Sofortnachrichten Beim Bremer Innenstadt-Gipfel traten die Konflikte offen zutage Neueste Nachrichten

Deutsch-Nachrichten.Com - Beim zweiten Innenstadt-Gipfel gab es Kontroversen zur Martinistraße und Domsheide. Viel Lob heimste der Plan ein, die Universität mit bis zu 8000 Studierenden auf das ehemalige Sparkassengelände zu holen.

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Deutsch-Nachrichten.Com - Beim zweiten Innenstadt-Gipfel gab es Kontroversen zur Martinistraße und Domsheide. Viel Lob heimste der Plan ein, die Universität mit bis zu 8000 Studierenden auf das ehemalige Sparkassengelände zu holen.

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02 May 2021 - 08:45

Aktuelle Nachrichten ! (Christina Kuhaupt) Wenn ein Gipfel dafür da ist, Kompromisse zu schließen und Lösungen zu finden, ist das in diesem Fall in zwei wesentlichen Punkten nicht gelungen: Weder zum geplanten Rückbau der Martinistraße noch zur Umgestaltung der Domsheide gab es beim zweiten Bremer Innenstadt-Gipfel am Freitagabend eine Annäherung. Auf der einen Seite stand Bau- und Verkehrssenatorin Maike Schaefer (Grüne) mit ihren Vorstellungen, auf der anderen fast der gesamte Rest der Gipfel-Teilnehmer.Einigkeit herrschte dagegen bei dem Ziel, die City zu einem Wissenschaftsstandort zu machen. Bürgermeister Andreas Bovenschulte (SPD) sprach von 5000, 6000 oder 8000 Studierenden. Er hält den Plan für eine „historischen Chance“ und warb dafür,  nicht zu klein zu denken. Mit der Zahl der Studierenden müsse eine kritische Masse erreicht werden, es gehe um eine Frage von strategischer Bedeutung. Als Ort für den Ableger der Universität wird das ehemalige Sparkassengelände gehandelt. Die neuen Pläne für das Areal am Brill sehen ausdrücklich einen Campus vor.Mehr zum ThemaInnenstadt-GipfelBremer City wird WissenschaftsstandortBeim zweiten Innenstadt-Gipfel hat sich am Freitag der Plan herauskristallisiert, die City zum Wissenschaftsstandort zu machen. Bürgermeister Andreas Bovenschulte (SPD) ... mehr » $(document).ready(function() { nfyStroeerSlot("topmobile2", false); }); Beim ersten Innenstadt-Gipfel im Juli war ein Aktionsprogramm zur Belebung der City verabredet worden. Der Senat hatte 13,2 Millionen Euro bereitgestellt. Viele Projekte wurden aber ausgebremst, weil wegen der Corona-Pandemie der Lockdown kam. So richtig Bilanz ziehen konnten die Senatsvertreter, Fraktionen, Investoren, Kammern und Kulturschaffenden deshalb nicht.Ein Beispiel wurde aber doch genannt, etwas, was keinen Erfolg hatte: "Das mit den Piktogrammen ist nicht gut gelaufen", gab Schaefer zu, "man soll ja auch Fehler eingestehen." Die aufs Pflaster gesprühten Hinweise für Wege in die Innenstadt hatten in vielen Fällen nicht lange gehalten. Ein echter und teurer Flop: Die Aktion hatte knapp 50.000 Euro gekostet.Mehr zum ThemaRückbau im FrühjahrRadikalkur für Martinistraße in der Bremer InnenstadtVor 30 Jahren war es ein Senator der Grünen, der die Martinistraße in der Bremer Innenstadt zurückbauen wollte. Er konnte sich nicht durchsetzen. Jetzt ist es aber ... mehr »Anderes im Aktionsprogramm wurde angeschoben. Darunter der Rückbau der Martinistraße, allerdings auf eine Weise, wie sie vielen nicht gefällt. „Wir brauchen keine einjährige Testphase, sondern sollten sofort mit dem eigentlichen Rückbau auf nur noch zwei Fahrspuren beginnen“, forderte Matthias Fonger, Hauptgeschäftsführer der Handelskammer.

