Letz Nachrichten Viel Platz in Zügen und Bussen - Dickes Minus bei Fahrgästen Aktuelle Nachrichten

Deutsch-Nachrichten.Com - Wiesbaden/Frankfurt (dpa) - Es ist leer am Frankfurter Hauptbahnhof in diesen Tagen, sehr leer.Wo einst vor allem im Berufsverkehr morgens und abends...

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Deutsch-Nachrichten.Com - Wiesbaden/Frankfurt (dpa) - Es ist leer am Frankfurter Hauptbahnhof in diesen Tagen, sehr leer.Wo einst vor allem im Berufsverkehr morgens und abends...

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08 April 2021 - 15:45

Aktuelle Nachrichten ! Wiesbaden/Frankfurt (dpa) - Es ist leer am Frankfurter Hauptbahnhof in diesen Tagen, sehr leer. Wo einst vor allem im Berufsverkehr morgens und abends Tausende Pendler durch den Bahnhof hasteten, wo an Wochenenden Begr??ungs- und Abschiedsszenen von getrennt lebenden Paaren zum normalen Bild geh?rten, herrscht nun eine Ruhe, die auch nach mehr als einem Jahr noch ungewohnt ist. Und auch nebenan, am Busbahnhof, ist an den Bussteigen sehr viel Platz.Die Eindr?cke entsprechen den Zahlen, die das Statistische Bundesamt am Donnerstag vorgestellt hat: Im vergangenen Jahr waren bedingt durch die Corona-Pandemie nur etwa halb so viele Fahrg?ste im Linienfernverkehr mit Bussen und Bahnen unterwegs wie im Jahr davor. Mit 88 Millionen Reisenden war das Fahrgastaufkommen um 49 Prozent geringer, berichtete das Statistische Bundesamt am Donnerstag. Dabei waren im Fernverkehr der Bahn mit 82 Millionen Fahrg?sten 46 Prozent weniger Menschen unterwegs. Im Linienverkehr mit Fernbussen ging die Fahrgastzahl sogar um 71 Prozent auf 6,1 Millionen zur?ck.Auch im Nahverkehr brachen die Fahrgastzahlen nach vorl?ufigen Ergebnissen ein und gingen fast um ein Drittel zur?ck. So waren im Eisenbahn-Nahverkehr einschlie?lich S-Bahnen mit 1,7 Milliarden Fahrg?sten 39 Prozent weniger Menschen unterwegs als 2019. Mit Stra?enbahnen fuhren 2,9 Milliarden Fahrg?ste - 31 Prozent weniger als im Jahr zuvor.Forscher der Frankfurt University of Applied Sciences hatten bereits im vergangenen Jahr in einer Studie einen Vertrauensverlust in Bezug auf den ?ffentlichen Nahverkehr festgestellt. ?Vor allem Menschen, die nicht so oft mit dem ?PNV fahren, f?hlen sich jetzt unsicher und bleiben weg?, sagt die Professorin und Verkehrsplanerin Petra Sch?fer. Vielfahrer seien weniger ?ngstlich. Zwar gebe es Informationskampagnen ?ber Hygienema?nahmen, doch die erreichten die wegbleibenden Gelegenheitsfahrer nicht. Eine Umfrage im August habe gezeigt, dass viele Fahrg?ste sich lieber mit dem Fahrrad, Auto oder zu Fu? auf den Weg machten. Oder sie blieben gleich im Homeoffice.

. Monatlich entstehen Verluste in dreistelliger Millionenh?he, hatte der Branchenverband VDV im Februar berichtet - und am Donnerstag ?ber den Kurznachrichtendienst Twitter eine Anschlussregelung f?r den ?PNV-Rettungsschirm gefordert.Besonders deutlich wird der Einbruch bei den Fahrgastzahlen in den Lockdown-Monaten. Im zweiten Quartal 2020 waren drei Viertel weniger Menschen im Fernverkehr mit Bussen und Bahnen unterwegs als im Fr?hjahr 2019. Dabei hatte der Bahnfernverkehr 72 Prozent weniger Fahrg?ste, w?hrend der Linienverkehr mit Fernbussen mit 96 Prozent weniger Fahrg?sten nahezu zum Erliegen kam.Im vierten Quartal von Oktober bis Ende Dezember waren 63 Prozent weniger Reisende mit Bus und Bahn auf l?ngeren Strecken unterwegs. Dabei waren mit der Bahn 59 Prozent weniger Fahrg?ste unterwegs, w?hrend bei den Bussen im Fernverkehr der R?ckgang mit 88 Prozent weniger Reisenden erneut deutlich h?her ausfiel.Zahlen des Statistischen Bundesamts zur allgemeinen Mobilit?t nach ersten Lockerungen im M?rz zeigten: In der ersten M?rzh?lfte lag die Mobilit?t in Deutschland 13 Prozent unter der des Jahres 2019. Und auch wenn Bahn- oder Flugverkehr die h?chsten Einbr?che bei den Reisenden hatten, zeigt die Auswertung der Mobilit?tsver?nderungen nach Verkehrsmitteln, dass deutschlandweit seit Anfang November 2020 knapp ein Viertel weniger Autofahrten stattfanden als vor der Corona-Krise.An Wochenenden allerdings sei die Mobilit?t wohl stark wetterabh?ngig - wenn die Sonne l?nger scheine, seien auch mehr Menschen unterwegs, hie? es. Am zur?ckliegenden Osterwochenende jedoch war es selbst in Regionalz?gen des Rhein-Main-Gebietes meist kein Problem, Abstand zu Mitreisenden zu halten - trotz sonnigen Fr?hlingswetters.Gerade bei l?ngeren Reisen scheint Zur?ckhaltung zu herrschen. ?Habe ich auch ganz bestimmt einen Einzelplatz??, erkundigt sich eine ?ltere Frau beim Kauf ihrer Fahrkarte im Servicezentrum der Bahn. Anders als vor der Pandemie gibt es auch hier keine Warteschlange. Sie habe als ?ber 80-J?hrige zwar bereits beide Corona-Impfungen erhalten, aber die Angst fahre doch immer irgendwie mit, r?umt die Frau ein. ?Ich werde immer ganz nerv?s, wenn ich im Zug sitze, und in der Reihe neben mir nimmt jemand die Maske ab und f?ngt an zu essen.?? dpa-infocom, dpa:210408-99-125162/4

Source = Deutsch-Nachrichten.Com

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