Deutschland LokalNachrichten Ministerium bestätigt: Nienburg wird Corona-Modellstadt! Aktuelle Nachrichten

Deutsch-Nachrichten.Com - Mehr als 100 niedersächsische Kommunen hatten sich beworben, derer 14 können ab kommende Woche Modellprojekte zur Öffnung von Läden, Kultur und Außengastronomie starten – Nienburg ist dabei! Das teilte das Gesundheitsministerium am Karsamstag mit. Die

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Deutsch-Nachrichten.Com - Mehr als 100 niedersächsische Kommunen hatten sich beworben, derer 14 können ab kommende Woche Modellprojekte zur Öffnung von Läden, Kultur und Außengastronomie starten – Nienburg ist dabei! Das teilte das Gesundheitsministerium am Karsamstag mit. Die

Deutschland LokalNachrichten  Ministerium bestätigt: Nienburg wird Corona-Modellstadt! Aktuelle Nachrichten
03 April 2021 - 14:45

Aktuelle Nachrichten ! Mehr als 100 niedersächsische Kommunen hatten sich beworben, derer 14 können ab kommende Woche Modellprojekte zur Öffnung von Läden, Kultur und Außengastronomie starten – Nienburg ist dabei! Das teilte das Gesundheitsministerium am Karsamstag mit. Die Anforderungen an solche Projekte sind hoch. Ein überzeugendes Testregime, eine einsatzfähige digitale Kontaktnachverfolgung und die Untersuchung der Infektionsentwicklung vor Ort sind die entscheidenden Kriterien. Angesichts der Pandemielage und den Risiken einer dritten Infektionswelle in Niedersachsen wurden zunächst nur Kommunen zugelassen, die im Wesentlichen eine Inzidenz von 100 nicht überschreiten. Die Auswahl hat am Karsamstag das niedersächsische Sozial- und Gesundheitsministerium im Einvernehmen mit den kommunalen Spitzenverbänden getroffen. Die Städte Aurich, Achim, Braunschweig, Hansestadt Buxtehude, Cuxhaven, Einbeck, Emden, Hann. Münden, Hildesheim, Hansestadt Lüneburg, Nienburg, Norden und Oldenburg sowie die Samtgemeinde Elbtalaue können nun sichere Zonen einrichten, um für Bürgerinnen und Bürger zum Beispiel Einzelhandelsgeschäfte, die Außenbereiche von Restaurants und Cafés, Fitnessstudios, Kinos, Theater oder Galerien öffnen zu lassen. Der Zutritt zu einer sicheren Zone ist möglich, wenn ein negativer Corona-Test vorliegt und die von der Kommune vorgegebene App zur Kontaktnachverfolgung genutzt wird. Wir wollen einem neuen System mit Testen, Besucherlenkung und AHA-Regeln eine Chance geben. Wir brauchen Perspektiven. Stephan Weil, Ministerpräsident Ministerpräsident Stephan Weil: „Niedersachsen geht sehr umsichtig vor in der aktuell schwierigen Situation. Wir bleiben vorsichtig. Aber wir wollen einem neuen System mit Testen, Besucherlenkung und AHA-Regeln eine Chance geben. Wir brauchen Perspektiven.“ „Ich freue mich über die große Anzahl an Städten und Gemeinden, die sich für das Modellprojekt interessiert haben“, sagt Daniela Behrens. „Alle Kommunen haben sich viele Gedanken zur Teststrategie vor Ort gemacht. Nicht alle konnten schon die Hürde der digitalen Kontaktnachverfolgung nehmen.“ Die Ergebnisse der Modellprojekte sollen den Weg weisen für sichere Zonen in ganz Niedersachsen. „Denn mit den Projekten untersuchen wir, wie die Öffnung einzelner Bereiche mit einer konsequenten Teststrategie und unter Einhaltung strenger Auflagen möglich ist. Wir wollen so die Grundlage für spätere kontrollierte und gezielte Lockerungen schaffen. Ziel ist es, Schritt für Schritt durch diese Pandemie zu kommen und eine gewisse Normalisierung unseres Lebens zu ermöglichen“, so Daniela Behrens. Die Ministerin bedankte sich bei den kommunalen Spitzenverbänden für deren Kooperation. Man habe leider nur eine begrenzte Zahl an Kommunen auswählen können. „Aufgrund der insgesamt hohen Inzidenzwerte wollen wir die Öffnungen nur in einem zeitlich und räumlich eng begrenzten Rahmen testen.

. Die Arbeit am Konzept war nicht umsonst.“ Folgende Voraussetzungen waren durch die Kommunen für die Bewerbung zu erfüllen: Vorlage eines Testkonzepts für ein abzugrenzendes Projektgebiet, Teilnahme an einem app-basierten System der digitalen Kontaktnachverfolgung (zum Beispiel Luca-App), Konzept für einen Ordnungs- und Sicherheitsdienst unter anderem zur Einhaltung der AHA- und Hygieneregeln sowie Einbindung des zuständigen Gesundheitsamtes. Das niedersächsische Modellprojekt war in der aktuellen Corona-Verordnung des Landes geregelt worden. Die Auswahl wurde unter Beachtung aller Vorgaben getroffen, wobei eine landesweit gleichmäßige Verteilung der Modellkommunen angestrebt wurde. Wenn mehrere Kommunen ähnlicher Größe alle Anforderungen erfüllt haben, war der niedrigste Wert bei der Sieben-Tages-Inzidenz ausschlaggebend. Wer in den Projektgebieten der Modellkommunen Geschäfte oder sonstige Einrichtungen betreten möchte, muss – ebenso wie Mitarbeitende – einen aktuellen negativen Antigen-Schnelltest nachweisen. Selbsttests werden nicht akzeptiert. Zudem muss bei Zutritt die App für die Kontaktnachverfolgung aktiviert sein. Die Modellkommunen müssen sicherstellen, dass genügend Testkapazitäten da sind und die Auflagen befolgt werden. Für die bisher schon geöffneten Geschäfte gilt die Testpflicht nicht. Im Anschluss an die Modellprojekte werden die Kommunen einen ausführlichen Erfahrungsbericht vorlegen. Auch wissenschaftliche Begleituntersuchungen werden erstellt. „Der Start der Modellprojekte ist unterschiedlich. Alle Kommunen wollen in den nächsten zwei Wochen beginnen. Die Erlaubnis geht ihnen heute zu. Die ausgewählten Kommunen legen nun Dauer und Geltungsbereich des Modellgebiets per Allgemeinverfügung fest. Die 14 Kommunen tragen damit eine hohe Verantwortung bei der Gestaltung der sicheren Zonen. Das Gesundheitsministerium wird den Verlauf intensiv beobachten“, sagt Ministerin Behrens. Die Nienburger Stadtverwaltung hatte in Zusammenarbeit mit der Werbegemeinschaft „Nienburg-Service“ einen Antrag zur Ausweisung als Modellstadt erarbeitet. Mit wissenschaftlicher Begleitung sollte beobachtet werden, wie sich eine Öffnung von Geschäften, gastronomischen Betrieben und kulturellen Einrichtung in Verbindung mit vermehrten Tests auf das Infektionsgeschehen auswirkt. Vorgenommen werden sollen die umfangreichen Testungen im „Wesavi“. Zum Nienburger Konzept gehört auch das Drive-In-Testzentrum von Peter Krüger am Kräher Weg. Die Stadtverwaltung hat mitgeteilt, noch am heutigen Karsamstag eine Erklärung zur Modellstadt abzugeben.

Source = Deutsch-Nachrichten.Com

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