Deutschland LokalNachrichten Aktion gegen „Geisterradler" Aktuelle Nachrichten

Deutsch-Nachrichten.Com - Längere Warmwetterphasen und die sich ändernde Mobilität führten in der letzten Zeit zu einer Steigerung der Verkehrsunfallzahlen mit Fahrrädern. Das geht aus einer Meldung der Polizei hervor. Pedelecs und E-Bikes seien längst keine Nischenprodukte meh

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Deutsch-Nachrichten.Com - Längere Warmwetterphasen und die sich ändernde Mobilität führten in der letzten Zeit zu einer Steigerung der Verkehrsunfallzahlen mit Fahrrädern. Das geht aus einer Meldung der Polizei hervor. Pedelecs und E-Bikes seien längst keine Nischenprodukte meh

Deutschland LokalNachrichten  Aktion gegen „Geisterradler" Aktuelle Nachrichten
20 Februar 2021 - 16:00

Aktuelle Nachrichten ! Längere Warmwetterphasen und die sich ändernde Mobilität führten in der letzten Zeit zu einer Steigerung der Verkehrsunfallzahlen mit Fahrrädern. Das geht aus einer Meldung der Polizei hervor. Pedelecs und E-Bikes seien längst keine Nischenprodukte mehr, sondern unterstützten die Mobilität gerade älterer Mitbürger. Nicht nur die Verkehrsunfallzahlen hätten sich verändert, auch die Folgen solcher Verkehrsunfälle fielen in der Regel schwerer aus. „Als schwächere und meist unauffällige Verkehrsteilnehmer standen sie lange nicht im direkten Fokus. der Verkehrssicherheitsarbeit“, schreibt die Polizei. Das solle sich nun ändern. Die Polizei Hamburg habe das Thema rund um das Radfahren auf der verkehrten Straßenseite aufgegriffen und die Kampagne „Geisterradler“ ins Leben gerufen. In diesem Zusammenhang wurde auch das Plakat zur Aktion entworfen und die Maßnahmen erfolgreich in die Verkehrssicherheitsarbeit der Polizei Hamburg integriert. „Gerade im urbanen Bereich ist es besonders gefährlich mit dem Rad auf der ‚falschen‘ Seite unterwegs zu sein. Der Kraftfahrer schaut an einer Einmündung naturgemäß zunächst nach links, weil von dort der erste ‚feindliche‘ Verkehr kommt. Erst der zweite Blick geht nach rechts.

. So beschreibe auch die Straßenverkehrsordnung die Freigabe linker Radwege als sehr gefährlich und lasse dies nur im Ausnahmefall zu. An Einmündungen könne es hier zu Missverständnissen mit anderen Verkehrsteilnehmern oder sogar zu schweren Verkehrsunfällen kommen. Die Polizei erklärt weiter: „Nachdem der Radfahrende Jahrzehnte lang auf die Nebenanlagen verbannt wurde, zeigen aktuelle Studien, dass der Radler auf der Fahrbahn besser gesehen wird, wenn er sich im Blickfeld des Kraftfahrers bewegt. Das mindert die Gefahr eines Unfalles zusätzlich. In manchen Bereichen ist die Benutzung der Nebenanlage (des Gehweges) durch ein Zusatzzeichen für Radfahrende freigegeben.“ Auf einem solchen „Gehweg – Radfahrer frei“ dürften auch Pedelecs unterwegs sein. Für diese gelte dann auch die besondere Rücksichtnahme auf Fußgänger und vor allem „Schrittgeschwindigkeit“. „Wer dort, aus welchen Gründen auch immer, noch in der falschen Richtung unterwegs ist, steigert das Unfallrisiko um ein Vielfaches“, berichtet die Polizei. Zukünftig sollen an entsprechenden Unfallschwerpunkten der Landkreise Nienburg und Schaumburg die Plakate „Geisterradler“ zu finden sein. Das Präventionsteam der Polizeiinspektion Nienburg/Schaumburg wolle durch das auffällig gestaltete Plakat eine Hilfestellung geben und falsch fahrende Radfahrer damit auf ihr Fehlverhalten hinweisen. „Sollten Sie also bei einer zukünftigen Radtour ein solches Plakat lesen, kann es sein, dass Sie auf der falschen Seite fahren“, schließt die Inspektion.

Source = Deutsch-Nachrichten.Com

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