Deutsch Nachrichten Corona in Niedersachsen: Zahlen steigen wieder - weiterer Landkreis zieht Notbremse Aktuelle Nachrichten

Deutsch-Nachrichten.Com - Die Corona-Infektionszahlen in Niedersachsen steigen am 2. Mai wieder an. Am Sonntag wurden nach Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) 1363 neue Fälle registriert.

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Deutsch-Nachrichten.Com - Die Corona-Infektionszahlen in Niedersachsen steigen am 2. Mai wieder an. Am Sonntag wurden nach Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) 1363 neue Fälle registriert.

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02 May 2021 - 11:45

Aktuelle Nachrichten ! Die Corona-Infektionszahlen in Niedersachsen steigen am 2. Mai wieder an. Am Sonntag wurden nach Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) 1363 neue Fälle registriert.Update vom 2. Mai: Die Corona-Infektionszahlen in Niedersachsen sind nach dem Rückgang der vergangenen Tage wieder leicht gestiegen. Das Robert Koch-Institut wies am Sonntag 1363 weitere Fälle aus, einen Tag zuvor waren es lediglich 1244 gewesen. Die Sieben-Tage-Inzidenz blieb mit 101,7 stabil (Samstag: 101,8). Der Wert gibt die Infektionen pro 100 000 Einwohner in einer Woche an. Die höchsten Werte wurden im Landkreis Vechta (254,2), in den Städten Salzgitter (208,1) und Delmenhorst (192,1) sowie im Landkreis Grafschaft Bentheim (181,5) festgestellt. Am niedrigsten waren die Infektionszahlen in den drei benachbarten Landkreisen Aurich (42,2), Friesland (38,5) und Wittmund (28,1) im Nordwesten.Weiterer Landkreis in Niedersachsen zieht Corona-Notbremse Update vom 1. Mai: Die Sieben-Tages-Inzidenz fiel in Niedersachsen im Vergleich zum Vortag von 106,7 auf 101,8. Die Zahl der Covid-19-Patienten in den niedersächsischen Kliniken sank demnach auf 973, davon waren allerdings weiterhin 303 auf Intensivstationen (Stand Freitag).Die höchste Inzidenz wurde im Landkreis Vechta mit einer Inzidenz von 280,1 verzeichnet, gefolgt von den Städten Salzgitter (213,8) und Delmenhorst (197,3). In allen drei Hotspots sanken die Werte erneut im Vergleich zum Vortag. In der Region Hannover fiel die Inzidenz auf 120,6 - damit ist immerhin Terminshopping weiterhin möglich. Die Stadt Bremen verzeichnete eine Inzidenz von 130,1.Auch im Landkreis Rotenburg/Wümme gilt von Montag an eine Ausgangsbeschränkung. Der Inzidenzwert von 100 wurde an drei Tagen hintereinander überschritten, am Samstag lag er bei 103,2. + Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (r) wird von einem Rettungsassistenten mit dem Impfstoff von AstraZeneca gegen das Corona-Virus geimpft. © Julian Stratenschulte/picture alliance/dpa Update, 30. April, 17.30 Uhr: Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) hat seine erste Impfung gegen Covid-19 erhalten. Der 62-Jährige ließ sich am Freitagnachmittag im Impfzentrum der Stadt und der Region Hannover auf dem Messegelände den Impfstoff von AstraZeneca spritzen. Nach der Impfung zeigte sich der Ministerpräsident guter Dinge. Impfzentren seien eine «Oase der guten Laune», sagte Weil nach seiner Impfung vor Journalisten. Alle seien angesichts der schützenden Impfungen froh gestimmt.Weil war an diesem Freitag einer von 6000 Personen, die in dem Impfzentrum geimpft wurden. Die Spritze erhielt der Ministerpräsident von dem 64 Jahre alten Rettungsassistenten, Joachim