Deutsch Nachrichten Corona in Bayern: Hinweis an Söder! Münchner Infektiologe fürchtet wieder tausend Tote täglich Aktuelle Nachrichten

Deutsch-Nachrichten.Com - Hubert Aiwanger fordert Lockerungen der Corona-Maßnahmen, auch Markus Söder erwägt eine Lockerung der Kontaktbeschränkungen. Ein Münchner Infektiologe warnt jedoch.

Deutsch Nachrichten Corona in Bayern: Hinweis an Söder! Münchner Infektiologe fürchtet wieder tausend Tote täglich Aktuelle Nachrichten

Deutsch-Nachrichten.Com - Hubert Aiwanger fordert Lockerungen der Corona-Maßnahmen, auch Markus Söder erwägt eine Lockerung der Kontaktbeschränkungen. Ein Münchner Infektiologe warnt jedoch.

Deutsch Nachrichten  Corona in Bayern: Hinweis an Söder! Münchner Infektiologe fürchtet wieder tausend Tote täglich Aktuelle Nachrichten
18 Februar 2021 - 22:00

Aktuelle Nachrichten ! Markus Söder lehnt die Impfung von Profisportlern derzeit ab - wegen Impfstoffmangel. Dieser sei zu spät, zu wenig und geizig bestellt worden. Markus Söder stellt eine Lockerung bei Kontakten in Aussicht (Update vom 17. Februar, 12.38 Uhr), Hubert Aiwanger geht noch einen Schritt weiter (siehe 12.11 Uhr).Der Münchner Infektiologe Clemens Wendtner erklärt, warum jetzt trotz sinkender Zahlen nicht der Zeitpunkt für Lockerungen sei (Update vom 18. Februar, 10.37 Uhr).Söder sieht keinen Grund Profisportler bevorzugt zu impfen (Update vom 18. Februar, 15.28 Uhr).Dieser News-Ticker wird regelmäßig aktualisiert. Update vom 18. Februar, 15.28 Uhr: Söder lehnt eine Impfung von Profisportlern aufgrund des Mangels an Impfstoffen derzeit ab. Wenn genügend Impfstoff da sei, könne man über alles reden, sagte der CSU-Politiker am Donnerstag in der Sendung „Matchball Becker“ im Fernsehsender Eurosport. Im Moment sei es einfach wichtig, „dass die, die sterben können, wirklich hoch gefährdet sind, die müssen geimpft werden. Und deswegen sind Sportler nicht die erste Priorität“, sagte Söder in dem Interview. Söder zur Corona-Impfung: „Impfstoff zu spät, zu wenig und geizig bestellt“ Erste Priorität sei dann lieber, dass die Sportler sich an die Regeln hielten. Und mit Blick auf die Australian Open im Tennis sagte er: „Weil, dass es funktionieren kann, sieht man ja.“ Den Mangel an Impfstoffen erklärte er damit, dass „nicht optimal im Impfstoffmanagement gearbeitet wurde“. Man habe „zu spät, zu wenig und ehrlicherweise glaube ich auch ein bisschen geizig bestellt“. Söder sprach sich dafür aus, dass Profisport unter bestimmten Voraussetzungen auch zu Zeiten der Pandemie weiter stattfinden soll. Es gebe die Diskussion, ob Profis ihren Sport überhaupt ausüben sollten. „Wenn sie es vernünftig machen und sich an die Regeln halten: Ja. Wenn es Beruf ist und man sich an die Regeln hält“, sagte der Ministerpräsident.Corona: Münchner Infektionloge warnt vor MutationenUpdate vom 18. Februar, 10.37 Uhr: Der Münchner Infektiologe Clemens Wendtner warnt trotz sinkender Inzidenzen vor einer Gefahr durch die Corona-Mutationen. „Wir müssen jetzt das Infektionsgeschehen unbedingt flach halten und eine Ausbreitung der Mutanten im Keim ersticken“, sagte der Chefarzt für Infektiologie an der München Klinik Schwabing am Donnerstag laut der Deutschen Presse-Agentur. „Wir dürfen eine Gefahr nicht erst als real anerkennen, wenn sie uns in unserer persönlichen Realität ereilt. Maßnahmen erst dann zu treffen, wäre leider zu spät und würde erneut über tausend Menschenleben täglich kosten.