdem am Dienstag zwei Neuinfektionen gemeldet worden waren und sich die Sieben-Tage-Inzidenz in Richtung 35er-Marke bewegte, haben 15 am Mittwoch bestätigte Ansteckungen den Wert auf 44,6 schnellen lassen. Gestern wurden keine Infektionen in Gemeinschaftseinrichtungen bekannt, und auch weitere Fälle von mutierten Coronaviren konnten nicht festgestellt werden. Die Zahl der im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung verstorbenen Kreisbewohner ist seit mehr als zwei Wochen unverändert. Damit sind dem Gesundheitsamt 99 akute Coronafälle bekannt.Update: Mittwoch, 3. März 2021, 18.30 UhrInzidenzwert sinkt auf 35,5 - Nur zwei Neuinfektionen Neckar-Odenwald-Kreis. (rüb) Eine erfreuliche Nachricht gab es am Dienstagnachmittag aus dem Landratsamt zu hören: Der Inzidenzwert nähert sich wieder der wichtigen 35er-Marke, die bei künftigen Lockerungen, über die am Mittwoch in Berlin gesprochen wird, wichtig werden könnte. Der Wert sank im Vergleich zum Montag um 7,7 Punkte von 43,2 auf 35,5. Zwei Neuinfektionen wurden gemeldet, nachdem es am Dienstag vor einer Woche noch 13 waren. Bei einer bereits bestätigten Infektion wurde eine Mutation festgestellt.Die Zahl der aktiven Fälle ist auf 89 gesunken. Unverändert ist weiterhin die Zahl der Todesfälle: 122 Landkreisbewohner sind seit dem Beginn der Pandemie im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung gestorben. Insgesamt gibt es jetzt 4307 bestätigte Infektionen im Landkreis. Als nicht mehr infektiös gelten 4096 Menschen.Info: Das Corona-Bürgertelefon des Landratsamts ist werktags von 8 bis 16 Uhr sowie samstags von 11 bis 15 Uhr unter (0 62 61) 84 33 33 und (0 62 81) 52 12 33 33 erreichbar.Update: Dienstag, 2. März 2021, 16.15 UhrDas Auf und Ab setzt sich fortNeckar-Odenwald-Kreis. (rüb) Im Vergleich zur Vorwoche ist die Zahl der Neuinfektionen an den zurückliegenden Tagen von 53 auf 62 gestiegen. Die Sieben-Tage-Inzidenz – die Zahl der Neuinfektionen in sieben Tagen, hochgerechnet auf 100.000 Einwohner – ist dementsprechend von 36,9 auf 43,2 geklettert. Betrachtet man aber die einzelnen Tage der vergangenen Woche, so ist kein linearer Anstieg der Zahlen, sondern ein ständiges Auf und Ab im Bereich von Werten zwischen 34 und 44 feststellbar.Zwei neue Fälle wurden am Montag gemeldet. Zudem wurden bei 14 bereits bestätigten Infektionen Mutationen festgestellt. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung liegt bei 122 – seit 12. Februar ist diese Zahl erfreulicherweise unverändert. 4305 Landkreisbewohner haben sich seit Beginn der Pandemie mit Sars-CoV-2 infiziert. Aktive Fälle gibt es im Kreis aktuell 91.> Blick in die Kommunen: Wie jeden Montag hat das Landratsamt die Infektionszahlen aus den Städten und Gemeinden vermeldet. Die meisten Neuinfektionen gab es in Mosbach (18), Buchen (8) und Walldürn (8). > Impfungen: Im Kreis wurden bislang über 7000 Erst- und Zweitimpfungen vorgenommen. Diese teilen sich wie folgt auf: 3311 im Kreisimpfzentrum in Mosbach (KIZ), 1501 durch das mobile Impfteam des KIZ, 2527 durch das mobile Impfteam des zentralen Impfzentrums.Aktuell steht dem Kreisimpfzentrum Impfstoff von Astra-Zeneca und Biontech zur Verfügung. Für den Biontech-Impfstoff werden im KIZ aufgrund der gelieferten Dosen derzeit wöchentlich bis zu 800 Termine angeboten, bei Astra-Zeneca sind es deutlich mehr. So sind dem KIZ bis Ostern circa 11.000 Impfdosen Astra-Zeneca zugesagt sowie weiterhin wöchentlich bis zu 1100 Impfdosen Biontech. Letztere werden aber auch für das mobile Impfteam genutzt.> Die Lage in den Kliniken: In den Neckar-Odenwald-Kliniken werden aktuell (Stand: Montag) insgesamt zehn positiv getestete Patienten behandelt (Vorwoche: acht). Am Standort Buchen werden derzeit vier Patienten mit Positivbefund auf der Isolierstation medizinisch versorgt. Vier Verdachtsfälle werden derzeit abgeklärt. Am Standort Mosbach werden auf der Isolierstation drei und auf der Intensivstation ebenfalls drei positiv getestete Patienten medizinisch behandelt. In zwei Fällen ist hier eine Beatmung notwendig. Zusätzlich läuft an diesem Klinikstandort in vier Fällen eine Verdachtsabklärung.Erfreulich entspannt gestaltet sich die aktuelle Lage am Krankenhaus in Hardheim: "Wir haben seit über einer Woche keinen Coronafall stationär behandelt", erklärt Verwaltungsleiter Lothar Beger. Vorsorglich werde aber auch weiterhin jede Neuaufnahme im Krankenhaus bis zum Vorliegen eines Testergebnisses isoliert behandelt.Update: Montag, 1. März 2021, 18 UhrInzidenz steigt auf 43,9 - 18 Neuinfektionen gemeldetNeckar-Odenwald-Kreis. (rüb) Die Zahl der Neuinfektionen im Landkreis steigt wieder leicht an: 18 neue Infektionen mit Sars-CoV-2 wurden übers Wochenende gemeldet, 15 am Samstag und drei am Sonntag. Am Wochenende zuvor waren es nur zwölf Neuinfektionen. Die Sieben-Tage-Inzidenz steigt daher von 39,7 auf 43,9. Insgesamt haben sich seit Beginn der Pandemie 4303 Landkreisbewohner infiziert. 122 Menschen sind im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung gestorben.Info: Das Corona-Bürgertelefon des Landratsamts ist werktags von 8 bis 16 Uhr sowie samstags von 11 bis 15 Uhr unter (0 62 61) 84 33 33 und (0 62 81) 52 12 33 33 erreichbar.Update: Sonntag, 28. Februar 2021, 17 UhrNeue Mutante nachgewiesenNeckar-Odenwald-Kreis. (lu) Nachdem die britische Virusvariante längst im Neckar-Odenwald-Kreis angekommen ist, war es nur eine Frage der Zeit, bis hier auch weitere mutierte Formen von Coronaviren auftreten. So teilte das Landratsamt am Freitag mit, dass bei bereits erfassten Infektionen vier Fälle einer im Kreis bisher noch nicht nachgewiesenen Mutante festgestellt wurden.Um welchen Typ es sich dabei genau handelt (um den südafrikanischen oder den brasilianischen), ist noch nicht kannt; die Laboruntersuchungen hierzu dauern an. Für den weiteren Umgang mit den Infizierten spiele der Typ der Virusvariante allerdings auch keine Rolle, erklärte Kreissprecher Jan Egenberger auf RNZ-Nachfrage. Die Maßnahmen – beispielsweise eine verlängerte Quarantäne – seien jeweils identisch und würden stets umgehend veranlasst.Daneben wurden gestern 15 Neuinfektionen mit Sars-CoV-2 gemeldet, darunter ein Fall im evangelischen Kindergarten "Lindenbaum" in Auerbach. Die betroffene Gruppe wurde in Quarantäne geschickt. Da am Freitag letzter Woche acht Fälle weniger als gestern registriert wurden, stieg auch die Sieben-Tage-Inzidenz wieder an. Sie liegt nun bei 39,7.Seit Ausbruch der Pandemie wurden insgesamt 4285 Einwohner des Neckar-Odenwald-Kreises positiv auf das Coronavirus getestet. Davon gelten 4066 als nicht mehr ansteckend, 122 sind verstorben. Somit sind dem Gesundheitsamt aktuell 97 Personen im Kreis bekannt, die akut mit dem Coronavirus infiziert sind.Update: Freitag, 26. Februar 2021, 17.45 UhrInzidenz wieder im grünen Bereich Neckar-Odenwald-Kreis. (RNZ) Allem Anschein nach folgt der Neckar-Odenwald-Kreis doch (noch?) nicht dem Bundestrend der wieder ansteigenden Corona-Infektionsfälle. Nach einem kurzen Auf zum Wochenbeginn zeigt die Inzidenzkurve wieder nach unten. Gestern hat das Gesundheitsamt einen Wert von 34,1 errechnet. Somit liegt der Landkreis erstmals seit über vier Monaten unterhalb der Vorwarnstufe. Zwölf Neuinfektionen hat das Landratsamt am Donnerstag gemeldet. Bei drei bereits bekannten Fällen wurde die britische Virusvariation B.1.1.7 festgestellt. Die jeweiligen Ansteckungsquellen der mit der Mutante Infizierten seien bekannt, teilte die Behörde mit.Von einer steigenden Nachfrage nach Impfterminen mit dem Impfstoff von Astra-Zeneca berichtete Kreissprecher Jan Egenberger gestern im Gespräch mit der RNZ. Einer der beiden Tage, an denen in der kommenden Woche in Mosbach mit Astra-Zeneca geimpft wird, sei schon komplett ausgebucht.Update: Donnerstag, 25. Februar 2021, 17.30 UhrKreisimpfzentrum