Gerhardy, der ehrenamtlich für die Johanniter in dem Impfzentrum arbeitet. Nach Angaben der Staatskanzlei hatte Weil den Termin für seine Corona-Schutzimpfung über das Impfportal des Landes erhalten.Damit bestätigt sich, dass die Selbsttests ein wirksames Instrument sind, um Infektionsketten frühzeitig zu durchbrechen.Kultusminister Grant HendrikMit Blick auf den AstraZeneca-Impfstoff sagte der Politiker, dass für ihn entscheidend sei, dass es ein guter Impfstoff sei. Mediziner hätten das immer wieder bestätigt. Nach Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Freitag hat mehr als jeder vierte Niedersachse (27,3 Prozent) mittlerweile mindestens die erste Spritze erhalten. (dpa)Update, 30. April, 15.06 Uhr: Die Corona-Tests an Niedersachsens Schulen haben binnen einer Woche erneut fast 600 Ansteckungen aufgedeckt. In der Woche vom 19. bis 23. April wurden 573 positive Selbsttests mit einem PCR-Test bestätigt, wie das Kultusministerium am Freitag mitteilte. Davon entfielen 530 auf die Schülerinnen und Schüler und 43 auf die Beschäftigten. Insgesamt waren mehr als 1,4 Millionen Tests ausgegeben worden, hinzu kamen 17.400 anlassbezogene Tests. Sollten die ausgegebenen Tests alle genutzt worden sein, läge der Anteil der dadurch aufgedeckten Infektionen daran bei rund 0,04 Prozent.Kultusminister Grant Hendrik Tonne erklärte, mit den Selbsttests sei verhindert worden, dass das Virus in die Schulen eingeschleppt und in den Familien weiterverbreitet werde. „Damit bestätigt sich, dass die Selbsttests ein wirksames Instrument sind, um Infektionsketten frühzeitig zu durchbrechen. Das sind ermutigende Signale für die weitere Perspektive“, sagte der SPD-Politiker.In der Woche zuvor - der ersten mit verpflichtenden Tests - waren 554 Infektionen bei Schülern und Beschäftigten identifiziert worden. (dpa)Update, 30. April, 13.20 Uhr: Klettergärten in Niedersachsen dürfen nach einer Gerichtsentscheidung wieder öffnen. Per Eilbeschluss ist die Corona-Verordnung des Landes in diesem Punkt vorläufig außer Vollzug gesetzt, wie das Oberverwaltungsgericht Lüneburg am Freitag mitteilte (Az.: 13 MN 241/21). Der Senat sei der Argumentation der Betreiberin eines Kletterwalds im Landkreis Lüneburg gefolgt, nach der eine Schließung keine notwendige Infektionsschutzmaßnahme mehr darstelle. Die im Freien nur geringe Gefahr einer Infektion mit dem Coronavirus könne durch weitere Schutzmaßnahmen auf ein zu vernachlässigendes Maß reduziert werden, hieß es zur Begründung. (dpa) Niedersächsische Landesregierung prüft mögliche Lockerungen der Corona-BeschränkungenUpdate, 30. April, 11.52 Uhr:  Die Niedersächsische Landesregierung prüft mögliche Lockerungen der Corona-Beschränkungen im Zuge der Erarbeitung der nächsten Corona-Verordnung, die vom 10. Mai an gelten wird. „Wir werden in der nächsten Woche die Einzelheiten der zu erwartenden Verordnung miteinander besprechen“, sagte Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) am Freitag im Landtag in Hannover. Unter einer Sieben-Tage-Inzidenz von 100 zähle dazu auch das Prüfen einer Öffnung der Außengastronomie, wie dies der Stufenplan vorsieht. Wir werden in der nächsten Woche die Einzelheiten der zu erwartenden Verordnung miteinander besprechen.Ministerpräsident Stephan Weil (SPD)Doch auch wenn Niedersachsen besser dasteht als der Bundesdurchschnitt, bleiben die