Deutsch Nachrichten Weltweite Digitalsteuer: G7-Finanzminister erzielen Durchbruch - „Steuerrevolution" Aktuelle Nachrichten

Deutsch-Nachrichten.Com - Die G7-Finanzminister sind dem Ziel einer weltweiten Digitalsteuer einen Schritt näher gekommen. Nun könnte das Rennen um den niedrigsten Steuersatz zu Ende sein.

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Deutsch-Nachrichten.Com - Die G7-Finanzminister sind dem Ziel einer weltweiten Digitalsteuer einen Schritt näher gekommen. Nun könnte das Rennen um den niedrigsten Steuersatz zu Ende sein.

Deutsch Nachrichten  Weltweite Digitalsteuer: G7-Finanzminister erzielen Durchbruch - „Steuerrevolution" Aktuelle Nachrichten
05 Juni 2021 - 15:00

Aktuelle Nachrichten ! Die G7-Finanzminister sind dem Ziel einer weltweiten Digitalsteuer einen Schritt näher gekommen. Nun könnte das Rennen um den niedrigsten Steuersatz zu Ende sein.London - Nach jahrelangen Verhandlungen haben sich die sieben führenden Industrienationen auf wichtige Pfeiler einer weltweiten Digitalsteuer geeinigt. Das teilte der britische Finanzminister Rishi Sunak nach dem Treffen mit seinen G7-Amtskollegen am Samstag, 5. Juni 2021, in London auf Twitter mit. Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) bezeichnete den Durchbruch sogar als „Steuerrevolution“. Die Vereinbarung zielt auf große Digitalkonzerne wie Apple oder Google ab, die ihre Gewinne in Steueroasen verschieben, um möglichst geringe Steuern zu zahlen. Dies ist möglich, weil Unternehmenssteuern bislang nur am Firmensitz fällig werden, aber nicht in den Ländern, in denen die Konzerne ihre Umsätze generieren. Als Folge verlagerten viele internationale Unternehmen ihr Hauptquartier in Länder mit niedriger Unternehmensbesteuerung. G7 einigt sich bei weltweiter Digitalsteuer: Wettrennen um niedrigsten Steuersatz soll beendet werden Auf dem Weg zu einer weltweiten Digitalsteuer haben die G7-Staaten eine wichtige Hürde genommen, um das zu ändern. Die Reform soll zum einen regeln, wie viele Steuern multinationale Unternehmen zahlen müssen. Auch wo sie diese zahlen sollen, wird festgelegt.

. Diese Mindeststeuer soll dem globalen Wettrennen um den niedrigsten Steuersatz ein Ende setzen.„Die sieben wichtigsten Industrienationen haben sich heute hinter das Konzept einer Mindestbesteuerung für Unternehmen gestellt“, sagte Scholz der dpa. „Das ist eine sehr gute Nachricht für die Steuergerechtigkeit und die Solidarität, und eine schlechte Nachricht für Steueroasen in aller Welt.“ Konzerne könnten sich nun nicht mehr ihrer Steuerpflicht entziehen.G7 einigt sich bei weltweiter Digitalsteuer: G20 muss überzeugt werdenAn Fahrt gewonnen hat die Debatte, seit US-Präsident Joe Biden sich für einen Mindestsatz von 15 Prozent für international agierende Unternehmen einsetzt. Zuvor hatten die USA sogar 21 Prozent als Mindestsatz vorgeschlagen. Vielleicht könnte dieser Wert sogar wieder erreicht werden. Die nun vereinbarten 15 Prozent sind unter anderem auf Druck aus Frankreich ausdrücklich als Mindestwert deklariert.Mitglieder der G7 sind Großbritannien, Deutschland, die USA, Frankreich, Italien, Japan und Kanada. Im nächsten Schritt gilt es, in der erweiterten Gruppe der G20, die sich im Juli in Italien trifft, eine Vereinbarung zu erzielen. (mhof/dpa/afp) Rubriklistenbild: © Alberto Pezzali

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