Berlin Nachrichten Explosionen bei Lidl und Wild: Verdächtiger in U-Haft - Rentner schweigt (Update) Deutsch Nachrichten

Deutsch-Nachrichten.Com - Bereits am Freitagabend wurde 66-jähriger Verdächtiger festgenommen. Er sitzt derzeit in Untersuchungshaft und soll sich zu den Tatvorwürfen noch ...

Berlin Nachrichten Explosionen bei Lidl und Wild: Verdächtiger in U-Haft - Rentner schweigt (Update) Deutsch Nachrichten

Deutsch-Nachrichten.Com - Bereits am Freitagabend wurde 66-jähriger Verdächtiger festgenommen. Er sitzt derzeit in Untersuchungshaft und soll sich zu den Tatvorwürfen noch ...

Berlin Nachrichten Explosionen bei Lidl und Wild: Verdächtiger in U-Haft - Rentner schweigt (Update) Deutsch Nachrichten
21 Februar 2021 - 13:45

Aktuelle Nachrichten ! Stuttgart/Heidelberg. (dpa) Aufatmen im Fall einer Serie von explosiven Postsendungen an Unternehmen in Süddeutschland: Ein Rentner aus dem Raum Ulm soll der Absender sein und sitzt in Untersuchungshaft. Die Ermittler gingen nicht davon aus, dass er noch weitere gefährliche Briefe oder Pakete in Umlauf gebracht hat.Doch was könnte den 66-Jährigen dazu bewogen haben, die Lebensmittelfirmen zu attackieren und damit Menschenleben zu gefährden? Darüber herrschte am Wochenende Ungewissheit. Der bislang nicht polizeibekannte Mann habe sich zu den Vorwürfen nicht geäußert, teilten das Landeskriminalamt (LKA) in Stuttgart und die Staatsanwaltschaft Heidelberg mit.Erkenntnisse darüber lagen auch am Sonntag - zwei Tage nach der Festnahme des Mannes - nicht vor. Die Ermittlungen dazu liefen, hieß es beim LKA. Demnach wurden Beweismittel untersucht, die Ermittler sichergestellt hatten.Spezialkräfte hatten den Verdächtigen am Freitagabend an seinem Wohnsitz im Raum Ulm festgenommen - als mutmaßlichen Absender dreier explosiver Postsendungen an Firmen in Baden-Württemberg und Bayern. Dies hatte in den vergangenen Tagen Angst und Besorgnis ausgelöst. Der Mann leistete keinen Widerstand. Insbesondere Ermittlungen zum Versandweg und zur Art der Sprengstoffpakete hätten die Sonderkommission auf seine Spur gebracht, hieß es.Die Serie hatte am Dienstag in der Warenannahme eines Getränkeherstellers in Eppelheim begonnen. Dort wurde ein Mann durch eine Verpuffung verletzt, als er ein Paket annahm. Am Mittwoch kam es beim Öffnen eines Briefes in der Lidl-Zentrale in Neckarsulm zu einer Explosion mit drei Verletzten. Ein drittes verdächtiges Paket, das an den Babynahrungshersteller Hipp adressiert war, wurde in der Nacht zu Donnerstag in einem Paktverteilzentrum beim Flughafen München abgefangen und entschärft.Die drei Sendungen trugen fiktive Absender, waren an einer Postannahmestelle in Ulm abgegeben und vom Dienstleister DHL ausgeliefert worden. Eine Sonderkommission unter Leitung des Landeskriminalamts Baden-Württemberg und die Staatsanwaltschaft Heidelberg hatten die Ermittlungen übernommen. Zwischenzeitlich untersuchten 100 Beamte die Fälle.Unterdessen waren bereits am Freitag alle Verletzten aus dem Krankenhaus entlassen worden. Lidl teilte mit, dass Mitarbeiter, die den Großeinsatz erlebt hätten, medizinisch und psychologisch betreut worden seien.Am Wochenende herrschte erhöhte Alarmbereitschaft wegen möglicher weiterer Postsendungen: Am Samstagmorgen rückte die Polizei zu einem Paketverteilzentrum in Leimen (Rhein-Neckar-Kreis) an, nachdem dort ein verdächtiges Paket mit verfärbter Hülle aufgetaucht war. Am frühen Nachmittag kam dann aber die Entwarnung: "Das Paket wurde von den Spezialisten des Landeskriminalamtes Baden-Württemberg geöffnet.

