Deutsch Nachrichten Söder sorgt für Chaos im Kanzler-Kampf - und torpediert Laschet-Wunsch Aktuelle Nachrichten

Deutsch-Nachrichten.Com - Wer macht‘s? Nun ist klar: Sowohl Laschet als auch Söder wollen die Kanzlerkandidatur. Der Wettkampf innerhalb der Union hat begonnen.

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Deutsch Nachrichten  Söder sorgt für Chaos im Kanzler-Kampf - und torpediert Laschet-Wunsch Aktuelle Nachrichten
12 April 2021 - 19:00

Aktuelle Nachrichten ! Wer macht‘s? Seit Sonntag ist klar: Sowohl Laschet als auch Söder wollen die Kanzlerkandidatur. Stunden später scheint die Entscheidung nur noch Formsache. Der Unions-Gipfel gab eine langersehnte erste Antwort: Sowohl CSU-Chef Söder als auch CDU-Chef Laschet* schielen auf die Merkel-Nachfolge.Das CDU-Präsidium gelangte am Vormittag zu einem Meinungsbild (Update von 11.43 Uhr). CSU-Chef Söder traf eine vielsagende Entscheidung (Update von 15.45 Uhr).Das CSU-Präsidium hat sich für Markus Söder als neuen Kanzlerkandidaten der Union ausgesprochen (siehe Update vom 12. April, 16.55 Uhr).Dieser News-Ticker wird regelmäßig aktualisiert. Update vom 12. April, 18.45 Uhr: Armin Laschet oder Markus Söder - das ist hier die K-Frage in der Union.Ob der CDU-Vorsitzende oder der CSU-Chef die beiden Schwesterparteien in den Bundestagswahlkampf führt, wollen die beiden Schwesterparteien in diesen Tagen entscheiden und festzurren. Die jüngsten Umfragen sprachen klar für den bayerischen Ministerpräsidenten mit fränkischen Wurzeln aus München. Dennoch sprach sich das CDU-Präsidium an diesem Montag für Laschet aus. Söder meinte im Gespräch mit Bild.de mit Blick auf das CDU-Votum: „Anscheinend hat die Umfragen niemand zu wichtig genommen.“ Kanzlerkandidatur der Union: CSU-Chef Markus Söder will seine Ambitionen nicht fallen lassenUpdate vom 12. April, 17.10 Uhr: Markus Söder will vorerst nicht von seinen Kanzler-Ambitionen lassen - das hat der CSU-Chef nun doch persönlich bei einer Pressekonferenz in München klargemacht. Söder verwies auf Umfrage-Werte in der Bevölkerung und die Notwendigkeit, auf die Stimmung „in der Breite“ der Unions-Parteien zu hören. Man müsse sich angesichts einer schwierigen Phase für die Union auch die Zeit für eine inhaltliche Abwägung geben.Das Ringen um die Kanzlerkandidatur der Union ist also - anders als noch am Mittag zu vermuten stand - noch nicht beendet. Vorerst bleiben einige Fragen offen. CSU-Generalsekretär Markus Blume verwies darauf, dass „bilaterale Gespräche“ zwischen Söder und Laschet nicht genügten, um die Entscheidung zu treffen. Die Christsozialen denken offenbar an eine Kandidatenkür bis Ende der Woche. Ein konkretes Prozedere scheint aber nicht festzustehen. Auch Söder erteilte unter Verweis auf schwindende Zeit einer Mitgliederbefragung eine Absage. Um 19 Uhr äußert sich Bayerns Ministerpräsident noch einmal im Bayerischen Rundfunk. Angesichts von Söders frisch erklärtem Kurs könnte sich in den nächsten Tagen einige Aufmerksamkeit auf Äußerungen und Forderungen der CDU-Basis richten. Die hatte schon am Montag trotz der Entscheidung des CDU-Präsidiums vereinzelt weiter für Söder Stimmung gemacht (siehe Update von 15.45 Uhr). Weitere Verwerfungen scheinen möglich. „Söder trickst weiter. Er will die CDU-Landesverbände aufstacheln!