Deutsch Nachrichten Corona: Laschet fordert „Brücken-Lockdown" und Blitz-Gipfel mit Merkel - Kanzlerin blockt offenbar ab Aktuelle Nachrichten

Deutsch-Nachrichten.Com - Wegen der anschwellenden dritten Corona-Welle plädiert Armin Laschet für schnelles Handeln und ein früheres Treffen von Bund und Ländern. Erste Reaktionen folgen.

Deutsch Nachrichten Corona: Laschet fordert „Brücken-Lockdown" und Blitz-Gipfel mit Merkel - Kanzlerin blockt offenbar ab Aktuelle Nachrichten

Deutsch-Nachrichten.Com - Wegen der anschwellenden dritten Corona-Welle plädiert Armin Laschet für schnelles Handeln und ein früheres Treffen von Bund und Ländern. Erste Reaktionen folgen.

Deutsch Nachrichten  Corona: Laschet fordert „Brücken-Lockdown" und Blitz-Gipfel mit Merkel - Kanzlerin blockt offenbar ab Aktuelle Nachrichten
05 April 2021 - 20:45

Aktuelle Nachrichten ! Wegen der anschwellenden dritten Corona-Welle plädiert Armin Laschet für schnelles Handeln und ein früheres Treffen von Bund und Ländern. Erste Reaktionen folgen. Update vom 5. April, 20.15 Uhr: Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) hat sich kritisch zum Vorstoß von NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) für einen „Brücken-Lockdown“ und ein vorgezogenes Spitzengespräch von Bund und Ländern zur Corona-Krise* geäußert (siehe Erstmeldung vom 5. April, 15 Uhr). „Es ist, glaube ich, noch sehr viel unklar, was Herr Laschet damit meint“, sagte Müller an diesem Montag dem ARD-Hauptstadtstudio. Laschet hatte beim Besuch eines Impfzentrums in Aachen vorgeschlagen, die für den 12. April geplante Ministerpräsidentenkonferenz vorzuziehen und einen kurzen, aber harten Lockdown zu beschließen. „Für die letzten Meter brauchen wir noch einmal eine Kraftanstrengung“, forderte er.Müller sagte dazu: „Ein Brücken-Lockdown für eine Übergangszeit und dann mit welchen Maßnahmen? Und das soll so lange gelten, bis viele Menschen geimpft sind. Was heißt das alles? Also, ich glaube, da sind viele Überlegungen auch bei Herrn Laschet noch nicht abgeschlossen, und insofern glaube ich, macht es auch keinen Sinn, jetzt vorfristig zu einer Ministerpräsidentenkonferenz zusammenzukommen.“ Laschet fordert „Brücken-Lockdown“ und Blitz-Gipfel mit Merkel - Kanzlerin blockt offenbar abUpdate vom 5. April, 17.15 Uhr: Für die von NRW-Ministerpräsident Laschet ins Gespräch gebrachten vorgezogenen Beratungen über mögliche weitere Verschärfungen der Corona-Beschränkungen (siehe Erstmeldung vom 5. April, 15 Uhr) gibt es noch keinen Termin. Der Bund sei immer bereit, zu beraten, wenn es sich als erforderlich erweise, hieß es nun aus Regierungskreisen in Berlin. Eine solche Ministerpräsidentenkonferenz mit Kanzlerin Angela Merkel* müsse aber gut vorbereitet sein, sodass bereits vorher im Wesentlichen klar sei, welche Maßnahmen ergriffen werden sollten. Eine schnell anberaumte MPK mit völlig unterschiedlichen Vorstellungen zwischen den Ländern dürfe es nicht noch einmal geben, hieß es weiter. Daher sei noch kein Termin festgelegt. Bund und Länder hatten ursprünglich den 12. April als Termin für die nächsten gemeinsamen Beratungen vorgesehen.Laut einem Bericht von ntv soll Laschet an diesem Ostermontag in einem Telefonat mit Merkel offenbar auf den kommenden Donnerstag als neuen Termin gedrängt haben - auch mit Blick auf die nötige Vorwarnzeit bei möglichen Schulschließungen ab Montag. Überzeugen konnte Laschet die Kanzlerin laut des Berichts offenbar allerdings nicht. Forderung nach „Brücken-Lockdown“ - Laschet spricht sich zudem für Impfen „unter Hochdruck“ ausUpdate vom 5. April, 16.10 Uhr: Armin Laschet hat sich nicht nur für einen „Brücken-Lockdown“, sondern auch für ein Impfen „unter Hochdruck“ ausgesprochen. Das Impfen bleibe die stärkste Waffe. Noch vor Beginn der Sommerferien werde deutlich mehr als die Hälfte der Deutschen mindestens ein Mal geimpft sein, sagte der CDU-Chef an diesem Ostermontag nach dem Besuch eines Impfzentrums der Städteregion Aachen. Von Geimpften gehe nach Erkenntnis des Robert-Koch-Instituts praktisch kaum mehr ein Risiko für die Verbreitung des Virus aus.