“Es sei schwierig zu vermitteln, warum trotz sinkender Inzidenzen jetzt nicht der richtig Zeitpunkt für Lockerungen der Corona-Maßnahmen sei, so Wendtner. Wie real die Gefahr sei, zeige sich aktuell aber schon in anderen Ländern: In Portugal sei der Anteil der britischen Virusvariante im Januar innerhalb von nur einer Woche von 6 auf 20 Prozent gestiegen, betonte Wendtner. „Bei uns zeigt sich aktuell die gleiche Entwicklung.“Corona in Deutschland: „Wir müssen lernen, an unseren Erfolgen in der Pandemie festzuhalten“Sollte es gelingen, die Mutanten in Deutschland in Schach zu halten, „heißt das nicht, dass es nie ein Problem gab, sondern dass wir es erfolgreich abwenden konnten“, betonte er. „Wir müssen lernen, an unseren Erfolgen in der Pandemie festzuhalten, statt sie wellenartig in Frage zu stellen.“ Wichtig sei zudem ein hohes Impf-Tempo, sagte Wendtner. „Das ist unsere Chance auf einen Ausweg aus der Pandemie, und das muss jetzt unser Fokus sein, ohne dabei das Virus selbst aus den Augen zu verlieren.“Ob und wie es bezüglich Lockerungen weitergeht, entscheidet sich wohl auf dem nächsten Corona-Gipfel am 3. März. Am Mittwoch hatte Bayerns Ministerpräsident Markus Söder bei stabil niedrigen Corona-Zahlen eine Lockerung der Kontaktbeschränkungen in Aussicht gestellt (siehe vorheriges Update).Corona in Bayern: Söder stellt Lockerung bei Kontakten in AussichtUpdate vom 17. Februar, 12.38 Uhr: Markus Söder hat bei stabil niedrigeren Corona-Zahlen eine Lockerung der Kontaktbeschränkungen in Aussicht gestellt. Wenn die Zahlen weiter so stabil blieben, könnten beispielsweise „bald“ mehr Kontakte erlaubt werden, etwa mit zwei Hausständen oder wieder mit mehr Kindern, sagte Söder in seiner Aschermittwochs-Rede. Neue Inzidenz-Grenzen neben den Schwellen 35 und 50 wolle er dafür aber nicht. Man müsse keine neuen Zahlen nehmen und die Zahlen auch nicht ständig verändern. Je stabiler man die Inzidenz-Zahlen halte, umso mehr werde möglich sein.Corona in Bayern: Söder bremst, Aiwanger forciert Tempo für Tourismus - „Allerspätestens zu Ostern ...“Update vom 17. Februar, 12.11 Uhr: Ministerpräsident Markus Söder hat die Menschen im Kampf gegen Corona weiterhin zum Mitmachen aufgefordert. „Durchhalten bitte“, sagte der CSU-Chef in seiner Aschermittwochs-Rede. Man habe gemeinsam viel erreicht. „Es wird von Tag zu Tag besser.“ Die bisherigen Anti-Corona-Maßnahmen bezeichnete Söder dabei als alternativlos. Jedes andere Konzept sei gescheitert, sagte er mit Blick in viele andere Länder. Die Pandemie sei eine Prüfung. „Wir werden diese Prüfung bestehen, wir werden an dieser Prüfung nicht zerbrechen.