Letz Nachrichten Ostukraine: Deutschland und Russland fordern Deeskalation Aktuelle Nachrichten

Deutsch-Nachrichten.Com - Berlin/Kiew (dpa) - Nach neuen Gefechten und Toten in der Ostukraine haben Deutschland und Russland die Konfliktparteien zur Zurückhaltung aufgerufen.

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Deutsch-Nachrichten.Com - Berlin/Kiew (dpa) - Nach neuen Gefechten und Toten in der Ostukraine haben Deutschland und Russland die Konfliktparteien zur Zurückhaltung aufgerufen.

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08 April 2021 - 17:45

Aktuelle Nachrichten ! Berlin/Kiew (dpa) - Nach neuen Gefechten und Toten in der Ostukraine haben Deutschland und Russland die Konfliktparteien zur Zur?ckhaltung aufgerufen. Bundeskanzlerin Angela Merkel forderte bei einem Telefonat mit Kremlchef Wladimir Putin einen Abbau der ?verst?rkten russischen Milit?rpr?senz im Umfeld der Ostukraine?. Ziel sei eine Deeskalation der Lage, teilte die stellvertretende Regierungssprecherin Ulrike Demmer in Berlin mit. Russlands Pr?sident machte dem Kreml zufolge hingegen einmal mehr die Ukraine f?r die neue Eskalation verantwortlich. Indes fuhr der ukrainische Pr?sident Wolodymyr Selenskyj in das Konfliktgebiet.Sein Besuch sollte den ?Kampfgeist? der Soldaten st?tzen, wie das Pr?sidialb?ro in Kiew erkl?rte. An der Frontlinie verteilte er Orden und andere Auszeichnungen. ?Ich danke Ihnen daf?r, dass sie die Ruhe f?r die Menschen bewahren und unser Land sch?tzen?, sagte der 43-J?hrige. Auf Bildern war zu sehen, wie er in Schutzweste und mit Helm in einem Sch?tzengraben ging und einen Unterstand besuchte.Der Krieg zwischen prorussischen Kr?ften im Donbass und den ukrainischen Truppen brach nach dem Sturz von Pr?sident Viktor Janukowitsch vor sieben Jahren aus. Seither werden Teile der Gebiete Donezk und Luhansk entlang der russischen Grenze von moskautreuen Separatisten kontrolliert. Mehr als 13.000 Menschen starben nach UN-Sch?tzungen in dem blutigen Konflikt. Der 2015 unter deutsch-franz?sischer Vermittlung vereinbarter Friedensplan liegt auf Eis. Die EU hat wegen des Kriegs Sanktionen gegen Russland verh?ngt.In den vergangenen Tagen wuchs nach Berichten ?ber russische und ukrainische Truppenaufm?rsche entlang des Konfliktgebiets und wegen Verst??en gegen eine Waffenruhe international die Sorge, dass der Konflikt erneut eskalieren k?nnte. Russland sieht in dem Vorgehen Kiews der vergangenen Tage ?ein Ringen um internationale Aufmerksamkeit?. ?Das sind wahrscheinlich nur PR-Handlungen?, sagte der russische Chefunterh?ndler bei der L?sung des Ukraine-Konflikts, Dmitri Kosak, der Agentur Interfax zufolge. Reale Absichten, einen gro?fl?chigen Krieg zu entfachen, gebe es aber wohl nicht.Der Vertraute von Kremlchef Putin warnte Selenskyj zudem mit deutlichen Worten: ?Der Beginn von K?mpfen wird der Beginn vom Ende der Ukraine sein.

. Russland k?nne sich zu einem Eingreifen gezwungen sehen, um die Menschen im Donbass zu sch?tzen. Russland gew?hrt trotz internationalem Protest Bewohnern der ostukrainischen Gebiete Donezk und Luhansk die russische Staatsb?rgerschaft.Am Donnerstag starben erneut mindestens zwei Menschen bei Gefechten. Nach Angaben der ukrainischen Armee gab es Schusswechsel mit den moskautreuen Separatisten vor allem beim ehemaligen Donezker Flughafen und bei Wodjane in der N?he des Asowschen Meeres. Es seien auch M?rser eingesetzt worden. Damit stieg die Zahl der Toten trotz einer seit Juli geltenden Waffenruhe seit Jahresbeginn auf rund 50.?Wir erinnern uns an jeden K?mpfer, der bei der Verteidigung unseres Staates gefallen ist?, sagte Selenskyj an der Front. Zeichen der Deeskalation gab der Pr?sident nicht. Er besuchte stattdessen eine Soldatenkantine und lobte die ?hohe Qualit?t der Speisen?. Selenskyj hatte im Wahlkampf 2019 noch versprochen, den Konflikt zu beenden.Nach Angaben aus Moskau zeigten sich Putin und Merkel besorgt ?ber die Lage. Die Verhandlungen m?ssten deshalb verst?rkt werden, damit der 2015 vereinbarte Friedensplan ?als unbestrittene Grundlage? f?r ein Ende des Konflikts vollst?ndig umgesetzt werde.Putin gab dem Kreml zufolge Kiew die Schuld f?r die ?provokativen Handlungen?, mit der die Lage entlang der Front versch?rft worden sei. Die Ukraine m?sse die zuvor getroffenen Vereinbarungen ?strikt einhalten?. Dazu geh?ren ein direkter Dialog mit den Separatisten in den Gebieten Luhansk und Donezk und ein Autonomiestatus f?r die Region. Beides lehnt jedoch die ukrainische Seite vehement ab.Der russische Chefunterh?ndler Kosak k?ndigte unterdessen neue Gespr?che auf Beraterebene zwischen Deutschland, Frankreich, Russland und der Ukraine noch in diesem Monat an. Berlin und Paris versuchen seit Jahren, den Konflikt diplomatisch zu l?sen.? dpa-infocom, dpa:210408-99-128807/8

Source = Deutsch-Nachrichten.Com

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