Corona-Infektionszahlen im Land auf relativ hohem Niveau. Am angespanntesten im Land ist die Lage noch immer im Landkreis Vechta mit einer Inzidenz von 280,8, gefolgt von den Städten Salzgitter (236,8) und Delmenhorst (188,2). In allen drei Hotspots sanken allerdings die Werte gegenüber dem Vortag. In der Region Hannover stieg die Inzidenz dagegen auf jetzt 145,6 - damit ist immerhin Terminshopping weiterhin möglich. (dpa)Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble kritisiert Vorpreschen einzelner BundesländerUpdate, 30. April, 08.48 Uhr: Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble hat das Vorpreschen einzelner Bundesländer bei Lockerungen für Geimpfte noch vor einer bundeseinheitlichen Regelung kritisiert. „Jetzt haben wir schon wieder den Zustand, dass sich eine Reihe von Ländern nicht an die Absprachen hält“, monierte der CDU-Politiker in der „Augsburger Allgemeinen“ von Freitag. Uneinheitliche Lösungen kurz nach dem Beschluss für eine bundeseinheitliche Corona-Notbremse seien irritierend für die Menschen, „ein zu großes Maß an Unterschiedlichkeit kann Vertrauen zerstören“, warnte Schäuble. (dpa)Zahl der Corona-Fälle in Niedersachsen:237.387Differenz zum Vortag:+ 1.779Verstorbene:5.302Sieben-Tage-Inzidenz:107Stand und Quelle:30. April 2021, 8.35 Uhr, RKIWirtschaftsminister Bernd Althusmann strebt eine Öffnung der Außengastronomie vom 10. Mai an. „Die Gefahr einer Corona-Infektion lauert vor allem drinnen, nicht draußen. Es sollte bei einem regionalen Inzidenzwert unter 100 also möglich sein, die Außengastronomie mit der kommenden Corona-Verordnung noch im Mai zu öffnen“, sagte der CDU-Politiker der „Neuen Osnabrücker Zeitung“. Gleichzeitig müsse eine Öffnung an bestimmte Auflagen wie ein Hygienekonzept, digitale Kontaktnachverfolgung, Tischreservierung und eine Sperrstunde geknüpft werden, sagte er.Wir haben die Konzepte, um das Ansteckungsrisiko auf ein Minimum zu reduzieren. Dies haben wir in der Sommerphase 2020 ab Mai unter Beweis gestellt. Wir würden es auch bei einer jetzigen Öffnung wieder beweisen.Rainer Balke, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes NiedersachsenFür Rainer Balke, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes (Dehoga) Niedersachsen, ist der Vorstoß ein „in dieser Phase absolut notwendiges Zeichen“. Das Gastgewerbe werde „jeden sinnvollen Weg mitgehen, um diese Öffnung zu erreichen“, kündigte Balke an. „Wir haben die Konzepte, um das Ansteckungsrisiko auf ein Minimum zu reduzieren. Dies haben wir in der Sommerphase 2020 ab Mai unter Beweis gestellt. Wir würden es auch bei einer jetzigen Öffnung wieder beweisen“, sagte der Dehoga-Hauptgeschäftsführer und verwies darauf, dass jedes vierte Restaurant und Hotel in Niedersachsen aktuell kurz vor der Geschäftsaufgabe stehe. (dpa)Impfung des Klinik-Chefs in Ostfriesland: Vorwurf der Vorteilsnahme treffe nicht zuNach der vorzeitigen Impfung eines Klinik-Chefs mehrerer Krankenhäuser in Ostfriesland kommt eine Untersuchung zu dem Schluss, dass kein Vergehen wegen Vorteilsnahme vorliegt. Das geht aus einem Gutachten hervor, das ein beauftragter Rechtsanwalt am Donnerstag dem Aufsichtsrat und der Gesellschafterversammlung der Trägergesellschaft der Kliniken Aurich-Emden-Norden vorstellte, wie der Landkreis Aurich nach der Sitzung mitteilte.Der Geschäftsführer des Klinik-Verbundes hatte sich im Januar