“Söder fordert im Kampf gegen Corona „Durchhalten“ - Aiwanger fordert LockerungenWährend Söder bittet, weiter durchzuhalten, fordert Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger, dass die Corona-Beschränkungen für die Unternehmen in den nächsten eineinhalb Monaten weitgehend zurückgenommen werden müssen. Beim politischen Aschermittwoch der Freien Wähler in Deggendorf forderte er, dass bis Anfang April die Hotels wieder geöffnet werden. Zuvor sollten bereits die Geschäfte wieder aufsperren dürfen. Die Perspektive müsse für die Betriebe sein, „dass wir allerspätestens zu Ostern dem Tourismus eine Chance geben müssen, dass wir schon deutlich vorher dem Handel eine Chance geben müssen“, sagte Aiwanger. Es sei nicht verständlich, dass Supermärkte mit Eingangsbeschränkungen und Maskenpflicht Blumen, Mode und Schuhe verkaufen dürfen, Fachgeschäfte dagegen nicht. Es müssten Wege mit einem „vertretbaren Restrisiko“ gefunden werden, damit die Wirtschaft, die Gesellschaft und die sozialen Kontakte nicht zu stark geschädigt werden, betonte der bayerische Wirtschaftsminister.Aschermittwoch - Fieser Corona-Vergleich mit Söder: „Er redet während der ganzen Fahrt ...“Update vom 17. Februar, 10.42 Uhr: Die Fraktionsvorsitzende der Grünen im bayerischen Landtag, Katharina Schulze, hat Bayerns Ministerpräsidenten Markus Söder für seine Corona-Politik scharf angegriffen. „Mir kommt diese Pandemie manchmal vor wie eine sehr, sehr lange Autofahrt in Richtung normales Leben, mit den bekannten Mitfahrern“, sagte Schulze beim digitalen politischen Aschermittwoch der bayerischen Grünen in München. Söder verglich sie dabei mit dem Fahrer.„Markus Söder ist vor allem laut und omnipräsent“, sagte Schulze. „Er redet während der ganzen Fahrt, er bestimmt das Radioprogramm.“ Mal drehe er die Heizung rauf, mal runter, er sage sogar dem Navigationsgerät, „wo es langgeht“. Er habe allerdings die Vorbereitungen für die lange Fahrt nicht richtig getroffen, so Schulze. Die Gesundheitsämter seien selbst nach einem Jahr Pandemie immer noch nicht richtig ausgestattet. Außerdem gäbe es keinen Perspektivplan, so Schulze.Nach Kritik an Söder: Schulze greif beim politischen Aschermittwoch auch Aiwanger anAuch Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger bekam scharfe Kritik ab. Schulze verglich ihn mit einem Quengler, der wisse, dass die Fahrt dauere, der aber trotzdem ständig nachfrage, wann man endlich ankomme. „Er sollte mal lieber seinen Job machen als Wirtschaftsminister.“ Aiwanger müsse dafür sorgen, dass die Corona-Hilfen schnell und unbürokratisch bei den Menschen ankämen.Die Freien Wähler fordern in Bayerns Corona-Politik derweil weitere Lockerungen der Schutzmaßnahmen. „Wir dürfen Bayern nicht im Dauer-Lockdown zu Tode schützen“, sagte Generalsekretärin Susann Enders am Mittwoch in ihrer Rede beim politischen Aschermittwoch in Deggendorf. Weitere Lockerungen seien bei sinkenden Infektionszahlen Teil der Lösung und nicht Teil des Problems. „Lockerungen sind unsere Pflicht“, betonte Enders. Noch mehr Betriebe im Freistaat könnten sonst irreparable Schäden erfahren. Gleichwohl betonte sie, dass auch Lockerungen nicht überstürzt werden dürften.Corona in Bayern: Zahl der Neuinfektionen sinkt weiter - Inzidenz bei 54,4Update vom 17.