“, urteilte am frühen Montagabend der langjährige ARD-Journalist Ulrich Deppendorf in einem Tweet.Update vom 12. April, 16.55 Uhr: Nach Angaben von CSU-Generalsekretär Markus Blume hat sich das Parteipräsidium der Christ-Sozialen einstimmig für Markus Söder als Kanzlerkandidat der Union ausgesprochen. Er sei der beste Kandidat. Damit gebe es nun eine Empfehlung der CDU-Spitze für Armin Laschet, eine Empfehlung der CSU für Söder - und es gebe eine „deutliche Mehrheitsmeinung“ in der deutschen Bevölkerung, sagte Blume am Montag nach einer Schalte des CSU-Präsidiums in München.Allerdings gehe es nun nicht um eine schnelle Entscheidung, so Blume weiter. Man stehe nun am Beginn der Beratungen, die „ergebnisoffen“ zu führen seien. Eine Mitgliederbefragung, wie sie Landtagsfraktionschef Thomas Kreuzer gefordert hatte, sei aber „nicht Position des CSU-Präsidiums“.Union weiter mitten in schwieriger Kanzler-Frage: Laschets Druck erzürnt CSU - „so geht das nicht“Update vom 12. April, 16.27 Uhr: Der Wunsch der CDU nach einer schnellen Kanzler-Entscheidung trifft bei der CSU auf Widerstand - und offenbar auch auf Unmut. Er wolle kein „Hauruck-Verfahren“, sagte Söder nach Informationen des Münchner Merkur am Nachmittag in der Präsidiums-Sitzung der Christsozialen. Kritik an der Schwesterpartei übte offenbar auch Parteivize Dorothee Bär. „Das CDU-Präsidium sagt ,Hugh, ich habe gesprochen‘ - so geht das nicht“, wurde sie von Teilnehmern zitiert.Um 16.30 Uhr wollte die Partei mit Informationen zu ihren Beschlüssen auf einer Pressekonferenz an die Öffentlichkeit treten - allerdings ohne Söder. Generalsekretär Markus Blume soll zunächst informieren - Söder äußert sich erst in einer Sondersendung im Bayerischen Rundfunk am Abend. Wir begleiten die PK in einem Live-Ticker. Allerdings scheint sich der Termin noch zu verzögern.Chaos im Kanzler-Kampf: Söder torpediert Laschet-WunschUpdate vom 12. April, 15.50 Uhr: „Die Fakten liegen auf dem Tisch“, beschied der frisch vom CSU-Präsidium bestärkte Armin Laschet am Mittag - eine Kanzlerkandidatenentscheidung müsse nun angesichts der Corona-Krise schnell fallen. Doch Konkurrent Markus Söder sieht das offenbar anders: Er will erst Ende der Woche eine Festlegung treffen.Es sei jetzt noch nicht der Tag der Entscheidung, vielmehr werde man sich Ende der Woche zusammensetzen, sagte Söder am Montag nach Teilnehmerangaben in einer Schalte des CDU-Präsidiums. Zudem werde er darum bitten, dass sich nicht nur zwei Personen zusammensetzten, sondern das weitere Vertreter beider Parteien mit dabei seien. Auch damit widersprach der CSU-Chef tendenziell Laschet, der in seiner Pressekonferenz am Mittag immer wieder betont hatte, er werde die Entscheidung mit Söder besprechen.Eine Entscheidung auf noch wesentlich breiterem Fundament lehnte das CSU-Präsidium unterdessen nach Informationen der Bild ab. Die CSU-Landtagsfraktion