ebenso wie andere Verwaltungsangestellte gegen Covid-19 impfen lassen, obwohl Pflegekräfte und Ärzte der Klinik laut Impfverordnung eigentlich eher berechtigt gewesen wären. Dem Gutachten zufolge sei die Impfung des Geschäftsführers nach den zu der Zeit geltenden Impfregeln zwar widerrechtlich gewesen. Es gebe aber keine Anhaltspunkte dafür, dass er seine Impfung selbst veranlasst oder wider besseres Wissen angenommen habe, teilte die Kreisverwaltung mit. Der Vorwurf der Vorteilsnahme treffe daher nicht zu. (dpa)Niedersachsen erreicht Höchstwert beim ImpftempoUpdate, 29. April, 17 Uhr: Das Corona-Impftempo hat in Niedersachsen einen neuen Höchststand erreicht. Wie aus Daten des Robert Koch-Instituts hervorgeht, wurden am Mittwoch landesweit 113.287 Impfungen gegen Covid-19 erfasst. Darunter waren rund 105.000 Erstimpfungen, von denen zwei Drittel in Arztpraxen und ein Drittel in den Impfzentren stattgefunden haben. Der bisherige Rekord von rund 78.500 Impfungen insgesamt an einem Tag wurde damit deutlich übertroffen.Mehr als jeder vierte Niedersachse (26,1 Prozent) hat mittlerweile mindestens die erste Spritze erhalten. Vollständig geimpft sind allerdings erst 6,7 Prozent der Bevölkerung. Im Vergleich zum Bundesdurchschnitt liegt der Impffortschritt in Niedersachsen bei den Erstimpfungen etwas höher und bei den Zweitimpfungen etwas niedriger. Bundesweit wurden am Mittwoch zum ersten Mal mehr als eine Million Corona-Impfungen gezählt. !function(){"use strict";window.addEventListener("message",function(a){if(void 0!==a.data["datawrapper-height"])for(var e in a.data["datawrapper-height"]){var t=document.getElementById("datawrapper-chart-"+e)||document.querySelector("iframe[src*='"+e+"']");t&&(t.style.height=a.data["datawrapper-height"][e]+"px")}})}(); Update, 29. April, 15.30 Uhr: Niedersachsen hat in dieser Woche 21.600 Dosen des Impfstoffs von Johnson & Johnson erhalten, die am Freitag und Samstag an fünf Hochinzidenzkommunen ausgeliefert werden. Beliefert werden die Impfzentren in Vechta, Salzgitter, Delmenhorst, Peine und Wolfsburg. „Damit reagieren wir auf die im Landesvergleich hohen Infektionszahlen in den betroffenen Landkreisen und kreisfreien Städten. Ziel ist es, die Menschen in diesen von der Pandemie besonders betroffenen Regionen noch schneller als bislang mit Impfungen zu versorgen und den Schutz der Bevölkerung kurzfristig zu erhöhen“, erklärt dazu Gesundheitsministerin Daniela Behrens.Wer den Impfstoff von Johnson & Johnson erhält, muss nur einmal geimpft werden, um den vollständigen Impfschutz zu erhalten. „Deshalb können wir in kurzer Zeit vergleichsweise viele Menschen vor einer Erkrankung und schweren Verläufen schützen“, so Behrens. Weitere Lieferungen des Impfstoffs von Johnson & Johnson wurden dem Land bisher nicht angekündigt. Grundlage für die Auswahl der Hochinzidenzkommunen waren aufgrund des organisatorischen Vorlaufs die vom NLGA gemeldeten Inzidenzwerte der Landkreise und kreisfreien Städte am 22. April. Die Verteilung: Salzgitter 3.850 Dosen, Vechta (5.300), Delmenhorst (2.850), Peine: (5.000) und Wolfsburg: (4.600) + Immer mehr Menschen wurden in Niedersachsen bereits gegen Covid-19 geimpft. (Symbolbild).© Christoph Schmidt/dpaUpdate, 29. April, 10.50 Uhr: Im Impfzentrum auf dem Messegelände in Hannover ist es zu Verwechslungen der Impfstoffe von Biontech und Astrazeneca gekommen.