. Das Robert Koch-Institut gab die Zahl der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner binnen einer Woche am Aschermittwoch für den Freistaat mit 54,5 im Landesdurchschnitt an. Insgesamt wurden binnen 24 Stunden in Bayern 1021 Neuinfektionen gezählt, 76 registrierte Todesfälle kamen hinzu. Die höchste Inzidenz zeigt weiter der Landkreis Tirschenreuth mit 294,3 - das an der tschechischen Grenze gelegene Tirschenreuth liegt damit auch bundesweit an der Spitze vor dem oberfränkischen Nachbarlandkreis Wunsiedel (256). Über der 200er Grenze liegt auch noch die Stadt Hof mit 211,7. Am positiven Ende der Skala liegen 23 Kreise und kreisfreie Städte inzwischen unter der Marke von 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen. Spitzenreiter ist auch bundesweit die Stadt Schweinfurt mit einer Inzidenz von nur noch 5,6.Corona in Bayern: Mutierte Variante bei Münchner Sparkassen-Mitarbeitern entdecktUpdate vom 16. Februar, 19.12 Uhr: Laut einem Bericht der Süddeutschen Zeitung ist es bei der Stadtsparkasse München zu einem Ausbruch der Coronavirus-Mutation B.1.1.7 gekommen. Von den insgesamt 210 Mitarbeitern in der Direktion Medialer Vertrieb seien demnach 21 Mitarbeiter infiziert, mindestens sechs davon mit dem Verdacht auf die britische Virusvariante. Eine Bestätigung durch eine Genomsequenzierung gebe es noch nicht. Außerdem kommen laut Sparkasse weitere sechs Infektion in anderen Abteilungen hinzu, über die Variante des Virus gab es keine Auskunft. Im privaten Umfeld der Mitarbeiter seien laut Gesundheitsreferat weitere 18 Personen infiziert, 13 davon mit Verdacht auf die britische Mutation. München jetzt unter wichtigem Corona-Grenzwert: OB Reiter mit klarer Empfehlung für Söder und MerkelUpdate vom 16. Februar, 16.10 Uhr: Zeigt der Corona-Lockdown in Bayern Wirkung? Der Freistaat ist in Deutschland Spitzenreiter und Schlusslicht zugleich - mit den bundesweit höchsten und niedrigsten Inzidenzwerten. Mit 309,5 neuen Ansteckungen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche weist Tirschenreuth weiterhin die meisten Corona-Neuinfektionen auf, wie den Zahlen des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Dienstag (16. Februar) zu entnehmen ist. Die unterfränkische Stadt Schweinfurt hat mit 5,6 neuen Ansteckungen dagegen den niedrigsten Wert im ganzen Bundesgebiet. Die Stadt Schweinfurt reagierte mit ersten Lockerungen und will ab Mittwoch (17. Februar) die Masken-Pflicht in der Innenstadt aufheben. Man genieße die fallenden Zahlen jedoch mit Vorsicht, betonte eine Sprecherin. Eine vorzeitige Öffnung des Einzelhandels käme nicht infrage. „Das wäre fatal“, sagte sie. Zu groß sei das Risiko, einen „Einkaufstourismus“ zu provozieren.Nach Tirschenreuth liegen die höchsten Inzidenzwerte in Bayern in Wunsiedel (236,7) und der Stadt Hof (207,3). In der Landeshauptstadt München lag die Sieben-Tage-Inzidenz am vierten Tag in Folge unter 40.Corona in Bayern: Videokonferenz mit Merkel und Söder geplant - „Sehr gutes Angebot“Update vom 16. Februar, 12.15 Uhr: Bundeskanzlerin Angela Merkel* will an diesem Freitag an einer Videokonferenz mit Ministerpräsident Markus Söder und allen bayerischen Landräten und Oberbürgermeistern teilnehmen. Im Zentrum soll der weitere Kampf gegen Corona stehen. Das kündigte CSU-Chef Söder am Dienstag an. „Es geht darum, die aktuelle Lage zu erörtern, die Situation der Mutationen und wie es weitergehen kann“, sagte er der Deutschen Presse-Agentur in München. „Es ist ein sehr gutes Angebot der Kanzlerin, so ein Gespräch zu führen. Die Kanzlerin zeigt ein offenes Ohr auch für die Basis.