hatte eine Mitgliederbefragung gefordert. Das Führungsgremium habe diesen Wunsch jedoch „abgeräumt“.Kanzler-Kampf schon vorbei? Söder trifft vielsagende EntscheidungUpdate vom 12. April, 15.45 Uhr: Eigentlich deutet alles darauf hin, dass die Kanzlerkandidaten-Entscheidung der Union zugunsten Armin Laschets gefallen ist - doch der designierte Merkel-Erbe muss weiter mit Querschlägern aus eigenen Reihen leben. Am Montag meldete sich nach der Berlin-CDU auch der Landesverband Mecklenburg-Vorpommerns mit einem Votum für Markus Söder zu Wort.„Für uns steht die Frage im Mittelpunkt, wer in der Lage ist, am ehesten die Bundestagswahl zu gewinnen. Das ist der, der den größten Rückhalt bei den Wählern hat. Und laut Umfragen ist das derzeit Markus Söder“, sagte CDU-Landesgeneralsekretär Wolfgang Waldmüller am Montag in Schwerin. Dass sich am Morgen das CDU-Präsidium für Laschet als Kanzlerkandidaten der Union ausgesprochen und damit dem Parteichef den Rücken gestärkt habe, sei nicht ungewöhnlich. Nun sei es an Laschet und CSU-Chef Söder, sich möglichst rasch zu einigen.Auch die CSU trommelte weiter für Söder. „Markus Söder hat das Zeug zum Kanzler und genießt viel Vertrauen in der Bevölkerung“, sagte der Parteivize Manfred Weber der Augsburger Allgemeinen.Söder selbst sorgte am Montagnachmittag für eine Überraschung: Anders als Laschet nach den CDU-Sitzungen will Söder nach der - bereits laufenden - CSU-Schalte nicht selbst an der Pressekonferenz teilnehmen, wie ein CSU-Sprecher mitteilte. Dies übernehme Generalsekretär Markus Blume. Abends in einer Sendung des Bayerischen Rundfunks (BR) werde Söder dagegen auftreten, hieß es. Der BR hat eine halbstündige Sondersendung für 19.00 Uhr ins Programm aufgenommen.Söders Kanzler-Ambitionen vor dem Aus? Vorentscheidung wohl gefallen - Laschet richtet den Druck jetzt auf die CSUUpdate vom 12. April, 14.40 Uhr: Die Pressekonferenz mit Armin Laschet ist beendet. Die Zuhörer sind Zeugen einer vorsichtigen, aber inhaltlich doch klaren politischen Inszenierung geworden: Laschet hat zwar vermieden, sich mit dem positiven CDU-Votum im Rücken zum Kandidaten auszurufen oder einen klaren Zeithorizont für die Kanzler-Entscheidung einzufordern. Allerdings breitete der CDU-Chef unverzüglich in einer vergleichsweise emotionalen Ansprache seine Wahl-Agenda aus - und machte unter Verweis auf die heikle Corona-Lage Druck in Richtung einer schnellen Kandidaten-Kür.Die Positionierung der CSU in der K-Frage überließ Laschet demonstrativ der Schwesterpartei in München, eine Entscheidung in der Unions-Fraktion schloss er zugleich aus. Angesichts Söders Bekenntnis, nur mit Unterstützung der CDU als Kanzlerkandidat in den Bundestagswahlkampf ziehen zu wollen, bleibt dem CSU-Chef am Nachmittag kaum Handlungsspielraum - dennoch wird es Söder obliegen, persönlich den Weg für Laschet freizumachen. Angesichts des Drucks auch der Opposition, sich nun politisch der Corona-Bekämpfung zu widmen, scheint eine Entscheidung noch am Montag oder Dienstag durchaus möglich.Kanzlerfrage: Laschet macht Druck - aber scheut klare Forderung an