. Genaue Zahlen nannte er nicht, es seien Einzelfälle. Die Betroffenen seien identifiziert, als „reine Vorsichtsmaßnahme“ sei ihnen geraten worden, sich mit ihren Hausärzten in Verbindung zu setzen. Über gesundheitliche Schäden bei den falsch geimpften Personen sei nichts bekannt. Zuvor hatte die Bild-Zeitung berichtet.Die Mitarbeiter im Impfzentrum, die den Fehler begangen hätten, seien belehrt worden, sagte der Sprecher. Das gesamte Personal des Impfzentrums sei „nochmals für die Abläufe sensibilisiert“ worden.Update, 29. April, 9.20 Uhr: Das Tempo der Impfungen gegen das Coronavirus in den Arztpraxen steigt. Seit Beginn der Impfungen in den Praxen am 7. April sei dort inzwischen über 340.000 Mal geimpft worden, sagte der Vorstand der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen (KVN), Mark Barjenbruch, der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung. Am Dienstag habe es erstmals mehr als 40.000 Impfungen an einem Tag gegeben, die Zahlen stiegen mit den größer werdenden Impfstofflieferungen an. In der kommenden Woche erhielten die Praxen voraussichtlich 290.000 Impfdosen, und auch die Zahl der impfenden Praxen werde steigen.Update, 29. April, 8.45 Uhr: Über 5200 Menschen in Niedersachsen sind seit Beginn der Pandemie im Zusammenhang mit Corona gestorben - aber ihre Zahl steigt langsamer. Die Zunahme bei den Todesfällen bewege sich „auf niedrigerem Niveau“, sagte ein Sprecher des niedersächsischen Landesgesundheitsamtes. Im Januar und Februar seien landesweit teils 50 Corona-Opfer und mehr pro Tag gezählt worden, seit Anfang März seien es noch 20 - jeden Tag. Bei der Entwicklung spiele die Impfkampagne vermutlich eine wichtige Rolle - im Januar habe der Anteil der über 70-Jährigen an den Corona-Opfern bei 20 Prozent gelegen, derzeit seien es fünf Prozent.In Niedersachsen starben bis zum Mittwoch 5260 Menschen an oder mit Covid-19, die Zahl der nachgewiesenen Infektionen seit Beginn der Pandemie stieg auf 233.766. Bundesweit waren es zu dem Zeitpunkt 82.280 Corona-Tote. In den Krematorien sei die Lage entspannt, die Zahl der Menschen, die an oder mit dem Coronavirus sterben und eingeäschert werden, sinke, sagte Svend-Jörk Sobolewski, der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft deutscher Krematorien.Update, 28. April, 12:15 Uhr: Angesichts gelockerter Corona-Maßnahmen in den Niederlanden ruft Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius (SPD) dazu auf, Reisen ins Nachbarland, wenn möglich zu meiden. Durch den Impffortschritt rücke in Europa langsam eine Normalisierung näher, die Bewegungsfreiheit müsse für den Infektionsschutz aber noch eingeschränkt bleiben, sagte Pistorius am Mittwoch. „Ich möchte daher an alle Menschen dies- und jenseits der Grenze appellieren, auf nicht notwendige Reisen auf die andere Seite der Grenze zu verzichten. Die Zeit für ein Wiedersehen mit Freunden, Familie und Geschäftspartnern kommt - und sie kommt hoffentlich bald“, sagte der Minister.Nach mehr als vier Monaten strengem Lockdown durften am Mittwoch in den Niederlanden Geschäfte wieder Kunden empfangen, ohne vorherigen Termin. Auch die Außenbereiche der Cafés und Restaurants dürfen wieder öffnen, eine abendliche Ausgangssperre wurde abgeschafft. Die Regierung hatte die Lockerungen beschlossen, trotz anhaltend hoher Infektionszahlen und großem Druck auf Krankenhäuser. Nach Zahlen vom Dienstag bleiben die Niederlande weiterhin ein Hochinzidenzland mit etwa 220 Infektionen auf 100.000 Einwohner in sieben Tagen. Auch in Belgien soll es ab dem 8. Mai schrittweise Öffnungen geben.Update, 28. April, 8:55 Uhr: Das Corona-Infektionsgeschehen in Niedersachsen bleibt auf hohem Niveau. Die Zahl der Neuinfektionen je 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen lag am Mittwoch bei 110,6, wie das Robert Koch-Institut meldete. Die absolute Zahl der Neuinfektionen kletterte