Saarland Nachrichten Streit um geimpfte Feuerwehrleute und Kita-Mitarbeiter in Ostprignitz-Ruppin Saarbrücken Nachrichten

Deutsch-Nachrichten.Com - Im Landkreis Ostprignitz-Ruppin wurden Personen geimpft, die eigentlich noch nicht an der Reihe gewesen wären. Der Landrat verteidigt das: Im Impfzentrum Kyritz wären sonst viele Impfdosen liegen geblieben. Die Linksfraktion spricht von einem unsolidarischen Verhalten.

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Deutsch-Nachrichten.Com - Im Landkreis Ostprignitz-Ruppin wurden Personen geimpft, die eigentlich noch nicht an der Reihe gewesen wären. Der Landrat verteidigt das: Im Impfzentrum Kyritz wären sonst viele Impfdosen liegen geblieben. Die Linksfraktion spricht von einem unsolidarischen Verhalten.

Saarland Nachrichten  Streit um geimpfte Feuerwehrleute und Kita-Mitarbeiter in Ostprignitz-Ruppin Saarbrücken Nachrichten
18 Februar 2021 - 20:00

Aktuelle Nachrichten ! Im Impfzentrum Kyritz (Ostprignitz-Ruppin) sind neben den priorisierten ambulanten und stationären Pflegekräften auch Verwaltungsmitarbeiter des Landkreises und der zugehörigen Städte und Gemeinden geimpft worden. Das teilte Landrat Ralf Reinhardt (SPD) auf einer Online-Pressekonferenz am Donnerstag mit. Reinhardt verteidigte sein Vorgehen, Feuerwehrleute, Kitaerzieher und Verwaltungsbeamte des Kreises vorzeitig impfen zu lassen. Er habe auf einen Hilferuf aus dem Impfzentrum reagiert, das über eine geringe Nachfrage nach Impfterminen der prioritär Berechtigten mit dem Präparat Astrazeneca berichtet hatte. Zunächst seien die priorisierten Personengruppen informiert worden, betonte Reinhardt. Trotz dieser Bemühungen seien Termine "in Größenordnungen" unbesetzt geblieben. Allein am Donnerstag seien von 280 Impfmöglichkeiten nur 53 gebucht worden. Mehr zum Thema dpa/Andreas Franke Mehr Astrazeneca-Impfstoff als geplant - Polizisten in Brandenburg können sich vorrangig impfen lassen Linksfraktion: Handeln unsolidarisch Auch berief sich der Landrat auf ein Schreiben des Gesundheitsministeriums, in dem "sehr deutlich" von Mitarbeitern die Rede sei, die in sozialen, kommunalen Einrichtungen tätig seien.

. Die Linksfraktion im Brandenburger Landtag kritisierte das Vorgehen des Landrats als "unverantwortlich". In dem Schreiben von Staatssekretär Michael Ranft, auf den Reinhardt sich beziehe, finde sich keine Grundlage für dieses Handeln. In dem Ministeriumsschreiben sei klar definiert, wer neben den Beschäftigten des Gesundheitswesens ein kurzfristiges Angebot erhalten solle: Polizei- und Ordnungskräfte, die Demonstrationen absichern, Mitarbeiter der Gesundheitsämter sowie Personen die in Obdachlosenunterkünften und Gemeinschaftseinrichtungen für Geflüchtete arbeiten. Da das Impfzentrum in Kyritz nicht nur für Ostprignitz-Ruppiner, sondern auch für den Landkreis Prignitz und Teile des Havellandes zuständig sei, sei Reinhardts Verhalten zudem unsolidarisch, erklärte der gesundheitspolitische Sprecher der Linksfraktion, Ronny Kretschmer: "Da der Astrazeneca-Impfstoff deutlich besser gelagert werden kann und nicht zu verfallen droht, bestand auch keine zeitliche Notwendigkeit diesen in dieser Art und Weise zu verimpfen." Sendung: Brandenburg aktuell, 18.02.2021, 19:30 Uhr Was Sie jetzt wissen müssen +++ Hier finden Sie unsere komplette Berichterstattung zum Coronavirus +++ Das sind die aktuellen Fallzahlen in Berlin und Brandenburg +++ Was in Berlin jetzt erlaubt ist - und was verboten +++ Was in Brandenburg jetzt erlaubt ist - und was verboten  

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