Berlin Nachrichten Normannia-Affäre: Abschluss der Ermittlungen erst im März (Update) Deutsch Nachrichten

Deutsch-Nachrichten.Com - Die neuesten Entwicklungen zur Affäre um die Heidelberger Burschaft Normannia.

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22 Februar 2021 - 16:00

Aktuelle Nachrichten ! Heidelberg. (dpa/lsw) Im Fall eines möglichen antisemitischen Angriffs auf einen Studenten bei der Heidelberger Verbindung Normannia verzögert sich der Abschluss der Ermittlungen abermals. Wie ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Heidelberg am Montag der Deutschen Presse-Agentur sagte, steht Ende der Woche noch die Vernehmung eines männlichen Zeugen an. "Daher dürfte es Mitte März werden, bis die Ermittlungen abgeschlossen sind", fügte er hinzu. Ermittelt wird insgesamt gegen neun Männer und eine Frau. Ende August 2020 hatte ein damals 25 Jahre alter Mann eine Party mit etwa 30 Feiernden im Haus der Normannia besucht. Dort soll er malträtiert worden sein. Er sei mit Gürteln geschlagen, mit Münzen beworfen und antisemitisch beleidigt worden, so die Staatsanwaltschaft. Das Mitglied der Alten Leipziger Landsmannschaft Afrania in Heidelberg hatte den Angaben der Anklagebehörde zufolge zuvor berichtet, er habe jüdische Vorfahren. Nach seiner Misshandlung hatte er Anzeige erstattet. Ursprünglich sollten die Ermittlungen Ende Januar abgeschlossen sein.Wegen neuer Stellungnahmen einiger Verteidiger der zehn Beschuldigten mussten aber weitere Zeugen gehört werden. Später hieß es, womöglich werde Ende Februar entschieden, ob sich der Verdacht der gefährlichen Körperverletzung erhärte und Anklage gegen die neun Männer und eine Frau erhoben werde.Update: Montag, 22. Februar 2021, 15.55 UhrNach Hitlergruß-Foto Klage von Ex-MVV-Geschäftsführer zurückgezogen Heidelberg. (shy) Anfang Oktober hatte der Mannheimer Energieversorger MVV Energie AG den bisherigen Geschäftsführer eines Tochterunternehmens entlassen. Grund war ein Foto, das ihn neben einem anderen Mann zeigte, welcher im Haus der Burschenschaft Normannia die Hand zum Hitlergruß erhebt. Der Ex-Geschäftsführer hatte gegen die Kündigung allerdings geklagt.Wie das Arbeitsgericht Mannheim nun mitteilte, hat er die Klage aber inzwischen zurückgenommen. Das Verfahren ist damit erledigt. Offen ist nach wie vor, wann die Staatsanwaltschaft Heidelberg ihre Ermittlungen in Sachen Normannia abschließt. Die Burschenschaft war Anfang September 2020 in den Blick der Öffentlichkeit gerückt, nachdem ein mutmaßlicher antisemitischer Übergriff öffentlich geworden war. Polizei und Staatsanwaltschaft ermitteln gegen mehrere Personen.Update: Donnerstag, 28. Januar 2021, 20.15 UhrAbschluss der Ermittlungen im Fall Normannia erst im FebruarHeidelberg. (dpa) Im Fall eines möglichen antisemitischen Angriffs auf einen Studenten bei der Heidelberger Verbindung Normannia verzögert sich der eigentlich für Ende Januar anvisierte Abschluss der Ermittlungen. Wegen neuer Stellungnahmen einiger Verteidiger der zehn Beschuldigten würden die Untersuchungen frühestens Mitte Februar beendet, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Heidelberg der Deutschen Presse-Agentur. Es müssten noch Zeugen gehört werden. Erst dann wird entschieden, ob sich der Verdacht der gefährlichen Körperverletzung erhärtet und Anklage gegen die neun Männer und eine Frau erhoben wird.Ende August 2020 hatte ein damals 25-Jähriger als Gast eine Party mit etwa 30 Feiernden im Haus der Normannia besucht. Dort soll er malträtiert worden sein. Er sei mit Gürteln geschlagen, mit Münzen beworfen und antisemitisch beleidigt worden, so die Staatsanwaltschaft Heidelberg. Das Mitglied der Alten Leipziger Landsmannschaft Afrania in Heidelberg hatte den Angaben der Anklagebehörde zufolge zuvor berichtet, er habe jüdische Vorfahren. Nach seiner Misshandlung hatte er Anzeige erstattet.Neben Mitgliedern der Normannia sind unter den zehn Verdächtigten auch die Burschenschaften Ghibellinia zu Prag (Saarbrücken), Germania (Köln) und Asciburgia (Mainz) vertreten. Aus der letztgenannten Verbindung stammt die einzige weibliche Beschuldigte.Die Alten Herren der Normannia hatten sich im Blick auf den Fall von Antisemitismus distanziert. Die Studentengruppe, in der der Übergriff stattgefunden haben soll, wurde aufgelöst. Das Geschehen hatte Erschütterung in der Öffentlichkeit und eine Diskussion über Judenfeindlichkeit und rechtsextremes Gedankengut in Burschenschaften ausgelöst.Update: Mittwoch, 20.