SöderUpdate vom 12. April, 14.32 Uhr: Noch einmal sieht sich Laschet einer drängenden Frage zur Kanzlerkandidatur ausgesetzt. Auf die Frage, ob er von Söder nun erwarte, dass er angesichts des klaren Votums der CDU den Weg für den Kandidaten Laschet freimache, will sich der CDU-Chef nicht aus dem Fenster lehnen: „Ich erwarte gar nichts. Wir haben unsere Arbeit gemacht, wir haben unsere Positionen gefunden“, erklärt er.Auf Nachfrage erklärt Laschet zudem, er erwarte keine Entscheidung noch am heutigen Montag. „Es muss nicht heute sein, über Zeiträume sollten wir nicht spekulieren“, sagt er. „Es sollte nur sehr bald sein.“ Update vom 12. April, 14.25 Uhr: Auf die Frage, was passiere, wenn sich das CSU-Präsidium für Markus Söder als Kanzlerkandidat ausspreche, bleibt Laschet im Vagen: Markus Söder habe bereits am Sonntag seine Erwartungen an den Ablauf der Sitzungen geäußert. „Alles weitere wird das CSU-Präsidium in eigener Autonomie entscheiden.“Die Unionsfraktion und das Bundeskabinett am Dienstag habe „ganz wichtige Fragen zu erörtern“, erklärt Laschet mit Blick auf die Corona-Reform des Infektionsschutzgesetzes - er werde nicht zugeschaltet sein. Es schwingt mit: Die Kanzler-Entscheidung soll nicht in der Fraktion fallen.Laschet erklärt Kanzler-Vorgehen der Union - und äußert sich zu Umfrage-Flops: „Grundsatzentscheidung“Update vom 12. April, 14.20 Uhr: „Das war heute keine Vorentscheidung, das war ein Meinungsbild“, betont Laschet auf Nachfrage. Das weitere Vorgehen werde man mit Markus Söder und der CSU besprechen.Natürlich seien in den Debatten der CDU über die Kanzlerkandidatur auch Umfrage-Ergebnisse erörtert worden, räumt Laschet ein. Es gehe aber um eine „Grundsatzentscheidung von CDU und CSU“. Umfrage-Werte könnten sich schnell ändern, darüber sei man sich einig gewesen. „Man muss Politik aus einem Grundverständnis machen, das nicht auf Umfragen schaut“, betont der CDU-Chef.Laschet-PK: CDU-Chef will heute „recht bald“ mit Söder das Gespräch suchen - Entscheidung noch Anfang dieser Woche?Update vom 12. April, 14.18 Uhr: Wie mit CSU-Chef Markus Söder besprochen habe man ein Meinungsbild im CDU-Präsidium eingeholt. Er werde noch heute „recht bald“ mit Söder das Gespräch suchen, sagt Laschet. „Eines war heute in unseren Gremien erkennbar: Alle wollen eine schnelle Entscheidung. Alle Fakten liegen auf dem Tisch.“ Die noch diese Woche zu treffenden Entscheidungen seien so groß, dass man sich nicht länger mit innerparteilichen Themen beschäftigen könne, erklärt Laschet. Der CDU-Chef will also eine schnelle Kandidatenkür - womöglich innerhalb der nächsten Stunden oder Tage.Update vom 12. April, 14.16 Uhr: „Mein Verständnis meiner Kandidatur ist ein europäisches“, betont Laschet. Ganz Europa blicke darauf, wie sich Deutschland aufstelle. Wer aus der EU austreten wolle - wie die AfD - schädige deutsche Interessen. „Dieses europäische Bekenntnis ist es, mit dem ich mich in den kommenden Wochen engagieren will.“Union und die Kanzlerfrage: Laschet „freut sich“ über CDU-Unterstützung - und startet Wahlkampf-RedeUpdate vom 12. April, 14.

