Letz Nachrichten Schnelltests: Spahn soll Auskunft im Bundestag geben Aktuelle Nachrichten

Deutsch-Nachrichten.Com - Berlin (dpa) - Angesichts von anhaltend hohen Infektionszahlen werden die Forderungen nach baldigen kostenlosen Corona-Schnelltests für alle immer lauter.

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Deutsch-Nachrichten.Com - Berlin (dpa) - Angesichts von anhaltend hohen Infektionszahlen werden die Forderungen nach baldigen kostenlosen Corona-Schnelltests für alle immer lauter.

Letz Nachrichten  Schnelltests: Spahn soll Auskunft im Bundestag geben Aktuelle Nachrichten
24 Februar 2021 - 05:45

Aktuelle Nachrichten ! Berlin (dpa) - Angesichts von anhaltend hohen Infektionszahlen werden die Forderungen nach baldigen kostenlosen Corona-Schnelltests f?r alle immer lauter. Bayerns Ministerpr?sident Markus S?der (CSU) kritisierte bei einer Online-Veranstaltung der ?Bild?-Zeitung, in Deutschland dauerten Zulassungen ?immer so endlos lange?. Er hoffe, dass es nach dem verschobenen Start zur Abgabe von Schnelltests nun kommende Woche eine L?sung gebe. Die FDP forderte, sich dabei ?sterreich als Vorbild zu nehmen. Damit sollen auch Lockerungen der Corona-Regeln schneller m?glich werden. Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) will heute im Bundestag Auskunft geben.Spahn hatte urspr?nglich angek?ndigt, dass ab 1. M?rz ein Angebot f?r alle B?rger kommen solle, sich kostenlos von geschultem Personal mit Antigen-Schnelltests testen zu lassen - etwa in Testzentren, Praxen oder Apotheken. Dar?ber soll nun aber erst bei den Bund-L?nder-Beratungen am 3. M?rz gesprochen werden. S?der sagte, mit vielen Schnelltests k?nne man viel machen. ?Wenn wir pro Monat 300 Millionen f?r Deutschland h?tten, dann k?nnten wir in vielen Bereichen viel mehr Freiheiten erm?glichen.?Die FDP schlug vor, mit einer Regelung nach dem Vorbild ?sterreichs den Weg f?r stufenweise Lockerungen freizumachen. Ein entsprechender Antrag soll noch diese Woche in den Bundestag. ?Beim Testen m?ssen wir auf die Tube dr?cken, nicht auf die Bremse?, sagte der FDP-Abgeordnete Andrew Ullmann der dpa. Parteichef Christian Lindner zu ?Bild?: ?Testen verspricht Freiheit - zusammen mit Masken, Luftreinigern, digitaler Nachverfolgung von Infektionen und dem Schutz der verletzlichen Gruppen.?Mit einer ?nderung der Impfreihenfolge soll von diesem Mittwoch an die teilweise ?ffnung von Kitas und Schulen besser abgesichert werden: Besch?ftigte in Kitas, Kindertagespflege sowie Grund- und F?rderschulen sollen jetzt schon eine Impfung erhalten k?nnen. Die ge?nderte Impfverordnung soll am Mittwoch im Bundesanzeiger ver?ffentlicht werden. F?r diese Impfungen kommen voraussichtlich zun?chst Hunderttausende Impfdosen des Herstellers Astrazeneca in Frage, die bisher ungenutzt lagern. Dem Gesundheitsministerium zufolge wurden mehr als 1,4 Millionen Dosen geliefert - nach Angaben des Robert Koch-Instituts aber nur 212.000 Dosen gespritzt.

. Zudem drohen bei Astrazeneca wom?glich weitere Lieferengp?sse.Unternehmensvertreter h?tten der Europ?ischen Union auch f?r das zweite Quartal m?gliche Produktionsausf?lle in Europa angezeigt, sagte ein EU-Vertreter der dpa in Br?ssel. Doch k?nnten diese Mengen theoretisch aus anderen Impfstofffabriken des Herstellers wettgemacht werden. Astrazeneca teilte auf dpa-Anfrage mit, man wolle den Vertrag f?r das zweite Quartal laut j?ngster Prognose erf?llen.Unterdessen versprach EU-Kommissionspr?sidentin Ursula von der Leyen, die Lage werde sich in den kommenden Monaten ?sp?rbar bessern?. Europa werde seinen R?ckstand im Vergleich zu L?ndern wie Gro?britannien wettmachen, sagte die CDU-Politikerin der ?Augsburger Allgemeinen?. ?Wir holen auf.?Der Vorsitzende der St?ndigen Impfkommission (Stiko), Thomas Mertens, sprach sich f?r pragmatische L?sungen f?r ?brig gebliebene Impfstoffe aus. Beim Astrazeneca-Stoff blieben jeden Tag viele Dosen liegen, sagte Mertens der Funke Mediengruppe. ?Hier sollte es unbedingt in allen Impfzentren Listen geben, die festlegen, wer an die Reihe kommt, wenn Dosen ?brig bleiben.? Dabei k?nne man auch ?geeignete Kandidaten aus nachfolgenden Priorit?tsgruppen? vorziehen.Baden-W?rttembergs Ministerpr?sident Winfried Kretschmann (Gr?ne) warnte erneut vor ?bereilten Lockerungen des Lockdowns. Man d?rfe ?nicht zu schnell und nicht zu breit auf einmal ?ffnen?, sagte der Gr?nen-Politiker bei einer Veranstaltung der ?Heilbronner Stimme?. ?Das haben wir bei den ?sterreichern gesehen. Das f?hrt zu R?ckschl?gen.?Der St?dte- und Gemeindebund forderte mehr Tempo bei der Einf?hrung des digitalen Impfnachweises. Ansonsten drohten die ?gleichen Probleme wie jetzt beim Impfen im Schneckentempo?, sagte Hauptgesch?ftsf?hrer Gerd Landsberg den Funke-Zeitungen. Nach einer repr?sentativen Umfrage des Norstat-Instituts wollen sich 34 Prozent der Bundesb?rger sich nicht gegen Corona impfen lassen. Die Befragung wurde im Auftrag der Bertelsmann Stiftung gemacht.? dpa-infocom, dpa:210224-99-566564/3

Source = Deutsch-Nachrichten.Com

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