erweitert Öffnungszeiten für AstraZeneca-ImpfungenMosbach. (RNZ) Nachdem das Kreisimpfzentrum in Mosbach nun mit mehr Impfstoff von AstraZeneca versorgt wurde und das Land ab sofort die Impfberechtigung für Teile der Personengruppe 2 geöffnet hat, hat das Kreisimpfzentrum die Öffnungszeiten entsprechend erweitert und deutlich mehr Termine zur Impfung des Impfstoffs von AstraZeneca zur Verfügung gestellt. Das teilt das Landratsamt mit.Ab Mitte März wird dann das Kreisimpfzentrum an mehreren Tagen künftig einen Zweischichtbetrieb anbieten, sodass an diesen Tagen Impfungen von 7 bis 21 Uhr möglich sind. Die jeweils zur Verfügung stehenden Termine sind wie immer über die landesweite Hotline 116117 oder online unter www.impfterminservice.de zu buchen. Eine vorherige Bekanntgabe der Buchungstermine kann aufgrund der dynamischen Terminlage nicht erfolgen.Welche Personengruppen aktuell zu den Impfberechtigten gehören, erfahren Sie aktuell hier.Auf und ab in der CoronastatistikNachdem die Corona-Infektionszahlen im Landkreis am Montag und Dienstag noch über den eine Woche zuvor gezählten lagen, wurden am Mittwoch wieder deutlich weniger Fälle gemeldet: Lediglich zwei Kreisbewohner bekamen gestern ein positives Testergebnis; am Mittwoch letzter Woche waren es zwölf. Folglich sinkt auch die Sieben-Tage-Inzidenz wieder: Sie liegt nun bei 35,5. Allerdings wurde bei vier weiteren bereits erfassten Fällen die britische Virusvariante nachgewiesen; bei drei davon ist die Infektionsquelle bekannt.Insgesamt haben sich bisher 4258 Kreisbewohner nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. 4052 davon gelten mittlerweile als nicht mehr ansteckend, 122 sind verstorben. Somit sind dem Gesundheitsamt derzeit 84 akut infizierte Personen im Landkreis bekannt. Nachdem das Kreisimpfzentrum in Mosbach nun die nächsten Wochen auskömmlich mit Impfstoff von Astra-Zeneca versorgt wurde und das Land ab sofort die Impfberechtigung für Teile der Personengruppe 2 öffnet, hat das Impfzentrum die Öffnungszeiten entsprechend erweitert und deutlich mehr Termine zur Impfung zur Verfügung gestellt.Ab Mitte März wird das KIZ dann an mehreren Tagen einen Zweischichtbetrieb anbieten, sodass an diesen Tagen Impfungen von 7 bis 21 Uhr möglich sind. Die jeweils zur Verfügung stehenden Termine sind wie immer über die landesweite Hotline 116117 oder online unter www.impfterminservice.de zu buchen.Eine vorherige Bekanntgabe der Buchungstermine erfolge aufgrund der dynamischen Terminlage nicht, teilte das Landratsamt mit.Welche Personengruppen aktuell zu den Impfberechtigten gehören, kann den häufig gestellten Fragen entnommen werden, die das Landratsamt auf www.neckar-odenwald-kreis.de unter "Coronainformationen/Kreisimpfzentrum" veröffentlicht hat.Update: Mittwoch, 24. Februar 2021, 16 UhrInfektionszahlen steigen wiederNeckar-Odenwald-Kreis. (lu) Nach einem deutlichen Rückgang ab Mitte Januar steigen die Corona-Infektionszahlen seit einigen Tagen bundesweit wieder an. Auch im Neckar-Odenwald-Kreis ist ein solcher Anstieg zu beobachten. Am Dienstag meldete das Landratsamt 13 Neuansteckungen, das sind acht mehr als eine Woche zuvor. Folglich ist auch die Sieben-Tage-Inzidenz wieder angestiegen. Der Wert der binnen einer Woche neu gemeldeten Infektionsfälle pro 100 000 Kreiseinwohnern kletterte von Montag auf Dienstag von 36,9 auf 42,5.Von den Neuinfektionen sind nach Mitteilung der Kreisbehörde keine Gemeinschaftseinrichtungen betroffen, und glücklicherweise waren gestern auch keine weiteren Todesfälle im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung zu beklagen. Allerdings wurde bei einem weiteren bereits bekannten Fall die hochansteckende britische Virusmutante B.1.1.7 festgestellt.Lage an den Kliniken entspanntIm Neckar-Odenwald-Kreis wurden bisher insgesamt 4256 Menschen positiv auf Sars-CoV-2 getestet. Davon gelten 4043 als nicht mehr ansteckend, 122 sind verstorben. Somit sind derzeit 91 akute Coronafälle im Landkreis bekannt.In den Belegungszahlen der Neckar-Odenwald-Kliniken schlägt sich der leichte Anstieg der Infektionszahlen derweil noch nicht nieder. Wie der Ärztliche Direktor Priv.-Doz. Dr. Harald Genzwürker im Gespräch mit der RNZ berichtete, sei die Lage in den Krankenhäusern in Mosbach und Buchen relativ entspannt. "Wir haben in allen Bereichen noch Betten frei." An beiden Standorten wird aktuell nur noch eine Isolierstation betrieben; in Spitzenzeiten waren es je bis zu drei.Im Mosbacher Krankenhaus werden – Stand Dienstagnachmittag – zwei positiv auf Sars-CoV-2 Getestete und fünf Verdachtsfälle auf der Isolierstation behandelt, auf der Intensivstation liegen ein Covid-19-Patient, der künstlich beatmet werden muss, sowie ein Verdachtsfall. Am Standort Buchen werden auf der Isolierstation drei Infizierte und fünf Verdachtsfälle medizinisch versorgt; zwei Patienten, bei denen das Testergebnis ebenfalls noch aussteht, liegen auf der Intensivstation.Update: Dienstag, 23. Februar 2021, 18 UhrVerhaltene Reaktion auf Astra-ZenecaNeckar-Odenwald-Kreis. (tra) Im Neckar-Odenwald-Kreis sinkt die Zahl der Corona-Infizierten stetig. Während es am Rosenmontag, 15. Februar, im Landkreis noch 134 akute Fälle gab, waren es am Montag, 22. Februar, nur noch 79. Innerhalb einer Woche konnten somit 55 Menschen ihre Quarantäne beenden. Am Montag meldete das Gesundheitsamt zudem nur drei Neuinfektionen. Positiv ist auch, dass keine Mutationsfälle gemeldet wurden und es in keiner Gemeinschaftseinrichtung zu Infektionen gekommen ist. Auch die Zahl der Todesfälle liegt weiterhin bei insgesamt 122. Seit dem 12. Februar ist kein Landkreisbürger im Zusammenhang mit einer Sars-CoV-2-Infektion verstorben. Von den 4243 Personen, die sich seit Pandemiebeginn infiziert haben, waren 4042 nicht mehr infektiös. Auch die Sieben-Tage-Inzidenz sinkt: Am 15. Februar lag sie noch bei 55 – eine Woche später meldete das Landratsamt eine Inzidenz von 36,9. > Blick in die Kommunen: Wie jeden Montag hat das Landratsamt die Infektionszahlen aus den Städten und Gemeinden vermeldet. Besonders stark sind die Zahlen in Buchen (-16) und Aglasterhausen (-11) gesunken. Ravenstein hat als einzige Kommune einen starken Anstieg (+10) zu verzeichnen. > Impfungen: Im Kreisimpfzentrum können nur auch Termine für eine Impfung mit Astra-Zeneca reserviert werden. Bislang ist die Resonanz jedoch verhalten: Am Wochenende wurden rund 550 Termine freigeschaltet. Davon wurden rund 120 Termine bisher gebucht. Die im Vergleich zum Impfstoff von Biontech/Pfizer geringere Nachfrage führen die Verantwortlichen im Kreisimpfzentrum darauf zurück, dass der Impfstoff von Astra-Zeneca nur für Personen im Alter von 18 bis 64 Jahren zugelassen wurde. Da schon sehr viele Personen dieser Altersgruppe, die der Priorität 1 angehören, geimpft wurden, rechnet man erst mit der jetzt geplanten Freigabe für die Priorität 2 mit einem größeren Andrang. Ebenso wird es eine Rolle spielen, dass der Impfstoff als weniger zuverlässig angesehen wird. Dem tritt die Leiterin des Gesundheitsamts, Dr. Martina Teinert, entschieden entgegen: "Grundsätzliche Bedenken gegenüber dem Impfstoff sind unbegründet, er verhindert zuverlässig schwere Krankheitsverläufe. Wenn ich persönlich an der Reihe bin, lasse ich mich sehr gerne mit dem Präparat von Astra-Zeneca impfen. Der breite Einsatz aller Impfstoffe ist zum jetzigen Zeitpunkt entscheidend für die Eindämmung der Pandemie. Daher hoffe ich, dass sich alle Personen der Priorität 1 unter 65 Jahren, die einen Anspruch auf die Impfung haben, auch mit diesem Impfstoff impfen lassen." Impfberechtigt für den Astra-Zeneca-Impfstoff sind Personen, die in Einrichtungen ältere oder pflegebedürftige Menschen betreuen sowie Beschäftigte der ambulanten Pflegedienste oder Beschäftigte, die im Rahmen ambulanter Pflege