“ Auch Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU*) werde daran teilnehmen.Landräte und Oberbürgermeister sollen so zum einen aus erster Hand erfahren, wie Merkel die Lage einschätzt, wie sie die Gefahr durch die Virusmutationen derzeit sieht und wie die weitere Entwicklung im Kampf gegen das Virus aussehen könnte. „Das gibt dann eine gesamtdeutsche Perspektive, auf deren Basis man auch eine entsprechende Einschätzung vornehmen kann“, sagte Söder.Corona-Krise in Bayern: Merkel und Spahn nehmen an Videokonferenz mit Söder und bayerischen OBs teilZum anderen soll es aber auch um konkrete Bedürfnisse und Probleme der Kommunen gehen, heißt es. „Was braucht man dort noch? Was kann der Bund noch leisten, um die Kommunen zu stärken? Wie sieht es mit den digitalen Schnittstellen bei den Gesundheitsämtern aus, wie ist die Lage bei Krankenhausversorgung? Das sind ja die Dinge, die bei den Kommunen stattfinden“, sagte Söder. Auch um mögliche weitere Unterstützung durch die Bundeswehr könnte es in dem Gespräch gehen.Bayerns Ministerpräsident rechnet nach eigenen Worten mit einer offenen Debatte - zumal etwa unter den Landräten einige sind, die auf schnellere Lockerungen des Lockdowns drängen. „Es soll ein offener Meinungsaustausch werden“, sagte er. „Denn es ist doch selbstverständlich, dass alle Meinungen gewichtet werden müssen.“ Er sehe darin, wenn jemand andere Meinungen vertrete, auch keinen Angriff. „Es ist doch logisch, dass jemand, der in seinem Bereich niedrigere Inzidenzwerte hat, sich natürlich mehr Freiheiten wünscht als jemand mit höheren Werten. Das muss man aber eben alles abwägen und in ein Gesamtkonzept bringen. Es bleibt immer ein Abwägungsprozess, und es geht immer in Schritten.“Corona in Bayern: Hubert Aiwanger zu Wirtschaftshilfen München jetzt unter wichtigem Corona-Grenzwert: OB Reiter mit klarer Empfehlung für Söder und MerkelErstmeldung vom 16. Februar, 9.14 Uhr: München - Die Sieben-Tage-Inzidenz in Bayern ist in den vergangenen Tagen immer weiter gesunken. In der Landeshauptstadt hat sie nun einen wichtigen Grenzwert unterschritten. Aktuellen Zahlen des Robert-Koch-Instituts (RKI*) zufolge liegt der Wert für München nun bei 34,4* (Stand 16. Februar) und damit unter der wichtigen Vorgabe von 35. Diese Zahl wurde als Richtwert für weitere Lockerungen der Corona*-Maßnahmen ausgegeben. Nach RKI-Angaben liegt der Wert deutschlandweit bei 58,7.Bereits am Montag hatte sich Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter zu der sinkenden Inzidenz geäußert: „Sollte sich der Trend weiter fortsetzen und die Zahl der Neuinfektionen stabil niedrig bleiben, muss man über weitere Lockerungen nachdenken.“ In einem Gespräch mit Ministerpräsident Söder hatte er bereits vergangene Woche über eine mögliche Öffnungsstrategie gesprochen. Es soll dabei um die Öffnung des Einzelhandels, der Gastronomie oder von Kultureinrichtungen und im Breitensport gegangen sein. Sollten die Zahlen - wie derzeit in München - weiter so deutlich zurückgehen, müssten Öffnungsschritte „dringend auf die Tagesordnung der nächsten Ministerpräsidentenkonferenz Anfang März“, so Reiter.Deutschlands Corona-Hotspot liegt in Bayern: Vier Kreise und Städte in den Top 10Deutschlands Corona*-Hotspot liegt aber nach wie vor in Bayern: Der Landkreis Tirschenreuth liegt mit einer Inzidenz von 309,5 nach wie vor auf Platz 1. Der Landkreis Wunsiedel im Fichtelgebirge belegt mit einem Wert von 236,7 den