Letz Nachrichten Merkel will Paketlösung für Öffnungen Aktuelle Nachrichten

Deutsch-Nachrichten.Com - Berlin (dpa) - Ein Ende des Corona-Lockdowns in Deutschland ist wegen der Ausbreitung der ansteckenderen Virusvarianten vorerst nicht in Sicht. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU)...

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Deutsch-Nachrichten.Com - Berlin (dpa) - Ein Ende des Corona-Lockdowns in Deutschland ist wegen der Ausbreitung der ansteckenderen Virusvarianten vorerst nicht in Sicht. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU)...

Letz Nachrichten  Merkel will Paketlösung für Öffnungen Aktuelle Nachrichten
22 Februar 2021 - 19:45

Aktuelle Nachrichten ! Berlin (dpa) - Ein Ende des Corona-Lockdowns in Deutschland ist wegen der Ausbreitung der ansteckenderen Virusvarianten vorerst nicht in Sicht. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) sprach sich f?r eine Strategie der ?ffnung verschiedener Bereiche in Paketen aus und mahnte zugleich zur Vorsicht. CDU-Chef Armin Laschet will ?ffnungsschritte nicht an Infektionszahlen binden. Ein Regierungssprecher mahnte, die Wirkung des am Montag wieder gestarteten Schulbetriebs zun?chst abzuwarten.Zur Absicherung von Kita- und Schul?ffnungen sollen Erzieherinnen und Erzieher sowie Lehrkr?fte voraussichtlich fr?her geimpft werden als bislang geplant. Nach einem Entwurf des Gesundheitsministeriums sollen ?Personen, die in Kinderbetreuungseinrichtungen, in der Kindertagespflege und an Grundschulen t?tig sind?, von der dritten in die zweite Gruppe der Impf-Reihenfolge r?cken. Die ge?nderte Impfverordnung k?nnte an diesem Mittwoch in Kraft treten.?Die Bundesl?nder h?tten sich ohne Gegenstimmen f?r diese neue Regelung ausgesprochen, erkl?rte Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) nach einer Sitzung mit seinen L?nderkollegen.Zudem sollen mehr Tests helfen, das Coronavirus zu kontrollieren. Das Corona-Kabinett befasste sich am Montag mit der geplanten Ausweitung der Angebote f?r Schnelltests. Dar?ber solle nun aber erst bei den Bund-L?nder-Beratungen am 3. M?rz gesprochen werden, erkl?rte Regierungssprecher Steffen Seibert. Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hatte zun?chst angek?ndigt, dass ab 1. M?rz das Angebot f?r alle B?rger kommen solle, sich kostenlos von geschultem Personal mit Antigen-Schnelltests testen zu lassen - etwa in Testzentren, Praxen oder Apotheken.Merkel pl?dierte angesichts der Sorgen vor einer dritten Corona-Welle erneut f?r eine vorsichtige Strategie. ?ffnungsschritte m?ssten mit vermehrten Tests gekoppelt und klug eingef?hrt werden, sagte Merkel nach Angaben von Teilnehmern in Online-Beratungen des CDU-Pr?sidiums. Merkel sieht nach ihren Angaben drei Bereiche f?r Pakete einer ?ffnungsstrategie: pers?nliche Kontakte, Schulen und Berufsschulen sowie Sportgruppen, Restaurants und Kultur. Kanzleramtschef Helge Braun (CDU) sagte nach diesen Informationen, die Mutationen des Coronavirus zerst?rten leider gerade die gute Entwicklung. Regierungssprecher Seibert sagte, der Anteil der britischen Variante betrage 20 bis 25 Prozent. ?Man muss sicher davon ausgehen, dass dieser Anteil noch weiter zunimmt.? ?ffnungsschritten seien dadurch komplizierter geworden.Nach rund zweimonatiger Schlie?ung und Notbetreuung ?ffneten in zehn Bundesl?ndern wieder Kindertagesst?tten und Grundschulen teilweise. Bereits dadurch gebe es ?ein erhebliches Mehr an Kontakten und damit auch an ?bertragungsrisiken?, sagte Seibert. Niemand wolle ?ffnungen wieder zur?cknehmen. ?Was wir aufmachen, das wollen wir dann auch durchhalten.? Wichtig sei es nun aber, zun?chst ganz genau zu schauen, in welchem Umfang die Schul?ffnungen das Infektionsgeschehen ver?nderten.

