Letz Nachrichten Viele Demos neben Mai-Kundgebungen - Polizei besorgt Aktuelle Nachrichten

Deutsch-Nachrichten.Com - Berlin/Hamburg (dpa) - Am Tag der Arbeit ist die Polizei nicht nur auf der traditionellen DGB-Hauptkundgebung - diesmal in Hamburg -, sondern vielerorts durch zahlreiche weitere...

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01 May 2021 - 05:45

Aktuelle Nachrichten ! Berlin/Hamburg (dpa) - Am Tag der Arbeit ist die Polizei nicht nur auf der traditionellen DGB-Hauptkundgebung - diesmal in Hamburg -, sondern vielerorts durch zahlreiche weitere Demonstrationen gefordert. Ein Schwerpunkt ist dabei erneut Berlin, wo rund um den 1. Mai voraussichtlich etwa 5000 Beamte im Einsatz sein werden. Berlins Polizeipr?sidentin Barbara Slowik erwartete eine ?anspruchsvolle, fordernde Einsatzlage?. Auch in Hamburg ist die Polizei gefordert bei zahlreichen angek?ndigten Versammlungen.Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) blickt wegen der Corona-Pandemie mit Sorge auf den 1. Mai. ?Das Infektionsrisiko bei diesen Einsatzlagen ist eine zus?tzliche Belastung f?r die Polizistinnen und Polizisten?, sagte GdP-Vize J?rg Radek den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Wenn bei Demonstrationen gegen den Infektionsschutz versto?en werde, dann erh?he sich vor Ort f?r die Einsatzkr?fte das Ansteckungsrisiko.In Berlin wurden eine Demonstration des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB), ein Protest von Gegnern der Corona-Regeln am Mittag, eine Satire- und Spa?-Demonstration am Nachmittag sowie die traditionelle Revolution?re 1. Mai-Demonstration von linken und linksradikalen Gruppen am Abend in Neuk?lln und Kreuzberg angemeldet.In Hamburg wurden laut Polizei zwei Dutzend stehende Versammlungen und f?nf Aufz?ge angemeldet, darunter eine Demonstration des Roten Aufbaus zum ?revolution?ren 1. Mai? und mehrere Kundgebungen des B?ndnisses ?Wer hat, der gibt.?, deren Organisatoren aus der autonomen Szene kommen.Coronabedingt d?rfen Demonstrationsz?ge laut Polizei h?chstens 50 Teilnehmer haben, stehende Versammlungen mit Ausnahmegenehmigung maximal 200. Au?erdem gilt ab 21.00 Uhr in Hamburg eine Ausgangsbeschr?nkung. Viele Anmelder haben die Auflagen zur?ckgewiesen. Wegen zahlreicher Kundgebungen mit insgesamt ?ber tausend Teilnehmern erwartet die Polizei in Essen am Samstag einen Gro?einsatz.

. Mai sind im vorpommerschen Greifswald zwei Protestz?ge sowie zahlreiche Mahnwachen angek?ndigt, nachdem die rechtsextreme NPD einen Aufzug mit 300 Menschen angemeldet hat. Die Polizei will nach eigenen Angaben mit etwa 1000 Einsatzkr?ften vor Ort sein und auch auf die Einhaltung der Corona-Regeln achten. In Sachsen und Th?ringen wurden etliche geplante Aufm?rsche rechtsextremer Parteien vor allem unter Hinweis auf den Infektionsschutz verboten.In Berlin gingen bereits am Vorabend des 1. Mai rund 3500 Demonstranten weitgehend friedlich auf die Stra?e. Im Wedding protestierten am Freitagabend laut Polizei rund 1500 Menschen f?r gesellschaftliche Ver?nderungen und hielten dabei weitgehend die Corona-Regeln ein. Zwei Menschen wurden f?r kurze Zeit festgenommen. Linke und linksradikale Gruppen hatten unter dem Motto ?Von der Krise zur Enteignung? zu dem Treffen aufgerufen.Ein in Kreuzberg gestarteter Protest feministischer Gruppen gegen Patriarchat und Kapitalismus wurde von den Veranstaltern vorzeitig beendet. Laut Polizei wurde zuvor aus dem Aufzug heraus mit Flaschen, Steinen und Eiern nach Polizisten geworfen. F?nf Personen wurden wegen des Verdachts der K?rperverletzung und der Sachbesch?digung festgenommen. Es seien mit etwa 2000 Teilnehmern deutlich mehr gekommen als erwartet und angemeldet.Auch in Hamburg gab es am Freitagabend erste Kundgebungen linker und linksextremer Gruppen, die ohne gr??ere Zwischenf?lle verliefen. Bei der gr??ten Versammlung am Bahnhof Sternschanze kamen mehrere Hundert Menschen zusammen, wie der Lagedienst mitteilte. Da zu dem vom linksextremen Roten Aufbau organisierten ?Klassenfest? coronabedingt nur 200 Menschen zugelassen waren, wurde der Anmelder aufgefordert, die Teilnehmerzahl zu begrenzen. Den Angaben zufolge hatten sich im Umfeld und bei der Versammlung zeitweise bis zu 650 Menschen eingefunden. Als Beamte versuchten, anr?ckende Demonstranten auf dem Bahnhofsvorplatz zur?ckzudr?ngen, kam es zu einem kleineren Handgemenge. Drei weitere Kundgebungen z?hlten jeweils rund 90 Teilnehmer, die Polizei sprach von einem ruhigen Verlauf.? dpa-infocom, dpa:210501-99-425100/3

Source = Deutsch-Nachrichten.Com

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