. Der CDU-Chef leitet bemerkenswerter Weise ohne Umschweife direkt zu seinen Wahlkampfthemen über: Wichtig sei ihm ein „modernes Deutschland“, aber auch Klimaschutz und die Bedürfnisse des Industriestandorts Deutschland zusammenführen. Ein weiteres Anliegen sei ihm ein buntes Deutschland - Laschet spricht von einer „Einwanderungsgesellschaft“ und einem „sozialen Deutschland“. Der Aufstieg durch Bildung bleibe das große Wohlstandsversprechen.Update vom 12. April, 14.12 Uhr: Laschet beginnt seine Ausführungen allerdings mit dem Verweis auf das geplante Corona-Notbremsengesetz - es müsse nun schnell gehandelt werden. Der CDU-Chef appelliert an die SPD, eine Zustimmung auch im Bundesrat zu ermöglichen. Die Opposition, aber auch die SPD hatten am Vormittag die Selbstbefassung der Union mit der Kanzlerfrage inmitten der sich zuspitzenden Corona-Krise gerügt.CDU-PK mit Laschet startet - Ziemiak: „breite Unterstützung für Laschet als Kanzlerkandidat“Update vom 12. April, 14.08 Uhr: Mit mehr als einer halben Stunde Verspätung startet die nun die CDU-Pressekonferenz mit Armin Laschet. „Wir haben zwei Bewerber für die Kanzlerkandidatur mit Armin Laschet und mit Markus Söder“, leitet Generalsekretär Paul Ziemiak die Runde ein - er spricht von einem „guten Tag für die Union“. Das Verhältnis der Schwesterparteien sei lange nicht so gut gewesen „wie es heute ist“. In den Gremien habe es mehr als 40 Wortmeldungen gegeben, berichtet Ziemiak. Das Votum sei eindeutig: „Es gibt eine breite Unterstützung für Armin Laschet als Kanzlerkandidat von CDU und CSU.“ Eher subtil verweist der CDU-General auf Qualitäten Laschets: Nötig sei ein klares Wertefundament und die Fähigkeit, Positionen zusammenzuführen. Es gebe „viele gute Argumente, mit Armin Laschet in den Wahlkampf zu gehen“. Ein endgültiges Votum gebe es aber noch nicht. Ziemiak spricht von einem Meinungsbild, mit dem Laschet ins Gespräch mit Söder gehen solle.Union: Laschet auf dem Weg Richtung Kanzlerkandidatur? Stimmen aus CDU-Vorstand durchgesickert - Merkel reagiertUpdate vom 12. April, 13.30 Uhr: Nach dem CDU-Präsidium hat sich auch im größeren Parteivorstand breiter Rückhalt für eine Kanzlerkandidatur von Parteichef Armin Laschet abgezeichnet. Das sei aus den Wortmeldungen in der Diskussion hervor, berichtete die dpa unter Berufung auf Teilnehmer der Runde. Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble etwa habe Laschet attestiert, er bringe alles mit für die Herausforderungen einer Kanzlerkandidatur. Der niedersächsische CDU-Chef Bernd Althusmann sprach sich nach diesen Informationen ebenfalls für Laschet aus. Laschet habe eine klare Haltung und ein festes Wertefundament - dies sei jetzt wichtig.Offenbar ging im Parteivorstand auch an Kanzlerin Merkel die Frage zu einer Einschätzung der Lage. Merkel habe erklärt, sie habe „das Stimmungsbild mitgenommen“, will die Bild aus der Runde erfahren haben. In diesen Minuten wollte Laschet eigentlich in Berlin vor die Presse treten. Die mit Spannung erwartete Pressekonferenz hat aber noch nicht begonnen.Laschet Kanzlerfavorit? Grüne geht hart mit Söder ins Gericht - „Das war aber ne kurze Kanzlerkandidatur“Update vom 12. April, 13.00 Uhr: Das CDU-Präsidium hat sich in der Kanzlerfrage hinter Armin Laschet gestellt. Ein finales Votum war mit diesem Meinungsbild zwar noch nicht verbunden - doch gerade die Grünen nehmen die Tendenz zum Anlass für herbe Kritik an Markus Söder und der CSU. „Dann war das ja gestern eine reine Profilierungsnummer von Markus Söder auf Kosten des Gesamtladens. Was für Leute!