um 1118 auf nunmehr 233.766 Fälle, die Zahl der Todesfälle um 18. Damit starben bislang 5260 Menschen in Niedersachsen an oder mit Covid-19.Bei 18 der 45 Landkreise und kreisfreien Städte lag die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen über der Schwelle von 100. Auf die höchste Sieben-Tage-Inzidenz kam der Landkreis Vechta mit 315,8, dahinter folgten Salzgitter (272,3) und Delmenhorst (193,4). Am niedrigsten fiel der Wert in den Landkreisen Friesland (28,4), Lüchow-Dannenberg (45,4) und Wittmund (45,7) aus.Update, 27. April, 16:20 Uhr: Die Erstimpfungen der Beschäftigten im niedersächsischen Justizvollzug werden in dieser Woche fast abgeschlossen sein. Nahezu allen etwa 4000 Beschäftigen in den Gefängnissen sei in den vergangenen sechs Wochen ein Impfangebot gemacht worden, teilte das Justizministerium mit. Die Impfbereitschaft sei hoch, sie liege zum Teil bei mehr als 96 Prozent.Zahl der Corona-Fälle in Niedersachsen:233.766Differenz zum Vortag:+ 1118Verstorbene:5260Sieben-Tage-Inzidenz:110,6Stand und Quelle:28. April 2021, 3.10 Uhr, RKI„Die Beschäftigten in den Gefängnissen stehen seit nunmehr über einem Jahr unter einem erheblichen Druck. Infektionen müssen verhindert werden, das ist uns weitgehend gelungen“, sagte Justizministerin Barbara Havliza (CDU). Von den Beschäftigten hätten sich seit Beginn der Pandemie 76 mit dem Virus infiziert, hieß es.Die Gefangenen müssten weiter gut betreut werden und vor allem müsse die Sicherheit gewährleistet bleiben. Die Landesregierung entschied bewusst, das Personal in den 41 Einrichtungen des Justizvollzugs vorrangig zu impfen, weil Gemeinschaftseinrichtungen in der Pandemie besonderen Gefahren ausgesetzt sind.Update, 27. April, 14:10 Uhr: Die Corona-Lage in den niedersächsischen Kliniken bleibt angespannt. Derzeit werden 1083 Corona-Patienten im Krankenhaus behandelt, teilte der Leiter des Corona-Krisenstabs der Landesregierung, Staatssekretär Heiger Scholz mit. 322 Betroffene liegen auf der Intensivstation, 228 davon müssen künstlich beatmet werden. Der Anteil beatmeter Patienten steige, zunehmend landeten jüngere Corona-Patienten im Krankenhaus, sagte Scholz. Die Zahl der Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen lag nach Angaben des Landesgesundheitsamts landesweit bei 121,8, vor einer Woche betrug der Wert 125,6.Die Impfkampagne läuft unterdessen weiter auf Hochtouren. Zum Start der Terminanmeldung für über 60-Jährige mit dem Impfstoff von AstraZeneca am Montag sei die Hotline zwar zeitweise überlastet gewesen. Interessenten hätten aber teils bereits direkt einen Termin für die Erst- und Zweitimpfung reservieren können, sagte Scholz. Er habe bereits für Ende dieser Woche seine Erstimpfung reserviert. Auf der Warteliste für eine Impfung befanden sich am Dienstag 480.300 Menschen. Alleine in der vergangenen Woche gab es 260.000 Impfungen in Niedersachsen. (dpa)Meldung vom 27. April, 9:15 Uhr: Hannover – Kommunen und Landkreise vermissen nach dem Impfgipfel von Bund und Ländern Ergebnisse zum Umgang mit Geimpften. „Dass bei der Konferenz der Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten mit der Bundeskanzlerin noch keine abschließende Verständigung über die Aufhebung der Grundrechtseinschränkungen für vollständig geimpfte Bürgerinnen und Bürger getroffen wurde, ist bedauerlich“, sagte der Hauptgeschäftsführer des Städte- und Gemeindebundes, Gerd Landsberg, der „Rheinischen Post“.Zwar diskutierten Kanzlerin Angela Merkel und die Länderchefs am Montagnachmittag bei ihrem Treffen auch über Regelungen für vollständig Geimpfte und Genesene, es gab aber wie erwartet keine Beschlüsse. Der geplanten Verordnung müssen Bundestag und Bundesrat zustimmen, wie Merkel erläuterte. + Kommunen und Landkreise vermissen nach dem Impfgipfel von Bund und Ländern Ergebnisse zum Umgang mit Geimpften. © Michael Kappeler / picture alliance / dpaNiedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil hat sich gegen eine schnelle Rücknahme von Corona-Beschränkungen für bereits Geimpfte ausgesprochen. „Solange wir noch nicht allen Menschen ein Impfangebot machen können, sollten wir eine unterschiedliche Behandlung von geimpften und noch nicht geimpften Menschen so weit wie möglich vermeiden“, sagte der SPD-Politiker am Montagabend nach dem Impfgipfel von Bund und Ländern. Wo möglich, sollten deswegen sichere Alternativen auch für negativ-getestete Menschen eröffnet werden. „In anderen Bereichen werden dagegen meines Erachtens geimpfte Menschen auch weiterhin um Rücksicht auf diejenigen gebeten werden müssen, die noch auf ihre Impfung warten.“Solange wir noch nicht allen Menschen ein Impfangebot machen können, sollten wir eine unterschiedliche Behandlung von geimpften und noch nicht geimpften Menschen so weit wie möglich vermeiden.Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD)„Ich habe großen Respekt vor dem Zündstoff, der mit dieser Frage in Verbindung steht“, sagte Weil. Der Umgang mit Geimpften und Nicht-Geimpften sei noch nicht durchbuchstabiert. Die Frage müsse aber intensiv diskutiert werden, um eine weitere Spaltung der Gesellschaft zu vermeiden. „Es kann sicherlich Einvernehmen darüber erzielt werden, dass geimpfte Menschen mindestens so viele Rechte haben sollen wie negativ-getestete Menschen – beispielsweise bei der Einreise, dem Friseurbesuch oder anderen Anlässen“, sagte Weil. „Geimpfte sind in jedem Fall negativ-getesteten Menschen gleichzustellen.“ + Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil hat sich gegen eine schnelle Rücknahme von Corona-Beschränkungen für bereits Geimpfte ausgesprochen.© Moritz Frankenberg / picture alliance / dpaAußerdem stellte Weil sich gegen ein schnelles Aufheben der Impfpriorisierung. „Wie vieles andere auch, hängt die Aufhebung der Impfpriorisierung ab von der Menge an Impfstoff, die zur Verfügung stehen wird. Ich bin aber zuversichtlich, dass eine Aufgabe der Priorisierungen Anfang Juni möglich sein wird.“ Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) erklärte offiziell nach dem Impf-Gipfel in Berlin, dass die bislang geltende Impfpriorisierung im Juni fällt.Entscheidung über Beschränkungen für Geimpfte soll Ende Mai fallenGesundheitsminister Jens Spahn trat am Montagabend in einem ARD-„Extra“ dem Eindruck entgegen, dass es keinen Zeitplan gebe. Nach den Worten des CDU-Politikers soll bis Ende Mai entschieden sein, inwieweit gegen das Coronavirus Geimpfte weiterhin mit Beschränkungen belegt werden. „Hierzu wird die Bundesregierung nächste Woche einen Vorschlag machen und der Bundesrat wird dazu am 28. Mai dann final entscheiden. Also, es gibt einen Zeitplan.“ + Nach Angaben von Gesundheitsminister Jens Spahn soll bis Ende Mai entschieden sein, inwieweit gegen das Coronavirus Geimpfte weiterhin mit Beschränkungen belegt werden.© Kay Nietfeld / picture alliance / dpaNach einem Eckpunktepapier der Bundesregierung vom Wochenende könnten Geimpfte und Genesene etwa beim Zugang zu Geschäften und Dienstleistungen wie Friseuren dieselben Ausnahmen bekommen, die für negativ Getestete gelten. Maskenpflicht und Abstand sollten aber auch für Geimpfte, Genesene und Getestete noch länger gelten.Es ist richtig, wenn schnell überall dort, wo bereits ein negativer Antigentest ausreicht, dies auch für Geimpfte und Genesene gilt. Gerade für den Einzelhandel und die Gastronomie wäre damit endlich eine Perspektive verbunden.Landkreistagspräsident Reinhard SagerAuch der Landkreistag hätte sich ein klareres Ergebnis von der Videokonferenz gewünscht. „Es ist richtig, wenn schnell überall dort, wo bereits ein negativer Antigentest ausreicht, dies auch für Geimpfte und Genesene gilt. Gerade für den Einzelhandel und die Gastronomie wäre damit endlich eine Perspektive verbunden“, sagte