Letz Nachrichten Corona-Zahlen in Deutschland steigen wieder Aktuelle Nachrichten

Deutsch-Nachrichten.Com - Berlin (dpa) - In Deutschland deutet sich eine erneute Verschärfung der Corona-Pandemie an. Das Robert Koch-Institut (RKI) meldete am Samstag 9164 Neuinfektionen binnen eines...

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Deutsch-Nachrichten.Com - Berlin (dpa) - In Deutschland deutet sich eine erneute Verschärfung der Corona-Pandemie an. Das Robert Koch-Institut (RKI) meldete am Samstag 9164 Neuinfektionen binnen eines...

Letz Nachrichten  Corona-Zahlen in Deutschland steigen wieder Aktuelle Nachrichten
20 Februar 2021 - 18:00

Aktuelle Nachrichten ! Berlin (dpa) - In Deutschland deutet sich eine erneute Versch?rfung der Corona-Pandemie an. Das Robert Koch-Institut (RKI) meldete am Samstag 9164 Neuinfektionen binnen eines Tages. Das waren 810 mehr als am Samstag der Vorwoche. Zudem stieg der sogenannte R-Wert - eine weitere wichtige Kennzahl. Vor dem Hintergrund anstehender Schul- und Kita-?ffnungen in mehreren Bundesl?ndern am Montag verdichten sich unterdessen die Anzeichen, dass das Personal bei der Corona-Impfung fr?her an die Reihe kommen k?nnte und die Impfverordnung entsprechend ge?ndert wird.Das RKI gab den bundesweiten Sieben-Tage-R-Wert am Samstagnachmittag mit 1,07 an. Das ist der h?chste Wert seit mehreren Wochen. Das bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 107 weitere Menschen anstecken. Das k?nnte darauf hindeuten, dass sich die ansteckenderen Virusvarianten trotz des Lockdowns rascher ausbreiten.RKI-Pr?sident Lothar Wieler rief die Menschen zum Durchhalten auf: ?Falsche Versprechungen helfen niemandem, und es ist ganz einfach so, dass wir diese Ma?nahmen, die wir kennen, dass wir die eine gewisse Zeit noch durchhalten m?ssen?, sagte er bei einer im Internet ?bertragenen Diskussion des Bundesgesundheitsministeriums zum Thema Impfen.Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) sprach von einer ?echt schwierigen Phase? der Corona-Pandemie. Alle seien nach zw?lf Monaten m?de. ?Ein Kind, das zehn Jahre alt ist, hat jetzt ein Zehntel seines Lebens in der Pandemie verbracht.? Es sei die Erwartung da, dass es mit gesunkenen Neuinfektionszahlen auch wieder ein St?ck rausgehe aus den Beschr?nkungen. Spahn erw?hnte zugleich die Mutationen. Zuversicht gebe aber das Impfen, f?gte er hinzu.Hier wird immer wahrscheinlicher, dass Kita- und Grundschulbesch?ftigte in der Reihenfolge nach vorne r?cken. Es sei gesellschaftlich sehr wichtig, dass Kitas und Grundschulen wieder ?ffnen k?nnten, sagte Spahn. Am Montag beginnt in zehn Bundesl?ndern in vielen Einrichtungen wieder Pr?senzunterricht und die Kitas nehmen mehr Kinder auf. Weil dort aber Abstand nicht m?glich sei, wolle man die Besch?ftigten z?gig in die n?chsth?here Gruppe zwei nehmen und fr?her ein Impfangebot m?glich machen, sagte Spahn.

. Kita- und Grundschulbesch?ftigte stehen nach der aktuellen Impfverordnung in Gruppe drei und w?ren damit voraussichtlich erst im Sommer dran. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Regierungschefs der L?nder hatten das Gesundheitsministerium bei ihrer j?ngsten Beratung gebeten, zu pr?fen, ob Lehrkr?fte und Erzieherinnen und Erzieher fr?her dran kommen k?nnten. Daf?r m?sste die geltende Impfverordnung ge?ndert werden.Vertreter mehrerer Bundesl?nder haben sich inzwischen daf?r ausgesprochen. Baden-W?rttembergs Gesundheitsminister Manne Lucha (Gr?ne) teilte am Samstag mit, eine entsprechende ?nderung der Bundesimpfverordnung sei in Arbeit. Eine Grundsatzentscheidung solle am Montag aller Voraussicht nach auch in der Gesundheitsministerkonferenz fallen. Spahn hatte bereits am Freitag gesagt, es zeichne sich ein ?relativ gro?er Konsens? in dieser Frage ab. Eine gro?e Mehrheit der Deutschen hat sich in einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov Deutschland ebenfalls daf?r ausgesprochen.Familienministerin Franziska Giffey (SPD) verteidigte die geplanten Schul- und Kita-?ffnungen. ?Man kann die Kinder nicht noch viel l?nger zuhause lassen, weil sonst der Kinderschutz und das Kindeswohl in Gefahr sind?, sagte sie der Deutschen Presse-Agentur in Berlin und verwies auf Probleme wie Vereinsamung, Bewegungsmangel und entstehende ?Bildungs- und Bindungsl?cken?. Zudem seien viele Eltern am Ende. ?Die Belastungsgrenze ist erreicht.?Giffey betonte, dass ?ffnungen ?verantwortungsvoll? erfolgen m?ssten, mit Einhaltung von Hygieneregeln und Schutzma?nahmen f?r das Personal. ?Dass wir dabei das Infektionsgeschehen weiter im Blick haben m?ssen, ist selbstverst?ndlich. Es geht jetzt um ?ffnungsschritte mit Sicherheit.?Bildungsgewerkschaften und Lehrervertreter forderten mit Blick auf die ?ffnungen besondere R?cksicht auf den Gesundheitsschutz. Der Pr?sident des Deutschen Lehrerverbandes, Heinz-Peter Meidinger, nannte es zwar richtig, schrittweise wieder mit dem Unterricht in den Schulen zu beginnen, aber nur in Regionen mit niedrigem Infektionsgeschehen. Wenn Bundesl?nder fl?chendeckend ?ffneten, auch in Landkreisen mit hohen Ansteckungszahlen, sei das mit Blick auf den Gesundheitsschutz nicht verantwortbar, sagte er der dpa.Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) zeigte sich skeptisch: ?Die L?nder, die jetzt ihre Schulen ?ffnen, gehen ein hohes Risiko - f?r die Gesundheit der Lehrkr?fte, der Sch?lerinnen und Sch?ler sowie deren Eltern?, sagte die Vorsitzende Marlis Tepe den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Samstag).? dpa-infocom, dpa:210220-99-517663/7

Source = Deutsch-Nachrichten.Com

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