Begutachtungs- oder Prüftätigkeiten ausüben. Ebenfalls zur ersten Priorität zählen Personen, die in medizinischen Bereichen mit sehr hohem Expositionsrisiko arbeiten. Weiterhin impfberechtigt sind die in Pflegeeinrichtungen tätigen Haus- und Zahnärzte, Physiotherapeuten, Logopäden, Betreuungsrichter und Berufsbetreuer, Seelsorger, Friseure, Fußpfleger und ehrenamtlichen Helfer. Hier eine Übersicht der bisher vorgenommenen Impfungen (nur im Kreisimpfzentrum und durch das mobile Impfteam): 2175 (im Kreisimpfzentrum in Mosbach), 1226 (durch das mobile Impfteam des KIZ), 2365 (durch das mobile Impfteam des zentralen Impfzentrums). > Die Lage in den Kliniken: Auch in den Krankenhäusern entspannt sich die Lage: "Wir haben weder einen Corona-Patienten noch einen Verdachtsfall", sagt Lothar Beger vom Krankenhaus Hardheim. In den Neckar-Odenwald-Kliniken werden acht positiv getestete Patienten behandelt. Am Standort Buchen werden drei Patienten mit Positivbefund auf der Isolierstation versorgt. Vier Verdachtsfälle werden abgeklärt. Am Standort Mosbach werden auf der Isolierstation vier und auf der Intensivstation ein getesteter Patient behandelt, der beatmet wird. Zusätzlich läuft in fünf Fällen eine Verdachtsabklärung.Update: Montag, 22. Februar 2021, 18.15 UhrFünf weitere Fälle von Mutationen Neckar-Odenwald-Kreis. (lu) Die Coronazahlen im Landkreis bleiben auf einem verhältnismäßig niedrigen Niveau, doch immer wieder werden auch Ansteckungen mit der britischen Virusvariante B.1.1.7 festgestellt. Am Wochenende meldete das Landratsamt zwölf Neuinfektionen mit dem Coronavirus (elf am Samstag, eine am Sonntag). Bei fünf bereits bekannten Fällen wurde die Mutante nachgewiesen.Da die Infektionszahlen im Vergleich zum letzten Wochenende erneut leicht zurückgegangen sind, ist auch die Sieben-Tage-Inzidenz (Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuansteckungen pro 100.000 Einwohner) weiter gesunken. Am Samstag lag sie bei 36,9, am Sonntag bei 35,5. Eine Woche zuvor betrug der Inzidenzwert noch 55,0.Bisher wurden insgesamt 4240 Einwohnerinnen und Einwohner des Neckar-Odenwald-Kreises positiv auf Sars-CoV-2 getestet. Davon galten am Freitag 3986 als nicht mehr ansteckend (an Wochenenden wird diese Zahl nicht gemeldet), 122 sind verstorben.Impfwilligen rät das Landratsamt, sich über die Telefonnummer 116.117 auf die Warteliste setzen zu lassen. Diese wird sukzessive abgearbeitet. Impfberechtigt sind weiterhin nur Angehörige der Personengruppe der ersten Priorität.Update: Sonntag, 21. Februar 2021, 16 UhrZahlen bleiben erfreulich niedrig Neckar-Odenwald-Kreis. (lu) Auch heute gibt es wieder gute Nachrichten zur Coronalage im Neckar-Odenwald-Kreis: Wie bereits in den Tagen zuvor, ist die Sieben-Tage-Inzidenz auch am Freitag weiter gesunken. Das Gesundheitsamt hat einen Wert von 38,3 errechnet. Sieben Neuinfektionen mit dem Coronavirus wurden am Freitag bekannt. Gemeinschaftseinrichtungen sind nicht betroffen, dafür wurde aber bei einem bereits bekannten Fall die britische Virusvariante B.1.1.7 festgestellt.Insgesamt wurden bisher 4228 Einwohner des Landkreises positiv auf Sars-CoV-2 getestet. Davon gelten 3986 als nicht mehr ansteckend, 122 sind verstorben. Nachweislich akut mit dem Virus infiziert sind somit derzeit 120 Kreisbewohner.Update: Freitag, 19. Februar 2021, 18 UhrInzidenzwert sinkt auf 41,8Neckar-Odenwald-Kreis. (tra) Der Wert der Sieben-Tage-Inzidenz ist weiter gesunken und lag am Donnerstag bei 41,8. Wie die RNZ bereits berichtete, ist die nächtliche Ausgangssperre somit aufgehoben.Das Gesundheitsamt meldete am Donnerstag 14 neue Infektionen mit Sars-CoV-2. Unter den Neuinfizierten befinden sich keine Menschen, die in Gemeinschaftseinrichtungen wohnen. Bei einem bereits bekannten Fall wurde die britische Virus-Mutation B.1.1.7. festgestellt.Von den 4221 Personen, die sich im Kreis bislang infiziert haben, waren am Donnerstag 3972 nicht mehr infektiös. Auch die Zahl der im Zusammenhang mit einer Infektion verstorbenen Einwohner des Landkreises liegt unverändert bei insgesamt 122. Somit sind aktuell 127 Bürger akut infiziert.Das Bürgertelefon des Neckar-Odenwald-Kreises wurde zu Beginn der Corona-Pandemie als Service für die Bürger eingerichtet. In Summe haben die geschulten Mitarbeiter seitdem nahezu 13 000 Anrufe angenommen. Da die Anrufe an Sonntagen weniger geworden sind, wurden die Zeiten angepasst: Das Bürgertelefon ist von Montag bis Freitag von 8 bis 16 Uhr unter Tel. 06261/843333 und Tel. 06281/5212 3333 sowie ab dem kommenden Wochenende immer samstags von 11 bis 15 Uhr erreichbar.Update: Donnerstag, 18. Februar 2021, 17.57 UhrAusgangssperre ab Donnerstag aufgehobenNeckar-Odenwald-Kreis. (lu) So richtig einleuchtend erscheint es zwar nicht, warum das Landesgesundheitsamt bei der Berechnung der Sieben-Tage-Inzidenz regelmäßig zu anderen Ergebnissen kommt als die Gesundheitsbehörde des Neckar-Odenwald-Kreises. In diesem Fall dürfen sich aber alle Kreisbewohner, die ihr Haus auch wieder nach 21 Uhr verlassen wollen, darüber freuen. Denn während das hiesige Gesundheitsamt erstmals am Dienstag eine Unterschreitung der "Hotspot-Grenze" von 50 neuen Corona-Infektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche feststellte, tat das LGA dies bereits einen Tag zuvor.Da für die Frage der Anwendung von regionalen Coronabeschränkungen der vom Landesgesundheitsamt errechnete Wert ausschlaggebend ist, laufen die für eine Lockerung notwendigen drei Tage, die der Inzidenzwert in Folge unter 50 liegen muss, im Landkreis bereits in der Nacht zu Donnerstag ab. Am Mittwoch hat das Gesundheitsamt des Kreises eine Sieben-Tage-Inzidenz von 43,2 errechnet, und auch das LGA kam auf einen Wert deutlich unterhalb der kritischen Marke.Folgerichtig hat das Landratsamt seine Allgemeinverfügung zur nächtlichen Ausgangsbeschränkung mit Wirkung vom Donnerstag, 0 Uhr, aufgehoben. Heißt: Ab Donnerstag gibt es – solange die Inzidenz nicht wieder über 50 steigt – keine Ausgangssperre mehr. Sämtliche Ge- und Verbote aus der Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg gelten aber weiterhin.Am Mittwoch sind zwölf neue Sars-CoV-2-Infektionen im Kreis gemeldet worden, darunter auch vier weitere Fälle, die in der Johannes-Diakonie Mosbach auftraten. Bei drei bereits bekannten Infizierten wurde die britische Virusmutante B.1.1.7 nachgewiesen.Update: Mittwoch, 17. Februar 2021, 20.08 UhrInzidenz im Landkreis Miltenberg bei 75,3Walldürn. (lra) "Die Gesamtentwicklung ist derzeit positiv und gut für mögliche Erleichterungen bei Schule und Kindergärten ab kommenden Montag sowie für dringend erhoffte Erleichterungen zum Beispiel für den Einzelhandel oder unseren Alltag", lautet die Bilanz von Miltenbergs Landrat Jens Marco Scherf.Dennoch brauche es weiterhin viel Disziplin und Besonnenheit, um das Coronavirus Sars-CoV-2 im Griff zu halten. Er betont: "Die gesundheitlichen Folgen von Covid-19 können verheerend sein. Am Mittwoch hat wieder ein Mensch den Kampf gegen diese tückische Covid-19-Erkrankung verloren." Es ist das 107. Todesopfer der Pandemie im Landkreis Miltenberg.Aktuell werden 39 Personen aufgrund eines schweren Verlaufs in einer Klinik behandelt – fünf davon intensivpflichtig. 