Deutsch Nachrichten Astrazeneca: EMA rudert rudert zurück - Zusammenhang mit Thrombose-Fällen doch noch nicht sicher Aktuelle Nachrichten

Deutsch-Nachrichten.Com - Am Dienstag bestätigte ein Vertreter der EMA einen Zusammenhang zwischen dem Wirkstoff und den schweren Thrombose-Fällen, doch nun rudert die EMA zurück.

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Deutsch-Nachrichten.Com - Am Dienstag bestätigte ein Vertreter der EMA einen Zusammenhang zwischen dem Wirkstoff und den schweren Thrombose-Fällen, doch nun rudert die EMA zurück.

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06 April 2021 - 15:45

Aktuelle Nachrichten ! Am Dienstag bestätigte ein Vertreter der EMA einen Zusammenhang zwischen dem Wirkstoff und den schweren Thrombose-Fällen, doch nun rudert die EMA zurück. Update vom 6. April, 15.20 Uhr: Nach Äußerungen eines EMA-Verantwortlichen über einen Zusammenhang zwischen der Corona-Impfung mit dem Astrazeneca-Vakzin und dem vereinzelten Auftreten von Blutgerinnseln hat die EU-Arzneimittelbehörde klar gestellt, dass sie in der Sache noch keine Entscheidung getroffen hat. Der EMA-Ausschuss für Medikamentensicherheit habe „noch keine Schlussfolgerung gezogen und die Prüfung läuft derzeit weiter“, teilte die EU-Behörde der Nachrichtenagentur AFP am Dienstag mit. Eine Entscheidung werde voraussichtlich am Mittwoch oder Donnerstag bekanntgegeben. Der Chef der EMA-Impfabteilung, Marco Cavaleri, hatte in einem am Dienstag veröffentlichten Interview mit der italienischen Zeitung „Il Messagero“ eine Verbindung zwischen der Astrazeneca-Impfung und dem vereinzelten Auftreten gefährlicher Blutgerinnsel insbesondere bei jüngeren Geimpften hergestellt. „Meiner Meinung nach können wir mittlerweile sagen, dass es klar ist, dass es einen Zusammenhang mit dem Impfstoff gibt“, sagte er. Zudem legte er nahe, dass die EMA den Zusammenhang bereits „in den nächsten Stunden“ offiziell feststellen werde.Wie das Astrazeneca-Vakzin Blutgerinnsel bei Geimpften auslöst, ist nach Cavaleris Angaben jedoch noch nicht klar. Die EMA hatte für Dienstag bis Freitag diese Woche eine Prüfung des Astrazeneca-Impfstoffs angesetzt. „Es ist klar“: Impf-Chef der EMA bestätigt Verbindung zwischen Thrombose-Fällen und Astrazeneca-ImpfstoffUrsprungsmeldung vom 6.

. Nachdem Forscher bereits erklärt hatten, einen Zusammenhang zwischen der Astrazeneca-Impfung und den schweren Thrombose-Fällen nachweisen zu können, bestätigt nun auch ein Vertreter der EU-Behörde EMA: es gibt einen Zusammenhang. Astrazeneca-Impfung: Zusammenhang zwischen Impfstoff und Thrombose-Fällen bestätigtDie genaue Ursache für die schweren Nebenwirkungen sei jedoch noch nicht geklärt, sagte er. Bei den schweren Thrombosen handele es sich um sehr seltene Hirnvenenthrombosen und Sinusvenenthrombosen, also Blutgerinnseln im Gehirn. Diese würden den Blutfluss im Gehirn stören. Der Chef der EMA-Impfabteilung, Marco Cavaleri, erklärte im Gespräch mit der italienischen Zeitung Il Messaggero: „Wir können mittlerweile sagen, dass es klar ist, dass es einen Zusammenhang mit dem Impfstoff gibt.“Astrazeneca-Impfstoff: Mittel soll nur noch für Menschen über 60 verwendet werdenBund und Länder waren Ende März einer Empfehlung der Stiko gefolgt, das Astrazeneca-Mittel in der Regel nur noch für Menschen über 60 einzusetzen. Bei 2,7 Millionen verabreichten Astrazeneca-Dosen waren 31 Verdachtsfälle einer sogenannten Hirnvenenthrombose gemeldet worden. Davon verliefen neun Fälle tödlich. Experten vermuten, dass das ohnehin sehr geringe Risiko nur junge Menschen betrifft.Eine 32-Jährige war Anfang März nach einer Impfung mit dem Vakzin verstorben, ihre Mutter prangert nun eine Lauterbach-Aussage an. Ein Zusammenhang zwischen der Impfung und dem Todesfall konnte bislang nicht bestätigt werden. Rubriklistenbild: © Nicolas Armer/dpa

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