Landkreistagspräsident Reinhard Sager den Zeitungen der Funke Mediengruppe.Tourismusbranche hofft auf Lockerungen für Geimpfte in der UrlaubssaisonAuch die Tourismusbranche in Niedersachsen hofft nach dem Impfgipfel von Bund und Ländern auf Lockerungen für Geimpfte in der Urlaubssaison. Wenn ein großer Teil der Bevölkerung die Impfung habe, „dann gibt es überhaupt keinen Grund, Beschränkungen aufrechtzuerhalten“, sagte der Vorsitzende des niedersächsischen Tourismusverbandes, Sven Ambrosy, der „Hannoverschen Allgemeinen Zeitung“. Niedersachsens Wirtschaftsminister Bernd Althusmann erklärte, in der niedersächsischen Corona-Verordnung gebe es bereits „gewisse Erleichterungen“ für Geimpfte.Wenn die Impfkampagne allerdings weiter so gut läuft, sollten wir uns gerade mit Blick auf den Sommer auch mit dem Thema Urlaub für Geimpfte auseinandersetzen.Niedersachsens Wirtschaftsminister Bernd Althusmann (CDU)„Wenn die Impfkampagne allerdings weiter so gut läuft, sollten wir uns gerade mit Blick auf den Sommer auch mit dem Thema Urlaub für Geimpfte auseinandersetzen“, sagte der CDU-Politiker dem Blatt. Bis dahin solle jedem ein Impfangebot gemacht werden. Der CDU-Fraktionschef im Landtag, Dirk Toepffer, sprach sich dafür aus, Sommerurlaub für geimpfte Menschen möglich zu machen. Es sei der richtige Zeitpunkt, den Menschen in den Tourismusgebieten zu helfen.Der Hauptgeschäftsführer des Niedersächsischen Städtetags, Jan Arning, sagte der Zeitung, die von der Pandemie erheblich belastete Bevölkerung brauche kurzfristig eine deutliche Perspektive für die Sommerferien: „Auch die Tourismus-Kommunen sowie die Vermieter, die keinen Anspruch auf Entschädigungszahlungen haben, sind dringend hierauf angewiesen.“Landrat spricht von tragischem Fall nach Impfung mit KochsalzlösungNachdem eine Mitarbeiterin des Impfzentrums in Friesland eingeräumt hat, Spritzen statt mit Biontech-Impfstoff nur mit Kochsalzlösungen gefüllt zu haben, läuft die Aufarbeitung des Falles. Am Sonntag war bekannt geworden, dass die Impfzentrums-Mitarbeiterin des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) in Schortens eingeräumt hatte, sechs Spritzen statt mit Impfstoff nur mit Kochsalzlösung gefüllt zu haben. Nach Behördenangaben war ihr beim Anmischen des Vakzins ein Fläschchen mit Biontech heruntergefallen, was sie vertuschen wollte. + Eine Mitarbeiterin des Impfzentrums Landkreis Friesland soll in sechs Fällen Biotech-Impfstoff durch eine Kochsalzlösung ausgetauscht haben.© Mohssen Assanimoghaddam / picture alliance / dpaMitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Landkreises seien seit Sonntag dabei, die möglichen Betroffenen telefonisch über den Vorfall zu informieren, sagte die Sprecherin. Nach aktuellem polizeilichem Ermittlungsstand sei weiterhin davon auszugehen, dass es sich hier um das einmalige Handeln einer einzelnen Person handle, sodass keine weiteren Impfungen davon betroffen seien. Für die sechs Menschen, die die Spritzen bekamen, besteht nach Behördenangaben keine Gesundheitsgefährdung. Die Kochsalzlösung dient zum Verdünnen des eigentlichen Impfstoffes und ist als Substanz unschädlich.Landrat Sven Ambrosy hat von einem tragischen Fall gesprochen. „Von einer examinierten Krankenschwester kann erwartet werden, auch unter Druck richtige Entscheidungen zu treffen“, sagte der SPD-Politiker der „Hannoverschen Allgemeinen Zeitung“. „Ihr Motiv war klar, den Vorfall zu vertuschen.“ Unterdessen gehen auch die Ermittlungen der Polizei weiter. Es gehe weiterhin um ein mögliches Körperverletzungsdelikt, sagte eine Polizeisprecherin in Wilhelmshaven. Die Staatsanwaltschaft Oldenburg prüfe auch die strafrechtliche Relevanz des Falles. (Mit Material der dpa)Dies ist die Fortsetzung des Coronavirus-Tickers für Niedersachsen. Rubriklistenbild: © Julian Stratenschulte

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