123 Personen im Landkreis Miltenberg gelten als akut infiziert, 216 weitere Menschen befinden sich als Kontaktpersonen ersten Grades in Quarantäne. Die amtliche Sieben-Tage-Inzidenz laut RKI liegt mit 75,3, erstmals seit Oktober 2020 wieder unter 80.Inzidenz liegt im Main-Tauber-Kreis nun bei 40,8Main-Tauber-Kreis. (lra) Im Main-Tauber-Kreis wurden am Mittwoch acht Fälle einer Coronavirusinfektion bestätigt. Es handelt sich in sechs Fällen um Kontaktpersonen zu bereits bekannten Fällen. Sieben der neu Infizierten befinden sich in häuslicher Isolation, eine Person wird stationär behandelt. Die Gesamtzahl der bislang bestätigt infizierten Personen im Landkreis beträgt nun 3109. Der Wert der Sieben-Tage-Inzidenz lag am gestrigen Mittwoch bei 40,8.Update: Mittwoch, 17. Februar 2021, 19.30 UhrInzidenz liegt bei 45,3 – Fünf neue Fälle Neckar-Odenwald-Kreis. (tra) Das Gesundheitsamt des Neckar-Odenwald-Kreises vermeldet am Dienstag, 16. Februar, die Sieben-Tage-Inzidenz von 45,3. Somit wurde ein Meilenstein erreicht: Der Neckar-Odenwald-Kreis wird somit nicht mehr zu den Corona-Hotspots gezählt. Eine Inzidenz von unter 50 wurde mit 48,0 letztmals am 18. Oktober vermeldet. Ab Montag, 19. Oktober, wurde mit 53,4 die Grenze zum Hotspot überschritten.Bislang galt im Landkreis eine nächtliche Ausgangssperre von 21 bis 5 Uhr. Wenn die Inzidenz an drei Tagen in Folge unter 50 liegt, ist diese Ausgangssperre aufzuheben. Jedoch wurde laut der Inzidenzzahlen des Landesgesundheitsamts eine Inzidenz unter 50 bereits am Rosenmontag erreicht. Das Landratsamt nimmt dazu Stellung: "Wie das Landesgesundheitsamt auf seine Werte kommt, ist für uns nicht nachvollziehbar. Die Allgemeinverfügung tritt außer Kraft, sobald die Sieben-Tage-Inzidenz von 50 gemäß dem Lagebericht des Landesgesundheitsamts bezogen auf den Neckar-Odenwald-Kreis an drei aufeinanderfolgenden Tagen unterschritten wurde. Daher gehen wir davon aus, dass die Ausgangsbeschränkung am Mittwochabend letztmalig im Kreis gilt", so Pressesprecher Jan Egenberger.Das Gesundheitsamt meldete am Dienstag fünf neue Infektionen mit Sars-CoV-2. Es sind weder Gemeinschaftseinrichtungen betroffen noch wurden Mutationen entdeckt. Von den 4195 Personen, die sich insgesamt infiziert hatten, waren 3949 nicht mehr infektiös. Die Zahl der Todesfälle lag unverändert bei insgesamt 122.Hoffen auf weitere Erleichterungen im Landkreis MiltenbergMiltenberg. (lra) "In Sachen Pandemie beklagen wir zwei weitere an beziehungsweise mit Covid-19 Verstorbene", verkündete Landrat Jens Marco Scherf am Dienstag. Die Gesamtzahl der Verstorbenen ist damit am Montag auf 106 gestiegen. Das Infektionsgeschehen im Landkreis Miltenberg flacht dagegen kontinuierlich ab. 33 Menschen verließen zum Wochenbeginn die staatlich verordnete Quarantäne nach überstandener Infektion, vier Infektionen wurden neu registriert. Die Anzahl der aktuell Infizierten sinkt damit auf 124 Personen. Die Zahl der Personen, die mit einem schweren Verlauf im Krankenhaus behandelt werden müssen, sinkt ebenso stetig: auf derzeit 40 Menschen.Den amtlichen Inzidenzwert gab das Robert-Koch-Institut am Dienstagmorgen mit 83,9 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern innerhalb von sieben Tagen bekannt. Einen Tag zuvor lag der Wert minimal höher bei 85,4. "Diese Entwicklung kann und möge uns Kraft bei der Pandemiebewältigung geben, damit neben der Aufhebung der Ausgangssperre und weiteren Schritten Richtung Normalität für Schule und Kindergärten hoffentlich ab dem 22. Februar auch für den Einzelhandel und den Sport in den Vereinen Erleichterungen bald durch die Staatsregierung ermöglicht werden", teilte der Landrat mit.Update: Dienstag, 16. Februar 2021, 19.30 UhrIm Landkreis entspannt sich die LageNeckar-Odenwald-Kreis. (tra) Der Neckar-Odenwald-Kreis scheint auf einem guten Weg zu sein: Am Rosenmontag vermeldete das Gesundheitsamt nur eine neue Infektion mit Sars-Cov-2. Am Fastnachtssonntag waren es drei neue Fälle.Auch die Sieben-Tage-Inzidenz ist gefallen: Während sie am Montag vor einer Woche noch bei 69,6 lag, war sie am Rosenmontag auf 55,0 gesunken.Der nachfolgende Überblick zeigt, wie sich der Inzidenzwert seit der Verkündung des "Lockdown light" Ende Oktober entwickelt hat:> 26. Oktober: 70,4> 2. November: 78,0> 9. November: 77,3> 16. November: 75,2> 23. November: 111,5> 30. November: 131,0> 7. Dezember: 167,2> 14. Dezember: 277,1> 21. Dezember: 361,3> 28. Dezember: 226,3> 4. Januar: 171,3> 11. Januar: 184,5> 18. Januar: 169,9> 25. Januar: 150,4> 1. Februar: 91,2> 8. Februar: 69,6> 15. Februar: 55,0Die Zahl der aktiven Corona-Fälle lag am Rosenmontag bei 134. Von den 4190 Landkreisbewohnern, die sich seit Beginn der Pandemie insgesamt infiziert haben, waren am 15. Februar 3934 nicht mehr infektiös. Die Zahl der im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion verstorbenen Einwohner des Neckar-Odenwald-Kreises lag unverändert bei 122. Eine gute Nachricht ist auch, dass es in keiner Gemeinschaftseinrichtung zu Infektionen gekommen ist.Es stellte sich jedoch heraus, dass bei einem bereits bekannten Infektionsfall die britische Virusvariante B.1.1.7 festgestellt wurde.Die Lage in den KlinikenIn den Neckar-Odenwald-Kliniken werden aktuell insgesamt zehn positiv getestete Patienten behandelt (Vorwoche 17). Am Standort Buchen werden vier Patienten mit Positivbefund auf den Isolierstationen medizinisch versorgt. Auf der Intensivstation wird ein Covid-Patient behandelt. Fünf Verdachtsfälle werden derzeit abgeklärt. Am Standort Mosbach werden auf den Isolierstationen drei und auf der Intensivstation zwei positiv getestete Patienten medizinisch behandelt. Hier ist jeweils eine Beatmung notwendig. Zusätzlich läuft an diesem Klinikstandort in sieben Fällen eine Verdachtsabklärung.Blick in die KommunenWie jeden Montag hat das Landratsamt die Infektionszahlen aus den Städten und Gemeinden vermeldet. Bei der Zahl der Neuinfektionen liegt Mosbach (+15) an der Spitze, gefolgt von Buchen (+10), Aglasterhausen (+7) und Schwarzach (+7).ImpfungenFür das Kreisimpfzentrum in Mosbach sind diese Woche weitere 300 Termine buchbar. Die Termine werden ab der Nacht von Dienstag auf Mittwoch nach und nach im Laufe der Woche jeweils immer um 0.00 Uhr freigeschaltet. Die entsprechenden Impftage liegen zwischen dem 10. und dem 13. März. Terminvereinbarungen sind online unter www.impfterminservice.de und unter der Telefonnummer 116117 möglich. Wer bereits auf einer Warteliste steht, wird zurückgerufen und muss sich nicht erneut um einen Termin bemühen. Geimpft werden weiterhin nur Bürger der Priorität 1.Ein weiterer Toter, keine neuen Fälle im Main-Tauber-KreisMain-Tauber-Kreis. (lra) Das Gesundheitsamt hat am gestrigen Montag einen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus bestätigt. Bei dem Verstorbenen handelt es sich um einen Mann im Alter von über 90 Jahren, der in einem Pflegeheim lebte. Weitere Angaben macht das Landratsamt aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes nicht. Damit sind im Main-Tauber-Kreis mittlerweile 61 Menschen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie verstorben, davon 41 im Jahr 2021.Positive Nachrichten gibt es jedoch bezüglich der Neuinfektionen: Hier wurden keine neuen Fälle gemeldet. Derzeit sind 144 Personen aktiv von einer nachgewiesenen Infektion betroffen.Der Wert der Sieben-Tage-Inzidenz lag am Montag bei 47,6. Eine Woche zuvor, am Montag, 8. Februar, lag er bei 64,2.Ausgangssperre im Landkreis Miltenberg könnte auslaufenMiltenberg. (lra) Die Ausgangssperre zwischen 22 und 5 Uhr gilt im Landkreis Miltenberg noch mindestens bis Mittwoch. Frühestens am Donnerstag – das erklärt Landrat Jens Marco Scherf – könnte der Nachbarkreis die Vorgabe des Staatsministeriums für eine Lockerung erfüllen: Dafür muss die Sieben-Tage-Inzidenz am siebten Tag in Folge unter 100 liegen. Erstmals gelang das am Freitag. Die Regelung ist zugleich entscheidend, ob Erleichterungen für Schule und Kindertagesbetreuung möglich sind. Im besten Fall wäre im Nachbarkreis ab Montag, 22. Februar, in den Kindertagesstätten der eingeschränkte Regelbetrieb sowie die nächste Stufe der Rückkehr zum Präsenzunterricht in den Schulen möglich.Update: Montag, 15. Februar 2021, 18 UhrInzidenzwert sinkt auf 55,0Neckar-Odenwald-Kreis. (lu) Die Sieben-Tage-Inzidenz der Corona-Infektionen im Landkreis ist am Wochenende erneut gesunken. Nachdem am