Letz Nachrichten Israel, Österreich und Dänemark schmieden Impfstoff-Allianz Aktuelle Nachrichten

Deutsch-Nachrichten.Com - Jerusalem (dpa) - Israel sowie die beiden EU-Länder Österreich und Dänemark wollen sich mit einer Impfstoff-Allianz gegen mögliche künftige Produktions- und Lieferschwierigkeiten...

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Letz Nachrichten  Israel, Österreich und Dänemark schmieden Impfstoff-Allianz Aktuelle Nachrichten
04 March 2021 - 21:00

Aktuelle Nachrichten ! Jerusalem?(dpa) - Israel sowie die beiden EU-L?nder ?sterreich und D?nemark wollen sich mit einer Impfstoff-Allianz gegen m?gliche k?nftige Produktions- und Lieferschwierigkeiten wappnen. Die Regierungschefs der drei Staaten, Benjamin Netanjahu, Sebastian Kurz und Mette Frederiksen, vereinbarten am Donnerstag in Jerusalem eine vertiefte Zusammenarbeit. Enger kooperiert werden soll unter anderem bei Forschung und Produktion. Kurz und Frederiksen informierten sich in Israel zudem ?ber die dortige Impfkampagne und den Gr?nen Pass. In Frankreich stie? die ?sterreich-d?nische Initiative auf Kritik.Die Corona-Impfkampagne in Israel ist deutlich z?giger als die in der EU. Dies liegt nicht zuletzt an dem digitalisierten Gesundheitssystem, aber auch an ausreichend Impfstoffdosen. In dem Land wird vor allem das Biontech/Pfizer-Pr?parat eingesetzt. Eine Vereinbarung der Regierung in Jerusalem mit Pfizer sieht eine ?bermittlung von Impfdaten im Gegenzug f?r die Lieferung von ausreichend Impfstoff vor.Netanjahu sagte, auch k?nftig werde wahrscheinlich Schutz n?tig sein. Die drei L?nder wollten daher einen Fonds f?r Impfstoffforschung und -entwicklung auflegen sowie Bem?hungen f?r eine gemeinsame Produktion starten. Nach Angaben von Kurz gehen Experten davon aus, dass allein ?sterreich in den kommenden Jahren rund 30 Millionen Dosen ben?tige - bei einer Bev?lkerung von rund neun Millionen Menschen. Daher sei Kooperation in der EU n?tig, aber auch weltweit. Dem ?sterreichischen Bundeskanzler zufolge beschlossen die drei L?nder, gemeinsam in Produktionsst?tten in Europa und Israel zu investieren.Kurz hatte bereits vor dem Besuch in Israel angek?ndigt, sich bei der Impfstoffbeschaffung nicht mehr allein auf die Europ?ische Union verlassen zu wollen. Auch in anderen L?ndern wurde die zust?ndige EU-Kommission daf?r kritisiert, dass die Mengen nicht ausreichten. Frankreich betonte jedoch die Bedeutung europ?ischer Solidarit?t. ?Wir haben diesen Ansatz von D?nemark und ?sterreich zur Kenntnis genommen. Wir sind jedoch nach wie vor der festen ?berzeugung, dass die wirksamste L?sung zur Deckung des Impfbedarfs weiterhin auf dem europ?ischen Rahmen beruhen muss?, hie? es aus dem Au?enministerium in Paris. Die Solidarit?t zwischen den Mitgliedstaaten sei wichtiger denn je.

.?Um die Anwendung des Gr?nen Passes zu sehen, besuchten Kurz und Frederiksen gemeinsam mit Netanjahu ein Fitnessstudio in der Stadt Modiin. Mit dem Pass, der via App oder per Ausdruck vorgezeigt wird, k?nnen Geimpfte und Covid-Genesene etwa wieder Fitnessstudios und Schwimmb?der besuchen. Ungeimpften ist das bislang nicht m?glich.Netanjahu sagte, mit dem Pass m?sse nicht darauf gewartet werden, dass jeder geimpft sei. Man k?nne durch ihn beginnen, prinzipiell jeden Bereich der Wirtschaft und des ?ffentlichen Lebens zu ?ffnen.Kurz ist ein vehementer F?rsprecher eines solchen Passes auch in der EU. Die EU-Kommission will am 17. M?rz den Gesetzentwurf f?r einen digitalen Gr?nen Pass vorlegen, in dem Impfungen, Erkrankungen und negative Tests vermerkt werden sollen. Dem Konzept zufolge w?rde letztlich jeder Staat selbst entscheiden, welche Vorteile mit ihm verbunden w?ren - wenn es welche gibt. Einige Staaten, darunter Deutschland, haben Vorbehalte hinsichtlich m?glicher Privilegien f?r Geimpfte. Sie wenden ein, noch h?tten nur wenige Zugang zu Impfungen. Zudem sei nicht klar, ob man trotz Impfung das Virus weitergeben kann. Kritiker f?rchten auch eine verkappte Impfpflicht.Israel, ?sterreich und D?nemark hatten sich w?hrend der Pandemie regelm??ig mit Australien, Norwegen, Griechenland und Tschechien beraten. Die Regierungschefs der L?nder schalteten sich mehrmals per Videokonferenz zusammen. In Israel wird am 23. M?rz gew?hlt. Netanjahu bewirbt sich erneut um den Posten des Ministerpr?sidenten.? dpa-infocom, dpa:210304-99-692534/2

Source = Deutsch-Nachrichten.Com

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