Deutsch Nachrichten Doppelbesteuerung der Rente – Grundsatzurteile im Mai erwartet Aktuelle Nachrichten

Deutsch-Nachrichten.Com - Werden Renten möglicherweise unzulässig hoch besteuert? Grundsatzurteile stehen an - eine Entscheidung wird einem Bericht zufolge voraussichtlich im Mai erwartet.

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Deutsch-Nachrichten.Com - Werden Renten möglicherweise unzulässig hoch besteuert? Grundsatzurteile stehen an - eine Entscheidung wird einem Bericht zufolge voraussichtlich im Mai erwartet.

Deutsch Nachrichten  Doppelbesteuerung der Rente – Grundsatzurteile im Mai erwartet Aktuelle Nachrichten
06 April 2021 - 13:45

Aktuelle Nachrichten ! Werden Renten möglicherweise unzulässig hoch besteuert? Grundsatzurteile stehen an – eine Entscheidung wird einem Bericht zufolge voraussichtlich im Mai erwartet. Update vom 6. April 2021: Wie wird der Streit um eine mögliche Doppelbesteuerung der Rente wohl entschieden? In zwei anhängigen Verfahren soll der Bundesfinanzhof entscheiden (BFH, X R 20/19 und X R 33/19), wie wiwo.de berichtet. „Am 19. Mai will der BFH in beiden Verfahren erstmals mündlich verhandeln, wie er mittlerweile bekanntgegeben hat und damit vorherige exklusive Informationen der WirtschaftsWoche bestätigte“, heißt es in dem Bericht (Stand: 30. März). „Eine Entscheidung solle voraussichtlich in einem gesonderten Termin Ende Mai verkündet werden, teilte der BFH mit.“ Diese Urteile werden „hohe finanzielle Folgen für Millionen Deutsche* haben – egal, in welcher Richtung sie ausfallen“, schreibt das Portal. „Womöglich ist nicht einmal die Entscheidung im Einzelfall entscheidend, sondern die dabei aufgesetzten Grundsätze, die sich dann auch auf andere Fälle übertragen lassen.“ Für den Staat gehe es gar um Millionen.Lesen Sie zudem: Hoffnung auf Rentenerhöhung 2022 für Millionen Deutsche – unter einer Voraussetzung Update vom 16. März 2021: Millionen Deutsche sind von dem Streit betroffen sein, zu dem in den kommenden Monaten ein wichtiges Urteil des Bundesfinanzhofs (BFH) erwartet wird: Werden Renten in Deutschland womöglich unzulässig hoch besteuert? Einige Experten gehen zumindest davon aus, dass es bei der Rente in Deutschland zu einer Doppelbesteuerung komme. Im Interview mit fr.de erklärt der Saarbrücker Finanzmathematiker Klaus Schindler, der eine entsprechende Formel entwickelt hat, anhand eines Beispiels: „Bei einem Renteneintritt 2020 und 35 Jahren Beitragszeit, Beitragsbeginn also 1985, liegt der Besteuerungsanteil der gesamten Rentenbeiträge bei etwa 40 %. Im Gegensatz dazu sind in der Phase der Auszahlung nur 20 % des Renteneinkommens steuerfrei. Stattdessen müsste der Betrag bei 40 % liegen. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass eine Doppelbesteuerung vorliegt.