Samstag 13 und am Sonntag drei Neuansteckungen gemeldet wurden, liegt der Wert nun bei 55,0 und damit um 6,3 unter der am Freitag errechneten Inzidenz.Zwei der am Samstag nachgewiesenen Infektionen traten in der Johannes-Diakonie Mosbach auf; weitere Fälle von Ansteckungen mit der mutierten britschen Virusvariante B.1.1.7 wurden am Wochenende nicht bekannt.Insgesamt wurden bisher 4189 Kreisbewohner positiv auf Sars-CoV-2 getestet. Davon gelten 3889 als nicht mehr ansteckend, 122 sind verstorben. Nachweislich aktiv mit dem Virus infiziert sind aktuell 178 Menschen im Landkreis.Das Corona-Bürgertelefon des Landratsamts ist werktags von 8 bis 16 Uhr sowie an Wochenenden von 11 bis 15 Uhr unter 06261/84-3333 und 06281/5212-3333 erreichbar.Update: Sonntag, 14. Februar 2021, 18.30 UhrZwölf Infizierte und ein Todesfall Neckar-Odenwald-Kreis. (lu) Licht und Schatten weist die jüngste Corona-Statistik des Neckar-Odenwald-Kreises aus. Die gute Nachricht: Mit zwölf Neuinfizierten wurden am Freitag erneut weniger Fälle gemeldet als eine Woche zuvor (17), womit auch die Sieben-Tage-Inzidenz weiter sinkt. Sie liegt nun bei 61,3.Da sie somit noch über 50 liegt, wird die seitens des Landratsamts verordnete Ausgangsbeschränkung ab 21 Uhr aufrechterhalten.Erneut Virusmutation festgestelltAllerdings wurde bei zwei bereits bekannten Fällen die hochansteckende britische Virusmutation festgestellt. Außerdem hat ein weiterer Covid-19-Patient seine Erkrankung nicht überlebt: Im Buchener Krankenhaus starb ein 84-jähriger Bewohner des Pflegeheims "Im Sonnengarten". Insgesamt wurden bisher 4173 Einwohner des Landkreises positiv auf das Coronavirus getestet. Davon gelten 3889 als nicht mehr ansteckend, 122 sind verstorben. Nachweislich akut infiziert sind aktuell 162 Menschen im Kreis.Landrat: "Es kommt auf uns alle an"Miltenberg. (lra) "Seit einer guten Woche flacht das Infektionsgeschehen kontinuierlich ab", teilt Landrat Jens Marco Scherf mit. Vor rund zwei Wochen hatte der Inzidenzwert im Landkreis Miltenberg noch an der 200er-Grenze gekratzt. Am Donnerstag registrierte das Gesundheitsamt 19 Neuinfektionen, gleichzeitig durften 50 Personen nach überstandener Infektion mit Sars-CoV-2 die staatlich verordnete Quarantäne verlassen. Die Anzahl der aktuell Infizierten sinkt damit auf 206 ab – in der Vorwoche waren es noch 315. Aktuell müssen 42 Menschen wegen eines schweren Krankheitsverlaufs mit Covid-19 behandelt werden. Die positive Entwicklung spiegelt sich auch im Inzidenzwert des Landkreises Miltenberg wider, den das RKI am Freitag mit 94,8 angab. "Das alles bedeutet noch keine Entwarnung, vielmehr sollte es uns jedoch Mut und Zuversicht geben, dass die Maßnahmen zur Kontaktbeschränkung und unser Tun tatsächlich Wirkung zeigen", erklärt Scherf. "Es kommt auf uns alle auch in den nächsten Tagen und Wochen an."Update: Freitag, 12. Februar 2021, 18.11 UhrLandratsamt ordnet neue nächtliche Ausgangsbeschränkung an Neckar-Odenwald-Kreis. (RNZ) Aufgrund der Infektionslage im Neckar-Odenwald-Kreis hat das Landratsamt am Donnerstag eine nächtliche Ausgangsbeschränkung jeweils ab 21 Uhr bis 5 Uhr des Folgetags angeordnet. Damit folgt das Landratsamt einem Erlass des Sozialministeriums. Die landesweiten Ausgangsbeschränkungen der letzten Wochen werden danach durch eine inzidenzbasierte regionale Regelung abgelöst. Die Regelung gilt auch im Rhein-Neckar-Kreis und Mannheim. Die 7-Tages-Inzidenz im Landkreis liegt weiterhin über dem Landesschnitt, außerdem besteht ein diffuses Infektionsgeschehen, wobei auch Mutanten des Virus auftreten. Die Allgemeinverfügung tritt in der Nacht von Donnerstag auf Freitag, 12. Februar um 0 Uhr in Kraft. Die Verfügung ist bis zum 28. Februar befristet. Sie tritt bereits vorher außer Kraft, wenn die 7-Tages-Inzidenz drei Tage in Folge unter 50 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner liegt. Unabhängig von rechtlichen Regelungen bitten Landrat Dr. Achim Brötel und die Leiterin des Gesundheitsamts Dr. Martina Teinert die Bevölkerung darum, dieses Jahr Fastnacht in der Kernfamilie oder in Online-Formaten zu feiern, um eine weitere Verbreitung des Virus und die Gefahr einer Infektion von Risikopatienten zu minimieren.16 Neu-Infektionen und ein Todesfall - Inzidenz im Neckar-Odenwald-Kreis sinkt auf 64,7Neckar-Odenwald-Kreis. (lu) Im Vergleich zu den Infektionszahlen, die noch vor wenigen Wochen zu verzeichnen waren, ist die aktuelle Corona-Entwicklung im Landkreis weiter auf einem erfreulichen Weg: 16 neue Fälle hat das Landratsamt am Donnerstag gemeldet – das sind sieben weniger als eine Woche zuvor. Entsprechend sinkt auch die Sieben-Tage-Inzidenz: 64,7 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner hat das Gesundheitsamt für den Zeitraum vom 5. bis 11. Februar errechnet. Unter den Neuansteckungen sind auch wieder zwei Fälle aus der Johannes-Diakonie Mosbach, aber kein weiterer Fall der britischen Virusmutation B.1.1.7. Allerdings ist erstmals seit über einer Woche wieder ein Todesfall zu beklagen: Im Krankenhaus Hardheim ist ein 88-jähriger Covid-19-Patient gestorben. Seit Ausbruch der Pandemie wurden bisher insgesamt 4161 Einwohner des Landkreises positiv auf Sars-CoV-2 getestet.Vorerst keine Ausgangssperre im Main-Tauber-KreisMain-Tauber-Kreis. (lra) Seit einem Urteil des Verwaltungsgerichtshofs haben es Landkreise zum Teil selbst in der Hand, ob sie mit einer Allgemeinverfügung eine nächtliche Ausgangssperre verhängen. Zumindest der Nachbarkreis verzichtet zunächst auf diese "Ultima Ratio". "Für den Main-Tauber-Kreis hat das Gesundheitsamt nach intensiver Prüfung und Abstimmung mit dem Arbeitsstab Corona entschieden, derzeit noch keine solche Allgemeinverfügung zu erlassen", erklärt Landrat Reinhard Frank. "Diese Einschätzung kann sich bei einer erneuten Zunahme des Infektionsgeschehens aber jeden Tag ändern." Zudem weist er darauf hin, dass sämtliche weiteren Maßnahmen bestehen bleiben – insbesondere die Kontaktbeschränkungen. Im öffentlichen und im privaten Raum darf zu den Mitgliedern des eigenen Haushalts weiterhin maximal eine Person hinzukommen. Das Gesundheitsamt hat am Donnerstag sieben neue Corona-Infektionen registriert, 20 Personen gelten als genesen. In den 42 Tagen seit dem Jahreswechsel sind im Nachbarkreis 38 Menschen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie verstorben.Update: Donnerstag, 11. Februar 2021, 18.30 UhrAusgangssperre hat wohl Bestand – Inzidenz sinkt auf 69,6Neckar-Odenwald-Kreis. (rüb) Die Entwicklung der Infektionszahlen im Landkreis gibt weiter Hoffnung: Die Sieben-Tage-Inzidenz ist am Mittwoch auf 69,6 gesunken. Es gab 15 bestätigte Neuinfektionen, darunter auch ein Fall in der Johannes-Diakonie in Mosbach. Weitere Gemeinschaftseinrichtungen waren nicht betroffen. Fälle von Mutationen wurden nicht vermeldet, ebenfalls keine Todesfälle. Insgesamt haben sich seit Beginn der Pandemie nachweislich 4145 Landkreisbewohner mit Sars-CoV-2 infiziert.Mit Blick auf die Entscheidung des Verwaltungsgerichtshofs zur landesweiten nächtlichen Ausgangsbeschränkung und den heutigen "Schmutzigen Donnerstag" warnt das Gesundheitsamt vor einer zu weitgehenden Interpretation des Urteils. "Die Entscheidung trifft keine Aussage über die Zulässigkeit privater Ansammlungen und Veranstaltungen. Zusammenkünfte im öffentlichen Raum bleiben daher untersagt. Auch ist angesichts der Inzidenzwerte im Kreis zu erwarten, dass eine nächtliche Ausgangsbeschränkung wieder angeordnet wird", erklärt die Leiterin des Gesundheitsamts, Dr. Martina Teinert. Eine entsprechende Änderung der Corona-Verordnung wurde noch am Mittwoch erwartet.Unabhängig von den rechtlichen Regelungen sei es ein Gebot der Vernunft, nicht über Fastnacht eine dritte Welle der Pandemie anzufachen. "Wir bitten die Bevölkerung darum, dieses Jahr die