Sofortnachrichten Bremen dämmt Einfamilienhäuser ein Neueste Nachrichten

Deutsch-Nachrichten.Com - Für die Bremer Architektenkammer hat das Einfamilienhaus ein ökologisches Problem. Die Kammer setzt auf Verdichtung, auch an den Rändern der Stadt.

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Deutsch-Nachrichten.Com - Für die Bremer Architektenkammer hat das Einfamilienhaus ein ökologisches Problem. Die Kammer setzt auf Verdichtung, auch an den Rändern der Stadt.

Sofortnachrichten  Bremen dämmt Einfamilienhäuser ein Neueste Nachrichten
18 Februar 2021 - 12:45

Aktuelle Nachrichten ! (Christina Kuhaupt) Der Traum vom Einfamilienhaus, freistehend und mit Garten drumherum – in Bremen ist er fast unerfüllbar. Dort, wo in der Stadt zurzeit in größerem Maßstab gebaut wird, in der Gartenstadt Werdersee zum Beispiel oder auf dem Ellener Hof in Osterholz, entstehen neben Geschosswohnungen allenfalls Reihenhäuser. Bremen folgt damit schon mangels Fläche und wegen der hohen Grundstückspreise einem Trend, der auch in anderen Kommunen um sich greift.„Das Einfamilienhaus hat ein ökologisches Problem“, sagt Oliver Platz, Präsident der Bremer Architektenkammer, „es verbraucht zu viel Fläche und erzeugt unnötigen Autoverkehr.“ Platz nimmt eine Debatte auf, die in den vergangenen Tagen hohe Wellen geschlagen hat – ausgelöst von der Entscheidung eines Hamburger Stadtbezirks, in den Gebieten keine Einfamilienhäuser zu genehmigen, wo es zu wenige Wohnungen gibt. Ganz so weit will Platz nicht gehen, das Bauen der Zukunft sieht er in Bremen auf anderen Feldern: „Es gibt im gesamten Stadtgebiet noch viel Potenzial für Verdichtung.“ Indem zum Beispiel Dächer ausgebaut würden. Mit Reihenhäusern gelinge das auch, bestes Beispiel dafür seien die Projekte auf dem Ellener Hof. Ein weiterer Weg, zusätzlichen Wohnraum zu schaffen, ohne die Umwelt über Gebühr zu belasten, sei die „dezentrale Zentralisierung“: dort bauen und verdichten, wo an den Rändern der Stadt noch Busse und Bahnen fahren.Mehr zum ThemaKommentar zu EinfamilienhäusernLogisch $(document).ready(function() { nfyStroeerSlot("topmobile2", false); }); Wenn in Bebauungsplänen keine Einfamilienhäuser vorgesehen sind, ist das kein Verbot, sondern ein Gebot: Politisch gewollt wird der Mix von Geschosswohnungen und ... mehr »Den Grünen im Bund war nach einem Interview mit ihrem Fraktionschef Anton Hofreiter vorgeworfen worden, den Typus Einfamilienhaus generell auf die Streichliste zu setzen. Hofreiter hatte den Beschluss des grün-geführten Hamburger Stadtbezirks verteidigt und auf die „dramatische Wohnungsnot“ in der Gegend hingewiesen. Der Bezirk habe entschieden, Wohnraum für viele statt für wenige zu schaffen.Einfamilienhäuser als Teil des LebensZugleich stellte Hofreiter auch klar: „Natürlich wollen die Grünen nicht die eigenen vier Wände verbieten.“ Ähnlich äußerte sich später Grünen-Parteichef Robert Habeck: „Das Einfamilienhaus gehört zum Ensemble der Wohnmöglichkeiten in Deutschland“, sagte Habeck, „es ist für viele Menschen Teil ihres Lebens, ihrer Lebenspläne und ihrer Wünsche und wird es auch in Zukunft bleiben.“ Was wo gebaut werde, entschieden die Kommunen vor Ort.In Bremen gibt es nach Darstellung der Baubehörde heute bereits Bebauungspläne, in denen Einfamilienhäuser nicht zulässig seien. Das sei aber, wie in Hamburg, keine Vorgabe für das gesamte Stadtgebiet, sondern ergebe sich aus dem jeweiligen räumlichen Zusammenhang. Freistehende Einfamilienhäuser würden immer wieder genehmigt, wenn große Grundstücke geteilt würden. Teilweise seien sie auch in der Planung ganzer Quartiere enthalten, wie beim Mühlenfeld in Oberneuland.Mehr zum ThemaLandflucht verhindernBremen lehnt Verbot von Einfamilienhäusern abIm Hamburger Norden verbieten die Grünen den Bau von Einfamilienhäusern.

