Letz Nachrichten Laschet will bundesweit einheitliche Lösung für Schulen Aktuelle Nachrichten

Deutsch-Nachrichten.Com - Berlin (dpa) - Der CDU-Vorsitzende Armin Laschet will eine bundesweit einheitliche Regelung erreichen, wie es für die Schulen in der Corona-Pandemie nach den Osterferien...

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Letz Nachrichten  Laschet will bundesweit einheitliche Lösung für Schulen Aktuelle Nachrichten
02 April 2021 - 05:45

Aktuelle Nachrichten ! Berlin (dpa) - Der CDU-Vorsitzende Armin Laschet will eine bundesweit einheitliche Regelung erreichen, wie es f?r die Schulen in der Corona-Pandemie nach den Osterferien weitergeht. Diese sollten die L?nder selbst treffen und nicht der Bund. ?Ich w?nsche mir, dass alles, was wir in den kommenden Wochen tun, m?glichst bundeseinheitlich erfolgt. Das ist auch in Schulfragen m?glich?, sagte der nordrhein-westf?lische Ministerpr?sident der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. ?Es kann einen Konsens der Kultusministerkonferenz geben, den wir alle verbindlich umsetzen.?Ob die Schulen nach den Osterferien wieder ?ffnen werden, ist Laschet zufolge noch nicht entschieden. Bis zum Ferienende m?sse eine bundeseinheitliche Antwort her, damit die Schulen sich vorbereiten k?nnen. Er gehe davon aus, dass ?wir bis zum Ende der n?chsten Woche Klarheit haben, wie es mit dem Schulstart und den sicheren Bedingungen ist?. In jedem Fall m?sse gew?hrleistet sein, dass in jeder Schule zweimal pro Woche getestet werden k?nne und sich Sch?ler dem Test nicht entziehen.Laut einem Gutachten des Wissenschaftlichen Dienstes des Bundestags kann der Bund ?ber das Infektionsschutzrecht den L?ndern weitreichende Vorschriften zur Bek?mpfung der Corona-Pandemie bis hin zu Schulschlie?ungen machen, die diese genau umzusetzen h?tten.Nach dem Astrazeneca-Impfstopp f?r Menschen unter 60 Jahren warnt der Verband Bildung und Erziehung (VBE) vor Problemen bei der ?ffnungsstrategien der Schulen. ?Die sich abzeichnende Perspektive, dass vielerorts den Lehrkr?ften ein Impfangebot gemacht werden kann, entpuppt sich damit als Fata Morgana?, sagte VBE-Chef Udo Beckmann dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND/Freitag). Bund und L?nder hatten am Dienstag entschieden, den Impfstoff von Astrazeneca in der Regel nur noch f?r Menschen ?ber 60 einzusetzen. Bei 2,7 Millionen verabreichten Astrazeneca-Dosen waren 31 Verdachtsf?lle einer Hirnvenenthrombose gemeldet worden. Davon verliefen neun F?lle t?dlich. Experten vermuten, dass das sehr geringe Risiko nur junge Menschen betrifft.Mit einer ersten Astrazeneca-Dosis geimpfte Menschen unter 60 Jahren sollen nach einer Empfehlung der St?ndigen Impfkommission (Stiko) f?r die zweite Impfung auf einen sogenannten mRNA-Impfstoff umsteigen. Das steht in einem am Donnerstag ver?ffentlichten Beschlussentwurf der Stiko. In Deutschland sind momentan die mRNA-Impfstoffe von Biontech/Pfizer und Moderna zugelassen. Das Astrazeneca-Pr?parat ist ein sogenannter Vektorimpfstoff.Der Stiko-Vorsitzende Thomas Mertens sagte dem ?Spiegel?, ?ber das Risiko bei zweimaliger Impfung mit dem Astrazeneca-Mittel k?nne man derzeit nur spekulieren, da erst wenige Menschen beide Spritzen erhalten h?tten. ?Der naheliegende Ausweg ist aus meiner Sicht, es gar nicht zu probieren, sondern zur Sicherheit eben als Alternative einen RNA-Impfstoff zu geben.? In Tierexperimenten habe sich gezeigt, ?dass die Immunreaktion nach heterologer (zweiter) Impfung gleich ausf?llt. Man muss noch wissenschaftlich kl?ren, wie gut der Schutz dann beim Menschen ist. Ich hoffe, dass dazu bald Daten vorliegen.

