Letz Nachrichten Kranwagenfahrer nach Zugunglück mit 50 Toten in Haft Aktuelle Nachrichten

Deutsch-Nachrichten.Com - Taipeh (dpa) - Nach dem schwersten Zugunglück in Taiwan seit Jahrzehnten mit 50 Toten drehen sich die Ermittlungen um die Frage, wie ein Baufahrzeug auf die Schienen geraten...

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Deutsch-Nachrichten.Com - Taipeh (dpa) - Nach dem schwersten Zugunglück in Taiwan seit Jahrzehnten mit 50 Toten drehen sich die Ermittlungen um die Frage, wie ein Baufahrzeug auf die Schienen geraten...

Letz Nachrichten  Kranwagenfahrer nach Zugunglück mit 50 Toten in Haft Aktuelle Nachrichten
05 April 2021 - 11:45

Aktuelle Nachrichten ! Taipeh (dpa) - Nach dem schwersten Zugungl?ck in Taiwan seit Jahrzehnten mit 50 Toten drehen sich die Ermittlungen um die Frage, wie ein Baufahrzeug auf die Schienen geraten konnte. Der Kranwagen-Fahrer wurde am Sonntag in Haft genommen. Unter Tr?nen entschuldigte sich der Mann bei den Familien der Opfer, ehe ihn die Polizei abf?hrte.Mit mehr als 100 Kilometern pro Stunde war der Schnellzug am Freitag mit rund 500 Passagieren kurz vor einem Tunnel im Osten der asiatischen Inselrepublik mit dem Kranwagen zusammengeprallt und entgleist. Rund 210 Menschen wurden verletzt. Mehr als 30 waren am Montag noch im Krankenhaus, drei in einem kritischen Zustand, wie das Notfallzentrum berichtete.Der Kranwagen war oberhalb der Bahnstrecke auf einem H?gel bei einer Baustelle geparkt. Das Fahrzeug rollte den Ermittlungen zufolge aber den Hang hinab, weil die Handbremse nicht richtig angezogen war, und st?rzte auf die Schienen. Ob menschliche Nachl?ssigkeit oder mechanisches Versagen die Ursache war, wird derzeit untersucht.Der Vize-Minister f?r Verkehr und Kommunikation, Wang Kwo-tsai, berichtete auch, dass die Baustelle - anders als vorgeschrieben - keinen Sicherheitszaun gehabt habe. Der am Sonntag verhaftete Kranwagen-Fahrer war am Vortag nach einem Verh?r noch gegen Kaution auf freien Fu? gesetzt worden. Das Gericht widerrief seine Entscheidung aber angesichts der Schwere des Ungl?cks. Es argumentierte mit Flucht- und Verdunkelungsgefahr, auch k?nnten Beweise vernichtet werden.

. Nach der Kollision mit dem Baufahrzeug entgleisten die ersten f?nf der acht Waggons des Taroko-Express von Taipeh nach Taitung in dem schmalen, einspurigen Tunnel an der Steilk?ste beim Qingshui-Kliff. Die Kamera des Zuges zeigte nach Angaben der Nachrichtenagentur CNA, dass der Zugf?hrer und sein Assistent nur 6,9 Sekunden Zeit hatten, um auf das pl?tzlich auftauchende Hindernis zu reagieren. Dies war nicht genug, um den Zug noch zu stoppen, wie der Chef der Transportbeh?rde, Young Hong-tsu, berichtete. Beide kamen ums Leben.Als Zeichen der Trauer wehten am Samstag die Flaggen der Inselrepublik auf Halbmast. Die Zahl der Toten wurde von 51 auf 50 korrigiert, weil ein Opfer doppelt gez?hlt worden sei.Das Ungl?ck ereignete sich drei Tage vor dem chinesischen Totengedenktag am Montag, zu dem besonders viele Reisende unterwegs waren. Familienangeh?rige der Opfer kritisierten die Bahngesellschaft, die wegen der gro?en Nachfrage auch Tickets ohne Sitzplatzanspruch verkauft hatte. Rund 120 Passagiere h?tten stehen m?ssen, als die Zugkatastrophe passierte.Das Notfallzentrum berichtete, dass die Familien der Opfer zun?chst jeweils 5,4 Millionen Taiwan-Dollar, umgerechnet 161.000 Euro, als Entsch?digung erhalten sollen.? dpa-infocom, dpa:210405-99-88852/2

Source = Deutsch-Nachrichten.Com

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