tollen Tage in der Kernfamilie oder in Online-Formaten zu feiern, um eine weitere Verbreitung des Virus und die Gefahr einer Infektion von Risikopatienten zu minimieren", so Dr. Teinert weiter. "Wir wollen sicherlich keine Spielverderber sein und respektieren die Traditionen. Aber gerade die im Landkreis aufgetretenen Corona-Virusmutationen bereiten uns größte Sorge. Weitere Lockerungen und lokale und regionale Öffnungen werden nur dann möglich sein, wenn die Inzidenz weiter sinkt", so die Einschätzung der Gesundheitsamtsleiterin.Main-Tauber-Kreis: "Die Zeichen stehen nicht auf Feiern"Main-Tauber-Kreis. (lra) Im Main-Tauber-Kreis meldete das Gesundheitsamt am Mittwoch 14 neue Fälle einer Coronavirus-Infektion. Es handelt sich in elf Fällen um Kontaktpersonen zu bereits bekannten Fällen. Eine der 14 Personen wird stationär behandelt. Derzeit sind 175 Personen aktiv von einer nachgewiesenen Infektion betroffen. Einer der neuen Infektionsfälle betrifft eine Person, die im Haus am Sonnenberg in Igersheim lebt. Der betreffende Wohnbereich wurde unter Quarantäne gestellt. Bei nachträglichen Typisierungen von Laborproben hat man drei weitere Personen ermittelt, die sich mit der mutierten Variante des Coronavirus aus dem Vereinigten Königreich (B.1.1.7) angesteckt haben. Alle drei neuen Fälle stehen im Zusammenhang mit anderen bekannten Mutationsfällen. Damit wurde bei sieben Fällen im Landkreis eine Virusmutation nachgewiesen. Das Landratsamt weist darauf hin, dass es zu Fastnacht keine Ausnahmen bei den Kontaktbeschränkungen gibt: "Die Zeichen stehen nicht auf Feiern." Die Polizei überwacht auch bis Aschermittwoch die Einhaltung der Corona-Regeln.Infektionsgeschehen beruhigt sich im Landkreis MiltenbergMiltenberg. (lra) "Insgesamt zeigt sich in den vergangenen sieben Tagen eine Beruhigung des Infektionsgeschehens im Landkreis Miltenberg", verkündet Landrat Jens Marco Scherf. Am Dienstag wurden 27 Neuinfektionen registriert, parallel dazu dürfen 35 Menschen nach überstandener Infektion die Quarantäne verlassen. Die Anzahl der aktuell Infizierten beträgt somit 242 – in der Vorwoche waren es exakt 100 mehr. Die Kliniken behandeln derzeit 47 Menschen wegen eines schweren Krankheitsverlaufs mit Covid-19 stationär. Die Anzahl der Verstorbenen ist erneut angestiegen – nun auf 104 Todesfälle. "Es kommt auf alle an, dass das Infektionsgeschehen weiter abflacht", appelliert Scherf an die Bürger, bevor er abschließend das Impfgeschehen streift: "Über 20 000 Menschen aus dem Landkreis Miltenberg sind für die Impfung registriert. Für die allermeisten heißt es wegen der schleppenden Lieferungen an Impfstoff: Geduld haben!" Das barrierefreie Impfzentrum Miltenberg ist am Mittwoch in den Regelbetrieb gegangen. Einer der ersten war der 100-jährige Heinrich Vad aus Obernburg, der unbedingt geimpft werden wollte und den Pieks seelenruhig ertrug. Bis Freitag steht Impfstoff für 240 Impfungen zur Verfügung.Update: Mittwoch, 10. Februar 2021, 18.45 UhrGroße Menge Impfstoff - 800 Termine ab Donnerstag buchbarMosbach. Aufgrund einer angekündigten großen Impfstofflieferung für das Kreisimpfzentrum (KIZ) in Mosbach sind für die nächsten drei Wochen insgesamt rund 800 Termine buchbar. Die Termine werden am Donnerstag, 11. Februar am späten Nachmittag als auch wieder in der Nacht von Donnerstag, 11. Februar auf Freitag, 12. Februar um 0 Uhr freigeschaltet. Die entsprechenden Impftage liegen zwischen dem 17. Februar und dem 5. März. Um die Impftermine zügig abzuwickeln wird das Kreisimpfzentrum ab sofort bis auf Weiteres an vier Tagen pro Woche geöffnet. Die Impfdosen werden dann in der Regel auf vier Impfstraßen parallel verimpft. Terminvereinbarungen sind online unter www.impfterminservice.de und unter der Telefonnummer 116117 möglich. Geimpft werden weiterhin nur Bürgerinnen und Bürger der Priorität 1. Umfassende Informationen zum Thema Impfen und Kreisimpfzentrum stellt der Landkreis auf seiner Website im Rahmen der Corona-Informationen oder unter dem Suchwort "Kreisimpfzentrum" zur Verfügung. Dort ist auch aufgelistet, wer in die Personengruppen mit der höchsten Priorität fällt.Update: Mittwoch, 10. Februar 2021, 11.29 UhrInzidenz steigt leicht auf 72,4Neckar-Odenwald-Kreis. (rüb) 19 Neuinfektionen hat das Landratsamt am Dienstag verkündet. Dadurch steigt der Inzidenzwert wieder leicht auf 72,4 (+2,8). Betroffen ist auch eine Gemeinschaftseinrichtung: In der Johannes-Diakonie in Mosbach gab es zwei neue Fälle. Als akut infiziert gelten aktuell 167 Landkreisbewohner. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung liegt unverändert bei 120. Acht Tage in Folge gab es keine neuen Todesfälle. Ebenfalls erfreulich: Neue Fälle von Mutationen wurden nicht vermeldet.Inzidenz bleibt im Main-Tauber-Kreis auf niedrigem NiveauMain-Tauber-Kreis. (lra) Der Wert der Sieben-Tage-Inzidenz lag am Dienstag im Main-Tauber-Kreis bei 64,2. Eine Woche zuvor, am 2. Februar, lag er bei 66,5. Die Sieben-Tage-Inzidenz beschreibt die Zahl der Neuinfektionen in den vergangenen sieben Tagen je 100 000 Einwohnern, berechnet durch das Gesundheitsamt anhand der tagesaktuellen Fallzahlen. Am Dienstag registrierte das Gesundheitsamt im Nachbarkreis zehn neue Fälle, sieben Personen gelten als genesen.Landkreis Miltenberg meldet zwei Corona-ToteMiltenberg. (lra) Mit zwei weiteren Todesfällen ist die Anzahl der Verstorbenen im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion auf 103 gestiegen. Weiterhin positiv entwickeln sich dagegen die Infektionszahlen. Fünf bestätigten Neuinfektionen am Montag stehen 23 Menschen gegenüber, die nach überstandener Infektion aus der Quarantäne entlassen werden konnten. "Somit ist die Anzahl der aktuell Infizierten mit Sars-CoV-2 auf 251 gesunken", freut sich Landrat Jens Marco Scherf. Vor einer Woche lag diese Zahl noch bei 342. Aktuell müssen 48 Menschen mit einem schweren Krankheitsverlauf mit Covid-19 in einer Klinik behandelt werden.Update: Dienstag, 9. Februar 2021, 16.45 UhrInzidenz sinkt auf 69,6 – Vier weitere Fälle der britischen Mutation (Update)Neckar-Odenwald-Kreis. (rüb) Die erfreuliche Entwicklung der letzten Wochen hat sich fortgesetzt: Die Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis erreichte am Montag mit 69,6 einen neuen Jahres-Tiefstwert. Trotz der guten Zahlen ist weiter Vorsicht angebracht: Das Landratsamt teilte mit, dass bei vier weiteren bereits bekannten Infektionsfällen die britische Mutation des Coronavirus festgestellt wurde.Wie schon am Sonntag wurde auch am Montag lediglich eine nachgewiesene Neuinfektion bekannt. Die Zahl der Landkreisbewohner, die sich seit Beginn der Pandemie vor einem Jahr mit Sars-CoV-2 infiziert haben, ist auf 4111 gestiegen. Die Zahl der aktiven Fälle ist auf 161 gesunken. Vor einer Woche waren es noch 233. Auch die Zahl der Neuinfektionen der letzten sieben Tage geht zurück: Am Montag waren es 100, vor einer Woche 131 und vor zwei Wochen 216.Der nachfolgende Überblick zeigt, wie sich der Inzidenzwert seit der Verkündung des "Lockdown light" Ende Oktober entwickelt hat:26. Oktober: 70,42. November: 78,09. November: 77,316. November: 75,223. November: 111,530. November: 131,07. Dezember: 167,214. Dezember: 277,121. Dezember: 361,328. Dezember: 226,34. Januar: 171,311. Januar: 184,518. Januar: 169,925. Januar: 150,41. Februar: 91,28. Februar: 69,6Die Lage in den KlinikenIn den Neckar-Odenwald-Kliniken werden aktuell 17 positiv getestete Patienten behandelt (Vorwoche: 26). Am Standort Buchen werden sechs Patienten mit Positivbefund auf der Isolierstationen medizinisch versorgt. Auf der Intensivstation wird hingegen derzeit kein Covid-Patient behandelt. Zwei Verdachtsfälle werden derzeit abgeklärt.Am Standort Mosbach werden auf zwei Isolierstationen neun und auf der Intensivstation zwei positiv getestete