Deutsch Nachrichten Coronavirus-Pandemie in Deutschland: Sachsen passt Corona-Regeln an - aber viel härter als Bayern Aktuelle Nachrichten

Deutsch-Nachrichten.Com - Nach Bayern passt auch Sachsen seine Notverordnung in der Coronavirus-Pandemie an. Die Impfungen machen Hoffnung - und Karl Lauterbach. Der News-Ticker.

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Deutsch-Nachrichten.Com - Nach Bayern passt auch Sachsen seine Notverordnung in der Coronavirus-Pandemie an. Die Impfungen machen Hoffnung - und Karl Lauterbach. Der News-Ticker.

Deutsch Nachrichten  Coronavirus-Pandemie in Deutschland: Sachsen passt Corona-Regeln an - aber viel härter als Bayern Aktuelle Nachrichten
04 May 2021 - 05:45

Aktuelle Nachrichten ! Nach Bayern passt auch Sachsen seine Notverordnung in der Coronavirus-Pandemie an. Die Impfungen machen Hoffnung - und Karl Lauterbach. Der News-Ticker. Coronavirus-Pandemie in Deutschland: Die Corona-Lage bessert sich, die Impfungen machen Hoffnung.Sachsen passt die Corona-Regeln an - und ist dabei viel strenger als Bayern (Update vom 3. Mai, 20.15 Uhr).Das Impftempo in Deutschland nimmt zu - inzwischen ist man sogar schneller als Großbritannien und die USA (Update vom 3. Mai, 16.05 Uhr). Dieser News-Ticker zur Corona-Krise in Deutschland wird regelmäßig aktualisiert. Update vom 3. Mai, 22.05 Uhr: Die Corona-Infektionszahlen in Deutschland sinken weiter markant. Das berichtet zumindest das Nachrichtenportal ntv.de. Demnach wurden an diesem Montag 8404 Neuinfektionen mit dem Coronavirus in der Bundesrepublik registriert. Noch am Montag waren es 10.819 neu gemeldete Covid-Fälle gewesen.Dies würde im Vergleich einen Rückgang um 22,3 Prozent binnen einer Woche bedeuten. ntv.de verweist auf eigene Berechnungen. Die offiziellen Zahlen veröffentlicht das Robert-Koch-Institut (RKI) immer am darauffolgenden Morgen. Aber: Die Anzeichen mehren sich, dass sich die Corona-Lage bundesweit Schritt für Schritt merklich bessert. Coronavirus-Pandemie in Deutschland: Sachsen hat strengere Corona-Regeln als BayernUpdate vom 3. Mai, 20.40 Uhr: Nachdem Bayern an diesem Montag weitreichenden Öffnungen in der Corona-Krise angekündigt hat, passt Sachsen am Dienstag seine Notverordnung an. Diese greift regional anstelle der Bundes-Notbremse, insofern die 7-Tage-Inzidenz von 100 unterschritten wird. Zusammenfassend lässt sich sagen: Öffnungen und Lockerungen sind im Mai nur bei einem wirklich drastischen Sinken der Covid-19-Fallzahlen zu erwarten. Ansonsten bleibt alles beim Alten - nämlich zu.Coronavirus-Pandemie in Deutschland: Kaum Lockerungen und Öffnungen in SachsenWie die Bild (hinter einer Bezahlschranke) am Montagabend berichtet, bleiben Hotels, Pensionen und Ferienwohnungen bis mindestens 30. Mai dicht - und damit auch über Pfingsten. Das gilt auch für Restaurants. Ausnahme: Wenn an 14 Tagen hintereinander die 7-Tage-Inzidenz unter 100 liegt, darf im jeweiligen Stadt- oder Landkreis die Außengastronomie öffnen. Wird der Wert an nur einem Tag überschritten, wird demzufolge wieder von vorne gezählt. Corona-Notverordnung in Sachsen (Quelle: Bild):Gilt, wenn die 7-Tage-Inzidenz regional unter 100 fällt. Regeln sollen bis einschließlich 30. Mai gelten.Veranstaltungen: Bleiben weiter verboten, Freizeiteinrichtungen wie Fitnessstudios oder Hallenbäder geschlossen.Einzelhandel: Bis auf das „Click & Meet“, das bereits in der Bundes-Notbremse geregelt ist, gibt es keine Lockerungen. Die Läden und Geschäfte müssen für Laufkundschaft zu bleiben.Hotels und Tourismus: Müssen weiter geschlossen bleiben, Lockerungen und Öffnungen sind vorerst nicht vorgesehen.Gastronomie: Darf nicht öffnen. Erste Ausnahme: Verkauf „to go“. Zweite Ausnahme: Wenn die 7-Tage-Inzidenz regional 14 Tage lang unter 100 liegt, darf die Außengastronomie wieder aufmachen. + Von der Corona-Pandemie hart getroffen: Sachsen, hier die Landeshauptstadt Dresden.