“, twitterte der Bundestagsabgeordnete Konstantin von Notz am Mittag. „Das war wahrscheinlich die Nummer, dass die #CSU und #Söder enorm wichtig ist“, pflichtete die frühere Bundesministerin Renate Künast in einer Antwort auf das Posting bei: „Total irre für eine bundesweit 5%-Partei.“ „Na das war aber ne kurze Kanzlerkandidatur von Meister Söder“, spottete der bayerische Grünen-MdB Dieter Janecek in dem Kurznachrichtendienst. Die Grünen gelten laut Umfrage als Hauptkonkurrent der Union um das Kanzleramt.Die CSU sammelte sich unterdessen weiter demonstrativ hinter Söder. „Er wäre ein hervorragender #Kanzlerkandidat. Mit ihm hätte die Union beste Chancen, stärkste Kraft in Deutschland zu bleiben & den nächsten Kanzler zu stellen“, twitterte Landtagspräsidenten und CSU-Oberbayern-Bezirksvorsitzende Ilse Aigner - wenn auch im Konjunktiv.Mehr „kühles Kalkül“ denn einen beherzten und risikobehafteten Griff nach der Kanzlerschaft hatte bereits am Sonntag auch der Münchner Merkur* in einem Kommentar hinter Söders Bereitschaft zur Kandidatur vermutet*.Laschet oder Söder? CDU-Größe Bosbach gibt seine Prognose: „Alles andere wäre eine Demontage“Update vom 12. April, 12.35 Uhr: Wie stehen nach diesem Montagvormittag die Chancen von Armin Laschet und Markus Söder auf die Unions-Kanzlerkandidatur? Die langjährige CDU-Größe Wolfgang Bosbach sieht diese Frage im Gespräch mit Merkur.de* noch nicht letztgültig geklärt. Allerdings verortet er die Vorteile auf Laschets Seite: „Wenn Laschet Kanzlerkandidat werden will, dann wird er es auch“, betonte Bosbach. Mit Überraschungen rechnete der frühere Fraktionsvize an diesem Montag nicht: „Laschet wird sowohl im Präsidium als auch im Bundesvorstand der CDU für seine Bewerbung breite Unterstützung bekommen. Alles andere wäre eine Demontage des eigenen Vorsitzenden, der ja erst vor wenigen Monaten gewählt wurde.“ Zugleich werde die CSU wird keine Machtprobe mit der CDU wollen. Bosbach erwartet nun eine Einigung der beiden Unions-Spitzen unter sich: „An eine Entscheidung in der gemeinsamen Fraktion glaube ich nicht, am Ende werden es Laschet und Söder unter sich ausmachen.“ Update vom 12. April, 12.00 Uhr: Armin Laschet hat auf dem Weg Richtung Kanzlerkandidatur eine erste Hürde genommen: Das CDU-Präsidium habe seinen Parteichef „ohne Ausnahme“ unterstützt, erklärte Hessens Landeschef Volker Bouffier nach der Sitzung. Allerdings bleibt noch ein gewisser Interpretationsspielraum. Ein offizielles Votum für Laschet im Kanzler-Ringen mit CSU-Chef Markus Söder gab es am Vormittag nicht. Offenbar stellte sich auch die Berliner CDU-Politikerin Monika Grütters hinter Laschet - obwohl ihr Landesverband sich zuvor für Söder ausgesprochen hatte (siehe Update von 10.00 Uhr).Die Vorstellung der CDU-Spitze sei es, eine gemeinsame Lösung mit der CSU in Wochenfrist hinzubekommen, erklärte Bouffier weiter. Das Präsidium habe klargemacht, dass es Laschet für außergewöhnlich geeignet halte „und ihn gebeten, mit Markus Söder jetzt gemeinsam den weiteren Weg zu besprechen, wie wir das machen“.Allerdings ist der