.35 UhrFalsche Mails stiften Verwirrung Heidelberg. (shy) Eigentlich wollte sich die Burschenschaft Normannia im Rahmen eines Konvents neu sortieren – der fand aber nicht statt. Da der Vorsitzende der Alten Herren, Gunnar Heydrich, zurückgetreten ist, ist die Normannia quasi führungslos. Eine E-Mail, die angeblich aus den Kreisen der Alten Herren versendet wurde, behauptet nun allerdings etwas anderes. Demnach sei Thomas Mayer-Steudte neuer kommissarischer Vorsitzender. Man könne ihn über die AfD Krefeld kontaktieren, heißt es in der Mail weiter. Kurios: Mayer-Steudte widerspricht der Aussage. "Das stimmt nicht und ich bin auch nicht berechtigt, für die Normannia zu sprechen", sagt er auf RNZ-Nachfrage am Telefon.Der Absender der E-Mail nutzt eine Protonmail-Adresse – dabei handelt es sich um einen E-Mail-Dienst, der die Nachrichten der Nutzer verschlüsselt. Laut Mayer-Steudte sei nicht bekannt, wer die Mails verschickt. Es ist nicht die erste E-Mail von diesem Absender, die die RNZ erreicht hat. Unter keiner der E-Mails stand ein Name. Rückfragen nach einem konkreten Ansprechpartner blieben unbeantwortet.Update: Montag, 9. November 2020, 20.33 UhrDoch keine neue Aktivitas bei der NormanniaHeidelberg. (RNZ) Die Burschenschaft Normannia will nach eigener Aussage erst einmal keine neuen aktiven Mitglieder in ihr Haus am Schloss einziehen lassen. Das teilte die Altherrenschaft mit und reagierte damit auf einen RNZ-Bericht von Montag. "Stattdessen beabsichtigt die Altherrenschaft, alles in die Wege zu leiten, um die Zimmer auch zukünftig der allgemeinen Studentenschaft einschließlich der an der Ruperto Carola immatrikulierten ausländischen Studenten als Wohnraum zur Verfügung zu stellen", heißt es in der Mail.Zudem betont die Altherrenschaft, dass sie bei ihrem Treffen keine Alten Herren "ausgeschlossen" habe, wie die RNZ vermutet hatte. Dass es jedoch Streit unter den Alten Herren gab, bestätigt die Altherrenschaft: "Richtig ist (...), dass die Trennung insofern stattgefunden hat, als Herr Markus P. im Zuge einer Diskussion in der Altherrenschaft seinen Austritt erklärt hat. Herr Christian Schaar ist ausgetreten, nachdem gegen ihn verbindungsintern heftige Vorwürfe erhoben wurden."Update: Montag, 26. Oktober 2020, 20.15 UhrDie Heidelberger Burschenschaft Normannia versucht den NeustartHeidelberg. (dns) Nach dem antisemitischen Übergriff im Haus der Burschenschaft Normannia hat deren Altherrenschaft ihr einen Neustart verordnet. In einer knappen Pressemitteilung teilte sie am Sonntag mit, dass sie sich für die Zukunft neue Leitlinien gebe. Dabei dürfte es sich um die "tiefgreifenden Einschnitte" handeln, die der Vorsitzende Gunnar Heydrich gegenüber der RNZ angekündigt hatte. Screenshot der Normannia-Homepage mit den beschlossenen neuen Leitlinien. (Aufgerufen am 26. Oktober 2020)Sechs Leitlinien haben die Alten Herren beschlossen. Neben dem Bekenntnis zu einer "Synthese aus traditionellen und burschenschaftlichen Werten und Anforderungen einer modernen bürgerlichen Leistungsgesellschaft" schreiben sie unter anderem: "Die Mitglieder (...) setzen sich aktiv für den freiheitlich demokratischen Rechtsstaat ein." Vor allem betonen sie jedoch, die Mitglieder seien sich "der Verbrechen des Nationalsozialismus bewusst und bekennen sich zu der daraus resultierenden besonderen Verantwortung Deutschlands für die Opfer des Nationalsozialismus".

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