Saarland Nachrichten FU Berlin entzieht Giffey den Doktortitel Saarbrücken Nachrichten

Deutsch-Nachrichten.Com - Wegen Plagiatsvorwürfen hatte Franziska Giffey bereits seit einiger Zeit auf ihren Titel verzichtet, jetzt ist es offiziell: Die Freie Universität Berlin hat der Politikerin, die bei der Abgeordnetenhauswahl als SPD-Spitzenkandidatin antritt, den Doktorgrad entzogen.

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Deutsch-Nachrichten.Com - Wegen Plagiatsvorwürfen hatte Franziska Giffey bereits seit einiger Zeit auf ihren Titel verzichtet, jetzt ist es offiziell: Die Freie Universität Berlin hat der Politikerin, die bei der Abgeordnetenhauswahl als SPD-Spitzenkandidatin antritt, den Doktorgrad entzogen.

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10 Juni 2021 - 15:45

Aktuelle Nachrichten ! Die Freie Universität Berlin (FU) hat Franziska Giffey (SPD) den Doktorgrad entzogen. Dies habe das Präsidium nach umfassender Beratung einstimmig beschlossen, teilte die FU am Donnerstag mit. Zur Begründung hieß es, der Doktorgrad sei durch "Täuschung über die Eigenständigkeit ihrer wissenschaftlichen Leistung" erworben worden. Es seien Texte und Literaturhinweise anderer Autorinnen und Autoren übernommen worden, ohne dass dies hinreichend gekennzeichnet worden sei. dpa/Jens Krick Spitzenkandidatin der Berliner SPD - Franziska Giffey tritt als Bundesfamilienministerin zurück Lange wurde über die Plagiatsvorwürfe ihrer Doktorarbeit diskutiert. Nun hat Franziska Giffey die Konsequenzen gezogen und ihren Rücktritt als Familienministerin erklärt. Sie bleibt aber Spitzenkandidatin für die Abgeordnetenhauswahl. Rücktritt als Ministerin - Festhalten an Spitzenkandidatur Nach langen Diskussionen um ihre Doktorarbeit und den Plagiatsvorwürfen hatte Giffey im Mai das Amt als Bundesfamilienministerin aufgegeben. Sie machte damals bereits öffentlich, dass sie auch bei einem Entzug des Doktortitels an ihrer Spitzenkandidatur für die Abgeordnetenhauswahl in Berlin im September festhalten wolle. Im vergangenen November hatte Giffey entschieden, den Doktortitel nicht mehr zu führen.

. Damals hatte die FU ihre Arbeit von 2010 in einer ersten Prüfung als "eigenständige wissenschaftliche Leistung" bewertet, Giffey eine Rüge erteilt und den Doktortitel nicht aberkannt. "Mindestens bedingter Vorsatz" "Nach wie vor stehe ich zu meiner Aussage, dass ich die im Jahr 2009 eingereichte Arbeit nach bestem Wissen und Gewissen verfasst habe", erklärte Giffey. Fehler, die ihr bei der Anfertigung der Arbeit unterlaufen seien, bedauere sie. "Diese waren weder beabsichtigt noch geplant", erklärte Giffey. Die FU stellt dagegen fest, dass die Gutachterin und der Gutachter der Doktorarbeit sowie die weiteren Mitglieder der Promotionskommission im Promotionsverfahren getäuscht wurden. Franziska Giffey habe "mindestens mit bedingtem Vorsatz" gehandelt. Sendung: Abendschau, 10.06.2021, 19:30 Uhr

Source = Deutsch-Nachrichten.Com

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