. Die rot-grün-rote Regierung will alle Wohnformen ermöglichen, ... mehr »„Wir brauchen in Bremen Einfamilienhäuser und vor allem auch Reihenhäuser“, sagt Bausenatorin Maike Schaefer (Grüne). Zum einen gebe es dafür Nachfrage, zum anderen seien vor allem Reihenhäuser wichtig, um einen sozialen Mix in der Entstehung neuer Quartiere zu gewährleisten. „Freistehende Einfamilienhäuser will ich nicht verbieten“, so die Senatorin.Bausenatorin: Einfamilienhäuser kein Element der QuartiersentwicklungSie seien aber eher kein Element der Quartiersentwicklung, sondern auch wegen der Kaufpreise besser in Randgebieten der Stadt wie beispielsweise Oberneuland oder Bremen-Nord aufgehoben. Reihenhäuser könnten dagegen auch in verdichteten urbaneren Räumen ihren Platz finden, etwa in Teilbereichen der Überseeinsel oder im Bereich Kaffeequartier. Weitere Standorte für diesen Typus seien das Mühlenfeld in Horn, an der Hans-Hackmack-Straße in Arsten, in der Gartenstadt Werdersee oder den Aumunder Wiesen in Vegesack.Es sei schwierig, aber nicht unmöglich, meint die Behörde, in Bremen ein Einfamilienhaus oder ein Reihenhaus zu finden. Dafür sorge der Mix an Bautypen. Besonders am Stadtrand bestehe ansonsten das Risiko, dass junge Familien nach Niedersachsen ziehen und mit dem Auto nach Bremen zur Arbeit pendeln – das wäre im Sinne des Klimaschutzes kontraproduktiv. „Unsere Erkenntnisse belegen aber, dass bei uns verstärkt verdichtete Wohnformen und gemeinschaftliches Wohnen nachgefragt werden“, erklärt Schaefer.Innenentwicklung stehe in Bremen an erster Stelle. Ein Beispiel seien die knapp 3000 Baulücken, die in einem Kataster erfasst würden. Schaefer: „Das ist ein großes Potenzial für die Schaffung neuer Wohnungen, in speziellen Lagen auch mal als Einfamilienhaus, in der Regel aber für den Geschosswohnungsbau.“Mehr zum ThemaStadtfluchtWarum immer mehr Menschen von Bremen ins Umland ziehenJahr für Jahr ziehen mehr Menschen von Bremen ins Umland als andersherum. Ein Trend, der durch Corona noch verschärft werden könnte. Zwei Familien berichten von ihren ... mehr »Kennen Sie schon unseren Chefredaktions-Newsletter?Frühmorgens liefern wir Ihnen eine kompakte Übersicht der wichtigsten Themen des Tages und eine Auswahl der spannendsten Themen aus dem WESER-KURIER – empfohlen von der Chefredaktion. Von Montag bis Freitag direkt in Ihr E-Mail-Postfach. Freuen Sie sich drauf! Hier bestellen – kostenlos und unverbindlich

Source = Deutsch-Nachrichten.Com

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