. ?Es ist unertr?glich, dass diese Schl?sselfrage immer noch nicht von der Bundesregierung beantwortet wird?, sagte der Vorstand der Deutschen Stiftung Patientenschutz, Eugen Brysch, der dpa. ?Das RKI als oberste Pandemie-Beh?rde muss endlich f?r Klarheit sorgen, ob Geimpfte infekti?s sind oder nicht.? Ohne amtliche Best?tigung seien Angaben von Impfstoff-Herstellern praktisch wertlos.Zuletzt weckte eine Studie aus den USA die Hoffnung, dass mit den Vakzinen von Pfizer/Biontech und Moderna geimpfte Menschen in den meisten F?llen keine Dritten mehr anstecken k?nnen und Infektionsketten so unterbrochen werden.Die bedenkliche Entwicklung der Infektionszahlen ?berschattet auch in diesem Jahr wieder das Osterfest. Eine deutliche Mehrheit der Deutschen will an Ostern nicht verreisen. In einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur sagten 60 Prozent, dass sie an dem langen Wochenende noch nicht einmal einen Tagesausflug planten. 10 Prozent wollen im Inland verreisen, etwa um Verwandte oder Freunde zu besuchen, weitere 2 Prozent wollen ins Ausland. Bei 19 Prozent der Befragten steht mindestens ein Tagesausflug ins Umland ihres Wohnorts auf dem Osterprogramm. 6 Prozent hatten sich zum Zeitpunkt der Umfrage noch nicht entschieden, 4 Prozent machten keine Angaben.Die Regierungen von Bund und L?ndern haben in ihrem j?ngsten Beschluss zur Bek?mpfung der Corona-Pandemie eindringlich dazu aufgerufen, ?auf nicht zwingend notwendige Reisen im Inland und auch ins Ausland zu verzichten - auch hinsichtlich der bevorstehenden Ostertage?. Sie sehen Mobilit?t als einen wesentlichen Pandemietreiber. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) wiederholte den Appell am Donnerstag in einer Videobotschaft. Wegen der immer weiter steigenden Zahl von Corona-Infektionen solle es ein Osterfest ?im kleinen Kreis, mit sehr reduzierten Kontakten? werden, sagte sie.Zudem ist eine klare Mehrheit der Bev?lkerung f?r n?chtliche Ausgangsbeschr?nkungen zur Bek?mpfung der Corona-Pandemie. In der YouGov-Umfrage sprachen sich angesichts steigender Infektionszahlen 56 Prozent daf?r aus, solche Ma?nahmen bundesweit zu ergreifen. 37 sind dagegen, 7 Prozent machten keine Angaben. Je ?lter die Befragten, desto gr??er sind die Sympathien f?r Ausgangsbeschr?nkungen. Von den W?hlern der im Bundestag vertretenen Parteien sind nur die der AfD mehrheitlich gegen n?chtliche Ausgangsbeschr?nkungen.Merkel hatte am Sonntag in der ARD-Sendung ?Anne Will? gesagt, Ausgangsbeschr?nkungen k?nnten in Regionen mit besonders hohen Infektionszahlen ?ein ganz wirksames Mittel sein?. In Berlin und Hamburg treten am Freitag solche Ma?nahmen neu in Kraft. In beiden St?dten gelten sie - mit Ausnahmen - zwischen 21.00 und 5.00 Uhr.? dpa-infocom, dpa:210402-99-62718/2

Source = Deutsch-Nachrichten.Com

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