© IMAGO / Sylvio DittrichCoronavirus-Pandemie in Deutschland: Karl Lauterbach macht HoffnungUpdate vom 3. Mai, 20.30 Uhr: Corona-Experte Karl Lauterbach lag in der Covid-19-Pandemie mit düsteren Annahmen häufig richtig. Nun macht er Deutschland Hoffnung. Die Zahlen werden wohl rasch fallen, sagte er Merkur.de jetzt. Dabei würden sich die Impfungen noch gar nicht vollumfänglich auswirken. Welchen Zeitrahmen der Epidemiologe annimmt, lesen Sie unter dem Link. Coronavirus-Pandemie in Deutschland: Lage auf Intensivstationen entspannt sich etwasUpdate vom 3. Mai, 20.20 Uhr: Die Lage auf deutschen Intensivstationen entspannt sich in der Corona-Pandemie etwas.Laut Verband der Intensiv- und Notfallmediziner (DIVI) könnte die Anzahl der Intensivpatienten in Deutschland schon in einer Woche sinken. Das berichtet das „heute journal“ des ZDF. Die Ärztinnen und Ärzte würden die langsam verbesserte Ausgangssituation auf die Fortschritte der Impfkampagne sowie die Maßnahmen der Bundes-Notbremse zurückführen, hieß es. Laut Intensivregister von DIVI und Robert-Koch-Institut (RKI) lagen Stand Montagabend, 20.19 Uhr, 5010 Covid-19-Patienten auf deutschen Intensivstationen, 2940 davon mussten zu diesem Zeitpunkt invasiv beatmet werden.Covid-19-Patienten auf deutschen Intensivstationen:5010Corona-Patienten invasiv beatmet:2940Aktuell belegte Intensivbetten in Deutschland:20.672Intensivbetten aktuell frei:3140Quelle: Intensivregister von DIVI und RKI, Stand 3. Mai, 20.19 UhrCoronavirus-Pandemie in Deutschland: Mehr als 6,6 Millionen Menschen haben zwei Impfungen erhaltenUpdate vom 3. Mai, 16.05 Uhr: In Deutschland haben mittlerweile 28,2 Prozent der Menschen mindestens eine Corona-Impfung erhalten. Das geht aus den Zahlen des Impfdashboards vom Montag hervor. Am Sonntag wurden demnach 250.114 Corona-Impfungen durchgeführt. Den vollen Impfschutz haben inzwischen 8 Prozent der Bevölkerung, also mehr als 6,6 Millionen Menschen erhalten. Die Impfkampagne in Deutschland hat an Tempo aufgenommen und man impft hierzulande sogar schneller als in Großbritannien oder den USA. Das berichtet zumindest der Spiegel unter Berufung auf aufgearbeitete Daten der an die Universität Oxford angeschlossenen Plattform „Our World in Data“. Demnach wurden in Deutschland in den letzten sieben Tagen 0,78 Impfdosen pro 100 Einwohner verimpft. Ein größeres Tempo konnten lediglich Katar (0,93), Uruguay (0,95) und Spitzenreiter Ungarn (1,3) vorweisen. Großbritannien (0,74) und die USA (0,72) sind inzwischen hinter Deutschland zurückgefallen. Das liegt allerdings auch daran, dass dort bereits große Teile der Bevölkerung ihre Corona-Impfung erhalten haben. In Großbritannien haben bereits mehr als 50 Prozent der Bevölkerung eine Erstimpfung erhalten, in den USA sind es rund 44 Prozent. + Das Corona-Impftempo in Deutschland nimmt weiter an Fahrt auf - inzwischen impft man schneller als die USA und Großbritannien. (Symbolbild)© Bernd Weissbrod/dpaCorona in Deutschland: Köln beginnt mit Impfung in sozialen BrennpunktenUpdate vom 3.

