Saarland Nachrichten So viele Leben haben die Impfungen wohl schon gerettet Saarbrücken Nachrichten

Deutsch-Nachrichten.Com - Die Impfungen in Deutschland kommen nur schleppend voran. Und dennoch haben sie schon jetzt tausende Menschenleben gerettet – wie viele, zeigt der regelmäßig aktualisierte rbb|24-Überblick von Haluka Maier-Borst

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Deutsch-Nachrichten.Com - Die Impfungen in Deutschland kommen nur schleppend voran. Und dennoch haben sie schon jetzt tausende Menschenleben gerettet – wie viele, zeigt der regelmäßig aktualisierte rbb|24-Überblick von Haluka Maier-Borst

Saarland Nachrichten  So viele Leben haben die Impfungen wohl schon gerettet Saarbrücken Nachrichten
23 Februar 2021 - 06:45

Aktuelle Nachrichten ! Methodik: Datengrundlage: rbb|24 nutzt im ARD-Verbund aufbereitete Daten zu Impfungen [github.com] des RKIs, die für jedes Bundesland angeben, wie viele Dosen als Erst- und Zweitimpfung verwendet wurden und wie viele davon aufgrund welcher Indikation (Alter, Vorerkrankungen, Beruf, Pflegeheime). Für die Infektionssterblichkeit wurden als Grundlage die Arbeiten von O'Driscoll et al. [nature.con], Ghisolfi et al. [bmj.com] und Levin et al. [springer.com] genommen. Für die Abschätzung der Vorerkrankung nutzen wir eine von Ghisolfi et al. zitierte Berechnung von Clark et al.[medrxiv.org]. Des Weiteren wurde die Bevölkerungsstruktur der einzelnen Bundesländer gemäß Daten des Statisistschen Bundesamtes mit Stand 31.12.2019 [destatis.com] genutzt. Berechnung: Zunächst berechnen wir, wie viele Menschen erkranken müssen, bis die Herdenimmunität erreicht ist – die Zahl der potenziell Infizierten. In Rücksprache mit Experten und angelehnt an wesentlich komplexere Modellierungen gehen wir davon aus, dass dies der Fall ist, wenn 95 Prozent der Menschen unter 65 und 80 Prozent der Menschen über 65 Jahre infiziert wurden. Der Unterschied erklärt sich dadurch, dass ältere Menschen weniger Kontakte haben als jüngere [sciencemag.com]. Basierend auf dieser Zahl an Menschen, die infiziert würden, errechnen wir mithilfe der altersspezifischen Sterblichkeit aus den Studien, wie viele Menschen sterben würden. Hierbei beachten wir neben dem Alter auch das Geschlecht und ergänzen noch zusätzlich, welcher Anteil der Bevölkerung wohl Vorerkrankungen hat und welcher nicht. So kommen wir auf die Zahl der potenziellen Toten. !function(){"use strict";window.addEventListener("message",(function(a){if(void 0!==a.data["datawrapper-height"])for(var e in a.data["datawrapper-height"]){var t=document.getElementById("datawrapper-chart-"+e)||document.querySelector("iframe[src*='"+e+"']");t&&(t.style.

.data["datawrapper-height"][e]+"px")}}))}(); Nun errechnen wir die Zahl der geretteten Leben, indem wir die Zahl der Geimpften im Vergleich zur Zahl der potenziell Infizierten setzen und dieses Verhältnis multiplizieren wir mit der Zahl der potenziellen Toten in den Altersgruppen. Hierbei nehmen wir an, dass alle Personen, die aufgrund des Alters aktuell geimpft werden, älter als 80 sind und alle anderen jünger als 80 und sich die Impfungen zufällig über die verbleibende erwachsene Bevölkerung von 18 bis 79 Jahren verteilt. Ferner gehen wir davon aus, dass Geimpfte eine 99%-ige Überlebenswahrscheinlichkeit haben, denn bislang wurden in großen Analysen wie in Israel keine Sterbefälle nach Einsetzen der Wirkung der Impfungen identifiziert [zeit.de]. Weil wir aber nicht mit letzter Sicherheit dies ausschließen können, bleiben wir bei den 99%. Außerdem, um dieser Unsicherheit zusätzlich Rechnung zu tragen und zu kennzeichnen, dass unsere Rechnung eine (grobe) Schätzung ist, runden wir auf Hunderterstellen ab. Der Code, der hinter der Berechnung steht, ist einzusehen bei Github [github.com]. Unsicherheiten: Zum einen gibt es Unsicherheiten bei der Infektionssterblichkeitsschätzung, die die Studien mit sich bringen. Zum anderen nehmen wir Berechnungen für Vorerkrankungen in Altersgruppen auf europäischer Ebene und übertragen sie einfach auf Deutschland. Möglich wäre es, dass prozentual mehr oder weniger Menschen in Deutschland an relevanten Vorerkrankungen leiden als für Europa angenommen oder dass sich die Vorerkrankungen unterschiedlich über die Geschlechter verteilen. Effekte, die nicht beachtet werden: Diese Berechnung ist eine Schätzung, noch dazu eine grobe. So gehen wir vereinfachend davon aus, dass es in der Bevölkerung noch keine beachtenswerte Immunität durch bereits durchgemachte Erkrankungen gibt. Andernfalls müssten wir die Dauer der Immunität nach Erkrankung abschätzen und auch, wie viel höher die Dunkelziffer der Infektionen ist gegenüber den offiziell gemeldeten Zahlen. Weiterhin versuchen wir nicht abzuschätzen, inwiefern Impfungen auch die Übertragung von Infektionen verhindern und damit zu einer früheren Immunität führen. Es gibt Studien sowohl für Astrazeneca [lancet.com] als auch für Biontech-Pfizer [medrxiv.org], die zeigen, dass die virale Last im Rachen nach einer Immunisierung geringer ist. Möglich ist aber auch, dass dennoch die Wahrscheinlichkeit der Übertragung gleich bleibt, weil die Infizierten ihre Erkrankung nicht spüren und entsprechend ihr Verhalten nicht anpassen. Überhaupt unterscheiden wir auch nicht bei den Impfstoffen nach ihrer Wirksamkeit gegenüber einem Covid-19-Verlauf mit Todesfolge. Das ist zum einen dem Umstand geschuldet, dass es dafür schlicht zu wenig Daten gibt. Und zum anderen richten wir uns nach der Empfehlung der Stiko, nach der vor allem die Altersgruppen mit höherer Sterblichkeit mit dem etwas wirksameren Impfstoffen bedacht werden. Auch nicht miteinberechnet ist die Dynamik einer Impfkampagne, wenngleich es natürlich einen Unterschied macht, ob innerhalb weniger Wochen alle geimpft werden oder das Ganze deutlich langsamer passiert. Zuletzt ist auch nicht beachtet, inwiefern sich die Mutationen auf die aktuelle Lage auswirken. Es ist noch unklar, wie gut die Impfstoffe sich in ihrer Wirkung gegen neue Mutationen unterscheiden. Dafür gibt es ebenfalls schlicht zu wenig Daten. Wissenschaftliche Beratung: Michael Höhle [math.su.se], Universität Stockholm und Weitere. Was Sie jetzt wissen müssen +++ Hier finden Sie unsere komplette Berichterstattung zum Coronavirus +++ Das sind die aktuellen Fallzahlen in Berlin und Brandenburg +++ Was in Berlin jetzt erlaubt ist - und was verboten +++ Was in Brandenburg jetzt erlaubt ist - und was verboten  

Source = Deutsch-Nachrichten.Com

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