“ Schindler erklärt in dem Interview zudem: „Nach unserer Berechnung fällt die Doppelbesteuerung mindestens für Rentner:innen an, die ab dem Jahr 2005 in den Ruhestand gehen. Zu diesem Zeitpunkt ist sie noch relativ gering, steigt aber schnell immer weiter an und erreicht in den Renteneintrittsjahren 2022 - 2023 ihren Höchstsatz von 20 bis 23 % und zwar ungerechterweise um so höher, je größer die Zahl der Beitragsjahre ist.“ Erst ab dem Jahr 2070 würden die ersten Seniorinnen und Senioren nicht mehr doppelt besteuert, so Schindler. „Für mich als Finanzmathematiker ist diese Konstruktion abenteuerlich.“In den kommenden Monaten soll der Bundesfinanzhof in zwei anhängigen Verfahren entscheiden (BFH, X R 20/19 und X R 33/19), wie wiwo.de (Stand: 10. März) berichtete. Diese Urteile würden hohe finanzielle Folgen für Millionen Deutsche haben – egal, in welcher Richtung sie ausfallen, so das Portal. Für den Staat gehe es gar um Milliarden.Lesen Sie zudem: Rente wie in Schweden? Forderungen nach Rentenreform in DeutschlandBundesfinanzhof entscheidet über umstrittene RentenbesteuerungArtikel vom 26. Januar 2021: Das Jahr 2021 könnte für Steuerzahler ein wichtiges werden. So wird zur möglichen Doppelbesteuerung der Renten* in diesem Jahr ein wegweisendes Urteil vom Bundesfinanzhof erwartet. Der Streit dreht sich, wie das Portal wiwo.de bereits vor einigen Monaten berichtete, darum, dass die Regeln für die Besteuerung der Rente möglicherweise verfassungswidrig seien. Denn sie könnten, je nachdem wie gerechnet werde, zu einer Doppelbesteuerung führen, so das Portal. Die aber dürfe es laut Bundesverfassungsgericht nicht geben. Nun also soll der Bundesfinanzhof (BFH) bei der Streitfrage entscheiden.Lesen Sie zudem: Immer mehr Rentner müssen eine Steuererklärung abgebenDurch den Bundesfinanzhof erwarten Experten in diesem Jahr folglich ein wegweisendes Urteil. Die mündliche Verhandlung vor dem Gerichtshof in München über eine mögliche Doppelbesteuerung von Renten war dem Evangelischen Pressedienst (epd) zufolge ursprünglich für Herbst 2020 erwartet worden. Wegen der Corona-Pandemie sei der Termin allerdings mehrmals verschoben worden. Eine Entscheidung steht nun also 2021 aus. Die mündliche Verhandlung sei erst auf Januar verschoben worden, berichtet das Portal waz.de (Stand: 25.01.2021), nun sei das zweite Quartal 2021 angepeilt. Der Bundesfinanzhof wolle im Frühjahr über die viel diskutierte Besteuerung von Renten entscheiden, schreibt das Portal. Im Kern gehe es um die Frage, ob es derzeit zumindest für einen Teil der rund 21 Millionen Rentnerinnen und Rentner zu einer verfassungswidrigen Doppelbesteuerung komme, schreibt das Portal. Ausgangspunkt sei die entsprechende Klage eines Ruheständlers. + Streitpunkt Doppelbesteuerung der Rente: Experten erwarten ein wegweisendes Urteil. (Archivfoto)© Felix Kästle/dpaLesen Sie zudem: Rente: Steuererklärung nicht vergessen – was Betroffene wissen solltenDie sogenannte Doppelsteuerung stellt, wie das Portal finanzen.de. (Stand: 25.01.

