Letz Nachrichten «Wohnraumoffensive»: Bundesregierung lobt sich Aktuelle Nachrichten

Deutsch-Nachrichten.Com - Berlin (dpa) - Die Bundesregierung verbucht die eigene Wohnungspolitik als Erfolg. Man habe «doch einiges zustande gebracht», stellte Kanzlerin Angela Merkel (CDU) am Dienstag in...

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Deutsch-Nachrichten.Com - Berlin (dpa) - Die Bundesregierung verbucht die eigene Wohnungspolitik als Erfolg. Man habe «doch einiges zustande gebracht», stellte Kanzlerin Angela Merkel (CDU) am Dienstag in...

Letz Nachrichten  «Wohnraumoffensive»: Bundesregierung lobt sich Aktuelle Nachrichten
23 Februar 2021 - 16:45

Aktuelle Nachrichten ! Berlin (dpa) - Die Bundesregierung verbucht die eigene Wohnungspolitik als Erfolg. Man habe ?doch einiges zustande gebracht?, stellte Kanzlerin Angela Merkel (CDU) am Dienstag in Berlin fest. Bundesbauminister Horst Seehofer (CSU) sprach gar von einer ?stolzen Bilanz? zweieinhalb Jahre nach dem Wohngipfel, bei dem die Koalition aus CDU, CSU und SPD sich Ziele steckte.Aus Sicht der Immobilienbranche hat die ?Wohnraumoffensive? wichtige Probleme nicht gel?st. Bezahlbare Wohnungen und Bauland in den Gro?st?dten blieben knapp, sagte Andreas Ibel, der Pr?sident des Bundesverbandes Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen. Mit weiteren Branchenvertretern forderte er am Dienstag mehr Tempo auf dem Weg zu mehr bezahlbaren Wohnungen. Es seien zwar richtige Weichen gestellt worden, aber: ?Es braucht einen Ruck, eine "Bazooka".?Was wurde aus den wohnungspolitischen Vorhaben der Regierung?DAS 1,5-MILLIONEN-ZIEL: ?Unser Ziel ist es, 1,5 Millionen neue Wohnungen in dieser Legislaturperiode zu bauen?, also bis zur n?chsten Bundestagswahl. Das sagte Kanzlerin Angela Merkel (CDU) im September 2018. Das wird nicht klappen: Nur 1,2 Millionen neue Wohnungen d?rften fertig werden. Das Bundesinnenministerium z?hlt Baugenehmigungen mit und argumentiert, dass auf diese Weise das Ziel sehr wohl erreicht werde und die Wirtschaft mit dem Bauen gar nicht nachkomme. Seehofer sch?tzt zudem, dass im vergangenen Jahr erstmals seit 2001 wieder etwas mehr als 300.000 neue Wohnungen gebaut worden sind - trotz Pandemie. Damit l?ge 2020 ?ber dem l?ngerfristigen Trend. Endg?ltige Zahlen des Statistischen Bundesamts stehen aber noch aus.MIETEN UND MIETER: Der jahrelange Anstieg der Mieten ist nach Darstellung des Immobilienverbands Deutschland beendet. Der ansteigende Neubau habe Wirkung gezeigt, hie? es. Nachholbedarf gebe es beispielsweise noch in Uni-St?dten. Die Mietpreisbremse wurde verl?ngert und versch?rft. ?Zu viel gezahlte Miete kann f?r bis zu 30 Monate zur?ckgefordert werden?, erkl?rte Bundesjustizministerin Christine Lambrecht (SPD). BAULAND: Das so genannte Baulandmobilisierungsgesetz soll mehr Fl?chen f?r den Wohnungsbau schaffen. In angespannten Wohnungsm?rkten will die Bundesregierung die Umwandlung von Miet- in Eigentumswohnungen erschweren. Au?erdem sind Lockerungen geplant, die Kommunen das Aufstellen von Bebauungspl?nen und den Zugriff auf Grundst?cke erleichtern sollen. Noch allerdings sind die Details im Bundestag umstritten. Auch in der Immobilienbranche gibt es Vorbehalte gegen eine erschwerte Umwandlung von Miet- in Eigentumswohnungen. Dies sei f?r viele ein wichtiger Baustein der Altersvorsorge, hie? es.SOZIALWOHNUNGEN: Hier hat der Bund sein Versprechen eingel?st.

.000 neue Sozialwohnungen bis zum laufenden Jahr, sollen laut Seehofer sogar 115.000 neue Sozialwohnungen entstehen. Der Bund unterst?tzt die L?nder daf?r mit der Rekordsumme von f?nf Milliarden Euro. Kritiker beklagen jedoch, dass das nicht ausreicht, weil gleichzeitig zu viele preisregulierte Wohnungen aus der Sozialbindung fallen - was ?blicherweise nach 30 Jahren geschieht - und dann normal am Markt vermietet werden k?nnen.Gab es in der alten Bundesrepublik noch fast vier Millionen Sozialwohnungen, waren es Ende 2019 nur noch rund 1,14 Millionen. Allein in jenem Jahr wurden in Deutschland 25.565 neue Sozialwohnungen gebaut, w?hrend parallel dazu 64.456 Wohnungen aus der Sozialbindung fielen. Linksfraktionsvize Caren Lay forderte ein ??ffentliches Wohnungsbauprogramm?. Die IG Bau und der Sozialverband VdK verlangten, Sozialwohnungen d?rften nicht mehr aus der Bindung fallen.WOHNGELD: Seit Anfang 2020 ist das Wohngeld f?r bed?rftige Haushalte zweimal gestiegen. Zwei Erh?hungen innerhalb einer Wahlperiode seien ?noch nie da gewesen?, lobt sich Bauminister Seehofer. Die zweite Anhebung, die erst zu Jahresbeginn in Kraft trat, soll allerdings lediglich die h?heren Klimaschutz-Abgaben f?r das Heizen mit ?l und Gas ausgleichen.Das Wohngeld ist eine Sozialleistung f?r Geringverdiener und h?ngt vom Einkommen, der Haushaltsgr??e und den Miet- beziehungsweise Wohnkosten ab. Neu ist, dass das Wohngeld k?nftig alle zwei Jahre an die Entwicklung von Mieten und Einkommen angepasst wird. Gleichzeitig stieg die Zahl der wohngeldberechtigten Haushalte mit der j?ngsten Reform nach Berechnungen der Bundesregierung von 480.000 auf 660.000.BAUKINDERGELD: Familien k?nnen f?r den Bau eines Hauses oder den Kauf einer Immobilie mit dem Baukindergeld einen staatlichen Zuschuss beantragen. Pro Kind gibt es 12.000 Euro, ausgezahlt in zehn Jahresraten zu je 1200 Euro. Laut Innenministerium sind bislang 310.000 Antr?ge mit einem Volumen von insgesamt 6,5 Milliarden Euro eingegangen. Nach Angaben der KfW haben die meisten Antragsteller ein oder zwei Kinder (85 Prozent) und ein durchschnittliches zu versteuerndes Einkommen von weniger als 50.000 Euro (75,3 Prozent).? dpa-infocom, dpa:210223-99-550933/7

Source = Deutsch-Nachrichten.Com

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