.25 Uhr: Die Stadt Köln hat am Montag mit der vorgezogenen Corona-Impfung von Menschen in sozialen Brennpunkten begonnen. Wie ein Sprecher der Stadt mitteilte, wurde zunächst den Bewohnern des Stadtteils Chorweiler ein Impfangebot gemacht. Ein sogenannter Impfbus parkte demnach auf einem zentralen Platz der Hochhaussiedlung. Zum Beginn stünden 300 Corona-Impfdosen des Herstellers Moderna bereit.Das Kölner Pilotprojekt sieht vor, Bewohner von sozialen Brennpunkten mit hohen Infektionszahlen bevorzugt gegen das Coronavirus impfen zu lassen. Dabei sollen mobile Impfteams eingesetzt werden. Im Kölner Stadtteil Chorweiler lag die 7-Tage-Inzidenz zuletzt bei 543,4 und damit deutlich über dem Durchschnitt der Stadt Köln (188,8).Die Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker (parteilos) wehrte sich gegen Kritik an der Aktion. „Wir hebeln die Impfreihenfolge eben nicht aus“, stellte Reker am Montag bei Phoenix klar. „Es ist uns gelungen, für diese Menschen in den Sozialräumen eine Priorisierung auf die Gruppe drei vorzuziehen, und die Gruppe drei ist jetzt dran. Da wir mit gesondertem Impfstoff impfen, entgeht hier niemandem eine Impfung, die er sonst bekommen hätte.“ Corona in Deutschland: Ausbruch auf Spargelhof - Gesamtem Landkreis droht nun die NotbremseUpdate vom 3. Mai, 11.55 Uhr: Nach einem Corona-Ausbruch auf einem Spargel- und Beerenhof müssen sich die Menschen im niedersächsischen Landkreis Diepholz wohl auf härtere Corona-Regeln einstellen. Laut den Zahlen des Robert-Koch-Instituts (RKI) vom Montagmorgen liegt die dortige 7-Tage-Inzidenz bei 132,7. Damit ist kritische Marke von 100 am dritten Tag in Folge überschritten worden. Für diesen Fall hatte der Landkreis angekündigt, dass ab Mittwoch (5. Mai) zusätzliche Maßnahmen der bundesweiten Corona-Notbremse sowie die Vorgaben der Corona-Verordnung des Landes Niedersachsen gelten sollen. Am Wochenende teilte der Kreis Diepholz mit, dass bei einer Reihentestung auf den Spargel- und Beerenhof 87 Corona-Infektionen festgestellt wurden. Insgesamt seien 1011 Menschen getestet worden. Am Montag soll in dem betroffenen Betrieb eine erneute Reihentestung stattfinden. + Nach einem Corona-Ausbruch auf einem Spargelhof in Niedersachsen droht nun dem gesamten Landkreis die Notbremse. (Symbolbild)© Sascha Steinach/imago-imagesBundes-Notbremse hat aus Sicht der Intensivmediziner „viele tausend Menschenleben retten können“Update vom 3. Mai, 9.58 Uhr: Nach dem Lob von SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach für die Bundes-Notbremse (siehe Update vom 2. Mai, 22.30 Uhr), ziehen auch die Intensivmediziner eine erste positive Bilanz. „Wir sind zuversichtlich, dass die Zahl der Covid-19-Patienten auf den Intensivstationen sinken wird - und das hängt dann unmittelbar mit den Maßnahmen der Bundes-Notbremse, wie aber auch dem deutlichen Fortschritt beim Impfen zusammen“, sagte DIVI-Präsident Gernot Marx der Rheinischen Post. Das rückläufige Infektionsgeschehen in Deutschland werde in einer Woche auch auf den Intensivstationen sichtbar sein. „Davon sind wir überzeugt“, erklärte Marx weiter. „Die Bundes-Notbremse hat aus unserer Sicht also viele tausend Menschenleben retten können“, versicherte der DIVI-Präsident. Aktuell könne man noch nicht von einer Entspannung auf den Intensivstationen sprechen. Seit einer guten Woche sei eine „Plateau-Bildung“ bei der Zahl der Corona-Patienten von rund 5000 Patienten zu beobachten. Dennoch zeigte sich Marx zuversichtlich: „Wir haben berechtigte Hoffnung, dass die Kombination Bundes-Notbremse plus fortschreitende Impfkampagne uns die Pandemie in den nächsten Monaten bewältigen lässt, also dass die dritte auch die letzte große Covid-Patienten-Welle war.