. Laschet fordert „Brücken-Lockdown“ und Blitz-Gipfel mit Merkel: „In vielen Bereichen nachlegen“Erstmeldung vom 5. April, 15 Uhr: Aachen/München - Armin Laschet* (CDU) hat sich angesichts der anschwellenden dritten Corona*-Welle für einen „Brücken-Lockdown“ ausgesprochen und möchte die Ministerpräsidentenkonferenz mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU)* vorziehen. Angesetzt ist diese derzeit für Montag, 12. April. Die Kontakte im privaten Bereich, aber auch am Arbeitsplatz müssten weiter verringert werden, möglicherweise auch durch Ausgangsbeschränkungen, sagte Laschet am Montag beim Besuch eines Impfzentrums in Aachen. Er sprach von einer „Ausnahmesituation“, in der jetzt schnelles Handeln notwendig sei.Armin Laschet zur dritten Welle: „Wir brauchen einen Brücken-Lockdown“Unter einem „Brücken-Lockdown“ versteht Laschet einen Lockdown, der die Zeit, bis viele Menschen geimpft seien, überbrückt. Angesichts der aktuellen Infektionslage, sei es erforderlich, „dass wir nochmal in vielen Bereichen nachlegen und uns Richtung Lockdown bewegen“, sagte der CDU-Bundesvorsitzende. Bei seiner Einschätzung sei er sich mit vielen Ministerpräsidenten, der Kanzlerin und Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) einig. Nötig seien jetzt mehr Schnelligkeit und eindeutige Entscheidungen. Die Runde der Ministerpräsidenten mit Merkel - die MPK - müsse noch in dieser Woche in Präsenz zusammenkommen. „Wir dürfen nicht wieder eine Ministerpräsidentenkonferenz erleben wie beim letzten Mal. Mit stundenlangen Diskussionen, mit stundenlangen Auszeiten,“ stellte Laschet klar.Welche Maßnahmen im Zuge des „Brücken-Lockdowns“ konkret beschlossen werden könnten, hat Laschet auch schon angesprochen. Als wichtiges und effektives Mittel sieht Laschet die Begrenzung privater Kontakte. Auch Ausgangsbeschränkungen in den Abend- und Nachtstunden könnten verhängt werden. Zudem sei es wichtig, die Öffnung von Kitas und Schulen auf das Notwendige zu begrenzen, in Kombination mit flächendeckenden und eng getakteten Testungen.Laschets „Brückenlockdown“: Weniger Kontakte, mehr HomeofficeEin weiterer wichtiger Punkt für Laschet ist das Thema Arbeit. „Es sind immer noch viel zu viele Menschen in Bewegung zum Arbeitsplatz“, sagte Laschet. In den zwei bis drei Wochen des Lockdowns müsse die Wirtschaft aktiv werden und ermöglichen, dass Mitarbeitende im Homeoffice arbeiten. Diesbezüglich wolle die Bundesregierung nochmals mit Wirtschaftsverbänden sprechen. Es müsse zudem bei der Schließung der Gastronomie bleiben, außerdem müsse es im gesamten Freizeitbereich nochmals eine Reduzierung geben.Armin Laschet hat das Impfzentrum in Aachen zusammen mit Gernot Marx besucht, dem Präsidenten der Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi). Angesichts der steigenden Zahl von Corona-Erkrankten, die intensivmedizinisch versorgt werden müssen, schlug die Vereinigung Alarm. Auch Jens Spahn hat am Montag ein Impfzentrum besucht. In Berlin sagte der Bundesgesundheitsminister, dass das aktuelle Impftempo nicht ausreiche, um die dritte Welle zu stoppen. (afp/dpa) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA Rubriklistenbild: © Federico Gambarini/dpa

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