."Update: Sonntag, 21. Februar 2021, 13.34 UhrWeitere Päckchen-Bomben wurden in Ulm abgegebenVon Julia Giertz und Carsten BlaueHeidelberg/Stuttgart. Die Angriffe mit explosiven Postsendungen auf den Aromenhersteller ADM Wild in Eppelheim und die Hauptzentrale des Discounters Lidl in Neckarsulm gehen wohl ebenso auf das Konto eines Serientäters oder mehrerer wie ein vereitelter Anschlag, der laut den Ermittlungsbehörden gegen das Pfaffenhofener Lebensmittelunternehmen Hipp gerichtet war. Wie das Landeskriminalamt (LKA) und die Staatsanwaltschaft Heidelberg am Freitag mitteilten, weise eine Spur darauf hin, dass alle drei Postsendungen in Ulm gemeinsam auf den Weg gebracht worden waren. Der Anschlag auf Hipp in Pfaffenhofen konnte am Flughafen München vereitelt werden. Bei ADM Wild detonierte ein Päckchen am Dienstag in den Händen eines Mitarbeiters. Bei Lidl in Neckarsulm explodierte die Postsendung beim Öffnen. Es gab drei Verletzte. Fotos: Dorn (1)/dpa"Es ist ein Zusammenhang anzunehmen zwischen diesen drei Päckchen", sagte daher die baden-württembergische Landespolizeipräsidentin Stefanie Hinz am Freitag. Die drei Postsendungen trugen fiktive Absender und waren vom Paket- und Briefexpressdienst DHL angeliefert worden.Die kriminaltechnischen Untersuchungen der Spuren, die an den Tatorten in Eppelheim und Neckarsulm sowie in einem Paketverteilzentrum beim Flughafen München gesichert wurden, seien noch nicht abgeschlossen, hieß es in der Mitteilung weiter. In München war das an Hipp adressierte Paket in der Nacht zum Donnerstag noch rechtzeitig entdeckt und entschärft worden, nachdem klar war, dass die drei Postsendungen gleichzeitig abgegeben worden waren.Die Gefahr von weiteren sprengstoffverdächtigen Postsendungen werde nach derzeitiger Einschätzung als wenig wahrscheinlich erachtet, könne jedoch nicht gänzlich ausgeschlossen werden, hieß es vonseiten des LKA und der Staatsanwaltschaft. Unter deren Federführung arbeitet eine rund 100-köpfige Sonderkommission "unter Hochdruck", wie es hieß – auch um Schlimmeres zu verhindern.Dabei sind viele Fragen offen. Das Motiv des Täters oder der Täter liegt noch völlig im Dunkeln. Ein Bekennerschreiben mit einer Forderung gab es, Stand Freitagmittag, nicht. Es sei aber nicht auszuschließen, dass dies noch komme, nachdem ein gewisser Druck aufgebaut worden sei, hieß es aus Ermittlerkreisen.Die Sonderkommission des LKA, zu der auch Beamte der Polizeipräsidien Heilbronn, Mannheim und Ulm gehören, beschäftigt sich in den Ermittlungen auch mit ähnlich gelagerten Taten, die ein paar Jahre zurückliegen. So ist ein Briefbomben-Erpresser, der die Menschen im Jahr 2017 in der Region Berlin-Brandenburg in Angst und Schrecken versetzte, noch immer auf freiem Fuß.

Source = Deutsch-Nachrichten.Com

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