Gremien-Marathon der Unions-Parteien damit noch nicht beendet. Noch am Mittag tagt der - etwas größere - CDU-Vorstand, am Nachmittag folgt das CSU-Präsidium. Sowohl Laschet als auch Söder wollen am Montag vor die Presse treten. Laschet um 13.30 Uhr, Söder um 16.30 Uhr.Söder oder Laschet? CDU-Präsidium hat gesprochenUpdate vom 12. April, 11.43 Uhr: Das CDU-Präsidium hat offenbar gesprochen - und hat sich mit breiter Mehrheit hinter eine Kanzlerkandidatur von Parteichef Armin Laschet gestellt. Das bestätigte der hessische Ministerpräsident Volker Bouffier am Montag nach der Sitzung des Präsidiums in Berlin. Man habe aber keinen Beschluss gefasst - dies sei auch nicht geplant gewesen.Laschet kassiert nächste Spitze - ausgerechnet NRW-Ortsverband spricht sich für Kanzlerkandidat Söder ausUpdate vom 12. April, 11.40 Uhr: Als erster CDU-Ortsverband in Nordrhein-Westfalen hat sich Düsseldorf-Lierenfeld öffentlich für Markus Söder (CSU) als Kanzlerkandidat der Union ausgesprochen. „Söder hat Charisma“, sagte der Ortsvereinsvorsitzende Christian Rütz der dpa in Düsseldorf. „Die Bevölkerung traut ihm Krisenbewältigung zu“, urteilte der Jurist, der auch CDU-Ratsherr in der Landeshauptstadt ist. Deshalb sei das Votum des Vorstands in dem 30 Mitglieder kleinen CDU-Ortsverband im Düsseldorfer Arbeiterviertel Lierenfeld einstimmig für den bayerischen Ministerpräsidenten ausgefallen.„Als Ortsverband an der Basis in NRW wünschen wir uns einen Spitzenkandidaten, der durch stringentes Handeln bei der Bevölkerung gute Zustimmungswerte genießt und der der Union eine starke Ausgangsposition bei der Bundestagswahl verschafft“, heißt es in einer Pressemitteilung der kleinen Parteizelle. „Deshalb sollte das Präsidium Markus Söder als gemeinsamen Kanzlerkandidaten von CDU und CSU für Deutschland vorschlagen.“ Das sei aber kein Misstrauensvotum gegen CDU-Parteichef Armin Laschet, der sich ebenfalls um die Kanzlerkandidatur bewirbt. Söder oder Laschet: Treffen vor CDU-Sitzung und Kanzlerkandidatenfrage durchgesickert - Spitzenpolitiker zurückhaltendUpdate vom 12. April, 10.30 Uhr: Söder oder Laschet? Diese Frage bewegt am Montag die Union. In Berlin wird bereits seit rund 24 Stunden am laufenden Band getagt: Offenbar hat Armin Laschet noch in der Nacht mehrere CDU-Spitzenpolitiker zu einem Treffen des inneren Zirkels zusammengerufen - mit dabei waren nach Informationen der Bild unter anderem Gesundheitsminister und „Tandem“-Partner Jens Spahn sowie die Ministerpräsidenten Michael Kretschmer, Reiner Haseloff und Daniel Günther. Am Morgen traf sich dann das CDU-Präsidium in Präsenz zu seiner Sitzung - unter Vorlage tagesaktueller negativer Corona-Tests, wie es aus der Partei hieß. In einem Bild-Talk am Sonntagabend hatte sich Laschet sehr zuversichtlich gezeigt: Er habe „noch nicht gehört“, dass jemand im CDU-Präsidium Söder favorisiere, sagte der Parteichef. Tatsächlich kam am Vormittag mit einem Votum der Berliner CDU für Söder die Kunde von einem ersten Rückschlag - die Hauptstadt-CDU ist mit Kulturstaatsministerin Monika Grütters im Präsidium vertreten.Aus der CDU kamen zunächst eher zurückhaltende Äußerungen. „Beide Kandidaten haben mein Vertrauen“, sagte etwa Unionsfraktionschef Ralph Brinkhaus im ARD-“Morgenmagazin“. Es komme nun darauf an, „dass wir eine Lösung finden, die von