Letz Nachrichten Kultusminister beraten über neues Schuljahr Aktuelle Nachrichten

Deutsch-Nachrichten.Com - Berlin (dpa) - Die Kultusministerkonferenz der Länder (KMK) berät heute über das weitere Vorgehen an den Schulen nach den Sommerferien. Aktuell normalisiert sich der Schulbetrieb...

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Deutsch-Nachrichten.Com - Berlin (dpa) - Die Kultusministerkonferenz der Länder (KMK) berät heute über das weitere Vorgehen an den Schulen nach den Sommerferien. Aktuell normalisiert sich der Schulbetrieb...

Letz Nachrichten  Kultusminister beraten über neues Schuljahr Aktuelle Nachrichten
10 Juni 2021 - 08:00

Aktuelle Nachrichten ! Berlin (dpa) - Die Kultusministerkonferenz der L?nder (KMK) ber?t heute ?ber das weitere Vorgehen an den Schulen nach den Sommerferien. Aktuell normalisiert sich der Schulbetrieb angesichts sinkender Corona-Zahlen zwar wieder, und einige L?nder lockern auch die Maskenpflicht in den Einrichtungen. Allerdings ist nicht absehbar, wie die Lage im Herbst sein wird. Die Ministerinnen und Minister wollen bei ihrer Videokonferenz au?erdem eine Empfehlung f?r den Umgang mit Antisemitismus an Schulen verabschieden.Die brandenburgische Bildungsministerin und KMK-Pr?sidentin Britta Ernst (SPD) hatte sich zuletzt daf?r ausgesprochen, die Schulen nach dem Sommer in voller Pr?senz zu ?ffnen - und zwar unabh?ngig davon, ob Kinder geimpft sind oder nicht.Auch die designierte Chefin der gr??ten deutschen Bildungsgewerkschaft GEW, Maike Finnern, geht davon aus, dass die Schulen nach den Sommerferien mit normaler Klassenst?rke starten k?nnen. Ihrer Ansicht nach bleiben aber Unsicherheiten: Es sei zum einen nicht klar, wie sich die Corona-Zahlen im Sommer und Herbst entwickelten. Und sie sei ziemlich sicher, dass nicht alle Kinder und Jugendlichen sowie deren Eltern bis zum Schuljahresbeginn geimpft seien, sagte sie der Deutschen Presse-Agentur. Zum Thema Kinder-Impfung erg?nzte Finnern: ?Sie sollen ein Angebot bekommen. Ob sie das annehmen, m?ssen Eltern, Kinder und Jugendliche selbst entscheiden.?Insgesamt rechnet die k?nftige GEW-Chefin nicht damit, dass es nach den Ferien erneut zu so drastischen Einschr?nkungen kommen wird wie in diesem Schuljahr. Das sei eigentlich unvorstellbar. ?Ich glaube nicht, dass wir noch einmal in eine Situation kommen, in der Schulen mehrere Monate geschlossen werden m?ssen.? Finnern, bisher Landeschefin der GEW in Nordrhein-Westfalen, soll am Donnerstag bei einem digitalen Gewerkschaftstag zur neuen Bundesvorsitzenden der Gewerkschaft gew?hlt werden und die langj?hrige Vorsitzende Marlis Tepe abl?sen.?Wichtig ist, dass die Bundesl?nder jetzt die Phase bis zum kommenden Schuljahr nutzen, um in den Schulen zu investieren?, forderte sie.

. ?Das ist eine dringende Aufgabe, damit es im kommenden Winter einen verl?sslicheren Betrieb gibt.?Wegen der stark sinkenden Corona-Infektionszahlen hatte Bayerns Kultusminister Michael Piazolo zuletzt Lockerungen bei der Maskenpflicht an Schulen gefordert, wie sie in einigen Bundesl?ndern bereits angek?ndigt worden sind. ?Die Maskenpflicht ist ein gro?er Eingriff in die Freiheit und wir m?ssen immer wieder kritisch hinterfragen, ob sie noch verh?ltnism??ig ist?, sagte er. Mit Blick auf die KMK forderte Piazolo ?einen intensiven Austausch? f?r ein bundeseinheitliches Vorgehen.Bei ihren Beratungen wollen die Ministerinnen und Minister auch eine gemeinsame Empfehlung der KMK, des Zentralrats der Juden in Deutschland und der Bund-L?nder-Kommission der Antisemitismusbeauftragten zum Umgang mit Antisemitismus in der Schule beschlie?en. In der Videokonferenz zugeschaltet sind der Pr?sident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Josef Schuster, und die Vorsitzenden der Bund-L?nder-Kommission, Felix Klein und Samuel Salzborn.In einem Entwurf der Empfehlung, der der dpa vorliegt, sind unter anderem Hilfestellungen f?r Lehrkr?fte enthalten. So werden Unterschiede zwischen politischem, sozialem, religi?sem und rassistischem Antisemitismus erkl?rt. Empfohlen wird in dem Papier auch, dass neben der zwingend n?tigen Thematisierung des Holocaust im Geschichtsunterricht ?das Judentum im Unterricht nicht auf die Themen der Verfolgung und Schoah sowie die Opfer-Perspektive reduziert wird?.Antisemitische ?u?erungen und Vorf?lle m?ssten an Schulen als solche benannt werden und d?rften nicht bagatellisiert, relativiert, verschwiegen oder ignoriert werden, hei?t es in dem Entwurf. Sch?lerinnen und Sch?lern sollten demnach Begegnungen mit J?dinnen und Juden erm?glicht werden, etwa ?ber Austauschprogramme und Partnerschaften mit Schulen in Israel. In der Lehrerbildung wird zudem eine intensivere Vermittlung von Kenntnissen zu Antisemitismus, Judentum und j?discher Geschichte und Gegenwart gefordert.Am Freitag (12.00) sollen die Ergebnisse der KMK-Beratungen bei einer Pressekonferenz vorgestellt werden.? dpa-infocom, dpa:210610-99-931640/2

Source = Deutsch-Nachrichten.Com

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