Berlin Nachrichten Hundeattacke in Neckargemünd: Freispruch für Thomas Ax ist nun rechtskräftig (Update) Deutsch Nachrichten

Deutsch-Nachrichten.Com - Das Landgericht hob das erste Urteil wegen Unterschlagung auf. Staatsanwalt will keine Revision im Prozess um Stadtrat-Kater.

Berlin Nachrichten Hundeattacke in Neckargemünd: Freispruch für Thomas Ax ist nun rechtskräftig (Update) Deutsch Nachrichten

Deutsch-Nachrichten.Com - Das Landgericht hob das erste Urteil wegen Unterschlagung auf. Staatsanwalt will keine Revision im Prozess um Stadtrat-Kater.

Berlin Nachrichten Hundeattacke in Neckargemünd: Freispruch für Thomas Ax ist nun rechtskräftig (Update) Deutsch Nachrichten
04 Juni 2021 - 20:45

Aktuelle Nachrichten ! Neckargemünd/Heidelberg. (cm) Die Akten des Prozesses um das Verschwinden des Katers von Freie-Wähler-Stadtrat Steffen Wachert sind nun nach fast zwei Jahren endgültig geschlossen. Die Heidelberger Staatsanwaltschaft hat die zunächst eingelegte Revision zurückgenommen, wie deren Sprecher Jonathan Waldschmidt auf RNZ-Nachfrage bestätigte. Die Prüfung der Urteilsbegründung habe ergeben, dass ein Aufrechterhalten der Revision nicht gerechtfertigt wäre. "Das Urteil ist damit rechtskräftig", so Waldschmidt.Bekanntlich hatte das Heidelberger Landgericht Mitte April in einem Berufungsprozess den Neckargemünder Anwalt und Investor Thomas Ax freigesprochen, nachdem das Amtsgericht ihn vor knapp einem Jahr noch wegen Unterschlagung zu einer Geldstrafe von 4500 Euro verurteilt hatte. Anlass für den Prozess war eine mutmaßliche Attacke zweier Hunde von Thomas Ax auf Wachert-Kater "Binx" im Juli 2019 in Kleingemünd. Ax nahm den leblosen norwegisch-sibirischen Kater mit – um sich um diesen zu kümmern, wie er stets betonte. Wachert vermutete, dass Ax den Kater "entsorgt" habe. Ax sagte hingegen, dass ihm der Kater plötzlich vom Arm gesprungen sei. Bis heute ist "Binx" wie vom Erdboden verschluckt. Bei einer Revision am Oberlandesgericht wäre das Urteil auf Rechtsfehler geprüft worden und es hätte – anders als bei einer Berufung – keine neue Beweisaufnahme gegeben. Dazu kommt es nun aber nicht mehr.Update: Freitag, 4. Juni 2021, 20.03 UhrFreispruch für Thomas Ax im Kater-FallVon Christoph MollNeckargemünd/Heidelberg. Thomas Ax schloss die Augen, atmete tief durch. Es war 16.15 Uhr, als am gestrigen Montag in Saal sechs des Heidelberger Justizgebäudes nach fast sechsstündiger Verhandlung und einer Stunde Beratung der Kammer das Urteil gesprochen wurde. Freispruch. Das Heidelberger Landgericht hob damit das Amtsgerichts-Urteil aus erster Instanz gegen den Anwalt auf. Im Sommer des vergangenen Jahres war Ax wegen Unterschlagung des Katers von Stadtrat Steffen Wachert verurteilt worden. Nun kamen die Vorsitzende Richterin Kathrin Janicki und zwei Schöffen zu einer anderen Überzeugung. > Der Vorfall: Es ist der 7. Juli 2019, ein Sonntag, gegen 17 Uhr, als in der ruhigen Wohnstraße "Im Franz Vollmer" in Kleingemünd die Nachbarn durch Hundegebell aufgeschreckt werden. Auf einem Grundstück befinden sich zwei freilaufende Hunde von Ax und – leblos unter einem Gebüsch – der norwegisch-sibirische Kater von Wachert. Es liegt die Vermutung nahe, dass die Hunde "Binx" gehetzt haben. Gesehen hat dies aber niemand. Auf der Suche nach seinen Hunden kommt Ax hinzu, leint diese an und nimmt den zumindest äußerlich unverletzten Kater mit – um sich um diesen zu kümmern, wie er sagt. Wachert trifft Ax jedoch auf der Suche nach dem Kater vor dessen Haus in Kleingemünd – zunächst mit voller, dann mit leerer Plastiktüte. Er vermutet, dass Ax den Kater "entsorgt" hat und erstattet Anzeige. Ax betont hingegen, dass ihm der Kater vom Arm gesprungen sei und in den Tüten Akten gewesen seien. Bis heute ist "Binx" wie vom Erdboden verschluckt. Anwalt und Investor Thomas Ax (links) und Stadtrat Steffen Wachert. Fotos: Alex/Moll> Die Kontrahenten: Thomas Ax, 52, und Steffen Wachert, 48, sind in Neckargemünd keine Unbekannten. Ax ist Rechtsanwalt, Geschäftsführer des "Familientherapeutischen Zentrums" in Neckargemünd, Investor und Eigentümer von 24 Grundstücken, wie es gestern vor Gericht hieß. Er gründete die Stadt-kritische Initiative "Neckargemünd im Aufbruch" und möchte bei der Bürgermeisterwahl 2024 antreten. Steffen Wachert ist IT-Unternehmer und sitzt für die Freien Wähler im Gemeinderat. Deren Vorsitz hat er im vergangenen Jahr von Bürgermeister Frank Volk übernommen.