Patienten medizinisch behandelt. Hier ist jeweils eine Beatmung notwendig. Zusätzlich läuft an diesem Klinikstandort in drei Fällen eine Verdachtsabklärung.Auch im Krankenhaus in Hardheim entspannen sich die Zahlen weiter, wie Verwaltungsleiter Lothar Beger im Gespräch mit der RNZ mitteilte: Aktuell gibt es einen Corona-Patienten auf der Isolierstation, einen Verdachtsfall auf der Isolierstation sowie zwei Verdachtsfälle auf der Intensivüberwachung. Am Samstag fand zudem ein weiterer Impftermin für priorisiertes Krankenhauspersonal statt, so dass inzwischen 50 Mitarbeiter des Krankenhauses, die direkt mit Corona-Patienten zu tun haben, ihre Erstimpfung erhalten haben. "Die Abstimmung mit dem Kreisimpfzentrum klappt hervorragend, und die dortige Organisation wird auch von allen Mitarbeitern gelobt", erklärte Lothar Beger.Blick in die KommunenWie jeden Montag hat das Landratsamt auch diesmal die Infektionszahlen aus den Städten und Gemeinden vermeldet. Bei der Zahl der Neuinfektionen liegt Mosbach (+15) erneut an der Spitze, gefolgt von Buchen, Waldbrunn und Walldürn (jeweils +9). Bei den aktiven Fällen stehen Mosbach (23), Buchen (22) und Aglasterhausen (14) ganz vorne.Über 3000 ImpfungenIm Kreisimpfzentrum (KIZ) in Mosbach wurden bislang 810 Impfungen vorgenommen. Hinzu kommen weitere 666 Impfungen durch das mobile Impfteam des KIZ. Das mobile Impfteam des zentralen Impfzentrums (ZIZ) in Heidelberg hat im Kreis 1773 Impfungen durchgeführt.Virusvariante 
im Main-Tauber-Kreis: 57. Todesfall und vierte Mutation bestätigtMain-Tauber-Kreis. (lra) Der Main-Tauber-Kreis hat am Montag bestätigt, dass sich eine weitere Person mit "B.1.1.7", der mutierten Variante des Coronavirus aus dem Vereinigten Königreich, angesteckt hat. Dies hatte eine nachträgliche Typisierung der Laborprobe gezeigt. Für die infizierte Person und ihre Kontakte gilt damit eine verlängerte Quarantäne. Dieser vierte Fall einer nachgewiesenen Virusmutation im Landkreis stehe nicht im Zusammenhang mit den bisherigen Mutationsfällen im Landkreis, heißt es vonseiten des Landratsamts. Zudem registrierte das Gesundheitsamt am Montag den Todesfall eines Über-80-Jährigen und eine Neuinfektion. Dagegen gelten zehn weitere Personen als genesen. Damit sind im Main-Tauber-Kreis 158 Personen aktiv von einer nachgewiesenen Infektion betroffen – mehr als ein Drittel davon in Igersheim (61). Der Wert der Sieben-Tage-Inzidenz lag am Montag bei 64,2. Eine Woche zuvor, am 1. Februar, lag er bei 66,5. Das Kreisimpfzentrum hat seit dem Impfstart am 22. Januar 1457 Personen geimpft. Nicht enthalten sind die Impfungen des Zentralen Impfzentrums Rot am See.Zahl der Infizierten 
im Landkreis Miltenberg sinkt deutlichMiltenberg. (lra) Den 101. Todesfall eines Corona-Infizierten im Landkreis Miltenberg hat das Gesundheitsamt am Montag gemeldet. 49 weitere Personen liegen derzeit mit einem schweren Verlauf in einem Krankenhaus, sechs davon sind intensivpflichtig. "Wir sind noch nicht am Ende des Weges", kommentiert Landrat Jens Marco Scherf die Corona-Lage im Nachbarkreis. Dennoch kann er in Sachen Neuinfektionen positive Nachrichten verkünden. Den 42 neuen Fällen am Wochenende stehen 78 genesene Corona-Infizierte gegenüber, die Sieben-Tage-Inzidenz sinkt auf 138. Die Anzahl der aktuell Infizierten liegt mit 271 Menschen deutlich niedriger als noch vor einer Woche, als es 342 Personen waren. "Wir sind alle gefordert, unsere Kontakte konsequent zu beschränken", appelliert mit Blick auf die immer noch überdurchschnittlichen Zahlen an die Bürger. "Ein deutlich niedrigeres Infektionsgeschehen ist notwendig gerade auch im Hinblick auf diskutierte und erhoffte Erleichterungen zum Beispiel für Schulen und Kindergärten, den Einzelhandel oder andere Lebensbereiche."Landrat Scherf zufolge haben im Landkreis Miltenberg inzwischen mehr als 3750 Menschen (knapp drei Prozent) ihre Erstimpfung erhalten, etwa die Hälfte davon auch die Zweitimpfung. Fast 20 000 Euro haben sich bereits registriert. "Auch wenn Impfstoff weltweit noch immer Mangelware ist, kommt die Impfkampagne im Landkreis Miltenberg allmählich in Fahrt", freut sich der Landrat. Am Mittwoch soll das Impfzentrum Miltenberg mit dem Regelbetrieb für die Über-80-Jährigen beginnen.Update: Montag, 8. Februar 2021, 18.11 UhrInzidenzwert sinkt auf 70,3Neckar-Odenwald-Kreis. (rüb) Die erfreuliche Entwicklung setzt sich fort: Die Sieben-Tage-Inzidenz – also die Zahl der Neuinfektionen der letzten sieben Tage, hochgerechnet auf 100.000 Einwohner – ist von Freitag auf Sonntag von 76,6 auf 70,3 gesunken. Über das Wochenende wurden nur 25 nachgewiesene Neuinfektionen bekannt, nachdem es am vergangenen Wochenende noch 34 neue Fälle waren. Am Samstag wurden 24 Neuinfektionen vermeldet – vier weniger als noch vor einer Woche. Nur ein neuer Fall wurde dann am Sonntag bekannt gegeben. Am Sonntag vor einer Woche waren es noch sechs. Von den 25 Neuinfektionen sind auch Gemeinschaftseinrichtungen betroffen: Pflegezentrum St. Josef Waldhausen (1) und Schwarzacher Hof der Johannes-Diakonie Mosbach (2). Neue Fälle von Ansteckungen mit einer Mutation wurden nicht bekannt.Insgesamt haben sich seit Beginn der Pandemie nachweislich 4110 Landkreisbewohner mit Sars-CoV infiziert, davon sein 120 Menschen gestorben.Update: Sonntag, 7. Februar 2021, 16.00 UhrInfektionszahlen bleiben stabilNeckar-Odenwald-Kreis. (lu) Zum Ende der Woche bleiben die Corona-Infektionszahlen im Landkreis stabil. 17 Neuansteckungen meldete das Landratsamt am Freitag. Da es eine Woche zuvor drei Fälle mehr gab, geht auch die Sieben-Tage-Inzidenz wieder leicht zurück: Sie lag gestern bei 76,6 (-2,1).Erfreulicherweise wurde unter den neuen Fällen keine weitere Infektion mit der hochansteckenden britischen Virusmutation B.1.1.7 festgestellt, und auch Todesfälle im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung wurden nicht gemeldet.Gute Nachrichten gibt es auch aus dem Pflegezentrum Hüffenhardt: Wie die Betreibergesellschaft Domus Cura mitteilte, ist die dort aufgetretene Infektionswelle überstanden. Die Infektionszahlen bei Bewohnern und Mitarbeitern waren schon letzte Woche auf null gesunken, Anfang dieser Woche hat das Gesundheitsamt nun die Quarantäne der Einrichtung aufgehoben. Damit können auch wieder neue Bewohner aufgenommen werden.Das Gleiche gilt für den Pflegewohnpark Glück im Winkel Neunkirchen, der nach einem Coronafall vorübergehend unter Quarantäne stand. Glücklicherweise blieb es bei einem Einzelfall. Quarantäne und Besuchsverbot sind aufgehoben.Insgesamt wurden bisher 4085 Kreisbewohner positiv auf Sars-CoV-2 getestet. Davon gelten 3767 als nicht mehr ansteckend, 120 sind gestorben. Nachweislich aktiv mit dem Coronavirus infiziert sind derzeit 198 Personen im Landkreis.Update: Freitag, 5. Februar 2021, 17.58 UhrVier weitere Fälle von MutationenNeckar-Odenwald-Kreis. (rüb) Einen leichten Anstieg des Inzidenzwerts von 77,3 auf 78,7 hat das Landratsamt am Donnerstag vermeldet. Grund sind 23 bestätigte Neuinfektionen, nachdem es am Donnerstag vor einer Woche nur 21 waren. Die Gesamtzahl der nachgewiesenen Infektionen mit Sars-CoV-2 im Landkreis ist dadurch auf 4068 gestiegen.Unverändert ist die Zahl der Todesfälle: 120 Kreisbewohner sind bislang im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung gestorben. Die Zahl der infektiösen Personen liegt bei 215. Betroffen sind auch Gemeinschaftseinrichtungen: Pflegeheim "Sonnengarten" in Buchen (1) und Johannes-Diakonie Mosbach (5).Zudem wurden erneut vier Fälle einer Infektion mit der britischen Virusvariante (B.1.1.7.) nachgewiesen, die als leichter übertragbar gilt. "Die notwendigen Maßnahmen zum Umgang mit der Virusmutation wurden veranlasst", teilte das Landratsamt mit.Update: Donnerstag, 4. Februar 2021, 17.29 UhrInzidenz sinkt auf 