Letz Nachrichten EMA empfiehlt Astrazeneca-Impfstoff weiter Aktuelle Nachrichten

Deutsch-Nachrichten.Com - London/Amsterdam (dpa) - Die Überprüfungen seltener Fälle von Blutgerinnsel nach einer Impfung mit dem Astrazeneca-Impfstoff durch Experten in der EU und Großbritannien haben am...

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Deutsch-Nachrichten.Com - London/Amsterdam (dpa) - Die Überprüfungen seltener Fälle von Blutgerinnsel nach einer Impfung mit dem Astrazeneca-Impfstoff durch Experten in der EU und Großbritannien haben am...

Letz Nachrichten  EMA empfiehlt Astrazeneca-Impfstoff weiter Aktuelle Nachrichten
07 April 2021 - 20:00

Aktuelle Nachrichten ! London/Amsterdam (dpa) - Die ?berpr?fungen seltener F?lle von Blutgerinnsel nach einer Impfung mit dem Astrazeneca-Impfstoff durch Experten in der EU und Gro?britannien haben am Mittwoch ?berraschende Ergebnisse erbracht. W?hrend die Europ?ische Arzneimittelbeh?rde (EMA) zwar feststellte, dass es sich um Nebenwirkungen des Vakzins handelt, nahm sie keine ?nderung an ihrer uneingeschr?nkten Empfehlung f?r den Impfstoff vor. Die britische Impfkommission JCVI (Joint Committee on Vaccination and Immunisation) wollte sich hingegen nicht festlegen, was die Ursache der Blutgerinnsel ist. Sie passte aber ihre Empfehlung f?r Menschen unter 30 Jahren an, die nun ein anderes Vakzin verabreicht bekommen sollen.In Deutschland hat die Empfehlung voraussichtlich keine unmittelbare Auswirkungen auf die Entscheidung der st?ndigen Impfkommission (Stiko), die den Astrazeneca-Impfstoff zuletzt f?r Menschen ab 60 Jahren empfohlen hatte. Was die EMA gemacht habe, k?nne man mit Sicherheit rechtfertigen, sagte Stiko-Mitglied Christian Bogdan am Mittwoch. Belgien will zun?chst nur noch Personen ?ber 55 Jahren mit dem Pr?parat impfen, wie die Gesundheitsminister des Landes nach Angaben mehrerer Medien am Mittwoch entschieden.In Gro?britannien sind nach Angaben der Arzneimittelbeh?rde MHRA bislang 79 F?lle von seltenen Blutgerinnseln nach Impfungen mit dem Astrazeneca-Pr?parat aufgetreten. Dabei kam es zu 19 Todesf?llen. Junge Menschen sind dabei ?berproportional stark betroffen. Ein direkter Zusammenhang mit dem Impfstoff konnte laut Impfkommission zwar noch nicht nachgewiesen worden. Aber angesichts des geringeren Risikos f?r j?ngere Menschen an Covid-19 zu sterben, habe man diese Abw?gung getroffen, hie? es. ?Dies ist ein Kurswechsel?, sagte der medizinische Regierungsberater Jonathan Van-Tam. ?Wir hoffen nicht, dass er zu weniger Vertrauen in die Impfstoffe f?hrt.? Die Vorteile des Impfstoffs w?rden weiterhin die Risiken f?r die allermeisten Menschen ?berwiegen. Au?erdem werde man jegliche Nebenwirkungen weiterhin sehr sorgf?ltig ?berwachen und pr?fen. Premierminister Boris Johnson betonte, Menschen jeden Alters k?nnten durch die aktualisierte Empfehlung der Experten volles Vertrauen in die Impfstoffe haben.Die Experten der EMA stellten einen Zusammenhang zwischen Impfstoff und Thrombosen fest, wenn gleichzeitig eine sehr geringe Zahl von Blutpl?ttchen vorhanden war. Dies trete allerdings sehr selten auf. Die Beh?rde h?lt damit weiterhin an ihrer Bewertung des Pr?parates fest. ?Der Nutzen des Wirkstoffes bei der Bek?mpfung von Covid-19 ist deutlich h?her zu bewerten als die Risiken?, sagte EMA-Chefin Emer Cooke am Mittwoch in Amsterdam.Unklar ist, was f?r Folgen die EMA-Entscheidung nun f?r die Impfungen in den EU-Mitgliedstaaten haben wird.

. Konkret geht es vor allem um seltene F?lle von Blutgerinnseln (Thrombosen) in Hirnvenen nach einer Astrazeneca-Impfung. In Deutschland gab es 31 Verdachtsf?lle.Daraufhin hatte die EMA im M?rz eine Expertengruppe eingesetzt. Sie hatte zun?chst keinen Zusammenhang mit der Impfung festgestellt. Die Untersuchung war aber fortgesetzt worden. Die Experten vermuten, dass es sich um eine sehr seltene Immun-Reaktion handelt. Die meisten F?lle waren den Angaben zufolge etwa zwei Wochen nach der Impfung aufgetreten. Anders als in Gro?britannien stellten die EMA-Experten keine besonderen Risikofaktoren wie Alter oder Geschlecht fest.Auch die WHO betonte den Kosten-Nutzen-Faktor bei der Verwendung des Impfstoffs. Bei weltweit inzwischen 200 Millionen mit Astrazeneca geimpften Menschen seien die problematischen Vorf?lle sehr selten. Demgegen?ber seien inzwischen 2,6 Millionen Menschen im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben.Geimpften riet die EMA, auf die entfernte M?glichkeit der sehr seltenen Blutgerinnsel zu achten. Bei entsprechenden Symptome sollten sie sofort medizinischen Rat einholen, hie? es weiter. Der Impfstoff mit dem Marktnamen Vaxzevria hatte Ende Januar eine bedingte Marktzulassung f?r die EU erhalten. Danach ist der britisch-schwedische Hersteller weiterhin verpflichtet, alle Daten zu m?glichen Nebenwirkungen weiterzuleiten.Die H?ufigkeit gemeldeter Zwischenf?lle mit Blutgerinnseln im Gehirn gaben die EMA-Experten am Mittwoch mit ungef?hr 1 je 100.000 an. Es h?nge sehr davon ab, wie gut die Meldesysteme seien. So liege der Wert in Deutschland bei 1 zu 100.000, in Gro?britannien jedoch deutlich niedriger.? dpa-infocom, dpa:210407-99-116163/7

Source = Deutsch-Nachrichten.Com

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