. Vorbereitet werden sollen die n?chsten Bund-L?nder-Beratungen am 3. M?rz. Ab dem 7. M?rz sollen den bisherigen Pl?nen zufolge Gesch?fte wieder ?ffnen k?nnen, wenn es in Regionen drei Tage lang nicht ?ber 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern und sieben Tagen gibt. Am Montag stieg die Sieben-Tage-Inzidenz aber von 60,2 auf 61,0. Seit mehr als einer Woche liegt sie ?ber 57.Dass das Virus sich wieder ausbreitet, zeigt auch der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert von am Sonntag 1,10 (Vortag 1,07): 100 Infizierte stecken rechnerisch 110 Menschen an. Der Vorsitzende der Ministerpr?sidentenkonferenz, Michael M?ller (SPD), sagte der ?Stuttgarter Zeitung? und den ?Stuttgarter Nachrichten? (Montag): ?Auch ein R-Wert deutlich unter 1 und eine sinkende Auslastung der Intensivmedizin werden wichtige Kriterien f?r n?chste Lockerungsschritte sein.? Kultur und Gastronomie sollen laut M?ller teils ?ffnen k?nnen, wenn Bundesl?nder ?stabil ?ber mehrere Wochen? unter den Inzidenzen 35 oder 50 blieben.Laschet hingegen sagte diesen beiden Zeitungen (Dienstag): ?Ein Stufenplan, der regelt, welche Inzidenzwerte erreicht werden m?ssen, um bestimmte Bereiche wieder zu ?ffnen, k?nnte uns zu sehr binden.? Aus seiner Sicht helfen ?starre Automatismen? nicht.Binnen eines Tages wurden 4369 Corona-Neuinfektionen und 62 weitere Todesf?lle verzeichnet. Die Gesamtzahl der Menschen, die an oder mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 67.903.Wann Lehrkr?fte an Grundschulen und Kitaerzieherinnen und -erzieher beim Impfen an die Reihe kommen, ist trotz geplanter h?herer Priorisierung unklar. Betroffen sind laut Statistischem Bundesamt rund eine Million Menschen. Spahns fr?heren Aussagen zufolge soll die Impfgruppe zwei, zu der die Lehrer geh?ren sollen, ab April zum Zug kommen. Auch viele chronisch Kranke und Menschen ?ber 70 sind hier versammelt. Familienministern Franziska Giffey (SPD) pl?diert im ZDF daf?r, mobile Impfteams an Kitas und Schulen zu schicken. Baden-W?rttembergs Sozialminister Manfred Lucha (Gr?ne) k?ndigte in der ARD an, ab Montag w?rden Erzieher, Lehrer und ?rzte in seinem Land geimpft.Wie viel sp?ter dann Gruppe drei unter anderem mit den 60- bis 70-J?hrigen bei einem Vorziehen der Lehrer drankommt, sei Spekulation und k?nne nicht vorhergesagt werden, sagte der Sprecher Spahns. Die Deutsche Stiftung Patientenschutz bef?rchtet, dass Hochbetagte und Schwerkranke bei der Impfung ins Hintertreffen geraten k?nnten, wenn die Gruppe zwei erweitert wird. Die Gesundheitsexpertin der Unionsfraktion, Karin Maag, warnte in der ?S?ddeutschen Zeitung? (Montag) vor ?ganz schwierigen Abw?gungen? bei so einem Schritt.? dpa-infocom, dpa:210222-99-540845/7

Source = Deutsch-Nachrichten.Com

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