Deutschland LokalNachrichten Alleinerziehende besonders hart betroffen Aktuelle Nachrichten

Deutsch-Nachrichten.Com - Der Arbeitskreis „Frauen für Nienburg“ hat die Auswertung der Umfrage „Corona und Folgen für die Gleichstellung im Landkreis Nienburg/Weser“ vorgestellt. Ein Ergebnis: Schon jetzt leisteten Frauen durchschnittlich eineinhalb Stunden täglich mehr unbezahlt

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Deutsch-Nachrichten.Com - Der Arbeitskreis „Frauen für Nienburg“ hat die Auswertung der Umfrage „Corona und Folgen für die Gleichstellung im Landkreis Nienburg/Weser“ vorgestellt. Ein Ergebnis: Schon jetzt leisteten Frauen durchschnittlich eineinhalb Stunden täglich mehr unbezahlt

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01 April 2021 - 19:45

Aktuelle Nachrichten ! Der Arbeitskreis „Frauen für Nienburg“ hat die Auswertung der Umfrage „Corona und Folgen für die Gleichstellung im Landkreis Nienburg/Weser“ vorgestellt. Ein Ergebnis: Schon jetzt leisteten Frauen durchschnittlich eineinhalb Stunden täglich mehr unbezahlte Arbeit als Männer. Hausarbeit, Kinderbetreuung und die Sorge um Ältere und Pflegebedürftige seien gesellschaftlich notwendige Aufgaben, die in erster Linie von ihnen erfüllt werden. Die traditionelle familiäre Arbeitsteilung führe für Frauen seit jeher zu erheblichen Nachteilen. „Teilzeitarbeit, geringe Einkommen, oftmals keine eigenständige Existenzsicherung, niedrige Renten und Armut im Alter sind die Folgen. Nun fordert die Corona-Krise einen deutlichen zeitlichen Zuwachs an familiärer Sorgearbeit“, heißt es weiter. Die Ergebnisse der Umfrage liegen jetzt vor. Foto: Arbeitskreis Es sei von Anfang an zu befürchten gewesen, dass dieses „Mehr“ ganz selbstverständlich von Frauen erwartet und von ihnen geleistet werde. Damit diese Situation für Frauen nicht zu zusätzlichen negativen Konsequenzen für ihre Erwerbstätigkeit führe, sei es dringend erforderlich, dass sich Männer verstärkt in die unbezahlte familiäre Arbeit einbringen. Es wäre ein wünschenswerter Effekt, wenn Sorgearbeit jetzt neu verteilt wird und nicht allein zu Lasten von Frauen geht. Alleinerziehende besonders hat betroffen Besonders hart seien Alleinerziehende von geschlossenen Schulen und Kitas betroffen. Sie hätten keine Wahl, innerfamiliär eine geschlechtergerechte Arbeitsteilung zu etablieren. Sie seien allein für das Funktionieren ihrer Familie verantwortlich. Viele Frauen seien derzeit in der Situation, einerseits ihre Kinder betreuen und parallel dazu den Klimmzug versuchen zu müssen, Homeoffice zu leisten. Realistisch betrachtet lasse sich feststellen: „Beides zusammen geht nicht. Es hat in der Vergangenheit nicht funktioniert und funktioniert auch in der Corona-Krise nicht. Homeoffice zeitgleich mit der Betreuung von Kindern stellt hohe Anforderungen und kann auf Dauer nicht das Mittel der Wahl sein.“ Die Aufwertung des Care-Arbeit sowohl im Bereich der Reproduktionsarbeit und im Lohnarbeitssektor müssten absolute Priorität haben. Diese Forderung stehe schon lange im Raum, habe aber nun eine ganz neue gesellschaftliche Bedeutung bekommen.

. In diesen Berufen sind überwiegend Frauen tätig. Mehr als je zuvor sei es erforderlich, für bessere Arbeitsbedingungen und eine angemessene Bezahlung in diesem Berufen zu sorgen. Auch und gerade in der Corona-Krise lohne es sich, auf die geschlechterspezifischen Zusammenhänge von politischen Entscheidungen zu schauen. Denn nur so könne festgestellt werden, ob sich die Ungleichheiten zwischen den Geschlechtern im derzeitigen Krisenmodus weiter verfestigen. Alle Kreis-Nienburger waren aufgerufen Um herauszufinden, wie sich die Pandemie und vor allem die daraus resultierenden Einschränkungen auf die Gleichstellung im Landkreis und in der Stadt Nienburg ausgewirkt haben, hatte der „Arbeitskreis Frauen für Nienburg“ eine Umfrage gestartet. Alle Menschen aus dem Landkreis Nienburg waren aufgerufen, sich zu beteiligen. Abgefragt wurden Themenkomplexe im Bereich der Kinderbetreuung, der Betreuung zu pflegender Angehöriger, Homeoffice, häusliche Gewalt. In dieser Veröffentlichung sollen die Kernergebnisse vorgestellt werden, in der Hoffnung im Sommer eine umfänglichere Veranstaltung zur Befragung veranstalten zu können. Die Auswertung der Daten basiere auf 488 Beantwortungen. 82,26 Prozent waren weiblich und 17,51 Prozent männlich. Lediglich eine Beantwortung lag im Feld divers. Daher beziehe sich die Auswertung auf die Geschlechtsmerkmale weiblich und männlich. Die Zusammenfassung der Ergebnisse ist bei Petra Bauer unter petra.bauer@kreis-ni.de und Sarah Peters unter s.peters@nienburg.de erhältlich.

Source = Deutsch-Nachrichten.Com

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