Letz Nachrichten Linke Demos zum 1. Mai - Krawalle in mehreren Städten Aktuelle Nachrichten

Deutsch-Nachrichten.Com - Berlin (dpa) - Tausende linke Demonstranten haben den 1. Mai für ihre traditionellen Proteste genutzt, vor allem in Berlin, Hamburg und Frankfurt kam es dabei zu größeren...

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02 May 2021 - 17:45

Aktuelle Nachrichten ! Berlin (dpa) - Tausende linke Demonstranten haben den 1. Mai f?r ihre traditionellen Proteste genutzt, vor allem in Berlin, Hamburg und Frankfurt kam es dabei zu gr??eren Auseinandersetzungen mit der Polizei. In der Hauptstadt flogen am Samstagabend Steine und Flaschen gegen Einsatzkr?fte. Randalierer zerrten M?llcontainer und Paletten auf die Stra?e und z?ndeten sie an.Polizisten nahmen in Berlin 354 M?nner und Frauen unter anderem wegen schweren Landfriedensbruchs, t?tlichen Angriffs und gef?hrlicher K?rperverletzung fest, wie es von der Polizei hie?. 93 Einsatzkr?fte wurden demnach verletzt, vier konnten ihren Dienst anschlie?end nicht fortsetzen. Nach Angaben des B?ndnisses, das zu der Demonstration aufgerufen hatte, sind auch aufseiten der Demonstranten Dutzende von Menschen verletzt worden. Es warf der Polizei laut einer Mitteilung vor, Polizisten h?tten grundlos auf Demonstrierende eingepr?gelt.Rund 5600 Beamte aus mehreren Bundesl?ndern waren am Samstag in Berlin im Einsatz. Zahlreiche ?ber den Tag verteilte Kundgebungen blieben ruhig, erst am Abend wurde es bei der sogenannten revolution?ren 1. Mai-Demonstration in Berlin-Neuk?lln krawallig. Der Protestzug mit 8000 bis 10 000 Menschen wurde vom Versammlungsleiter f?r beendet erkl?rt, nachdem er selbst aus der Menge angegriffen worden sei, hatte die Polizei mitgeteilt.Erst gegen Mitternacht war die Lage weitgehend beruhigt. Es habe zwar hier und da noch kleinere Feuer gegeben, aber kein gr??eres ?Einsatzgeschehen? mehr, wie es von der Polizei hie?. Berlins Innensenator Andreas Geisel (SPD) kritisierte die Gewalt gegen?ber Polizisten. Sie habe nichts mit politischem Protest zu tun, sagte Geisel am Sonntag. ?Wir werden nicht akzeptieren, dass einige gewaltsuchende Autonome uns den 1. Mai als Tag des friedlichen Demonstrierens nehmen wollen.? In Hamburg setzte die Polizei am Samstag vor der Roten Flora im Schanzenviertel Wasserwerfer gegen linke Demonstranten ein.

. Es gab zwei Festnahmen. Die von Linksextremen angemeldeten Demos waren aus Infektionsschutzgr?nden verboten worden.Schon am Mittag wurde eine Demonstration mit laut Polizei rund 80 Teilnehmern zwischen Schanzenpark und U-Bahnhof Schlump gestoppt. Es kam vereinzelt zu Handgreiflichkeiten, als Beamte der Bundespolizei die Demonstranten aus der anarchistischen Szene von der Stra?e dr?ngten. Sie hatten sich zuvor an dem Bahnhof eingefunden und waren mit einem Lautsprecherwagen Richtung Dammtor gezogen. Nach gut 100 Metern wurden sie von starken Polizeikr?ften gestoppt.In Frankfurt kam es ebenfalls zu gewaltt?tigen Auseinandersetzungen zwischen linken Gruppen und der Polizei. Mehrere Beamte seien verletzt worden, teilte die Beh?rde mit. Aus einem Demonstrationszug seien Feuerwerksk?rper und Nebelt?pfe geworfen worden. Beamte seien mit Flaschen und Steinen angegriffen worden. Au?erdem seien Einsatzkr?fte unter anderem durch ?gezielte St??e mit Fahnenstangen von unten hinter das Helmvisier? attackiert worden. Es habe daher Festnahmen gegeben. Sp?ter wurde auch ein Wasserwerfer eingesetzt, um eine Sitzblockade einer Gruppe mit 20 Menschen aufzul?sen, nachdem die Polizei die Versammlung f?r beendet erkl?rt hatte.Die Polizei sprach von mindestens 3000 Menschen, die sich zu einem ?Tag der Wut? zun?chst auf dem Opernplatz versammelt hatten und dann durch das Bahnhofsviertel gezogen waren. Laut Augenzeugen waren nahezu alle Teilnehmenden vermummt und zun?chst bem?ht, die Corona-Regeln einzuhalten.Auch in zahlreichen anderen St?dten Deutschlands wurden am Samstag anl?sslich des Tags der Arbeit oft mehrere Kundgebungen abgehalten - vor allem von Gewerkschaften und linken Gruppierungen, aber auch aus dem rechten Spektrum und von Gegnern der Corona-Ma?nahmen. Dabei kam es in der Regel aber zu keinen oder nur kleineren Zwischenf?llen.? dpa-infocom, dpa:210501-99-430617/16

Source = Deutsch-Nachrichten.Com

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