Deutsch Nachrichten Merkel verteidigt Spahn nach bösen Beschuldigungen in Masken-Affäre: „Wenn ich sehe, was mit Jens passiert" Aktuelle Nachrichten

Deutsch-Nachrichten.Com - Unbrauchbare Masken sollten einem Bericht zufolge an Menschen mit Behinderungen oder Obdachlose verteilt werden. Spahn wehrt sich gegen die Vorwürfe. Auch die Kanzlerin stellt sich hinter ihn.

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Deutsch-Nachrichten.Com - Unbrauchbare Masken sollten einem Bericht zufolge an Menschen mit Behinderungen oder Obdachlose verteilt werden. Spahn wehrt sich gegen die Vorwürfe. Auch die Kanzlerin stellt sich hinter ihn.

Deutsch Nachrichten  Merkel verteidigt Spahn nach bösen Beschuldigungen in Masken-Affäre: „Wenn ich sehe, was mit Jens passiert" Aktuelle Nachrichten
07 Juni 2021 - 11:45

Aktuelle Nachrichten ! Unbrauchbare Masken sollten einem Bericht zufolge an Menschen mit Behinderungen oder Obdachlose verteilt werden. Spahn wehrt sich gegen die Vorwürfe. Auch die Kanzlerin stellt sich hinter ihn.Update vom 7. Juni 2021, 11.24 Uhr: Nachdem sich bereits Jens Spahn gegen die Masken-Vorwürfe der SPD gewehrt hatte, äußerte sich nun offenbar auch die Kanzlerin und stellte sich deutlich hinter ihren Gesundheitsminister. Bei der CDU-Präsidiumssitzung am Montag habe sich nach Informationen der Bild gesagt: „Wenn ich sehe, was mit Jens passiert: Das entbehrt wirklich jeder Sachgrundlage.“ Sie sprach wohl von einem „Versuch, durch negative Stimmung Schaden anzurichten. Fernab von dem, was man guten Umgang nennt.“ Ihre Aufforderung an die Parteispitze: „Wir müssen jetzt dagegenhalten!“Laut der Bild warf auch CDU-Chef Armin Laschet der SPD eine schmutziges Spiel vor: „Die „negative campaigning“-Kampagne nützt der SPD null. Sie wollen uns aber schaden. Wir dürfen ihnen das nicht durchgehen lassen. Wir müssen unsere Leute schützen!“ NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann sprang Spahn ebenfalls zur Seite und soll gesagt haben: „Wir haben in den Ländern die gleiche Ware gekauft. Übrigens haben auch SPD-Gesundheitsminister diese Ware gekauft.“ Mit Blick auf die Angriffe des Koalitionspartners sagte er wohl: „Es ist eine Riesensauerei, die da gelaufen ist. Das kommt sicher aus dem Arbeitsministerium. Das kann man nicht durchgehen lassen.“Unbrauchbare Masken an Obdachlose und Behinderte? Spahn zerschlägt Vorwürfe und kontert böse in Richtung SPDErstmeldung vom 7. Juni 2021:Berlin - Gesundheitsminister* Jens Spahn (CDU*) wehrte sich erneut gegen Vorwürfe aus SPD und Opposition um angeblich minderwertige FFP2-Masken für Menschen mit Behinderung und Obdachlose. „Es war übrigens eine Idee des Arbeitsministeriums* selbst, mit einem Sonderkontingent an Obdachlose und Eingliederungshilfe Masken zu verteilen“, sagte Spahn am Montag in Berlin vor Beratungen der CDU-Spitze.Spahn wehrt sich gegen Masken-Vorwürfe: Alle wurde geprüftEr erklärte, dass es entscheidend sei, dass es bei allem, was die Regierung tue, es um Masken gehe, die sicher seien und den Infektionsschutz gewährleisteten. Genau daraufhin seien alle Masken, die verteilt worden seien, geprüft worden. Genauso seien im vergangenen Jahr Millionen von Masken gleichen Typs auch durch die Bundesländer verteilt worden und hätten ebenfalls Schutz geboten.

. Sie hätten zwar keine EU-Zertifizierung, seien aber beim Infektionsschutz sicher - „und das ist das Entscheidende“.Unbrauchbare Masken an Obdachlose? Spahn erklärt HintergründeSpahn erklärte, dass Millionen von Masken Krankenhäusern, Ärzten und der Pflege zur Verfügung gestellt worden seien. Als Masken dann zur Verfügung gestanden hätten, habe man dies erweitern können auf Kommunen und Landkreise - und auch auf Einrichtungen der Eingliederungs- und der Obdachlosenhilfe. „Als die Idee aufkam, haben wir natürlich gesagt: Klar, sofort und gerne.“ Dann habe man „miteinander geschaut, welche Masken dafür in Frage kommen. Und das waren eben aus unserer Sicht auch diese Masken, die den Infektionsschutz gewährleisten.“Man habe sich darauf geeinigt, diese Masken nochmals zusätzlich auf bestimmte Arbeitsschutzaspekte zu überprüfen, sagte Spahn weiter. Es habe sich aber herausgestellt, dass dies Monate dauern würde - „und uns ging es um eine schnelle Hilfe“. Deswegen habe man am Ende FFP2-Masken* im Auftrag des Ministeriums in Deutschland produzieren lassen und an die Einrichtungen versandt. „Dass man miteinander einmal schaut, welche Masken wir jetzt nehmen, das miteinander diskutiert und zu einem Ergebnis führt, das halte ich für normales Regierungshandeln. Dass man das anschließend so darstellt, das muss jeder mit sich selbst ausmachen“, sagte der Minister. Spahn weist SPD-Kritik deutlich zurück: „Sagt mehr über den Zustand der SPD aus“Auch die SPD-Kritik wies Spahn deutlich zurück. Die SPD* habe eher den Ansatz, gleichzeitig Regierung und Opposition sein zu wollen. Er habe den Eindruck, das sei wie beim Fußball: „Wenn man beim Auswärtsspiel schon nicht gewinnen kann, dann tritt man der heimischen Mannschaft auch noch den Platz zumindest kaputt.“ Dies scheine die Politik der SPD zu sein - „egal, wie an den Haaren herbeigezogen die Vorwürfe sind“. Die SPD nehme in Kauf, die Menschen zu verunsichern. „Das alles sagt mehr über den Zustand der SPD aus, als über die Qualität von Masken.“ (md mit dpa)*Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA Rubriklistenbild: © Felix Zahn/photothek.net via www.imago-images.de

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