weiten Teilen der Union getragen werden kann“, erklärte Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) im Sender n-tv.Söder oder Laschet? Kanzler-Paukenschlag am Morgen - Erster CDU-Landesverband für SöderUpdate vom 12. April, 10.00 Uhr: Das CDU-Präsidium tagt zur Stunde bereits zur Kanzler-Frage - dabei wird Armin Laschet zumindest einen Dämpfer hinnehmen müssen: Die Berliner CDU stellt sich hinter CSU-Chef Markus Söder als Kanzlerkandidat der Union. Das Präsidium der Hauptstadt-CDU habe sich einhellig für eine Kandidatur des bayerischen Ministerpräsidenten ausgesprochen, teilte der CDU-Landesvorsitzende Kai Wegner am Montag mit. „Markus Söder ist der zupackende, erfolgreiche Krisenmanager, der Deutschland aus der Pandemie führen und das Land zukunftsfest machen kann“, erklärte Wegner. Mit Armin Laschet und Söder habe die Union zwei starke Ministerpräsidenten als Vorsitzende von CDU und CSU, die beide das Zeug zum Bundeskanzler hätten, betonte Wegner, sagte aber auch: „Wir sind überzeugt, dass die Menschen noch stärker Markus Söder zutrauen, Deutschland gut zu führen.“Union: K-Frage - Söder und Laschet greifen nach dem Kanzleramt, Entscheidung am Montag? + Armin Laschet und Markus Söder (re.) nach der Unions-Fraktionsklausur am Sonntag.©  via www.imago-images.deErstmeldung vom 12. April: Berlin - Der Druck wurde zuletzt immer größer. Greift Armin Laschet als CDU-Chef - und damit naheliegender Kandidat der Union - nach dem Kanzleramt? Oder macht es doch der Vorsitzende der kleineren Schwesterpartei, Markus Söder, der zuletzt in Umfragen alle düpierte*? Beide wollen, das ist seit dem Unions-Gipfel in Berlin am Sonntag klar. Erstmals bekundete der CSU-Chef öffentlich, dass er seinen Hut in den Ring wirft. Und sein Platz vielleicht doch nicht für immer in Bayern sein könnte. Und Laschet? Trotz schlechter Umfragewerte will er nach Berlin. Das Lauschen auf die Präferenzen der beiden Parteien hat bereits begonnen. Erste Tendenzen sind erkennbar. Nach der Klausurtagung der Fraktionsspitze der Union erklärten Söder und Laschet, sich um die Merkel-Nachfolge zu bewerben. Beide seien geeignet, beide seien bereit, bekundete Söder auf der anschließenden Pressekonferenz. Es ist der Startschuss eines offenen Wettstreits zwischen CDU-Chef Laschet und CSU-Chef Söder. Der wäre erst der dritte CSU-Kanzlerkandidat, der es wagen würde, außerhalb Bayerns regieren zu wollen. Sowohl Franz Josef Strauß als auch Edmund Stoiber gelang der Sprung nicht. Kanzlerkandidat der Union: bereit, als Kanzlerkandidat anzutreten - Unterstützung auch aus CDUDie Waagschale in der K-Frage hatte sich zuletzt in Richtung Markus Söder geneigt. Der Aufruf von mehr als 60 CDU-Abgeordneten, die Entscheidung über den Kanzlerkandidaten solle in einer Fraktionssitzung „diskutiert und im Zweifel auch dort entschieden“ werden, wird als ein versuchter Beitrag zur Stärkung des CSU-Kandidaten gesehen. !function(){var a="pinpoll: couldn't locate currentScript",b=function(){if(document.currentScript)return document.currentScript;var a=document.getElementsByTagName("script"),b=a[a.length-1];if(!b.getAttribute("data-id")){b=null,String.prototype.startsWith||(String.prototype.startsWith=function(a,b){return b=b||0,this.substr(b,a.length)===a});for(var c=0;c

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