Saarland Nachrichten Betriebsärzte steigen in Impfkampagne ein Saarbrücken Nachrichten

Deutsch-Nachrichten.Com - Nun gibt es auch einen dritten Impf-Weg: Neben Hausärzten und Impfzentren spritzen ab sofort auch Betriebsärzte in Unternehmen den Wirkstoff von Biontech und Pfizer. Wie auch bei den Impfungen an anderer Stelle gilt: Geduld mitbringen.

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Deutsch-Nachrichten.Com - Nun gibt es auch einen dritten Impf-Weg: Neben Hausärzten und Impfzentren spritzen ab sofort auch Betriebsärzte in Unternehmen den Wirkstoff von Biontech und Pfizer. Wie auch bei den Impfungen an anderer Stelle gilt: Geduld mitbringen.

Saarland Nachrichten  Betriebsärzte steigen in Impfkampagne ein Saarbrücken Nachrichten
07 Juni 2021 - 11:45

Aktuelle Nachrichten ! Rund fünfeinhalb Monate nach den ersten Schutzimpfungen gegen das Coronavirus können sich Impfwillige in Berlin und Brandenburg nun auch bei ihrem Arbeitgeber pieksen lassen. Durch die bundesweite Aufhebung der Impfpriorisierung ab diesem Montag werden auch Betriebsärzte in die Corona-Impfkampagne eingebunden. Es wird jedoch weiterhin zu Geduld und Rücksicht aufgerufen, da es zu wenige Vakzine gibt. 702.000 Impfdosen für 6.300 Betriebsärzte Aus Sicht der Betriebsärzte gebe es ein großes Interesse unter Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, sich im Unternehmen impfen zu lassen. "Wir sind zunächst mal froh, dass es jetzt endlich losgeht, weil die Nachfrage aus den Betrieben ist groß. Daher freuen wir uns", sagte der Präsident des Verbands Deutscher Betriebs- und Werksärzte, Wolfgang Panter, am Montag im Bayerischen Rundfunk. Betriebsärzte werden zunächst das Präparat von Biontech und Pfizer verabreichen. Gleichzeitig dämpfte der Präsident des Verbands die Erwartungen: Die Zahl der zur Verfügung stehenden Impfdosen sei noch "überschaubar klein". Panter zufolge haben bundesweit rund 6.300 Betriebsärzte Impfstoff angefordert. Erhalten sollen sie in dieser Woche 702.000 Dosen. Von 800 bestellten Dosen pro Betriebsarzt könnten 102 Dosen geliefert werden, hatte Panter zuvor den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland [rnd.de] gesagt. Einige Tausend Impfdosen für Berliner Betriebsärzte Der Berliner Senat hatte im Mai bereits ein Pilotprojekt zum Impfen in Betrieben gestartet. Insgesamt stellte die Senatsverwaltung für Gesundheit einige Tausend Impfdosen dafür aus dem Landeskontingent zur Verfügung. Unter anderem wurden Mitarbeiter des Medienkonzerns Axel Springer geimpft.

. Soeder Ärzte fürchten Ansturm auf Praxen - Impfreihenfolge aufgehoben - Geduld ist gefragt Von diesem Montag an wird deutschlandweit die Priorisierung bei Corona-Impfungen aufgehoben. Auch in Berlin und Brandenburg kann sich dann theoretisch jeder impfen lassen. In der Praxis ist aber weiter viel Geduld gefragt. Panter: Arbeiter in Werkshallen vor Homeoffice-Mitarbeitern bevorzugen Der Verband Deutscher Betriebs- und Werksärzte empfiehlt den Betriebsärzten nun, zuerst Mitarbeiter mit einem höheren Infektionsrisiko zu impfen, wie beispielsweise Angestellte, die in Werkshallen eng zusammenarbeiten oder viel Kundenkontakt haben. Büromitarbeiter oder Beschäftigte im Homeoffice könnten nachrangig geimpft werden. Präsident Panter riet den Unternehmen zudem, mögliche Nebenwirkungen einzukalkulieren: "Vor allem in Arbeitsbereichen, die Auswirkungen auf das ganze Unternehmen haben, also zum Beispiel der Leitstand in einem Kraftwerk, sollte man besser nicht alle Mitarbeiter gleichzeitig impfen", sagte er dem RND. Wie es nach der Verimpfung der rund 700.000 Dosen Biontech und Pfizer weiter geht, ist noch unklar. Der Einsatz weiterer Hesteller könne einen rascheren Ablauf sicherstellen, glaubt Panter "Sicherlich würden viele Betriebsärzte den Impfstoff von Johnson & Johnson präferieren, weil er nur einmal injiziert werden muss", sagte Panter. Das bedeute weniger organisatorischen Aufwand. Stiftung Patientenschutz: Einbindung von Betriebsärzten schürt Impfneid Eugen Brysch, Vorstand der Deutschen Stiftung Patientenschutz, kritisierte in der "Rheinischen Post" das Ende der Priorisierung scharf. Das Einbinden der Betriebsärzte würde den Konflikt um Impfneid und Streit in der Gesellschaft vergrößern: "Denn mit über 400 Impfzentren und 35.000 Praxen mangelt es nicht an Impfstellen, sondern allein an Impfstoffen. Für die Patienten ist das ein verheerendes Zeichen", sagte Brysch. "Während ihre Hausärzte für sie nur zehn Impfdosen pro Woche vorhalten können, werden im Gewerbegebiet nebenan die Betriebe gleich mit tausenden Ampullen versorgt." Sendung: Inforadio, 07.06.2021, 09:00 Uhr

Source = Deutsch-Nachrichten.Com

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