Deutschland LokalNachrichten Schüler aus Hoya beschäftigen sich mit Nachhaltigkeit Aktuelle Nachrichten

Deutsch-Nachrichten.Com - Was kann ich tun, um nachhaltiger zu leben, damit die Welt auch morgen noch existiert? Mit dieser Frage haben sich 23 Mädchen und Jungen aus dem elften Jahrgang des Johann-Beckmann-Gymnasiums Hoya beschäftigt. Auf dem Gelände der Kaffee-Rösterei Catuc

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Deutsch-Nachrichten.Com - Was kann ich tun, um nachhaltiger zu leben, damit die Welt auch morgen noch existiert? Mit dieser Frage haben sich 23 Mädchen und Jungen aus dem elften Jahrgang des Johann-Beckmann-Gymnasiums Hoya beschäftigt. Auf dem Gelände der Kaffee-Rösterei Catuc

Deutschland LokalNachrichten  Schüler aus Hoya beschäftigen sich mit Nachhaltigkeit  Aktuelle Nachrichten
10 Juni 2021 - 21:45

Aktuelle Nachrichten ! Was kann ich tun, um nachhaltiger zu leben, damit die Welt auch morgen noch existiert? Mit dieser Frage haben sich 23 Mädchen und Jungen aus dem elften Jahrgang des Johann-Beckmann-Gymnasiums Hoya beschäftigt. Auf dem Gelände der Kaffee-Rösterei Catucho in Bücken setzten sie sich am Donnerstagvormittag in einer Rallye mit den globalen Nachhaltigkeitszielen auseinander. Anschließend nahmen sie in einer Kamerabox ihre Zukunftsvisionen für eine nachhaltige Welt auf. „Globale Nachhaltigkeit fängt zu Hause an, vor der eigenen Tür, in der eigenen Schule. Denn, ob wir es wollen oder nicht: In der globalisierten Welt entscheiden unsere Konsumentscheidungen und Lebensstile nicht nur über das Weltklima, sondern auch über die Lebens- und Arbeitsbedingungen der Menschen weltweit“, schreibt Juliane Jesse, die für den Verband Entwicklungspolitik Niedersachsen für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig ist. Die Rallye in Bücken gehört zur niedersachsenweiten VEN-Tour „Speak up für eine gerechte Welt“, die in dieser Woche in Osnabrück gestartet ist, dann in Oldenburg war und bis kommenden Dienstag in Lüneburg, Wolfsburg, Göttingen und Hannover fortgeführt wird. Dass das eigene Handeln einen Unterschied macht, ist den Schülern und Schülerinnen vom JBG längst klar. Und tatsächlich passiert auch schon viel an der Schule. Umweltscouts in jeder Klasse sollen helfen, Energie zu sparen; bei den „Fridays for Future“-Demonstrationen haben sich Kinder und Jugendliche des Gymnasiums für eine Klimawende eingesetzt. Doch das sei nicht genug, fänden sie, berichtet Juliane Jesse vom Treffen bei Catucho, der zu den außerschulischen Lernorten Niedersachsens zählt. Dort findet neben der Kaffeeproduktion regelmäßig Bildungsarbeit statt. Bennet Kracke sieht alle in der Pflicht, etwas für die Nachhaltigkeit zu tun „Wir wissen alle, dass es so nicht weitergehen kann. Ich wünsche mir mehr Impulse, was genau wir im Alltag verändern können“, sagt Emily Stichweh (17) aus Hassel während des Besuchs in Bücken. Mitschüler Bennet Kracke (18) aus Hoyerhagen ergänzte: „Die Schülervertretung allein hat zu wenig Macht, um dieses wichtige Thema wirklich voranzubringen.“ Es müssten alle ran: nicht nur Schüler und Schülerinnen sowie Lehrer und Lehrerinnen, „sondern auch die Schulcafeteria und der Hausmeister“. JBG-Gymnasiastin Merwe Hartmann schlägt vor, mehr auf Fleischersatz zu setzen. Auf Ausdrucke zu verzichten, wenn alle mit Notebooks arbeiten, war nur eine der Forderungen des Tages. Auch außerhalb der Schule engagieren sich einige schon: „Nachhaltigkeit ist momentan noch zu teuer; das schreckt viele ab.

. Diese und viele weitere Statements wurden in einer Videobox aufgenommen. Die Ergebnisse werden unter anderem in den sozialen Netzwerken veröffentlicht. Unter dem Titel „Speak up für eine gerechte Welt!“ werden Anregungen gesammelt, wie die globalen Nachhaltigkeitsziele direkt vor Ort umgesetzt werden können. Die Elftklässlerinnen und Elftklässler wurden bei ihrer Exkursion von zwei Lehrkräften begleitet. Catucho-Leiter Peter Klein ist selbst ehemaliger Lehrer: „Wir behandeln Aspekte, die in der Schule normalerweise nicht vorkommen. Die Schüler und Schülerinnen erfahren hier praktisch, wie globale Lieferketten funktionieren, und dass wir eine nachhaltige und gemeinwohlorientierte Wirtschaft brauchen“, sagt er. Eine-Welt-Promotorin Julia Wältring fordert Unterstützung aus der Politik. Julia Wältring, Eine-Welt-Fachpromotorin für Globales Lernen, die die JBG-Gruppe begleitete, freute sich: „Ich bin begeistert, wie viel die Schülerinnen und Schüler schon für eine nachhaltige Welt machen. Für den großen Wandel braucht es aber auch entsprechende Unterstützung aus der Politik.“ Julia Wältring ist eine von elf Promotor und Promoterinnen in Niedersachsen, die zahlreiche, meist ehrenamtliche Eine-Welt-Initiativen in ihrem lokalen Einsatz unterstützen und zivilgesellschaftliches Engagement fördern. Die Aktion in Bücken ist Teil einer landesweiten Kampagne. Vom 8. bis 15. Juni zeigen die Promotorinnen und Promoter in Niedersachsen wie bereits heute Initiativen Verantwortung übernehmen und zu einer global gerechten Welt mit einem guten Leben für alle beitragen. Mit sieben Zielen für nachhaltige Entwicklung und einer mobilen Kamerabox machen sie Halt in sieben Regionen des Landes und kommen mit den Menschen ins Gespräch. ven-nds.de/promotour2021

Source = Deutsch-Nachrichten.Com

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