“Corona in Deutschland: Super-Hotspot in ThüringenUpdate vom 3. Mai, 8.28 Uhr: Eine Inzidenz von mehr als 500 - der Corona-Hotspot liegt nach RKI-Angaben in Thüringen. Der Saale-Orla-Kreis ist momentan mit einer 7-Tage-Inzidenz von 574,0 besonders von Corona betroffen. Zwei Landkreise in Sachsen folgen: Mittelsachsen mit 370,9 und der Erzgebirgskreis mit 342,4. Am niedrigsten ist der Wochenwert im Landkreis Nordfriesland (Schleswig-Holstein): 33,7. Corona: RKI meldet 9.610 Neuinfektionen und 84 ToteUpdate vom 3. Mai, 6.11 Uhr: Die Corona-Fallzahlen in Deutschland sinken: Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert-Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 9.160 Corona-Neuinfektionen und 84 weitere Todesfälle gemeldet. Die 7-Tage-Inzidenz liegt am Montagfrüh bei 146,9.Die Fallzahlen sind am Montag erfahrungsgemäß niedriger, weil am Wochenende weniger getestet wird. Nachmeldungen sind deswegen noch möglich. Am Montag vor einer Woche hatte das RKI binnen einen Tages 11.907 Coronavirus-Neuinfektionen und 60 Todesfälle verzeichnet.  Corona-Hoffnung? Lauterbach nennt Merkels Notbremse „gutes Gesamtpaket“ - und gibt Sommer-PrognoseUpdate vom 2. Mai, 22.30 Uhr: Karl Lauterbach sieht Deutschland auf einem guten Weg aus der Corona-Krise. „Ich gehe davon aus, dass ab Mitte, Ende Mai die Fallzahlen deutlich sinken werden. Dann können wir sagen, wir haben die dritte Welle besiegt“, betonte der SPD-Gesundheitsexperte in einem WDR-Interview. Bislang sei die Welle lediglich gebrochen. Zugleich warnte der 58-Jährige vor Leichtsinn, denn: „Man darf den Impfeffekt nicht überschätzen: Bei den 70- bis 80-Jährigen sind bisher weniger als 35 Prozent geimpft.“Außerdem müsse verstärkt auf eine andere Generation geschaut werden: „Wenn die Zahlen bei Kindern und Jugendlichen in den nächsten Wochen steigen sollten, könnte die dritte Welle wieder losgehen. Deshalb müssen wir da sehr vorsichtig sein.“ Alles in allem blicke er aber optimistisch in die Zukunft: „Der Sommer wird gut sein. Die indische Mutante wird das nicht gefährden.“ Einen großen Teil zur positiven Entwicklung habe das neue Infektionsschutzgesetz mit Notbremse, Testpflicht in Schulen und Betrieben sowie nächtlichen Ausgangsbeschränkungen gespielt. Damit habe Deutschland „ein gutes Gesamtpaket am Start, das normalerweise reichen müsste, um die dritte Welle in den Griff zu bekommen“. + Die indische Mutante beunruhigt ihn nicht: SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach sagt einen entspannten Sommer voraus.© Kay Nietfeld/dpaCorona-Krise in Deutschland: Impfstoffe müssen bedarfsgerecht zwischen Praxen und Zentren verteilt werdenMünchen - Deutschland* steht in der Corona*-Pandemie abermals vor sehr entscheidenden Wochen. Es geht im Mai darum, die Weichen für eine möglichst reibungslose Rückkehr in ein weitgehend normales Alltagsleben zu stellen. Natürlich unter Berücksichtigung des womöglich niemals ganz zu besiegenden neuartigen Coronavirus*, das hierzulande mehr als 80.000 Menschen das Leben gekostet hat.Entscheidend ist nun unter anderem die bedarfsgerechte Verteilung des Impfstoffes* auf Arztpraxen und Zentren, um die Vakzine möglichst schnell verabreichen zu können und so wenig wie möglich entsorgen zu müssen. Außerdem muss die Politik darüber entscheiden, inwiefern ein starres Festhalten an der Impfreihenfolge* angesichts der zunehmenden Zahl der angelieferten Präparate sinnvoll und auch zeitgemäß bleibt.Corona-Krise in Deutschland: Frage zur Rückgabe der Grundrechte an Geimpfte und GeneseneÜber allem schwebt zudem die Frage, welche Grundrechte Geimpften und Genesenen - womöglich auch negativ Getesteten - wieder zugestanden werden. Dahinter dürfte auch die Hoffnung stehen, wegen der Corona-Maßnahmen* brachliegenden Branchen wie dem Hotel- und Gastrogewerbe aber auch dem Einzelhandel eine Perspektive zu bescheren, auf die hier schon so lange gehofft wird. Andererseits befürchten die politischen Entscheider offenbar eine Neiddebatte, wenn im Frühling und womöglich auch Frühsommer Millionen Deutsche miterleben müssen, wie einige Landsleute eine neue Freiheit genießen, die ihnen selbst unverschuldet noch verschlossen bleibt.Diese Debatten werden nun im Kabinett von Angela Merkel, aber auch in den Parlamenten geführt. Angesichts von stagnierenden oder sogar wieder sinkenden Inzidenz-Werten in vielen Städten und Landkreisen der Bundesrepublik sowie eines R-Werts* von weniger als 1 - Infizierte stecken also im Schnitt weniger als eine weitere Person an - ist es dafür höchste Zeit. (mg) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA Rubriklistenbild: © Sylvio Dittrich via www.imago-images.de

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