Letz Nachrichten Umfrage: Große Mehrheit zweifelt an Merkels Impfversprechen Aktuelle Nachrichten

Deutsch-Nachrichten.Com - Berlin (dpa) - Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat vollständig gegen Corona geimpften Menschen Hoffnung auf mehr Freiheiten gemacht - viele glauben aber nicht an eine Impfung...

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Letz Nachrichten  Umfrage: Große Mehrheit zweifelt an Merkels Impfversprechen Aktuelle Nachrichten
05 April 2021 - 14:45

Aktuelle Nachrichten ! Berlin (dpa) - Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat vollst?ndig gegen Corona geimpften Menschen Hoffnung auf mehr Freiheiten gemacht - viele glauben aber nicht an eine Impfung bis zum Ende des Sommers. Nach einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur erwartet nur knapp ein Viertel (23 Prozent), dass das Ziel eingehalten wird, bis zum 21. September jedem Impfwilligen eine Corona-Impfung anzubieten. 62 Prozent rechnen dagegen nicht damit. 15 Prozent machten keine Angaben.Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat mehrfach angek?ndigt, bis zum 21. September allen impfwilligen Erwachsenen in Deutschland ein entsprechendes Angebot machen zu wollen. Das Vertrauen in dieses Versprechen ist gesunken: In einer vergleichbaren YouGov-Umfrage Anfang Februar hatten noch 26 Prozent daran geglaubt, dass das Ziel erreicht wird. 57 Prozent hatten schon damals kein Vertrauen in das Versprechen. Die Corona-Impfungen sind in Deutschland im Vergleich zu L?ndern wie Gro?britannien oder den USA schleppend angelaufen. Nach Ostern sollen sie auch in bundesweit 35?000 Hausarztpraxen starten und dort allm?hlich hochgefahren werden. Sp?ter sollen auch Fach?rzte, Privat?rzte und Betriebs?rzte mitimpfen.Nach Angaben des Bundesgesundheitsministeriums vom Samstag sind gut zw?lf Prozent der Deutschen mindestens einmal geimpft worden - mehr als zehn Millionen B?rgerinnen und B?rger. 4,3 Millionen Menschen haben demnach bereits die zweite Impfung erhalten. Minister Spahn hatte am Sonntag gesagt: ?Wer vollst?ndig geimpft wurde, kann beim Reisen oder beim Einkaufen wie jemand behandelt werden, der ein negatives Testergebnis hat.? Spahn bezog sich auf eine Auswertung neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse durch das Robert Koch-Institut (RKI), die auch an die Bundesl?nder geschickt wurde.

. Die Menschen k?nnten die unterschiedlichen Regelungen sonst kaum nachvollziehen, sagte Hauptgesch?ftsf?hrer Gerd Landsberg den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Montag). Ein Bundesgesetz f?r einheitliche Ma?nahmen, wie es Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) vorgeschlagen hat, k?me aus Landsbergs Sicht wegen des ?erfahrungsgem?߻ mehrw?chigen Gesetzgebungsverfahrens aber f?r die dritte Welle wohl zu sp?t. ?Zudem hat sich der F?deralismus in der Pandemie bew?hrt. Unterschiedliche Regelungen in unterschiedlichen Regionen sind dann gerechtfertigt, wenn die Inzidenzzahlen dieses Vorgehen zulassen.?Seehofer hatte der ?Welt am Sonntag? gesagt, dass so ein Gesetz in k?rzester Zeit beschlossen werden k?nnte. Auch ein Regierungssprecher hatte von ?berlegungen zu einheitlichen Vorgaben zur Eind?mmung der dritten Corona-Welle gesprochen - falls das Vorgehen der L?nder nicht ausreiche. Landsberg meinte: ?Bund und L?nder k?nnten sich auch kurzfristig auf strengere gemeinsame Regeln verst?ndigen. Das w?rde allerdings voraussetzen, dass sich dann auch alle wirklich an die getroffenen Vereinbarungen halten?. Das Infektionsgeschehen sei dramatisch. ?Die Notbremse muss jetzt konsequent umgesetzt werden.?Die FDP stellte sich hinter den Unionsvorsto? zu einheitlichen Corona-Regeln per Bundesgesetz - und hielt CDU/CSU vor, damit Vorschl?ge der Liberalen aufgegriffen zu haben. Der stellvertretende Vorsitzende der FDP im Bundestag, Stephan Thomae, sagte der Deutschen Presse-Agentur in Berlin: ?Die FDP-Fraktion hatte entsprechende Gesetzesvorschl?ge in den Bundestag eingebracht.? Dass nun ?immer mehr Stimmen aus der Union diese Notwendigkeit begreifen, ist eine sp?te Einsicht. Aber besser sp?t als nie?.? dpa-infocom, dpa:210405-99-86622/4

Source = Deutsch-Nachrichten.Com

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