77,3Neckar-Odenwald-Kreis. (lu) Die Sieben-Tage-Inzidenz der Corona-Infektionen im Landkreis ist am Dienstag deutlich zurückgegangen: Nach 91,9 am Montag errechnete das Gesundheitsamt gestern 77,3 Neuinfektionen binnen einer Woche pro 100.000 Einwohner. Niedriger war die Inzidenz zuletzt mit 71,01 am 17. November. Sieben Wochen nach Beginn des "harten Lockdowns" scheint Grund zur Hoffnung zu bestehen, dass die Maßnahmen so langsam Wirkung zeigen.Am Dienstag wurden gezählt, das ist weniger als die Hälfte des eine Woche zuvor gemeldeten Werts. Unter den Neuansteckungen ist auch ein weiterer Fall in einer Notbetreuungsgruppe des evangelischen Kindergartens Kälbertshausen. Zwölf Kinder und drei Erzieherinnen sind weiterhin in Quarantäne.Neben der niedrigen Inzidenz gibt es noch zwei weitere gute Nachrichten: Infektionen mit der hochansteckenden britischen Virusvariante B.1.1.7 wurden gestern ebenso wenig gemeldet wie weitere Todesfälle im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung.Insgesamt wurden bisher 4045 Einwohnerinnen und Einwohner des Neckar-Odenwald-Kreises positiv auf Sars-CoV-2 getestet. Davon gelten 3710 als nicht mehr ansteckend, 120 sind verstorben. Somit sind aktuell 215 Kreisbewohner bekannt, die das Virus nachweislich in sich tragen.Damit sich die derzeit erfreuliche Entwicklung des Infektionsgeschehens weiter fortsetzt, ist es nach wie vor unbedingt notwendig, die Abstands- und Hygieneregeln – auch im Freien – konsequent einzuhalten, Menschenansammlungen zu meiden, Innenräume regelmäßig zu lüften und, wo geboten, eine OP- oder FFP2-Maske zu tragen.Update: Mittwoch, 3. Februar 2021, 17.43 UhrDie Zahlen bleiben moderatNeckar-Odenwald-Kreis. (lu) Die Zahl der nachgewiesenen Neuinfektionen mit dem Coronavirus im Landkreis bleibt auf einem moderaten Niveau: 15 Fälle hat das Landratsamt am Dienstag gemeldet. Da eine Woche zuvor ein Fall weniger gezählt worden war, steigt die Sieben-Tage-Inzidenz gegenüber dem Vortag leicht an – um 0,7 auf 91,9.Unter den Neuinfizierten ist auch ein Kreisbewohner, bei dem die erstmals in Großbritannien aufgetretene mutierte Virusvariante B.1.1.7 nachgewiesen wurde. Ein Zusammenhang mit dem am Wochenende gemeldeten Fall konnte nach Auskunft des Landratsamts bisher nicht festgestellt werden.Seit Beginn der Pandemie wurden 4026 Einwohner des Neckar-Odenwald-Kreises positiv auf Sars-CoV-2 getestet, davon zwei auf die britische Virusmutation. 3688 galten am Dienstag als nicht mehr ansteckend. Somit sind derzeit 218 aktiv infizierte Personen im Kreis bekannt.Update: Dienstag, 2. Februar 2021, 17.59 UhrInfektionskurve zeigt deutlich nach untenNeckar-Odenwald-Kreis. (rüb) Darauf musste man lange warten: Drei Monate nach Inkrafttreten des "Lockdown light" und gut eineinhalb Monate nach dem Beschluss, die Maßnahmen zu verschärfen, zeigt die Kurve der Neuinfektionen im Landkreis endlich nachdrücklich nach unten. Die Sieben-Tage-Inzidenz war am Donnerstag erstmals seit 19. November unter die 100er-Marke gefallen. Am Montag hat sie mit 91,2 einen neuen Jahres-Tiefstwert erreicht. Die Zahlen geben ebenso wie die Impfungen Hoffnung – auch wenn diese aktuell noch im Schneckentempo vorangehen. Von entscheidender Bedeutung wird es sein, die Ausbreitung der am Sonntag erstmals im Landkreis nachgewiesenen britischen Mutation des Coronavirus zu verhindern. Weitere Fälle der Variante B.1.1.7 wurden am Montag nicht bekannt gegeben.Dafür gibt es zwei weitere Todesfälle im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung: So starben im Standort Buchen der Neckar-Odenwald-Kliniken ein 74-jähriger Bewohner und eine 93-jährige Bewohnerin des Caritas-Pflegezentrums St. Josef in Waldhausen. Die Gesamtzahl der Todesfälle im Kreis steigt somit auf 120.Inzidenzwert sinktAm Montag vermeldete das Gesundheitsamt nur zwei Neuinfektionen mit Sars-CoV-2. Seit Ausbruch der Pandemie haben sich somit 4011 Landkreisbewohner nachweislich infiziert. Die Sieben-Tage-Inzidenz – Anzahl der Neuinfektionen in einer Woche, hochgerechnet auf 100.000 Einwohner – ist auf 91,2 gesunken. Die Zahl der aktiven Fälle ist auf 233 gesunken. Vor einer Woche waren es noch 298. Der Blick auf die Neuinfektionen der letzten sieben Tage: Am Montag waren es 131, vor einer Woche 216 und vor zwei Wochen 244. Der nachfolgende Überblick zeigt, wie sich der Inzidenzwert seit der Verkündung des "Lockdown light" Ende Oktober entwickelt hat:> 26. Oktober: 70,4> 2. November: 78,0> 9. November: 77,3> 16. November: 75,2> 23. November: 111,5> 30. November: 131,0> 7. Dezember: 167,2> 14. Dezember: 277,1> 21. Dezember: 361,3> 28. Dezember: 226,3> 4. Januar: 171,3> 11. Januar: 184,5> 18. Januar: 169,9> 25. Januar: 150,4> 1. Februar: 91,2Die Lage in den KlinikenIn den Neckar-Odenwald-Kliniken werden aktuell (Stand: Montagmittag) insgesamt 26 positiv getestete Patienten behandelt (Vorwoche: 28). Am Standort Buchen werden zwölf Patienten mit Positivbefund auf den zwei Isolierstationen medizinisch versorgt. Auf der Intensivstation wird hingegen aktuell kein Covid-19-Patient behandelt. Fünf Verdachtsfälle werden derzeit abgeklärt.Am Standort Mosbach werden auf zwei Isolierstationen zwölf und auf der Intensivstation zwei positiv getestete Patienten medizinisch behandelt. Hier ist jeweils eine Beatmung notwendig. Zusätzlich läuft an diesem Klinikstandort in zehn Fällen eine Verdachtsabklärung.Auch im Krankenhaus in Hardheim entspannen sich die Zahlen weiter, wie Verwaltungsleiter Lothar Beger im Gespräch mit der RNZ mitteilt: Aktuell gibt es zwei positiv getestete Corona-Patienten auf der Isolierstation sowie einen Verdachtsfall auf der Intensivstation.Blick in die KommunenWie jeden Montag hat das Landratsamt auch diesmal die Infektionszahlen aus den Städten und Gemeinden vermeldet. Bei der Zahl der Neuinfektionen liegt Mosbach (+17) vor Buchen (+15) und Hardheim (+15). Bei den aktiven Fällen steht Buchen an der Spitze (37), gefolgt von Mosbach (28) und Aglasterhausen (22).Weitere 216 Termine für das Kreisimpfzentrum Mosbach buchbarFür das Kreisimpfzentrum in Mosbach stehen diese Woche weitere 216 Termine zur Verfügung. Das teilte Landratsamt des Neckar-Odenwald-Kreises am heutigen Montag mit.So werden in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag, 3./4. Februar, um 0 Uhr für den Impftag Donnerstag, 25. Februar, insgesamt 108 Impftermine freigeschaltet.Ebenso werden in der Nacht von Donnerstag auf Freitag, 4./5. Februar, um 0 Uhr für den Impftag Freitag, 26. Februar weitere 108 Impftermine freigeschaltet.Terminvereinbarungen sind online unter www.impfterminservice.de möglich.Sofern noch Resttermine vorhanden sind, können diese jeweils ab 7 Uhr unter der Telefonnummer 116117 abgerufen werden.Geimpft werden derzeit nur Bürger der Priorität 1. Auf den Zeitpunkt der Freischaltung der Impftermine und die Terminvergabe hat der Landkreis keinen Einfluss.Umfassende Informationen zum Thema Impfen und Kreisimpfzentrum stellt der Landkreis auf seiner Webseite im Rahmen der Corona-Informationen oder unter dem Suchwort "Kreisimpfzentrum" zur Verfügung. Dort ist auch aufgelistet, wer in die Personengruppen mit der höchsten Priorität fällt.Update: Montag, 1. Februar 2021, 18 Uhr>>> Hier geht es zum Corona-Ticker-Archiv <<< var mapElementMobile = document.getElementById('osm-map-mobile'); var mapMobile = L.map(mapElementMobile); L.tileLayer('http://{s}.tile.osm.org/{z}/{x}/{y}.png', { attribution: '© OpenStreetMap contributors' }).addTo(mapMobile); var target = L.latLng(, ); mapMobile.setView(target, 14); L.marker(target).addTo(mapMobile);

Source = Deutsch-Nachrichten.Com

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Berlin Nachrichten Corona-Ticker Neckar-Odenwald: Zahl der Neuinfektionen wieder zweistellig (Update) Deutsch Nachrichten


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