dritten Platz. Die Stadt Hof hat mit 207,3 die fünfthöchste Inzidenz in Deutschland. Auch der Landkreis Hof liegt mit einer Inzidenz von 168,8 noch in den Top 10. Alle vier Städte und Kreise liegen an der Grenze zu Tschechien. Tschechien gilt als Corona*-Mutationsgebiet.Corona in Bayern: Verschärfte Einreiseregeln seit Sonntag in KraftIn der Nacht zu Sonntag sind deshalb die verschärften deutschen Einreiseregeln an den Grenzen zu Tschechien und dem österreichischen Bundesland Tirol in Kraft getreten. Innenminister Horst Seehofer hatte bekräftigt, dass an den entsprechenden Übergängen in Bayern und Sachsen scharf kontrolliert werde. „Wer nicht zu einer der wenigen Ausnahmen gehört, kann nicht einreisen“, sagte der CSU*-Politiker der Bild am Sonntag. Ziel der Maßnahme ist es, dass Einschleppen von Coronavirus-Mutationen* über die Grenze einzudämmen.Bereits am Sonntag erklärten das Innenministerium und Ministerpräsident Markus Söder*, dass die strengen Regeln für bestimmte Berufspendler gelockert würden. Demnach dürfen auch Pendler einreisen, die gebraucht werden, um die Funktionsfähigkeit ihrer Betriebe in systemrelevanten Branchen aufrecht zu erhalten. Bis Dienstag sollen die Länder Bayern und Sachsen deshalb Betriebe als systemrelevant definieren. „Für Grenzpendler in systemrelevanten Berufsbranchen soll die Einreise möglich bleiben“, sagte Bundesinnenminister Seehofer dazu. Video - Coronavirus: Söder stellt Öffnungsperspektiven für Bayern vor Corona in Bayern - Einreisebeschränkungen an der Grenze: Polizei schickt Fahrer an Grenze zurückAufgrund der Einreisebeschränkungen und strengen Kontrollen haben Einreisende auch am Dienstag Geduld mitbringen müssen. „Wir haben jetzt 800 Meter Staulänge, das sind rund 20 Minuten Wartezeit“, sagte ein Sprecher der Bundespolizei-Inspektion Selb am Morgen. Immer wieder würden zudem Fahrer nach Tschechien zurückgeschickt, wie der Sprecher erklärte. Viele hätten kein negatives Corona-Testergebnis* dabei, anderen fehle die digitale Einreiseanmeldung. Diese müsse man im Vorfeld online ausfüllen - „das ist bei den Lkw-Fahrern wahrscheinlich einfach noch nicht bekannt“. Einige Pendler hätten außerdem das Problem, dass ihre Berufe, für die sie über die Grenze wollen, nicht als systemrelevant durchgehen.Am zentralen Grenübergang von Tirol nach Bayern war die Situation dagegen am Morgen entspannt. „Alles sehr flüssig“ kommentierte ein Sprecher der Bundespolizei-Inspektion Rosenheim die Verkehrslage am Übergang Kiefersfelden. Auch hier habe die Bundespolizei jedoch einzelne Fahrer zurückweisen müssen. (kam) *Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.„Alles andere als lustig“ - so beschreibt ein Braumeister aus Oberfranken seine Lage aufgrund der Corona-Politik in Bayern. Seinen Ärger richtet er auch direkt an Markus Söder.* Rubriklistenbild: © Peter Kneffel/AFP

Source = Deutsch-Nachrichten.Com

Diese Nachricht 51 Treffer empfangen.

Deutsch Nachrichten Corona in Bayern: Hinweis an Söder! Münchner Infektiologe fürchtet wieder tausend Tote täglich Aktuelle Nachrichten


Deutsch Nachrichten Corona in Bayern: Hinweis an Söder! Münchner Infektiologe fürchtet wieder tausend Tote täglich Aktuelle Nachrichten


Deutsch Nachrichten Corona in Bayern: Hinweis an Söder! Münchner Infektiologe fürchtet wieder tausend Tote täglich Aktuelle Nachrichten


Deutsch Nachrichten Corona in Bayern: Hinweis an Söder! Münchner Infektiologe fürchtet wieder tausend Tote täglich Aktuelle Nachrichten

KOMMENTARE

  • 0 Kommentar
Neueste Nachrichten