. Je nach individueller Situation entgehen dem Bericht zufolge Betroffenen mehrere tausend Euro, die das Finanzamt aus ihrer Sicht zu Unrecht kassiere. Dazu komme es, weil der Fiskus Steuern auf die gesetzliche Rente erhebe, obwohl Steuerzahler die Beiträge dazu bereits aus ihrem versteuerten Einkommen gezahlt hätten, schreibt das Portal zu der Kritik. Noch ist die Streitfrage allerdings nicht endgültig geklärt. Viele Rentner dürften umso gespannter sein, wie das Urteil des Bundesfinanzhofs in diesem Jahr wohl ausfällt. (ahu)*Merkur.de und FR.de sind Angebote von IPPEN.MEDIA.Quellen: fr.de; wiwo.de; finanzen.de; epd; waz.deLesen Sie zudem: Steuererklärung: Diese Posten bringen Ihnen viel Geld zurückHilfe bei der SteuerSteuerpflichtig? Eine passende Steuersoftware (werblicher Link), bei der die einzelnen Schritte nachvollziehbar erklärt werden, kann eine gute Hilfe sein.Auch interessant: Homeoffice-Pauschale richtig nutzen: So funktioniert es mit der SteuererklärungDas Geld vor dem Euro: Kennen Sie diese EU-Währungen noch?Pesetas, italienische Lire oder Franc: Jedes europäische Land hatte vor dem Euro eine eigene Währung. © pixabayDie Deutsche Mark, auch DM oder D-Mark genannt, war als Bargeld von 1948 bis Ende 2001 die offizielle Währung der Bundesrepublik Deutschlands. Eine Deutsche Mark war wiederum unterteilt in einhundert Pfennig. Neben Münzen gab es sie auch in fünf- bis tausend-DM-Scheinen. Noch heute sollen Milliarden D-Mark im Umlauf sein. Ein Euro soll heutzutage zwei DM wert sein. © pixabayDie italienische Lira war von 1861 bis zur Einführung des Euro das offizielle Zahlungsmittel Italiens. Sie war zudem auch in den beiden Zwergenstaaten San Marino und Vatikanstadt offizielle Währung. Doch vor 2001 spielten wegen einer anhaltenden Inflation nur noch die Werte 50, 100, 200, 500 und 1.000 Lire eine Rolle im Zahlungsverkehr. Ein Euro beträgt nach heutigem Umrechnungskurs etwa 2.000 Lire. © pixabayDie griechische Drachme galt von 1831 bis 2001. Sie war das offizielle Zahlungsmittel in Griechenland. Der Name ist bereits seit der Antike geläufig und bezeichnete schon damals eine Gewichts- und Münzeinheit aus Silber. Ihre Untereinheit war das Lepto, 100 davon ergaben eine Drachme. Umgerechnet wäre heutzutage ein Euro circa 340 griechische Drachmen wert. © pixabayDer Franc (zu deutsch: Franken) war vor der Einführung des Euro die Währung Frankreichs. Zudem galt er seit 1795 in der Schweiz sowie Belgien, Luxemburg und Monaco und den ehemaligen französischen Kolonien wie dem Kongo, Guinea, Ruanda oder Französisch-Polynesien. Ein Franc war wiederum unterteilt in 100 Centimes. Ein Euro wären etwa 6,5 Franc.Der Franc (zu deutsch: Franken) war vor der Einführung des Euro die Währung Frankreichs. Zudem galt er seit 1795 in der Schweiz sowie Belgien, Luxemburg und Monaco und den ehemaligen französischen Kolonien wie dem Kongo, Guinea, Ruanda oder Französisch-Polynesien. Ein Franc war wiederum unterteilt in 100 Centimes. Ein Euro wären etwa 6,5 Franc. © pixabayDie spanischen Peseta (zu deutsch: Peseten) und wurde 1869 in Spanien eingeführt. Sie galt ebenfalls im Pyrenäenstaat Andorra. Der offizielle Umrechnungskurs beträgt heute für einen Euro etwa 165 Pesetas. Laut der spanischen Nationalbank können übrig gebliebene Peseten sogar noch bis zum 31. Dezember 2020 in Euro umgetauscht werden.Die spanischen Peseta (zu deutsch: Peseten) und wurde 1869 in Spanien eingeführt. Sie galt ebenfalls im Pyrenäenstaat Andorra. Der offizielle Umrechnungskurs beträgt heute für einen Euro etwa 165 Pesetas. Laut der spanischen Nationalbank können übrig gebliebene Peseten sogar noch bis zum 31. Dezember 2020 in Euro umgetauscht werden. © pixabayDieser Artikel enthält Affiliate-Links. Rubriklistenbild: © Felix Kästle/dpa

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