Letz Nachrichten Missbrauchsgutachten: Kardinal Woelki gibt Fehler zu Aktuelle Nachrichten

Deutsch-Nachrichten.Com - Köln/Düsseldorf (dpa) - Der Kölner Kardinal Rainer Maria Woelki hat Fehler bei der Aufarbeitung von Missbrauchsvergehen und in seiner Krisenkommunikation eingeräumt. «Da habe ich...

Letz Nachrichten Missbrauchsgutachten: Kardinal Woelki gibt Fehler zu Aktuelle Nachrichten

Deutsch-Nachrichten.Com - Köln/Düsseldorf (dpa) - Der Kölner Kardinal Rainer Maria Woelki hat Fehler bei der Aufarbeitung von Missbrauchsvergehen und in seiner Krisenkommunikation eingeräumt. «Da habe ich...

Letz Nachrichten  Missbrauchsgutachten: Kardinal Woelki gibt Fehler zu Aktuelle Nachrichten
21 Februar 2021 - 11:00

Aktuelle Nachrichten ! K?ln/D?sseldorf (dpa) - Der K?lner Kardinal Rainer Maria Woelki hat Fehler bei der Aufarbeitung von Missbrauchsvergehen und in seiner Krisenkommunikation einger?umt. ?Da habe ich auch Schuld auf mich geladen?, gestand der Erzbischof in einer am Samstag ver?ffentlichten Videobotschaft ein. ?Das tut mir von Herzen leid.? Gleichzeitig versicherte er: ?Es ging und es geht mir um konsequente Aufarbeitung.? Das noch unver?ffentlichte neue Missbrauchsgutachten f?r das Erzbistum K?ln f?hrt Hunderte Opfer und Beschuldigte auf. Es seien mehr als 300 Verdachtsmeldungen, ?ber 300 Opfer und mehr als 200 Beschuldigte, berichtete das Nachrichtenmagazin ?Der Spiegel?.Der von der Kirche beauftragte Strafrechtler Professor Bj?rn Gercke best?tigte diese Zahlen. ?Die Zahlen sind bekannt, da wir sie bereits in der Vergangenheit zu verschiedenen Anl?ssen kommuniziert haben?, erkl?rte er am Samstag. Das von Woelki in Auftrag gegebene Missbrauchsgutachten soll am 18. M?rz ver?ffentlicht werden.Woelki h?lt ein erstes Gutachten zum Umgang von Bistumsverantwortlichen mit Vorw?rfen des sexuellen Missbrauchs von Kindern durch Priester bisher unter Verschluss, obwohl es seit l?ngerem fertig ist. Er f?hrt daf?r rechtliche Bedenken an. Stattdessen hat er das neue Gutachten bestellt. Woelkis Vorgehen hat eine schwere Vertrauenskrise im gr??ten deutschen Bistum ausgel?st.Woelki, der zeitweilig wochenlang wie abgetaucht schien, ?u?ert sich in dem Video und einem gleichlautenden Fastenhirtenbrief ausf?hrlich und in deutlichen Worten zu der entstandenen Krise. Das Erzbistum sei von Rissen durchzogen, stellt er fest. ?Dabei wei? ich, dass viele Menschen in unserem Erzbistum und dar?ber hinaus mich pers?nlich daf?r verantwortlich machen.

. ?Sie tun sich schwer, nachzuvollziehen, warum es eine zweite unabh?ngige Untersuchung braucht, um die systematischen Zusammenh?nge jahrzehntelangen Missbrauchs in unserem Erzbistum aufzudecken und im Detail aufzuzeigen.? Er sei jedoch ?berzeugt, dass dies erforderlich sei, weil er ?eine bestimmte qualitative und quantitative Faktenlage? ben?tige. Die Kanzlei, die das erste Gutachten erstellt hat, weist alle Vorw?rfe zur?ck.Woelki versichert in seiner Botschaft: ?Es war und ist meine Absicht, eine transparente, konsequente Aufkl?rung der Missbrauchsvergehen und ihrer systemischen Umst?nde in unserem Erzbistum zu erreichen - selbstverst?ndlich auch im Blick auf meine eigene Person.?Woelki hatte schon fr?her mitgeteilt, dass der Strafrechtler Gercke 236 F?lle aus dem Erzbistum K?ln untersucht habe. Dabei handelt es sich laut ?Spiegel? um die systematische Auswertung von Aktenvorg?ngen und Zehntausenden Seiten. Der Untersuchungszeitraum reicht zur?ck bis 1975.Auff?llig ist, dass die jetzt ver?ffentlichten Zahlen deutlich h?her liegen als die Zahlen aus der sogenannten MHG-Studie der Deutschen Bischofskonferenz von 2018. Damals waren f?r das Erzbistum K?ln ?ber einen Zeitraum von 70 Jahren 135 Opfer sexualisierter Gewalt und 87 beschuldigte Kleriker angegeben worden.Gercke nannte mehrere Gr?nde f?r die Unterschiede zur MHG-Studie. So betrachte sein Gutachten nicht nur Kleriker, sondern auch nichtgeweihte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Erzbistums. Zudem sei ?zwischen Verdachtsmeldungen und tats?chlichen (Straf-)Taten zu unterscheiden?. Auch das zur?ckgehaltene M?nchner Gutachten kommt nach einem Bericht des ?K?lner Stadt-Anzeigers? (Samstag) zu ?hnlichen Opfer- und Beschuldigtenzahlen wie Gercke.Die Nachfrage nach Kirchenaustritten ist in K?ln so in die H?he geschnellt, dass das Amtsgericht die Zahl der Online-Termine aufgestockt hat. Aus den Termin-Buchungen ist die Konfession der betreffenden B?rger allerdings nicht abzulesen.? dpa-infocom, dpa:210221-99-529725/2

Source = Deutsch-Nachrichten.Com

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