Letz Nachrichten Laschet für Rentenreform über Parteigrenzen Aktuelle Nachrichten

Deutsch-Nachrichten.Com - Berlin (dpa) - CDU-Chef Armin Laschet strebt nach der Bundestagswahl eine parteiübergreifende Rentenreform an - und stößt bei SPD und FDP auf gemischte Reaktionen.

Letz Nachrichten Laschet für Rentenreform über Parteigrenzen Aktuelle Nachrichten

Deutsch-Nachrichten.Com - Berlin (dpa) - CDU-Chef Armin Laschet strebt nach der Bundestagswahl eine parteiübergreifende Rentenreform an - und stößt bei SPD und FDP auf gemischte Reaktionen.

Letz Nachrichten  Laschet für Rentenreform über Parteigrenzen Aktuelle Nachrichten
03 April 2021 - 14:45

Aktuelle Nachrichten ! Berlin (dpa) - CDU-Chef Armin Laschet strebt nach der Bundestagswahl eine partei?bergreifende Rentenreform an - und st??t bei SPD?und FDP auf gemischte Reaktionen. ?Ich will einen gro?en gesellschaftlichen Konsens, gerne auch mit einer Rentenkommission, in der alle beteiligt sind?, sagte der m?gliche Kanzlerkandidat der Union der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. Grunds?tzliche Zustimmung kam von der FDP. Der Koalitionspartner SPD sprach von einem Ablenkungsman?ver und forderte die CDU auf, zun?chst intern den eigenen Kurs zu kl?ren.Laschet sagte, mit einem partei?bergreifenden Konsens wolle er ?Vertrauen ?ber die Regierungszeiten hinweg? erm?glichen. ?Wir m?ssen jetzt sehen: Wie k?nnen wir die Rentensysteme auch f?r k?nftige Generationen zukunftssicher machen?? Diese Frage werde man f?r den Zeitraum der n?chsten 10, 15 Jahre beantworten und planen m?ssen.?Wir haben immer gesagt, wir brauchen eine l?ngere Lebensarbeitszeit, wenn wir alle ?lter werden?, sagte Laschet. ?Die Einf?hrung der Rente mit 67 war eine richtige Entscheidung.? Rentenpolitik brauche ?Vertrauen ?ber wechselnde Regierungszeiten hinweg?, begr?ndete der nordrhein-westf?lische Ministerpr?sident seinen Vorsto? in Richtung der anderen Parteien. ?Ich glaube, dass wir - egal, welche Regierung danach kommt - die Rentenfrage nochmal m?glichst in einem gro?en gesamtgesellschaftlichen Konsens neu beantworten m?ssen.?Laschet erinnerte an die Rentenpolitik seit den 1950er Jahren. Schon der damalige Kanzler Konrad Adenauer (CDU) habe versucht, solche Entscheidungen partei?bergreifend zu f?llen, da in so langen Zeitr?umen unterschiedliche Regierungen ins Amt k?men. ?Weil man wei?: Vier Jahre sp?ter sind vielleicht ganz andere dran, und die sind an diese Entscheidungen mit gebunden.? Eine solche Perspektive sei auch nach der n?chsten Bundestagswahl im September erforderlich. ?Wir werden unabh?ngig von einer gro?en Reform jedenfalls diese Frage f?r die n?chsten 15 Jahre beantworten m?ssen.? Auf die Frage, ob er die j?ngste Forderung der Mittelstands- und Wirtschaftsunion (MIT) von CDU/CSU mittrage, die abschlagsfreie Rente ab 63 Lebensjahren r?ckg?ngig zu machen, sagte Laschet, die CDU werde ihre Rentenpl?ne im Wahlprogramm verankern. ?Es gibt gemeinsame Arbeitsgruppen, in denen die MIT und die Sozialaussch?sse und andere Rentenexperten zusammenarbeiten.? Rentenpolitik m?sse man ?ber lange Zeitr?ume denken. ?So etwas l?sst sich nicht mit einer Einzelforderung festlegen.?Der stellvertretende SPD-Vorsitzende Kevin K?hnert sprach von einem durchsichtigen Ablenkungsman?ver.

. K?hnert betonte: ?F?r Rentenk?rzungen durch die Hintert?r stehen wir nicht zur Verf?gung.? Die SPD habe ihr Rentenkonzept l?ngst vorgelegt. ?F?r uns ist klar, dass gute Renten gute L?hne voraussetzen. Die von uns geforderte Erh?hung des Mindestlohns auf 12 Euro w?re nicht nur ein Akt der Gerechtigkeit, sondern auch ein enormer Schub f?r die gesetzliche Rente.?Die gro?e Koalition habe bereits eine gemeinsame Rentenkommission mit Arbeitgebern und Gewerkschaften auf den Weg gebracht, die ihre Ergebnisse vor einem Jahr pr?sentiert habe, sagte K?hnert. ?Dass dabei vieles im Ungef?hren geblieben ist, lag nicht zuletzt an der massiven inneren Zerstrittenheit der Union.? So seien sich Sozial- und Wirtschaftsfl?gel der CDU uneinig ?ber das Renteneintrittsalter, das Rentenniveau, die Einbeziehung von Selbstst?ndigen und Beamten, sowie die Beitragsbemessungsgrenze. Zuletzt sei sogar die Abschaffung von Grundrente und M?tterrente ins Gespr?ch gebracht worden. ?Solch ein Durcheinander macht die Versicherten in Deutschland wahnsinnig.?Die FDP begr??te Laschets Vorsto? im Grundsatz. ?Es ist dringend notwendig, bei der Rente endlich wieder in Jahrzehnten und ?ber Legislaturperioden hinweg zu denken?, sagte der rentenpolitische Sprecher der FDP-Fraktion, Johannes Vogel, der dpa. ?Die CDU wird hierzu aber im Wahlprogramm Farbe bekennen m?ssen, denn um mutiges Handeln kommt eine kommende Bundesregierung selbst nicht herum.? Gebraucht werde mehr finanzielle Stabilit?t im demografischen Wandel. ?Und wir m?ssen das System so modernisieren, dass es besser zu den vielf?ltigen Lebensl?ufen der Menschen passt.?Das Konzept der Auslagerung der Rentenpolitik in Kommissionen sei zuletzt krachend gescheitert, kritisierte Vogel. ?Richtig ist, dass alle Parteien ihre gedanklichen Schubladen verlassen und zu neuem Denken bereit sein m?ssen.? Die FDP-Fraktion schlage daher nach schwedischem Vorbild ein komplett flexibles Renteneintrittsalter vor. Sie wolle das System durch eine Gesetzliche Aktienrente f?r alle Generationen stabil und gerade f?r Geringverdiener fairer machen.? dpa-infocom, dpa:210403-99-73314/2

Source = Deutsch-Nachrichten.Com

Diese Nachricht 30 Treffer empfangen.

Letz Nachrichten Laschet für Rentenreform über Parteigrenzen Aktuelle Nachrichten


Letz Nachrichten Laschet für Rentenreform über Parteigrenzen Aktuelle Nachrichten


Letz Nachrichten Laschet für Rentenreform über Parteigrenzen Aktuelle Nachrichten


Letz Nachrichten Laschet für Rentenreform über Parteigrenzen Aktuelle Nachrichten

KOMMENTARE

  • 0 Kommentar
Neueste Nachrichten