. Die vorgeschalteten Verkehrsversuche lehne sie aber ab. Ähnlich hatten sich bereits vor dem Gipfel die Spitzen von SPD und Linken geäußert. Das Aktionsbündnis Innenstadt, in dem die Investoren, Kammern und Gewerkschaften sitzen, ist ebenfalls dagegen.Schaefer lässt sich davon offenbar nicht beeindrucken: „Wir halten an der Testphase fest“, betonte sie. Es handele sich bei dem Projekt um mehr als nur die Verkehrsversuche; die eingeplanten 1,3 Millionen Euro würden vor allem dafür ausgegeben, die Straße mit Kultur und Events zu bespielen. Beginnen soll die einjährige Phase im August, geplant sind Bühnen, Aussichtstürme, eine Art Stadtgarten, Skaterparks, Außengastronomie und Lichtkunst, außerdem verschiedene Märkte und eine groß angelegte Surfwelle. Für den Wasserspaß wird die Martinistraße auf Höhe der Pieperstraße zehn Tage lang komplett gesperrt. Vorgesehen ist auch, die Verbindung auf einem Teilstück und für begrenzte Zeit zur Einbahnstraße zu machen.Mehr zum ThemaStandpunkt zum Bremer Innenstadt-GipfelInnovation sieht anders ausDer zweite Bremer Innenstadt-Gipfel verspricht keine Innovationen und Besserungen, weil er mit den falschen Protagonisten besetzt ist, meint Pascal Faltermann. mehr »So umstritten dieses Vorhaben ist, so kontrovers wird auch der Schaefer-Plan für die Domsheide diskutiert. Die Senatorin will die Straßenbahnen gebündelt vor dem Konzerthaus Glocke halten lassen. Ihre Koalitionspartner sprechen sich für andere Lösungen aus, verbunden mit der Verlegung der Straßenbahn von der Obern- in die Martinistraße. Nun soll Schaefer den gesamten Komplex nach zwei Jahren Planung ein weiteres Mal prüfen. Darauf hatten sich vor dem Gipfel alle Beteiligten geeinigt. Neu war während der virtuellen Zusammenkunft, dass auch das Aktionsbündnis Innenstadt die Experten befragen und ein Gutachten erstellen lassen will - nicht gerade ein Vertrauensbeweis für die Senatorin.Die Teilnehmer des Gipfels verständigten sich zum Schluss auf ein Papier mit Eckpunkten zur Innenstadtentwicklung. Vorher war mehrfach betont worden, dass sie sich zu 80 Prozent einig seien. Worüber gestritten wird, findet Erwähnung, aber neutral. Ein Projekt, der geplante Wissenschaftsstandort auf dem Sparkassengelände, wurde in dem Papier vom Spiegelstrich kurzerhand zu einem eigenen Kapitel emporgehoben.Mehr zum ThemaHandelskammer-Geschäftsführer im Interview„Herabwürdigende Pauschalkritik“Die Handelskammer wirft der Umweltsenatorin im Streit um die Innenstadt vor, keine sachliche Debatte zu führen. Laut Kammer-Geschäftsführer Matthias Fonger hat sich der ... mehr »„Das waren richtig gute Diskussionen„, sagte Bürgermeister Bovenschulte am Sonnabend. In Zukunft wolle er die Innenstadtdebatte aber auf eine breitere Basis stellen und beim nächsten Gipfel auch Studierende, Bildungseinrichtungen und noch mehr Kulturschaffende beteiligen. “Mein Eindruck ist, dass das von den bisherigen Gipfel-Teilnehmern breit mitgetragen wird.“Kennen Sie schon unseren Chefredaktions-Newsletter?Frühmorgens liefern wir Ihnen eine kompakte Übersicht der wichtigsten Themen des Tages und eine Auswahl der spannendsten Themen aus dem WESER-KURIER – empfohlen von der Chefredaktion. Von Montag bis Freitag direkt in Ihr E-Mail-Postfach. Freuen Sie sich drauf! Hier bestellen – kostenlos und unverbindlich

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