.000 Euro erwirkt. Weil Ax diesen nicht akzeptierte, kam es im vergangenen Juli zur Verhandlung am Heidelberger Amtsgericht. Diese endete mit einer Verurteilung zu einer Geldstrafe von 4500 Euro. Ax habe mit der Unterschlagung Schadensersatzansprüche abwenden wollen, hieß es.> Die Berufung: Sowohl die Staatsanwaltschaft als auch Ax akzeptierten das Urteil nicht. Nun kam es zur erneuten Verhandlung – aus Rechtsgründen aber ging es um eine Sachbeschädigung und nicht mehr um eine Unterschlagung, da es an einem Vorteil durch die mögliche "Zueignung" des Katers fehle.> Die Zeugen: Nachbarn berichteten nun erneut von dem Gebell und beschrieben, wie Ax mit den Hunden an der Leine und dem leblosen Kater unterm Arm davongeradelt sei. Auch die Befragung von Wachert brachte kaum neue Erkenntnisse. Interessant wurde es bei einer Zeugin, die gesehen haben wollte, wie Ax mit dem Kater ins Haus ging. Sie verstrickte sich aber in Widersprüche. Ax-Anwalt Edgar Gärtner bezweifelte, dass sie überhaupt den Hauseingang von ihrem Balkon aus sehen konnte. Eine Tochter von Ax sagte unter Tränen aus, dass die Familie viele Beschimpfungen ertragen müsse. Ihr Vater sei "der liebste Mensch", den sie kenne und habe sicher keine Kater entsorgt. > Die Plädoyers: Staatsanwalt Waldschmidt sah die Anklage bestätigt und forderte erneut eine Geldstrafe von 20.000 Euro. Ax-Verteidiger Gärtner hingegen betonte, dass die einzige Zeugin, die die Aussage seines Mandanten widerlegt habe, nun keine Rolle mehr spiele. Er kündigte eine Strafanzeige wegen Falschaussage gegen sie an. Und selbst wenn der Kater tot gewesen wäre, handele es sich nicht um eine Sachbeschädigung. Denn eine Bestattung wäre ein "bestimmungsgemäßer Gebrauch" gewesen. > Das Urteil: Ax sei nach dem Grundsatz "im Zweifel für den Angeklagten" freizusprechen, so Richterin Janicki. "Denn was tatsächlich geschah, hat keiner beobachtet." Es könne durchaus sein, dass der Kater nur unter Schock stand und vom Arm gesprungen sei. Das Wegbringen eines möglicherweise toten Katers stelle zudem keine Straftat dar. Auch die Tötung des Katers sei nicht nachgewiesen. Die Staatsanwaltschaft will nun eine Revision am Oberlandesgericht prüfen. var mapElementMobile = document.getElementById('osm-map-mobile'); var mapMobile = L.map(mapElementMobile); L.tileLayer('http://{s}.tile.osm.org/{z}/{x}/{y}.png', { attribution: '© OpenStreetMap contributors' }).addTo(mapMobile); var target = L.latLng(, ); mapMobile.setView(target, 14); L.marker(target).addTo(mapMobile);

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