Letz Nachrichten Spahn: Noch keine Entwarnung - Eine Million Tages-Impfungen Aktuelle Nachrichten

Deutsch-Nachrichten.Com - Berlin (dpa) - Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat trotz erster Anzeichen für eine Stabilisierung der Corona-Lage und schnellerer Impfungen zu weiter nötiger Vorsicht...

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Deutsch-Nachrichten.Com - Berlin (dpa) - Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat trotz erster Anzeichen für eine Stabilisierung der Corona-Lage und schnellerer Impfungen zu weiter nötiger Vorsicht...

Letz Nachrichten  Spahn: Noch keine Entwarnung - Eine Million Tages-Impfungen Aktuelle Nachrichten
29 April 2021 - 16:00

Aktuelle Nachrichten ! Berlin (dpa) - Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat trotz erster Anzeichen f?r eine Stabilisierung der Corona-Lage und schnellerer Impfungen zu weiter n?tiger Vorsicht gemahnt. ?Es gibt Hoffnung?, sagte der CDU-Politiker am Donnerstag in Berlin. ?Aber es gibt noch keine Entwarnung in dieser Phase der Pandemie.? Die Infektionszahlen m?ssten nicht nur stagnieren, sondern weiter herunter. Es gelte, nun die letzten Schritte nicht zu verstolpern, um dann mit mehr Impfungen auch wieder mehr Alltag zu erm?glichen. Erstmals schafften Praxen und Impfzentren jetzt mehr als eine Million Impfungen an einem Tag.Die dritte Corona-Welle ist nach Einsch?tzung des Robert Koch-Instituts (RKI) abgebremst. Es gebe eine ?gute Entwicklung?, sagte Pr?sident Lothar Wieler. Die Fallzahlen seien aber noch zu hoch, auch wenn das exponentielle Wachstum sich seit Ostern nicht mehr im bef?rchteten Ma? fortgesetzt habe. Sehr wahrscheinlich h?tten sich noch mehr Menschen an die Ma?nahmen gehalten. Bei Menschen unter 60 Jahre n?hmen die Zahlen jedoch zu, bei Kindern deutlich: ?Kinder tragen auf jeden Fall zum Infektionsgeschehen bei?, sagte Wieler.Bundesweit ist die Zahl der gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen so niedrig wie seit rund zwei Wochen nicht mehr. Die Sieben-Tage-Inzidenz sank nach RKI-Angaben auf 154,9. Niedriger war sie zuletzt am 14. April (153,2), vor einer Woche hatte sie bei 161,1 gelegen. Mit 24.736 gemeldeten neuen F?llen innerhalb eines Tages lagen diese aber weiter auf einem relativ hohen Niveau.?Wir m?ssen weiter alles daf?r tun, um die Fallzahlen zu senken?, betonte Wieler. Es gehe darum, Ungeimpfte ?auf den letzten Metern? kurz vor der Impfung zu sch?tzen. Inzwischen haben mehr als ein Viertel aller Bundesb?rger - n?mlich 25,9 Prozent - mindestens eine erste Spritze erhalten, wie Spahn sagte. Den vollen Schutz mit einer Zweitimpfung haben 7,5 Prozent. Am Mittwoch seien 1,1 Millionen Menschen geimpft worden und damit erstmals mehr als ein Prozent der Bev?lkerung an einem einzigen Tag. Dabei machten Arztpraxen 730.000 Impfungen, die regionalen Impfzentren der L?nder 360.000 Impfungen.

. Wieler erl?uterte, es sei noch viel zu tun. Bei Menschen ?ber 80 seien zwei Drittel geimpft, bei Menschen ?ber 70 rund 30 Prozent. Spahn stellte in Aussicht, dass - nach einer erwarteten Zulassung - sp?testens in den Sommerferien auch Kinder ab 12 Jahren Impfungen bekommen k?nnten. Der Hersteller Biontech hatte angek?ndigt, bald die Zulassung seines Mittels f?r Kinder ab zw?lf Jahren zu beantragen.Spahn warb um Geduld bei Impfm?glichkeiten f?r alle B?rger. Das Ende der festgelegten Impf-Reihenfolge sp?testens im Juni sei nicht mehr weit weg. Sie sei zuvor aber noch wichtig, um im Mai die dritte und letzte Priorit?tsgruppe mit ?ber 60-J?hrigen und mehreren Berufsgruppen impfen zu k?nnen, die nicht ins Homeoffice k?nnten. Zudem k?nnten im Juni nicht in ein oder zwei Wochen alle zum Zuge kommen. ?Wartezeiten wird es weiterhin geben in den Sommer hinein.?Der Minister ermunterte L?nder und Kommunen, direkt vor Ort ?ber Schwerpunkte beim Impfen zu entscheiden - etwa auch in bestimmten Stadtvierteln. Dies geschehe vielfach schon und k?nne nicht vom Bund aus Berlin festgelegt werden. Es sei auch m?glich, in Superm?rkten zu impfen, wenn ein Land dies so umsetzen wolle.Bei geplanten Erleichterungen f?r Geimpfte bei Corona-Beschr?nkungen gibt es weiterhin Druck f?r schnellere Neuregelungen m?glichst noch in der kommenden Woche statt Ende Mai. Spahn sagte, ein Gleichstellen mit negativ Getesteten etwa bei Friseurbesuchen oder Einreisen sei ein relativ einfach zu kl?render Teil. Bei anderen Kontakt- und Ausgangsbeschr?nkungen gehe es aber um schwierige Abw?gungen. F?r ein rasches Vorgehen wolle die Regierung Bundestag und Bundesrat fr?h in Abstimmungen ?ber eine Verordnung einbeziehen. ?Wenn wir uns einig sind, geht's schnell.? Der ?sp?teste? Termin f?r eine abschlie?ende Entscheidung des Bundesrats sei der 28. Mai.Die SPD mahnte zu mehr Tempo. Sonst drohten gerichtliche Beschl?sse, sagte Rechtsexperte Johannes Fechner der Deutschen Presse-Agentur. Es m?sse vermieden werden, dass das Bundesverfassungsgericht die Bundesnotbremse aufhebe ?mit der denkbaren Begr?ndung, dass diese nicht zwischen Geimpften und Nicht-Geimpften differenziert?. Ziel sei eine Verabschiedung im Bundesrat bereits am Freitag kommender Woche.Mehrere Bundesl?nder sind bereits t?tig geworden und haben Geimpfte mit negativ Getesteten gleichgestellt, etwa beim Zugang zu L?den und Dienstleistungen. Linke-Fraktionsgesch?ftsf?hrer Jan Korte schlug in einem der dpa vorliegenden Papier vor, vollst?ndig Geimpfte - genau wie zum Haushalt geh?rende Kinder - bei der erlaubten Personenzahl privater Treffen drinnen und drau?en nicht mitzuz?hlen.? dpa-infocom, dpa:210429-99-394907/7

Source = Deutsch-Nachrichten.Com

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